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Woher kommt der Hass?

„Friss einfach nicht so viel und jammer nicht so rum!“ – das ist ein Satz aus einem Kommentar, der vor ein paar Tagen auf Texterella landete. Der Rest war nicht weniger unfreundlich (im Gegenteil!) und hätte ich diese Frau gekannt, dann wäre ich mir sicher gewesen, dass sie mich aus tiefstem Herzen hasst. Warum auch immer. Aber ich kannte sie nicht (oder zumindest erkannte ich sie nicht) und so hinterließ mich ihr Kommentar eher ratlos denn verletzt. Ich war irritiert und verwundert, ob der Verachtung einer wildfremden Person, mit der ich da konfrontiert wurde. Und ich musste mich der  Frage stellen: Woher kommt der Hass?

Dabei habe ich großes Glück, denn solche Schmähkommentare sind selten, sogar sehr selten, auf Texterella. Die allermeisten Kommentare, die ich erhalte, sind wertschätzend, freundlich, zugewandt. Deshalb gehöre ich auch zu den wenigen Bloggerinnen, die die Kommentarfunktion nicht moderieren. Hier landet alles sofort in der Öffentlichkeit. Sicher gibt es ab und an kritische Kommentare. Aber das ist okay, damit kann ich gut umgehen. Schließlich diskutiere ich gerne – solange das Niveau nicht unter der Gürtellinie ist. 

Kritik ist etwas anderes als Hass und Verachtung.

Auch andere – schlanke! ;-) – Kolleginnen kennen diese Sorte Kommentare. Gemeinsam staunen wir immer wieder über Tonlagen, die von Gemeinheiten über abfällige Bemerkungen bis hin zu Beleidigungen und Gehässigkeiten reichen. Was uns dabei immer wieder bewegt, ist die Frage nach dem Warum. Warum schreiben wildfremde Frauen diese Art von Kommentare? Warum nehmen sie sich überhaupt die Zeit dafür und lesen sie nicht einfach woanders? Warum sind sie so bösartig, so gemein? Woher kommt ihr Hass?

Ich weiß es nicht. Wir wissen es nicht. Natürlich fördert das Internet mit seinen Möglichkeiten der anonymen Kommunikation diese Art der Kommentare. Nicht nur in Blogs, sondern auch auf Facebook und in vielen anderen Medien. Aber woher kommt er? Was ist die Ursache für diese Verachtung, diesen Hass? Warum versprühen Menschen ihr Gift? Macht es ihnen Spaß? Ist es ein Ventil? Wenn ja: für was?

Woher kommt der Hass? Und warum?

Vielleicht sind diese Kommentare aber auch der Spiegel einer zunehmend verrohenden Gesellschaft. Hass und Hetze scheinen mir gesellschaftsfähig geworden zu sein in einer Welt, in der selbst hochrangige Politiker nicht davor haltmachen, sondern beides sogar als – aus ihrer Sicht! – probates Mittel der Kommunikation nutzen. Hass ist zur globalen Pandemie geworden – da muss es wohl nicht verwundern, dass er irgendwann auch in kleinen Blogs wie Texterella ankommt. Umso wichtiger erscheint es mir, dass wir diesem Hass etwas entgegensetzen: Empathie. Wertschätzung. Respekt. Toleranz. Liebe. LIEBE. 

Den Kommentar habe ich zwischenzeitlich gelöscht. Ich wollte ihm keine Plattform hier geben. Mit der Kommentatorin habe ich eher Mitleid. Irgendwie scheint in ihrem Leben irgendetwas ziemlich schief zu laufen, sonst würde sie nicht solche Beleidigungen in ein fremdes Blog hineinschleudern wie ein Molotow-Cocktail!

Mein Gegengift: Empathie. Respekt. Liebe!

Bei dir, liebe Leserin, möchte ich mich hingegen bedanken. Dafür, dass du gut zu mir bist. Dass ich mich als Bloggerin wohl und wertgeschätzt fühle. Dass ich mich nur ganz ganz selten über einen Kommentar ärgere und in den elf Jahren Texterella bestimmt nicht mehr als zehn Kommentare gelöscht habe. Danke auch, dass du mir das Gefühl gibst, dass es nicht irrelevant ist, was ich hier schreibe. Sondern, dass es etwas bedeutet. Die wenigstens der vielen Menschen, die hier jeden Tag vorbeikommen, kenne ich. Aber jeder einzelne ist mir wichtig. Und glaub mir: Das ist nicht nur irgendwie dahingesagt. 

