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“Rushing-Woman-Syndrom”, Dauerstress, Mental Load. Wie Aromatherapie hilft. (+ Verlosung)

Als eine Kollegin vor ein paar Tagen bei einem Gespräch das Buch „Das Rushing- Woman-Syndrom“ erwähnte, war mir sofort klar (ohne, dass ich den Titel vorher jemals gehört hatte), um was es in diesem Buch geht: um uns Frauen von heute, deren To-do-Listen nie leer werden, die immer ein wenig außer Atem und am Limit sind – und trotzdem weitermachen.

Frauen wie wir, wie du und ich. Manche von uns haben Kinder und tragen die Care-Arbeit zusätzlich zum Brotjob, andere unterstützen oder pflegen ihre Eltern, manche sind Großmütter und helfen den Töchtern dabei, Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen. Viele engagieren sich zu allem noch ehrenamtlich. Und das Perfide ist: Die meisten brennen leidenschaftlich für das, was sie tun – und merken erst viel zu spät, dass sie dabei sind, zu verbrennen. 

Es ist das Leben, das ich führe, seit mein Sohn vor bald 25 Jahren auf die Welt kam und ich meinen Beruf nicht aufgeben wollte. Dann wurde meine Tochter geboren, dreieinhalb Jahre später noch mein Jüngster. Ich kündigte meine Festanstellung in der Industrie und machte mich selbstständig, weil mir Selbstständigkeit besser vereinbar mit drei Kindern erschien. War es in gewisser Weise auch. Der Haken: Selbst & ständig … ist leider wahr. Aber egal, ich war in meinen Dreißigern, voller Power, und das Internet eröffnete mir eine ganz neue Welt, auch beruflich. Ich launchte meine Website als Texterin, startete mein erstes Blog, gründete ein Frauennetzwerk, wurde politisch aktiv und zur Gemeinderätin gewählt.

Bis spät in die Nacht arbeiten war normal.

Ich beschäftigte eine Kinderfrau, die mehrmals die Woche kam (wir sprechen von Zeiten als die KiTa-Betreuung noch in den Kinderschuhen steckte, zumal hier in Oberbayern auf dem Land) und hatte Gott sei Dank einen emanzipierten Mann, der mich bei meinen Plänen und Projekten unterstützte. Ich arbeitete oft nachts, wenn die Kinder schliefen – und damit war ich nicht alleine, viele Kolleginnen taten das auch.

Wenn ich ehrlich bin: Ein wenig genoss ich ihn auch, diesen Rausch der Geschwindigkeit. Ich war auf der Fast Lane, auf der Überholspur. Alles schien möglich. 

 

Irgendwann kippte das Hochgefühl. Ich liebte meinen Job immer noch, und ich arbeitete immer noch leidenschaftlich gerne und zu viel. Aber gleichzeitig spürte ich immer häufiger den Wunsch nach „weniger“. Einfach mal eine Auszeit: Mal nichts tun, ohne schlechtes Gewissen, ein Wochenende einfach nur rumgammeln, Urlaub ohne Laptop. Mein Blog dokumentierte meine Suche nach dem Ausweg aus meiner Tretmühle: Ich schrieb über Entspannungstechniken, über Achtsamkeit und Selfcare, übers Waldbaden und die Ruhe am Meer.

Einfach mal nichts tun ...

Aber letztlich scheiterte ich immer wieder daran, dass mein unruhiger Geist sich einfach nicht darauf einlassen wollte (oder konnte). Meditation etwa machte mich eher nervös, als dass sie mich entspannte, bei Waldspaziergängen hörte ich, statt die Stille zu genießen, Podcasts über Produktivität und gutes Schreiben (weil ich sonst nie Zeit dafür fand), bei Yoga-Stunden überlegte ich, während ich mich zum herabschauenden Hund bog, was heute alles auf dem Plan stand. Und beim „Krieger“ ratterten die To-dos durch meinen Kopf und ich notierte mir auf einer imaginären Liste, was ich auf gar keinen Fall vergessen durfte. Selbst die Wirkung von Urlaub verpuffte in Windeseile, sobald ich wieder daheim und im Alltag war. 

Mitte 2022 wurde der Naturkosmetik- und Aromatherapie-Hersteller Primavera mein Kooperationspartner. Ein echter Game Changer. Zunächst ging es um die neue Beauty- und Hautpflegelinie von Primavera, aber schnell wurde mir klar, wie spannend auch die Primavera-Aromatherapie war – zumal meine Fotografin und Freundin Martina, die das Unternehmen schon länger kannte, mir begeistert davon erzählte, wie gut die ätherischen Öle von Primavera ihr halfen: bei Konzentrationsproblemen, bei Stress, Unruhe oder Anspannung.

