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Column

Mein beachbody gehort mir

the Curvy Column

Mein Beach Body gehört mir!

Der Sommer hat noch gar nicht wirklich angefangen, und doch sind die Gemüter schon ziemlich erhitzt. Hat da doch glatt ein Hersteller von Damenrasierern ein dickes Model im Bikini gezeigt. Damit wir uns richtig verstehen: Ein fast nackter, dicker Körper als Werbemodel! Im Bikini! Mit Bauch, ziemlich viel Schenkel und Cellulite! Ja, geht’s noch? Da hat wohl einer der Entscheider seine Kontaktlinsen verkehrt herum eingesetzt – wie sonst konnte das passieren? Oder waren die schlanken Models… mehr

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the Curvy Column

Am Katzentisch der Mode.

Auf der Berlin Fashionweek im Januar fühlte ich mich wie am Katzentisch. Während meine schlanken Kolleginnen an reich gedeckten Tafeln speisten und die Designer einen Gang nach dem nächsten auftrugen, hatte man uns Curvys auf Diät gesetzt und den modischen Hauptgang mit einem angewelkten Salatblatt garniert. Ein Glas Champagner vorweg? Fehlanzeige! Und das, obwohl die Plussize-Branche durchaus Grund zum Feiern hätte. Fast vier Milliarden Euro setzte die Modebranche 2017 in Deutschland mit uns… mehr

Curvy nov 2018

the Curvy Column

Ist fett wirklich das neue Fabelhaft? Ein Plädoyer für neue Plussize-Idole.

Das amerikanische Plussize-Topmodel Tess Holliday hat es auf das Cover der britischen Cosmopolitan geschafft und die Community weltweit feiert sie dafür. Ein fettes Model in einem smaragdgrünen Badeanzug auf dem Cover der Cosmopolitan, ein Cosmo-Girl in Größe 52! The Wahnsinn! Mindestens. Ja, Tess ist es gelungen, mit Klischees zu spielen, Normen über den Haufen zu werfen und zugleich zu beweisen, was wir Curvys natürlich längst wissen: Beauty comes in all shapes and sizes.– Schönheit ist… mehr

Lieblingsstücke

Oktoberfest 2018

Frisch kolumnisiert.

Entfesselt – trotz Hosenträger. (Eine Oktoberfest-Kolumne.)

Wer den Bayern die Lederhosen ausziehen will, der hat derzeit die besten Chancen. Denn niemals und nirgends ist die Lederhosendichte größer als auf dem Oktoberfest – es könnte höchstens an Bayern fehlen. Vom Alpenländler bis zum Australier, vom Nordlicht bis zum Niederländer, auf der „Wiesn“ versammeln sich derzeit krachbelederte Mannsbilder aus aller Welt. Und üben sich in typisch bayrischer Lebensart. Oder dem, was man eben dafür hält. Ich kann diese Männer ja auch verstehen: Wann sonst kann… mehr

Selbstliebe im imperativ the curvy magazine 2

Frisch kolumnisiert.

Curvy Column # 2: Selbstliebe im Imperativ. Oder: Hab’ dich gefälligst lieb!

Na, hast du dich heute schon lieb gehabt? Dir selbst gesagt, wie schön und toll du bist? Super, dann machst du alles richtig: Denn die Liebe zu sich selbst liegt im Trend. Der Hashtag #selflove spuckt bei Instagram über 16 Millionen Einträge aus, die sich allesamt mit einem beschäftigen: sich selbst gut und schön zu finden.   Klingt eigentlich nach einer tollen Sache, oder? Gerade wir Curvys mussten uns ja viel zu lang sagen lassen, dass dick per se weder gut noch schön ist. Nicht sein kann… mehr

Illu Armelstrumpf ok 2

Frisch kolumnisiert.

Stütz me up! Was endlich gegen Winkearme hilft. Wirklich.

Wer hätte gedacht, dass sich aus dem leidigen Thema „Winkearme“, mit dem wir Ü50-Frauen nicht selten konfrontiert sind, ein kleines Vermögen machen lässt – oder sogar ein großes. Also, ich nicht. Aber ich bin auch nicht Herr Maschmeyer, der mit seinem Finanzimperium zum Milliardär wurde und sich nun als Mentor für Start-ups geriert. Der kennt sich mit innovativen Ideen natürlich aus – selbst wenn es um alternde weibliche Oberarme geht und ihren nachlassenden Tonus. Bei besagten Oberarmen… mehr

Untitled

Frisch kolumnisiert.

Curvy Column #1: Warum Plussize ein eigenes Magazin braucht. (Oder vielleicht doch nicht?)

Warten auf den Urknall. Das ist sie also, die erste Ausgabe von the Curvy Magazine. Und sie ist toll geworden. Beim Lesen bin ich allerdings auch ein wenig ins Grübeln gekommen: Brauchen wir wirklich ein extra Magazin für Plussize-Frauen? Eine Zeitschrift, die sich speziell unseren Kurven widmet? Es kostet mich tatsächlich ein wenig Mut, den nächsten Satz zu schreiben. Denn ich meine: Nein, brauchen wir nicht. So, jetzt ist es raus. Ja, in meiner Wunschwelt gäbe es einfach nur Modemagazine –… mehr

Untitled

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Beige Birkenstocks und politische Korrektheit. Oder: Wie viel Lachen ist erlaubt?

Selbstverständlich bemühe ich mich. Wirklich. Ich gendere, so gut ich kann, sage „Mitarbeitende“ statt „Mitarbeiter“. „Flüchtlinge“ sind für mich „Geflüchtete“ und „Schwarze“ heißen bei mir politisch korrekt genau so: Schwarze. Im Restaurant bestelle ich (selten genug!) Balkan- statt Zigeuner-Schnitzel (uuups!), auf Kindergeburtstagen wurden Schaumküsse genascht. Und wehe ein Kind sagte das N-Wort! Das ging gar nicht! Nur „Pippi Langstrumpf“ habe ich meinen Kindern im Original meiner eigenen… mehr

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Frisch kolumnisiert.

Letzter Versuch.

Ich mag die Farbe Lila nicht sonderlich. Und damit bin ich nicht allein: Nur 6 Prozent aller Frauen nennen Lila ihre Lieblingsfarbe. Davon dürften die meisten wohl über 80 sein – wie sonst ließe sich die Begeisterung für silbrig-violettes Haar in dieser Altersklasse erklären?   Aber nun will das Farbinstitut Pantone das ein wenig, nun ja, altbackene Image der Farbe Lila aufpolieren: Von wegen lila Latzhosen, mit Weihrauch beschwenkte Kirchengewänder und süßlicher Flieder – laut Pantone ist… mehr

Untitled

Frisch kolumnisiert.

Gestreamte Schönheit.

Das Internet hat ja schon so manchen Wunsch erfüllt, von dem man gar nicht wusste, dass man ihn hatte. Nein, nicht was Sie jetzt denken! Eher: Buchhändler, die auch frisches Gemüse liefern. Oder: Schuhe zum Selbergestalten. Und nun noch das: Die Cloud will uns schöner machen. Der Musik-Dienstleister Spotify ist ins Beauty-Business eingestiegen und will jetzt auch Schönheit streamen. Um das Datenvolumen von Lippenstiften, Concealern und Lidschatten müssen wir uns aber keine Gedanken machen –… mehr

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