***

Vielleicht magst du mein Blog abonnieren, dann verpasst du keinen Beitrag mehr! Geht ganz schnell: Mail-Adresse eintragen, absenden und – ganz wichtig!! – den Link in der Bestätigungsmail, die dir im Anschluss zugestellt wird, anklicken. Manchmal versteckt sich diese Mail im Spamfilter. Aber ohne Verifizierung keine Texterella-Mail! :-) Dass ich mit deiner Adresse keinen Unfug betreibe, du dich auch jederzeit wieder abmelden kannst und dass dieser Service natürlich absolut kostenlos ist, muss ich sicher nicht extra dazusagen. Ich freue mich auf dich!

5221 31 Texterella persönlich. 23.02.2020   texterella persönlich, politik, gesellschaft, bloggerlife, behind the scenes

31 Kommentare

  • Juliane Habig
    am Sonntag, 01. März 2020 um 16:58 Uhr

    Liebe Susanne,
    es ist nicht nachvollziehbar, dass Dir, so einem wundervollen Menschen, jemand einen derartig beleidigenden und primitiven Kommentar schreibt.
    Ich glaube, die gesellschaftliche Verrohung ist eine Seite, die andere besteht aus Missgunst, Unzufriedenheit und Feigheit. Im anonymen Web verschaffen sich diese Leute Sichtbarkeit ohne sichtbar zu sein. Das meine ich auch mit Feigheit.
    Hut ab, dass Du darüber sprichst und dieser Person entgegen tritts. Ich würde es auch gerne tun, wenn sie vor mir stünde.
    Und jetzt vergessen wir sie, denn mehr Aufmerksamkeit hat sie nicht verdient.
    Alles Liebe
    Juliane

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sabina@OceanblueStyle
    am Samstag, 29. Februar 2020 um 20:33 Uhr

    Liebe Susi,

    falls es dich tröstet: Sowas gehört ja eigentlich im schlimmsten Fall auf den Schulhof. Soll heißen, das kenne ich gut. Ein Mitschüler hat mir einen fiesen Brief, dessen Inhalt ich mittlerweile endlich nicht mehr erinnere, in den Briefkasten geworfen. Aber solche Menschen gab es schon lange vor dem Internet.
    Gerade heute hat im Fußball eine Reihe an Bayernfans ihre böse Fratze gegen Dietmar Hopp ausgelebt.

    Ich denke, dass die Wahl von Trump wirklich viel entfesselt hat, was bis dato immer im verborgenen gewabert hat. Nur meine bescheidene Sicht.

    Herzliche Grüße zu dir.

    Sabina

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  • Erika
    am Mittwoch, 26. Februar 2020 um 10:58 Uhr

    Hallo Susanne,

    auch ich bin eine Deiner “stillen” Leserinnen, die sich an Deinen Beiträgen freuen, Deinen Stil und Deine Herangehensweise mögen.

    Deshalb kann ich Dir nur raten: Nimm Dir einen solchen Kommentar nicht zu Herzen! Wer auch immer diese bösartigen Zeilen geschrieben hat, hat ein Problem. Aber damit hast du nichts zu tun.

    Also mach bitte weiter so in der gewohnten Qualität und mit Deiner positiven Lebenseinstellung für all die Leser, die das zu würdigen wissen.