Ich wurde hellhörig. Und doch blieben Zweifel, ob Aromatherapie wirklich mehr sein konnte als ein schöner und angenehmer Duft. Womöglich war es doch nur Esoterik oder Humbug oder beides … Sehr gerne hätte ich eines der Aromatherapie-Seminare in der Primavera-Akademie besucht, um mehr zu erfahren – was aber immer an meinem übervollen Terminkalender scheiterte. Quod erat demonstrandum. 

War Aromatherapie mehr als ein angenehmer Duft?

Dann klappte es doch: Ich bekam die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Anusati Thumm, sie ist Aromatherapie-Expertin mit über 30 Jahren Erfahrung, Autorin und Seminarleiterin bei Primavera (und obendrein eine unglaublich sympathische Frau). Sie erklärte mir, wie ätherische Öle wirken. Von wegen Humbug – es ist reine Wissenschaft: Durch das Einatmen gelangen die Duftmoleküle in unsere Nasenhöhle, und damit zu unserer Riechschleimhaut, auf der sich zirka 30 Millionen Riechsinnesnervenzellen befinden. Genau hier docken die Duftmoleküle an jeweils spezifische Rezeptoren an, und lösen Impulse aus, die wiederum direkt ins limbische System gelangen, einem der ältesten Teile unseres Gehirns. Hier werden über Neurotransmitter und Botenstoffe unser vegetatives Nervensystem und unsere Emotionen gesteuert, wobei bestimmte Duftstoffe eben ganz bestimmte Gefühle auslösen (jeder, der sich beim Duft von Vanille zurückversetzt fühlt in seine Kindheit und Großmutters Weihnachtsbackstube, kann das bestätigen …). Aus diesem Grund werden ätherische Öle in der Psychotherapie eingesetzt, immer häufiger aber auch in der Kranken- und Altenpflege genutzt.

Nun war ich natürlich noch neugieriger geworden: Ob es denn ätherische Öle gäbe, die mir unruhigem Geist helfen könnten? Ja, gibt es, bestätigte Anusati. Es gibt sogar eine ganze Reihe von Aromaölen, die bei Anspannung und Stress helfen. Darunter

→ Bergamotte: bei Stress und Überforderung

→ Muskatellersalbei: bei Erschöpfung und Gedankenkarussell

→ Lavendel: wirkt ausgleichend und beruhigend, hilft bei Schlafstörungen

In meinem Fall empfahl Anusati mir Zedernöl. Zedernöl wirkt entspannend, harmonisierend und stärkend, speziell bei großer Anspannung und in Zeiten hoher Belastung. Das Zedernöl kann man mit Wasser entweder in einen Vernebler geben oder – noch einfacher – auf eine Zirbenkugel träufeln (und auf den Schreibtisch oder ins Büro stellen). Oder mit Mandelöl mischen (20 Tropfen Zedernöl auf 50 ml Mandelöl) und auf die Haut auftragen (so wirkt die Zeder besonders intensiv). Das gesamte, sehr umfangreiche Primavera-Sortiment an ätherischen Ölen findest du hier.

Wem der Duft der reinen ätherischen Öle zu streng oder zu intensiv ist, für den gibt es  Alternativen: etwa das Kraftkonzentrat „Seelenschmeichler“, eine Primavera-Duftmischung, die mehrere hochwirksame Aromaöle vereint, darunter Limone, Yasmin, Lärche und Bergamotte. Auch dieses Kraftkonzentrat kann man mit Mandelöl mischen, als Badezusatz verwenden, mit Orangenwasser zu einem Duftspray mischen oder mit Vernebler/Zirbenkugel nutzen. Mehr DIY-Ideen zur Mischung von ätherischen Ölen gibt es direkt bei Primavera. 

 

 

Wer eine Duftmischung immer parat haben oder auf Reisen mitnehmen möchte, der greift am besten zu einem der Primavera-Raumsprays, bei denen die Namen bereis die Wirkung verraten. Wie zum Beispiel „Kraft tanken“, das Zedernöl und Kardamom enthält. Einfach in den Raum sprühen, Augen schließen, einatmen, ausatmen, einatmen – und in sich hineinfühlen. Spüren, wie es wirkt. Auch wenn ich mittlerweile weiß, dass dahinter nachweisbare physiologische Zusammenhänge stecken, so ist die Wirkung der ätherischen Öle, seien sie pur oder gemischt, für mich doch immer wieder überraschend, fast ein kleines Wunder. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mich Zedernöl oder Bergamotte in Stressmomenten tatsächlich „runterholen“ oder ich mit Lorbeeröl besser in den Schreibflow komme. Ist aber so.

