50+ Lifestyle
Texterella persönlich.
Welche Alte möchte ich mal sein?
Ich war viel mit der Bahn unterwegs in den letzten drei Wochen. Entsprechend viel Zeit hatte ich, in SARA, einer neuen Zeitschrift für Frauen 50plus, zu blättern und zu lesen. Ein Beitrag hat mich dabei besonders gekriegt: „Welche Alte will ich mal sein?“ titelt der etwas provokant, schließlich sind wir für unser drittes Lebensdrittel ja eher Ausweichvokabeln wie „Best Agerin“ oder „Silver Agerin“ gewohnt. Das Wort „Alte“ löst erstmal eine etwas betretene Abwehrhaltung aus. Alt werden oder… mehr
Texterella persönlich.
Herbstvorfreuden
Die Bäume rund ums Haus tragen grünes Laub, vor meinem Bürofenster hummelt es an üppigen, blauen Blüten. Gestern wurde in der Nachbarschaft Rasen gemäht, und mittags sitzen mein Mann und ich auf dem Balkon und trinken Espresso. Der Herbst tut so, als wäre es noch Sommer … und doch liegt in der Früh bereits Nebel überm Ampertal, die Luft riecht feucht, nach Laub und den Äpfeln, die schneller vom Baum fallen als ich sie aufsammeln kann. Nachts brauche ich eine zusätzliche Decke. Und Oktoberfest… mehr
Texterella liebt Mode.
Mehr Style, mehr Farbe, mehr Modemut 50plus! Wenn nicht jetzt, wann dann?
„Das sieht toll aus – aber ich würde mich das nie trauen.“ „Ich liebe diesen Look an dir – aber für mich wäre das nichts.“ „Wie gerne würde ich dieses Rot/Pink/Orange tragen – aber das ist mir zu auffällig.“ „Ja, früher habe ich solche Farben und Schnitte durchaus getragen – aber jetzt fühle ich mich dafür zu alt.“ Wie oft habe ich solche Sätze schon gelesen – hier im Blog oder auf Instagram. Und wie oft habe ich sie im realen Leben schon gehört! Als wäre die beklagte „Dezenz“ ein… mehr
Lieblingsstücke
Texterella liebt Mode.
Zu dick, zu alt, zu rot? Mir doch egal!
„Entsetzlich – dieser Rock bei Größe 46“. Das war die Bemerkung einer Followerin zu einem Video auf Instagram, auf dem ich den roten Ballonrock trug. Ich schluckte. Obwohl ich schon sehr viele Jahre im Social-Media-Business bin – an unfreundliche oder gar gemeine Kommentare werde ich mich nie gewöhnen. Natürlich legte meine innere Kritikerin sofort los: Hatte die Frau womöglich recht? Sah ich in diesem Rock entsetzlich aus? Bis eben hatte ich mich noch über das Video gefreut, auf dem ich… mehr
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Darmgesundheit: Warum es um viel mehr geht als ums stille Örtchen.
Hand aufs Herz: Wer bitte schön hat sich in jüngeren Jahren Gedanken über seinen Darm gemacht? Na? Also: Ich nicht! Mit Ausnahme meiner Türkei-Reisen mit Anfang 20 vielleicht, bei denen ich immer mehrere Päckchen Kohletabletten dabei hatte … für den Fall der Fälle (der ja auch durchaus eintrat). Aber sonst? Kaum. Warum sollte man sich überhaupt damit beschäftigen? Natürlich war das Ding „irgendwie“ wichtig, dachte ich schulterzuckend, aber doch lediglich dafür, all das wieder auszuscheiden –… mehr
Texterella persönlich.
Der Duft von Lavendel – und warum ich lieber nach vorne blicke als zurück
Als ich vor einigen Tagen mein Büro aufräumte, fiel mir ein kleiner Pappkarton in die Hände, der sich unter größeren Paketen und allerlei Krimskrams versteckt hatte. Fast hätte ich ihn gleich zum Papiermüll gelegt, aber dann bemerkte ich den Duft, der dem kleinen Päckchen entströmte. Lavendel. Ich öffnete den Karton. Darin war die letzte der Lavendelseifen, die ich aus Venasque mitgebracht und an die Cat Sitterinnen verschenkt hatte, die unsere zwei Stubentigerinnen während unserer… mehr
Texterella auf Reisen.
Urlaubsvorwehen: Das große Packen.
„Und – hast du schon gepackt?", fragte mich meine Mutter in früheren Jahren rund zwei Wochen, bevor es für uns fünf an die Ostsee ging, immer. Ich zog ebenso regelmäßig die Augenbrauen hoch und antwortete „Nein, natürlich nicht". Warum um Himmels willen sollte ich bereits 14 Tage vor Abreise – nach meiner Mutter Art – alles gewaschen in kleinen Stapeln vorbereitet auf sämtlichen zur Verfügung stehenden Betten und Sesseln lagern? Zumal zu befürchten war, dass die Kinder sich aus den Häufchen… mehr
Texterella liest.
Leseempfehlungen aus dem Hinterhof
Als letzte Woche die Hiobsbotschaften aus aller Welt mal wieder über uns zusammenschlugen, hatte ich nur einen Wunsch: Mich mit einem Stapel Bücher in den bezaubernden Hinterhof in Venasque zu verkriechen und loszulesen. Die Welt da draußen vergessen, mich mit erquicklichen Dingen beschäftigen, eine Auszeit nehmen. Wenigstens für ein paar Stunden. Nun ist der Hinterhof leider dreizehn Autostunden weit entfernt – aber die Bücher, die liegen hier in Griffweite. Ich muss mir nur ein lauschiges… mehr
Texterella in der Provence
Der French-Chic-Mythos: Was Französinnen wirklich tragen.
Excusez-moi, aber ich muss noch mal. Ich muss einfach noch einmal in Erinnerungen schwelgen und von der Provence schwärmen – und ich fürchte fast, es wird nicht das letzte Mal sein. Da müssen Texterella-Leserinnen jetzt wohl durch. Es war ja aber auch einfach zu … „hach“: Der plätschernde Springbrunnen auf dem Marktplatz, der üppig an Häusern hochrankende Oleander, der kleine Lebensmittelladen mit zehn verschiedenen Tomatensorten auf den Steigen vor der Tür, der Duft nach frisch gebackenen… mehr
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Was die Provence mich gelehrt hat: Lebensfreude fängt bei Hautpflege an!
Ich gehöre nicht zu den Frauen, die viel Aufwand für ihr Aussehen betreiben (auch wenn mein Mann sicherlich das Gegenteil behaupten würde). Natürlich pflege ich mich – aber mich zur Sklavin von Schönheitsidealen und der Beauty-Industrie machen? Nein, das möchte ich nicht. Zumal mir dazu – zwischen Beruf, Ehrenamt und Familie – schlichtweg die Zeit fehlt. Bei mir muss es schnell gehen. Das fängt bei meiner unkomplizierten Frisur an und hört bei den nur für Fotoshootings lackierten Fußnägeln auf.… mehr


