    Viele Grüße
    Erika

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  • Kerstin
    am Dienstag, 25. Februar 2020 um 23:03 Uhr

    Liebe Susanne,
    ich freue mich jedes Mal über neue Beiträge von Dir, weil sie positiv, lebensfroh und bunt sind, voller Anregungen und guter Denkanstöße. Ein dickes Dankeschön dafür!
    Wir müssen wohl alle damit leben, das unser Geschmack nicht geteilt wird, aber woran sich etwas ändern muss, ist die Duldung von Hass und wüsten Beschimpfungen im Netz. Da kann ich auch die geltende Rechtsprechung nicht nachvollziehen. Hat eine sachliche, gepflegte Gesprächskultur keine Lobby?
    Ich hoffe, Du kannst den fiesen Kommentar als das abtun was er war - Spam.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Martina
    am Dienstag, 25. Februar 2020 um 17:42 Uhr

    Liebe Susanne,

    dieser Kommentar hat mir schon im Original den Atem geraubt. Aber in der Diskussion gewinnt er nochmal an Schärfe. Da die “Dame” ja anonym schrieb, bekommt sie logischerweise auch keine Plattform. Ihr Hass dagegen schon. Trotzdem finde ich es richtig, dass Du ihn nicht gelöscht hast. Denn viel zu oft wird meiner Meinung nach geduldet, was unerträglich ist, des lieben Friedens willen unter den Teppich gekehrt, was an den Pranger gehört. Hass, Respektlosigkeit, Intoleranz und bodenlose Dummheit dürfen nicht verharmlost werden. Mir sind die Beweggründe dieser Dame ehrlich gesagt egal (vielleicht hatte sie ja eine schwere Kindheit ...), sie hat eine Grenze überschritten und das ist unentschuldbar. United we stand!
    Liebe Grüße
    Martina

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  • Susanne
    am Dienstag, 25. Februar 2020 um 10:29 Uhr

    Wie respektlos ist das - da fehlen mir die Worte.
    Du bist eine so zauberhafte Frau mit so einer frischen Ausstrahlung!
    Wie tief muss man gesunken sein, wenn man diese Worte auf deinem Block schreibt.
    Kopf hoch und weiter so ...
    Herzliche Grüße
    Susanne

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  • Susanne
    am Dienstag, 25. Februar 2020 um 09:20 Uhr

    Ich kenne durch meine Arbeit viele Übergewichtige und vermeintlich Übergewichtige, angefangen von Grundschülern bis zu älteren Menschen. Alle haben mit diesen Vorurteilen zu kämpfen und immer hängt das Übergewicht am Essen. Disziplinlosigkeit, das große Wort. Ich erfahre oft Geschichten hinter dem Gewicht, die mich zum Teil sprachlos machen, die mir aber zeigen, warum dieser Mensch vielleicht diesen “Schutz” benötigt. Viel Neid, wie hier schon beschrieben oder sich einen Prellbock suchen, wenn es bei mir selbst nicht rund läuft. Und das Internet macht es ja auch einfach, mal eben eine paar Sätze zu tippen, denn mir sitzt der Mensch ja nicht direkt gegenüber.  Jede/r sollte vor seiner eigenen Haustür kehren, bevor über andere Menschen gemeckert wird.

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  • Vicky Stamatis
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 21:38 Uhr

    Meine Liebe!
    Ich habe Dich erst vor einigen Tagen abonniert und ich geben Dir einfach mal eine ganz platte, simple Antwort.

    Wahrscheinlich ist es der Neid Einer maximal kontrolliert essenden, vertrockneten 40something, die ihren ganzen Selbsthass auf dich projiziert!!!
    Nach dem Motto: wie kann die Olle so genussvoll und strahlend sein?
    Ich wiege 39 kg weniger umd kann keine glücksgefühle empfinden….
    In dem Sinne:  Du bist so inspirierend und Freude schenkend!
    Abhaken und weitermachen.
    Freue mich auf deine posts

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  • Mili
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 18:57 Uhr

    Liebe Susanne,

    das ist - glaube ich - der erste Kommentar, den ich überhaupt in irgendeinem Blog schreibe. Normalerweise halte ich mich zurück, weil es mich sonst manchmal tagelang und auch des Nachts nicht mehr los lässt.

    Es ist eine Freude, Deinen Blog zu lesen und Deine Bilder strahlen nur so vor Lebensfreude. Das wünsche ich mir auch und so komme ich zum eigentlichen Thema:

    Aus meiner Sicht, wie hier auch schon des Öfteren geschrieben, ist es Selbsthass, eine unglaubliche Unzufriedenheit mit sich und dem Leben was man führt. Und meist sind es Menschen, die immer andere für ihre missliche Lage verantwortlich machen.

