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Wie ich meinen Traumjob organisiert kriege: 4 Tipps für mehr Effizienz und Produktivität!

„Mama, gell, du lebst deinen Traum!“ stellte mein älterer Sohn kürzlich fest, als ich ihm während der Fashionweek aus Berlin whatsappte. Oder schrieb ich ihm von meiner Pressereise in Skandinavien und dem Baltikum? Ich weiß es nicht mehr ... tatsächlich verschwimmen die letzten Wochen in meiner Erinnerung etwas, so viel war ich unterwegs. Aber er hat Recht: Ich lebe tatsächlich meinen Traum, arbeite in meinem Traumjob – und ich bin sehr dankbar dafür.

 

Aber einen Haken hat natürlich auch dieser Traum. Denn gerade in Zeiten, in denen ich viel unterwegs bin, drängt sich mein sonstiges Leben (Brotjob, Familien- und Hausarbeit, Ehrenamt und was es sonst noch so alles in meinem Leben gibt) in noch weniger Zeit als ohnehin schon. Nächste Woche zum Beispiel bin ich drei Arbeitstage in Sachen Texterella unterwegs: Agenturbesuche, Strategiebesprechungen, Herbstshootings ... Was dadurch liegen bleibt, muss ich dann in Windeseile in der knappe Wochen vor meinem Ostsee-Familienurlaub erledigen.

Gerne würde ich nun schreiben, dass ich das ganz easy hinkriege und alles überhaupt kein Problem ist. Tja, schön wär’s! Tatsächlich bin ich manchmal ganz schön außer Atem. Dass ich von Natur aus eher kreative Chaotin als strukturiertes Organisationstalent bin, macht die Sache nicht einfacher. Tatsächlich musste ich mir Arbeitseffizienz und Produktivität erst relativ mühsam antrainieren. Bzw. bin noch dabei, denn auch nach fast 20 Jahren Selbstständigkeit schiebe ich ungeliebte To-dos von einem Tag auf den nächsten (um irgendwann dann festzustellen, dass eine wochenlang aufgeschobene Aufgabe in 5 Minuten erledigt war), prokrastiniere auf Instagram oder vertrödle Zeit im Internet.

Ein paar wichtige Methoden habe ich mir aber mittlerweile angewöhnt. Das klappt nicht immer, aber doch immer öfter:

1. Ich organisiere meine Arbeit tageweise.

Das ist tatsächlich mein wichtigster Tipp, denn ich habe gemerkt, dass ich komplett durchdrehe, wenn ich tausend verschiedene Sachen an einem einzigen Tag machen will: Alltagskram erledigen, Wirtschaftstexte bearbeiten und dann noch einen Blogtext schreiben ... das funktioniert für mich einfach nicht. Deshalb versuche ich meine unterschiedlichen Arbeitsbereiche tageweise zu organisieren und ähnliche To-dos am selben Tag abzuarbeiten. So kann mich besser konzentrieren und bleibe besser im Workflow. Konkret heißt das: An einem Tag erledige ich kleinteilige und unkreative Arbeiten (Alltagskram wie Einkaufen, Behörden, Post, Überweisungen, Telefonate, Angebote und Rechnungen schreiben und anderes mehr), am nächsten schreibe oder redigiere ich Wirtschafts- und Finanztexte und einen weiteren Tag habe ich mir für Texterella reserviert.

2. Ich arbeite nach Stundenplan.

Wenn viel Arbeit auf mich zukommt, für die ich wenig Zeit haben werde, trage ich die einzelnen Aufgaben stundenweise in meinen Kalender ein. Der Vorteil: Ich verschaffe mir einen Überblick, was ich überhaupt schaffen kann (oder ob ich womöglich umplanen muss) und wann ich was erledigen muss, damit ich am Abend einen leeren Schreibtisch habe (letzteres eher im übertragenen Sinne, denn mein Schreibtisch ist nie leer und aufgeräumt – im Gegenteil. ;-)). Diese Planung gibt mir die Sicherheit, dass ich die Dinge im Griff habe und nicht plötzlich feststelle, dass ich mir unschaffbar viel vorgenommen habe.