 

Eines muss aber natürlich klar sein: Aromatherapie ist in stressigen Zeiten eine gute und wirksame Unterstützung und sicher kann man damit auch die Urlaubsentspannung in den Alltag hineinverlängern. Aromatherapie tut einfach gut, zumal sie einfach und unkompliziert umsetzbar ist. Für einen Tropfen Öl im Vernebler oder ein paar Sprühstöße einer Duftmischung ist immer Zeit.

Aber: Als alleinige Maßnahme reicht das nicht. Wir Frauen müssen auch an den Ursachen arbeiten: raus aus dem Hamsterrad und lernen, wieder zur Ruhe zu kommen. Denn: Ständige Überforderung, Mental Load (der Fachausdruck dafür, dass gerade wir Mütter immer an alles denken, an das gedacht werden muss), ewige Hetze, das „Rushing-Women-Syndrom“ als Dauerzustand machen irgendwann krank. Von daher würde ich mir von Primavera ein Seminar wünschen, das Wissen rund um ätherische Öle mit Methoden vereint, wie wir lernen, unsere Lebensführung so zu verändern, dass wir nicht ständig hochtourig laufen und permanent über unsere eigenen Grenzen gehen. So ein Allround-Seminar würde ich sofort buchen. 

Aber noch mal zurück zur Aromatherapie: Hat jemand damit Erfahrung? Ich bin gespannt!

 

Anusati hat mir übrigens noch ein paar Buchempfehlungen mitgegeben, falls du dich mit der Aromatherapie und ihren Möglichkeiten noch genauer befassen möchtest:

→ So duftet Glück. Natürlich durchs Leben mit ätherischen Ölen. Von Vivien Keller, Alisa Leube und Julia Merbele. Knaur, 2019.

→ Handbuch der ätherischen Öle. Von Katharina Zeh. Joy-Verlag, 2020 (11. Auflage) 

→ Waldmedizin. Die Heilkraft der ätherischen Baumöle. Anusati Thumm und Maria M. Kettenring. Joy-Verlag 2021 (4. Auflage)

Hier geht es zur Verlosung:

Von „So duftet Glück“ darf ich zwei Exemplare verlosen. Schreib mir einfach einen Kommentar: Vielleicht hast du schon Erfahrung mit ätherischen Ölen? Vielleicht ist Aromatherapie für dich ganz neu? Das Gewinnspiel läuft bis nächsten Sonntag. Viel Glück!

Das Kleingedruckte in aller Kürze: Mitmachen kann jede Leserin und jeder Leser – über 18 musst du allerdings sein. Und einen Wohnsitz in Deutschland oder in Österreich haben. Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 4. Dezember 2022, 24 Uhr. Die GewinnerIn wird per Mail benachrichtigt. Wird auf diese Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche reagiert, verlose ich den Gewinn ein zweites Mal. Für den Versand benötige ich dann deine Postadresse, die ich natürlich nicht weitergebe. 

Porträtfotos: Martina Klein, Berlin (Produktfotos: Susanne Ackstaller)

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Auf Texterella dreht sich alles um Frauen über 50 - um Frauen in ihren besten Jahren! Die Themen meines Blogs sind Stil, Hautpflege, Reisen und Kultur, gutes Essen, kurz: Inspiration für ein schönes, erfülltes und zufriedenes Leben für Frauen 50plus! Vielleicht bist auch du eine Frau über 50 (oder 60 oder 70 …. ;) und magst du mein Blog abonnieren? Dann verpasst du keinen Beitrag mehr! Geht ganz schnell: Mail-Adresse eintragen, absenden und – ganz wichtig!! – den Link in der Bestätigungsmail, die dir im Anschluss zugestellt wird, anklicken. Manchmal versteckt sich diese Mail im Spamfilter. Aber ohne Verifizierung, keine Texterella-Mail! :-) Dass ich mit deiner Adresse keinen Unfug betreibe, du dich auch jederzeit wieder abmelden kannst und dass dieser Service natürlich absolut kostenlos ist, muss ich sicher nicht extra dazusagen. 

Ich freue mich von Herzen über jede neue AbonnentIn! Und deshalb darfst du Texterella natürlich sehr sehr gerne weiterempfehlen!

2478 56 Werbung, 50+ Lifestyle 27.11.2022   achtsamkeit, aromatherapie, mental load, naturkosmetik, primavera

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