    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass solch ein Kommentar überhaupt nicht geht. Solch eine Missachtung einem anderen Menschen gegenüber darf nicht toleriert werden! Dennoch kenne ich Ausbrüche dieser Art von mir selbst. Ich bin selbst pummelig und hasse mich streckenweise dafür, dass ich so inkonsequent bin, was meine Ernährung, Sport etc. betrifft. Oft ärgere ich mich unglaublich darüber, dass man dicke Menschen mit “big is beautiful” geradezu animiert, nichts mehr für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu tun und diese auch noch dazu auffordert, so zu bleiben, wie sie sind. Das geht für mich überhaupt nicht. Das hat gar nichts damit zu tun, dass dicke Menschen kein Recht auf Liebe und Wertschätzung haben, dass sie nicht liebenswert sind und schon gar nicht damit, dass sie sich nicht selbst unwiderstehlich finden dürfen, wenn sie es denn wirklich tun. Ich rede hier auch von wirklichen dicken Menschen und nicht von Rundungen oder Babyspeck! Es sollte darum gehen, solchen Menschen zu helfen etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlfbefinden zu tun, nicht darum das Dicksein auch noch zu fördern und zu unterstützen und das ist leider immer häufiger der Fall.

    Über Schönheit lässt sich bekanntlich streiten. Aber für einen Großteil der Menschen ist dick eben nicht schön und sogar für viele unentschuldbar.

    Ich hoffe, dass ich mich hier nicht um Kopf und Kragen geschrieben habe und betone nochmals, dass ich so ein Verhalten keineswegs billige und durchaus weiß, wie weh solche Kommentare tun. Die Frage lautete aber doch, was in so einem Menschen vor sich geht, dass er so einen Hass hegt, gegen eine ihm völlig fremde Person.

    Auch wenn ich die Äußerungen und das Öffentlichmachen dieser Frechheit überhaupt nicht billige, wenn diese Unverschämtheit dieser Person gar nichts mit Dir zu tun hat, denn Dich habe ich, in den Jahren, die ich dir jetzt folge, nicht ein Mal rumjammern hören, trotzdem kann ich die Gedanken (friss nicht so viel etc….) teilweise nachvollziehen. Nur die Gedanken!

    Wenn ich mit diesem Kommentar und meiner Meinung zu weit gegangen bin, dann zögere bitte nicht, ihn sofort zu löschen! Das Letzte was ich möchte, ist hier Unruhe mit meiner Meinung zu verbreiten und/oder jemanden zu verletzen. Es ist nur meine Meinung!

    Herzlichst
    Mili

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Gabi
      am Sonntag, 23. Februar 2020 um 22:16 Uhr

      Ohne hier ein Fass aufmachen zu wollen, muss ich jetzt auch mal meine 50 cents dazu beitragen. Ich möchte sagen, kein dicker Mensch kommt heutzutage darum herum zu erfahren, wie schädlich und ungesund Übergewicht werden kann. Die Informationen bekommt man im Netz und beim Arzt zuhauf. Aber auch mit Übergewicht ist es möglich, ein weitestgehend gesundes Leben zu führen, nämlich dann, wenn Bewegung und gesunde Ernährung teil des Plans sind. Fakt ist, dass Übergewicht, dass einmal da ist, nur sehr schwer wieder wegzubekommen ist, denn manch einer muss sich dafür sehr stark einschränken. Und viele Dicke versuchen es immer und immer wieder, haben wahrscheinlich mehr Entbehrungen auf sich genommen, als ein Schlanker es je tun wird. Ich zB war immer schlank, habe mein Übergewicht in der Phase meiner Trennung erworben und bekomme es, trotz fast vorbildlichem Lebenswandel, nicht mehr los. So geht es Vielen, und daher ist eine Bewertung oder gar Beleidigung und Beschimpfung völlig fehl am Platze. Diese Art, Menschen anonym abzuurteilen, zeigt mir nur, in welch kleinkarierter Denkstruktur sich so ein Mensch bewegt. Wie gesagt, auch dies hier soll keines Falls eine Riesendiskussion befeuern, Ich möchte nur ein paar Gedanken zusteuern.