3. Ich stehe früher auf.

Okay, das klingt jetzt erstmal nach einem ziemlich banalen Tipp, aber für mich war es eine Offenbarung festzustellen, was ich zwischen 5.30 und 7 Uhr alles schaffen kann, wenn weder das Telefon klingelt noch Whatsapp bimmelt und auch auf Social Media noch nichts los ist, was mich ablenken könnte.

4. Ich erledige Unliebsames möglichst zügig.

Meine schwerste Übung! Ich bin nämlich Meisterin im Aufschieben unliebsamer Arbeiten. Rechnungen schreiben zum Beispiel – hasse ich. Von Buchhaltung will ich gar nicht erst reden. Oder einen Arzttermin vereinbaren, eine schwierige Mail schreiben oder ein Paket zur Post bringen ... zu manchen Dingen kann und kann ich mich einfach nicht aufraffen. Und so schiebe ich die Aufgabe von Tag zu Tag („Morgen erledige ich diese Aufgabe gaaaanz bestimmt!“), mit der Folge, dass sie ständig in meinem Kopf ist und mir das Leben schwer macht. Irgendwann erledige ich sie dann natürlich doch – weil es ja sein muss! – und stelle regelmäßig fest: Es war viel einfacher und ging viel schneller als gedacht. Und ja, es macht sogar glücklich, Dinge endlich erledigt zu kriegen. Was gut funktioniert: einen Timer für überschaubare 20 Minuten stellen und in der relativ kurzen Zeit möglichst viel Unliebsames und Lästiges erledigt kriegen. Manchmal bin ich dann so im Flow, dass ich auch nach dem Weckerklingeln noch weitermache (funktioniert übrigens auch beim ungeliebten Büro- oder Schreibtischaufräumen!)

Das sind jetzt alles keine neuen Weisheiten, ich weiß, aber vielleicht ist ja doch etwas für dich dabei? Würde mich freuen! Ebenso gerne profitiere ich natürlich von deinen Tipps. Schreib sie mir einfach ins Kommentarfeld!

Aber jetzt erstmal ein schönes und erholsames Wochenende! Für mich geht es heute ins Schloss Schleissheim zum Barock & Fire Festival! Bei diesem wunderbaren Sommerwetter! Ich kann es kaum erwarten. Natürlich nehme ich dich in meinen InstaStories mit! Schau einfach rein!

 

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2320 3 Bloggerlife, 50+ Lifestyle 27.07.2018   texterella persönlich, texterella arbeitet, business, bloggerlife

3 Kommentare

  • Barbara Steldinger
    am Sonntag, 12. August 2018 um 15:27 Uhr

    Idee mit dem tageweisen Planen der Arbeit teste ich auch grade für mich. Mal schauen, ob es sich bewähren wird. Und früher aufstehen finde im Sommer auch super. Ich liebe es, ganz früh mit meinem Laptop auf die Terasse zu ziehen und schon mal vieles “kreativ” wegzuarbeiten. Rigsrum ist es noch still, kein Rasenmäher, kein Telefon. Der Tag ist noch neu und frischgeputzt, herrlich. Und dann um 8 mein erster Kaffee. Zufrieden mit mir :-)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Susan
    am Freitag, 27. Juli 2018 um 17:25 Uhr

    Ich kenne diese Tips und ich finde es gut sie immer und immer wieder mal vor die Nase gehalten zu bekommen. Das hilft wieder neu darüber nachzudenken

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Claudia Braunstein
    am Freitag, 27. Juli 2018 um 09:07 Uhr

    Liebe Susi, ich bin jetzt total enttäuscht, dass du keinen weißen, aufgeräumten, gestylten Bloggerinnen-Schreibtisch hast ;-)
    Schönes Wochenende aus Salzburg, Claudia

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