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Column

Haekeln

Frisch kolumnisiert.

Heiße Maschen.

Häkeln ist wieder in, vermelden Harper‘s Bazaar, Vogue und Co. für diesen Sommer.  Und triggern damit, ohne es zu wollen, unverarbeitete Traumata unserer Grundschuljahre. Wer erinnert sich nicht an seine Handarbeitslehrerin, Frau Schneider oder Frau Heymann oder wie sie alle hießen. Grauhaarig, ein bisschen pummelig und nach Kölnisch Wasser duftend stehen sie wieder vor uns und führen uns ein in die Geheimnisse des Häkelns. Luftmaschen anschlagen, feste Maschen und die Stäbchen … wie sehr habe… mehr

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the Curvy Column

Ode an die Hoffnung.

Diese Kolumne für the Curvy Magazine habe ich Mitte Januar geschrieben. Manches davon scheint heute aus einer komplett anderen Zeit, ja, geradezu aus einer anderen Welt!, zu stammen. Manches stimmt mittlerweile nicht mal mehr.  Eines ist und bleibt aber wahr und richtig – und deshalb veröffentliche ich diesen Text heute, an Ostern: Hoffnungslosigkeit ist niemals eine Lösung und die Hoffnung auf eine bessere Welt dürfen wir niemals aufgeben. Das sage ich als Mensch und als Christin. In diesem… mehr

New york and just like that

Frisch kolumnisiert.

And just like that ... Lasst uns doch einfach älter werden, wie wir wollen!

Ach du liebe Güte. Nun hat sich letzte Woche also auch Frau Netti W., Ex-InStyle-Chefredakteurin und angesagte Best-Ager-Influencerin, noch zu Wort gemeldet und ins AJLT-Empörungshorn getutet! And just like that sei pures Altersbashing, findet sie. Eine Auswahl ihrer Hauptkritikpunkte: Carry weiß nicht, dass ein Sari keine Lengha ist (huch! Dat ist ja nun wirklich n’ Ding!), Charlotte steckt in zu engen Klamotten und Miranda kehrt mit grauen Haaren auf dem Kopf und Büchern unterm Arm – statt… mehr

Lieblingsstücke

Susanne cool girl-4701-2 kopie-2

the Curvy Column

Was bin ich mir wert?

„Weil ich es mir wert bin.“ Seit 50 Jahren gibt es den Werbeslogan eines großen französischen Kosmetikkonzerns bereits. Klingt ja auch toll: Nach Selbstbewusstsein, nach Stärke, nach Wertschätzung. Nach der richtigen Einstellung zum eigenen Körper, zu mir selbst. Weil ich es mir wert bin. Yes! Aber mal ehrlich: Wie viel sind wir uns denn wirklich wert? Nicht sonderlich viel, wenn ich das Treiben mancher Mode-Accounts auf Social Media verfolge. Da wird auf der einen Seite zwar ständig über… mehr

Wandern im herbst 3-2

the Curvy Column

Ist Wandern das neue Schwarz?

Was habe ich das Bergwandern als Kind geliebt! Damals wurde ich in den Schulferien regelmäßig für ein paar Tage zu Tante und Onkel verfrachtet – wohl, damit meine Eltern mal sturmfreie Bude hatten – und dort ging es dann im Frühtau zu Berge, fallera! Ich, in einer von der Großcousine ausrangierten Bundhose, rotkarierten Wanderbluse und auf dem Rücken einen Kinderrucksack, in dem sich ein paar Äpfel befanden, während mein Onkel die Hauptlast für ausgedehnte Brotzeiten am Gipfel trug, zu dem wir… mehr

Curvy magazine bodypositivity 2-2

the Curvy Column

Geht Body Positivity auch angezogen?

Es ist Sommer und ich muss ein Geständnis machen: Bikinis … ziehe ich eher ungern an. Badeanzüge mag ich auch nicht, ebenso wenig Tankinis oder diese Badekleidchen, die einen aussehen lassen wie Esther Williams reloaded. Bin ich deshalb etwa prüde? Nein, das bin ich nicht. Wenn andere minimalbekleidet oder ganz „ohne“ unterwegs sein wollen, ist das für mich absolut okay. Nur ich selbst zeige mich einfach nicht so gerne nackig oder knapp bekleidet. Ich habe lieber etwas mehr an. Soweit, so gut.… mehr

Gaensebluemchen

the Curvy Column

Die Zukunft erwacht.

Was war das für ein Winter: grau, eiskalt, schneereich. Selbst in Bielefeld (!), erzählte mir eine gute Freundin, habe es richtig viel geschneit. Und dabei gibt es Bielefeld doch gar nicht. Das sagt eigentlich alles über diese Zeit, die in vielerlei Hinsicht so unwirklich war, dass man es gar nicht glauben würde, hätte man nicht selbst mittendrin gesteckt. Und nun das: Ich wache morgens auf und die Vögel zwitschern! So laut, dass ich erstmal denke, es sei mein Mobiltelefon, bei dem ich… mehr

Texterella gepflegte verwahrlosung kolumne von susanne ackstaller

Frisch kolumnisiert.

Gepflegte Verwahrlosung.

Es begann schleichend, irgendwann im letzten Spätherbst. Zunächst unbemerkt mogelte sich die Verwahrlosung in mein Leben. Erst schien noch alles im Rahmen zu sein: Die Haare saßen auch ohne den Friseurbesuch, den ich Lock-down-bedingt, knapp verpasst hatte, und der Lack auf meinen Fußnägeln hielt wie Bombe. War nicht Out-of-Bed-Look ohnehin mega angesagt? Na bitte. Wird schon werden, versicherte ich mir, auch ohne Frisörin und kosmetischer Fußpflege. Und beglückwünschte mich zur brünetten… mehr

Susanne ackstaller tullrock-3204 kopie

the Curvy Column

2020. Ein Jahr für die Tonne?

Das Jahr 2020 ist ein verlorenes Jahr. Je schneller es vorbei ist, desto besser. Wie oft habe ich diese Sätze in den letzten Monaten gelesen und gehört. Und ja, ich kann es verstehen. Wir hatten uns das Jahr anders vorgestellt. Ich auch.  Also einfach in die Tonne damit und auf bessere Zeiten warten? Kann man machen, muss man aber nicht. Wenn man genauer hinschaut, hatte auch 2020 gute und wertvolle Seiten. Ich zumindest habe in den letzten Monaten einiges gelernt.   Man braucht viel… mehr

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the Curvy Column

Dick sein als Chance.

Ich war ein pummeliges Kind aus dem ein pummeliger Teenager und schließlich eine pummelige Erwachsene wurde. Kurz gesagt: Ich war mein Leben lang dick. Heute bin ich damit im Reinen (auch wenn ich die gesundheitlichen Vorteile eines dünneren Ü50-Ichs durchaus sehe!) – aber es gab Zeiten, da hätte ich sehr viel darum gegeben, schlanker zu sein. Dünn, oder zumindest dünner, zu sein, schien das Leben so viel einfacher zu machen. Was auch stimmte. Dick sein hingegen – das bedeutete, anders zu sein… mehr

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