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Sibille
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 17:43 Uhr

    .... oft schenkt man den Äusserungen zu viel Beachtung, über-prüft sich und seine Haltung, Sicht. Der Meinungsgeber ist längst weitergezogen, kommentiert anderen Menschen und Beiträge.

    Ich finde seinem Umfeld mit Respekt zu begegnen ist das Mindeste. In diesem Sinne, Lächeln ist die schönste Art Zähne zu zeigen.

    LG
    Sibille

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  • Marie
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 17:34 Uhr

    Liebe Texterella,
    unglaublich so ein Kommentar und ich finde, dass es sich nicht “lohnt” darüber zu spekulieren, was Menschen bewegt so etwas zu schreiben. Es ist krank, unhöflich, überflüssig, frech, bösartig und nicht nachvollziehbar. Ich möchte mich nicht damit beschäftigen, darüber nachdenken und damit kostbare Lebenszeit verschwenden an Jemanden, der ja durch seine/ihre Anonymität ja zeigt, dass er/sie nicht reden und sich stellen will.
    Niemand ist gezwungen Blogs zu lesen und zu kommentieren und alles gut zu finden, was so geschrieben wird….
    Ich lese deine Beiträge ausgesprochen gerne, bewundere deine Großzügigkeit und war ganz gerührt über dein nettes Gegenmittel!!! “Empathie, Liebe und Respekt” sind kein Gegengift (da muss ich dir freundlich widersprechen!) sondern einfach super!!
    Freundliche Grüße schickt Marie

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  • Alexandra Maierhofer
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 15:24 Uhr

    Liebe Susanne,
    ich stimme dir zu: Liebe ist die einzige Reaktionsmöglichkeit. Liebe uns selbst gegenüber, Liebe im Umgang mit unseren Mitmenschen und auch liebevolle Gedanken im Hinblick auf Menschen, die in ihrem Hass ertrinken. Wie unglücklich muss jemand sein, der seine Energie in hasserfüllte Kommentare investiert statt ins Schöne, Gute, Positive.
    Wenden wir unsere Energie dafür auf! Vielleicht wird unsere Gesellschaft damit in kleinen Schritten etwas liebevoller.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • EvelinWakri
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 14:33 Uhr

    Liebe Susanne!
    So ein bösartiger Kommentar ist unbegreiflich und ich habe auch keine Erklärung dafür, außer das die Schreiberin gegen sich selbst soviel Hass empfinden muss, dass sie anderen gegenüber nichts anderes empfindet außer Hass und Neid. Dies soll jetzt keine Entschuldigung sein!!! Ich kenne solche Kommentare auf meinem Instafeed nicht, außer einmal kam von einer anonymen Instagramerin ein Kommentar, ich soll mit meiner hässlichen F..ze von Instagram verschwinden, denn es wäre eine Zumutung meine Fotos für einen normalen Menschen zu sehen. Ich habe diesen Kommentar per DN mit diesen Worten beantwortet: „Ich danke für das ehrliches Feedback und hoffe, dass Du beim Blick in den Spiegel eine Schönheit siehst die Du erwartest und ersuche Dich von meinem Account zu verschwinden., denn Bösartigkeiten werden auf meinem Feed von niemandem akzeptiert.“ Ich wurde wortlos blockiert und habe Gott sei Dank nie wieder solchen Kommentar erhalten.
    Ich stehe für: schenke Deinem Gegenüber ein Lächeln, bleib höflich auch wenn es Dir schwerfällt. Danke für diesen Beitrag und liebe Grüße Evelin

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Gabi
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 13:36 Uhr

    Menschen, die solche Kommentare schreiben, wie auch Claudia Braunstein schreibt, haben derartige Probleme mit sich selbst daß sie einfach irgendwo völlig unqualifizierte Kommentare abgeben. Sie schlagen verbal um sich ohne eine Sekunde nachzudenken. Sie sind frustriert und wollen irgendwie auf sich aufmerksam machen.
    Vielleicht ist es am besten gar nicht zu reagieren und einfach löschen. Traurig ist das!  Liebe Grüße Gabi

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Jennifer
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 13:16 Uhr

    Liebe Texterella,
    habe gerade eine nette Kolumne in der heute Sonntags-FAZ zum Thema “Bodyshaming” gelesen und dabei diesen Spruch gelesen: “Perfekt aussehen muss man nur, wenn man sonst nichts kann.”
    Da kann ich (fast) nichts mehr hinzufügen! :o)
    Die Menschen, die über andere lästern und wild beschimpfen, haben im Leben sonst nichts, keine andere Freude und sind einfach nur arm dran.
    Wir sind gut, wie wir sind!!! Gruß, Jennifer

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Iridia
      am Montag, 24. Februar 2020 um 05:46 Uhr

      Liebe Jennifer,

      Du machst jetzt dasselbe. . Niemand sollte aufgrund von Aussehen abgewertet werden, weder bei Übergewicht, bei Untergewicht (iss doch was!), noch bei perfektem Gewicht. Aussehen in Verbindung zu setzen mit „sonst nichts können“ ist totaler Blödsinn und genau das, was dieser rüde Kommentar macht. Es gibt intelligente, warmherzige Menschen in allen Körpergraden.

      @Susi

      Solche Kommentare, egal worum es geht, gibt es zu Dutzenden im Internet. Mitunter ist jemandem nur im Moment eine Laus über die Leber gelaufen und im nächsten Moment diskutiert er durchaus einfühlsam woanders mit. Selbst nett gemeinte Kommentare können tief verletzen, wenn man da getriggert wird. Es ist einfach, Menschen in Schubladen zu stecken, aber freundliche und unfreundliche Seiten befinden sich oft innerhalb eines Pakets. Nimm dir das nicht so zu Herzen.  Lösch das einfach routiniert, damit es weder dir noch deinem Gästen hier schlechte Laune macht. Es bringt nichts, nicht mal das Ärgern. Gib Dingen Energie, die dir gut tun. Sobald zu darauf reagierst, bist du im aktiven Dialog damit, während du es genauso gut 5 Minuten später vergessen haben kannst.

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Susi
        am Montag, 24. Februar 2020 um 11:24 Uhr

        Liebe Irida,

        ja, ich weiß, dass solche Kommentare gängig sind und wie ich schrieb, sind viele Bloggerkolleginnen davon mehr betroffen als ich. Deshalb - und weil eben auch der gesellschatliche Kontext “passte” - wollte ich diese Hass-Kommentare (und ja, sie waren sehr gehässig - das ist ja nur einer von mehreren!) thematisieren. Weil ich es nicht verstehe. Ist es wirklich nur eine Laus? Eine Laune? Und nein, ich glaube nicht, dass jemand woanders wirklich “nett” und einfühlsam ist, der sich so äußert.

        Aber zu Herzen habe ich mir das nicht genommen. Kein bisschen. Ich war eher perplex und verwundert.

        Alles Liebe!

        Auf diesen Kommentar antworten

  • Claudia Braunstein
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 13:16 Uhr

    Liebe Susi, der grausigste Kommentar, der mir je entgegenschlug, war mitten in der großen Flüchtlingsbewegung, in der ich mich engagiert hatte. Da hatte eine *Dame* auf Facebook einen Beitrag von mir, der wohlgemerkt von jemanden geteilt wurde und nichts mit Flüchtlingen zu tun hatte, es war eine Reisebeitrag, folgendes geschrieben: * diese Frau Braunstein, ist doch die, die nicht mehr blasen kann und deshalb junge Frauen für ihre Asylanten sucht, damit die Frischfleisch bekommen.* Zur Erläuterung, ich hatte kurz davor in einem Magazin einen Beitrag veröffentlicht, über Menschen mit Mundhöhlenkrebs und sexuelle Einschränkungen. Mir kommt heute noch alles hoch…....übrigens meinte FB, dass würde gegen keine Richtlinien verstoßen…..tja. Schönen Sonntag, Claudia

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Barbara
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 12:25 Uhr

    Ich denke es wird viel Wert auf “Leistung” gelegt. Man hat fleissig zu sein, man hat schlank zu sein. Wer nicht schlank ist, ist einfach unbeherrscht. Das alles sind vorgegebene “Werte”. Meiner Meinung nach sollte in der Schule, zuhause, in der Erziehung etc. einfach mehr Platz sein für emotionale, soziale Bildung. Alles ist ausgelegt auf höher, weiter, schneller, schöner. Ohne dabei zu hinterfragen. Wobei hinterfragen gelernt sein will.

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Jess
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 12:25 Uhr

    Hallo Texterella,
    so wirklich eine Antwort auf das Warum habe ich auch nicht. Ich finde es nur erschreckend. Mein Leben ist so voll mit mir und meiner Familie, den täglichen Aufgaben, Erlebnissen - den schlechten und vor allem den guten. Ich verstehe die Verkettung, die sich emotional bei wildfremden Menschen innerlich abspielt, logisch nicht.
    Vermuten kann ich nur, dass es sich bei solchen Kommentaren um Stellvertreter oder Ventile für die eigenen, nicht herauswollenden Gefühle geht. Unzufriedenheit, Ärger, Angst, die im Kommentator selbst stecken. Und keiner da, der sich damit intensiv beschäftigen will. Und man selbst schon gar nicht.
    Aber im realen Leben will man sich auch nicht intensiv mit solchen Menschen befassen, die rohe, dumme und verletzende Argumente loslassen. Da schädigt man sich selbst.

    Eigentlich müssten uns diese Menschen leid tun, wenn sie nicht so viel Schreckliches damit anrichten würden.
    Ihnen den Spiegel vorhalten und sie damit konfrontieren - im echten Leben praktizierbar und mutig. Im Web wohl eher schwer umsetzbar.
    LG Jess

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Iris Lingen
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 12:25 Uhr

    Liebe Susanne,
    ich bin wirklich total erschrocken über diese frechen und an den Haaren herbeigezogenen Kommentare, die diese fremde Person dir geschrieben hat.
    Mir fehlen wirklich die Worte für so viel Respektlosigkeit.Das ist für mich unterstes Niveau.Ich bin damals auf dich aufmerksam geworden weil du so eine tolle Ausstrahlung hast, da spielt übrigens Gewicht überhaupt keine Rolle.Weiter so
    Liebe Grüße Iris

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Petra
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 12:00 Uhr

    Liebe Texterella,

    ja, die Anonymität des Internets kombiniert mit einer offenbar zunehmend gesellschaftsfähigen Verrohung der Sprache macht solche Kommentare möglich. Ich bin immer wieder bestürzt, wenn ich lese, wozu Menschen fähig sind, wenn sie feige aus dem anonymen Raum posten können. Aber dieser Hass ist Gift für unsere Gesellschaft, egal auf welcher Ebene (frei nach Angela Merkel).

    Dir persönlich wollte ich noch sagen, dass kaum eine(r) so weit entfernt ist vom „Jammern“ wie du. Ganz im Gegenteil! Du verbreitest positive Stimmung und (zumindest für mich) immer ein Gefühl von Zufriedenheit und optimistischer Gelassenheit. Ich bin froh, dass es dich und deinen Blog gibt!

    Schönen Sonntag und liebe Grüße, Petra

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sabine Gimm
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 11:33 Uhr

    Solche Beleidigungen nehmen leider zu. Traurig. Aber hinter der Anonymität kann man sich ja gut vestecken. Ich finde sowas ziemlich feige.

    Liebe Grüße Sabine

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Uli Cisar
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 11:23 Uhr

    Liebe Texterella,
    leider ermöglicht die Anonymität des Internets gerade solchen Menschen, ungefragt, ungebeten und unerkannt, ihre niveaulosen überflüssigen Kommentare gegen alles und jeden abzulassen.

    Ich hoffe sehr, dass Sie sich davon nicht beeindrucken und klein machen lassen!!! Ich finde Ihren Blog und Ihren (Kleidungs-)Stil große Klasse und freue mich jedes Mal riesig, wenn es im Posteingang wieder heißt “Neues von Texterella”. Bitte weiter so!!!

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

    Uli

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Edith
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 11:14 Uhr

    Liebe Susi,
    ich befürchte, das ist ein Fall von ’ nicht gönnen können ‘. Weder sich selbst noch anderen.
    Gut, dass du damit so toll umgehen kannst. Ich würde da wahrscheinlich die alttestamentarischen Aspekte meiner Persönlichkeit rausholen wollen.
    Mach einfach weiter wie bisher und schenke uns schöne Bilder, kluge Gedanken und viel Freude am Leben.
    LG
    Edith

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Eva
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 10:16 Uhr

    Liebe Susi
    Warum die das machen?
    Weil sie es können.
    Wahrscheinlich freut sich besagte Kommentatorin gerade unglaublich, dass sie hier zum Thema wurde, dass du dich geärgert hast, dass sie BEACHTET wird.
    Lieber negative Beachtung als gar keine, so sind die gestrickt.
    Das ist krank und hat mit dir persönlich nichts, aber auch gar nichts zu tun.
    Ich liebe deinen Blog, deine empathische Haltung, deinen Respekt anderen gegenüber.
    Und deinen Kleiderstil! :)
    Mach so weiter, betone das Schöne, im Leben wie an dir, die kranken Hasser einfach ignorieren, damit strafst du sie am meisten.

    Wunderschönen Sonntag und liebe Grüsse
    Eva

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Petra Werner
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 10:11 Uhr

    Liebe Susi,
    meiner Erfahrung nach ist es einfach der pure Neid. Neid darüber, dass DU trotz aller Unzulänglichkeiten des alltäglichen Lebens einfach glücklich bist. Fähig bist, zufrieden zu sein, unabänderliche Dinge so hinzunehmen, wie sie nunmal sind. Es dir NICHT wichtig ist, sich über unwichtige Kleinigkeiten aufzuregen.
    Das kann heute nicht jeder. Es gibt meiner Erfahrung nach Menschen, die den Zwang haben, alles müsse nach ihrem Willen geschehen. Sie zwingen sich zu hungern und zu sporteln, obwohl es ihnen keinen Spaß macht, um ihren Körper dazu zu zwingen, so zu sein, wie sie ihn wollen. Sie zwingen anderen (z, B, Kindern, Ehemännern) ihren Willen auf, ohne darauf zu achten, was diese eigentlich wollen würden. Dass das natürlich nur mit viel Energie möglich ist, und trotzdem nicht klappt, macht sie unzufrieden und mürrisch.
    Und dann steigert sich das in Hass auf jene, die einfach glücklich sind mit dem, was das Leben ihnen zu bieten hat. Und ihr Leben einfach genießen.
    Sorry, ist jetzt etwas lang geworden, aber das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, und bleib wie du bist.

    Liebe Grüße
    Petra

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Christin
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 10:05 Uhr

    Guten Morgen Susi,

    ja, ich bin auch immer wieder entsetzt und fassungslos, wenn ich so etwas lese oder höre. Und warum - Versuche mich in so eine Person hineinzuversetzen scheitern, denn ich kann so etwas ebenfalls nicht nachempfinden und kann nur spekulieren. Doch bei allen Erklärungsversuchen:                                  s o e t w a s g e h t g a r n i c h t

    Einen schönen Sonntag (trotzdem) und
    liebe Grüße

    Christin

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Regina Haefelke
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 09:54 Uhr

    Guten Morgen Texterella,

    ich werde immer sprachloser, ob solcher und anderer HASSAUSWÜCHSE. Was soll das, woher kommt so etwas?
    Ich weiß es nicht.
    Wie wehrt man sich, vor allem, wie kommt man an so Jemand heran, um zu verstehen warum? Wo endet es……?

    Eigentlich ist es mehr als feige aus dieser Anonymität heraus jemanden derartig zu beleidigen, diskriminieren und ja, auch zu verletzen.
    Ich meine, man kann über vielem stehen, aber nicht über “Alles” hinwegsehen.
    Ich darf Ihnen eine guten Sonntag wünschen

    Regina Haefele aus Rastatt

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Gabriele
    am Sonntag, 23. Februar 2020 um 09:51 Uhr

    Liebe texterella, gefunden bei @kurvenundkanten: “es ist ok wenn andere dich nicht mögen, die mögen ja nicht mal sich selbst. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Gabi

    Auf diesen Kommentar antworten

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