Texterella liebt Mode.
Zu dick, zu alt, zu rot? Mir doch egal!
„Entsetzlich – dieser Rock bei Größe 46“.
Das war die Bemerkung einer Followerin zu einem Video auf Instagram, auf dem ich den roten Ballonrock trug. Ich schluckte. Obwohl ich schon sehr viele Jahre im Social-Media-Business bin – an unfreundliche oder gar gemeine Kommentare werde ich mich nie gewöhnen. Natürlich legte meine innere Kritikerin sofort los: Hatte die Frau womöglich recht? Sah ich in diesem Rock entsetzlich aus? Bis eben hatte ich mich noch über das Video gefreut, auf dem ich lachend in den Sonnenschein blinzelte und zwischen Sand und Wellen mein Gleichgewicht suchte. Nun war die Freude weg, und ich fragte mich, ob all die anderen (freundlichen) Reaktionen womöglich nur aus Nettigkeit geschrieben worden waren (und die Damen in Wirklichkeit mit den Augen rollten und ebenfalls „entsetzlich“ dachten.)
Plötzlich war ich unsicher: Vielleicht war ich für diesen Rock ja tatsächlich zu dick (und womöglich auch zu alt).

Meine Fassung habe ich allerdings recht schnell wiedergewonnen (und auch meine innere Kritikerin in die Schranken gewiesen). Gedanken habe ich mir über den „Vorfall“ trotzdem gemacht. Und mich gefragt:
Warum schreiben Frauen solche Kommentare?
Die Reaktion auf diese Frage ist meistens: „Naja, wenn du dich öffentlich machst, dann musst du mit Kritik rechnen.“ Im ersten Moment möchte man dazu nicken – aber stimmt das Argument? Nicht jedes Foto, nicht jedes Video auf Social Media ist eine Einladung zur Meinungsäußerung. Zudem gibt es zwischen Kritik und einem rüde hingerotzten Kommentar einen großen Unterschied. Der Ton macht bekanntlich die Musik.
Warum sind wir Frauen so überkritisch – mit uns selbst ebenso wie mit anderen?
Ja – warum? Bei Männern beobachte ich dieses Verhalten eher selten. Die finden sich toll, in jedem Alter und mit jeder Figur. Und wir Frauen? Warum dürfen auch wir nicht einfach sein, wie wir sind? Mit unseren Hüften, zu großen/zu kleinen/hängenden Brüsten, unserem Bauchspeck? Warum stellen wir uns ständig auf den Prüfstand? Warum messen wir uns selbst und andere Frauen immer noch an dem schlanken und faltenlosen Schönheitsideal, mit dem wir sozialisiert wurden – und das wir doch schon längst überwunden haben könnten.



Lasst uns doch einfach ein wenig großzügiger sein – mit uns selbst und mit anderen. Und die Energie, die dadurch freigesetzt wird, sinnvoller nutzen. Zum Beispiel, indem wir uns gegenseitig unterstützen, anstatt uns runterzuputzen, und uns bestärken, statt uns klein zu machen. Es mag pathetisch klingen, stimmt aber: Frauensolidarität macht die Welt zu einem besseren Ort.
Warum ist „vorteilhaft“ das Maß aller Dinge?
Wie oft habe ich schon den Satz gehört: „Das ist aber überhaupt nicht vorteilhaft?“ So what? Warum ist Kleidung nur schön, wenn sie uns schlank(er) macht? Warum dürfen wir nicht einfach anziehen, worauf wir Lust haben und wonach uns die Laune steht – rote Ballonröcke in Größe 44/46 zum Beispiel. Und woher kommt überhaupt der Anspruch, dass persönlicher Stil immer allen gefallen muss? Denn das muss er nicht. Gefallen muss er nur einer einzigen Person: uns selbst.



Versteht mich nicht falsch:
Ich bin keinesfalls gegen Kritik. Überhaupt nicht! Auch hier auf Texterella gefällt nicht jeder Leserin alles, was ich schreibe, und nicht jedes Kleidungsstück, das ich zeige. Und das ist völlig okay! Mehr noch: Eure Meinung interessiert mich sehr, auch wenn sie nicht immer meiner eigenen entspricht.
Aber ein „So dick wie du bist siehst du in diesem Rock einfach entsetzlich aus!“ ist keine Kritik, sondern gehässig und gemein. Und damit bin ich wieder am Ausgangspunkt meiner Überlegungen: Warum schreiben wir Frauen uns das gegenseitig in die Kommentarspalten?
Ich habe noch keine Antwort auf diese Fragen gefunden. Hast du eine?
Die Fotos hat meine Tochter Eva am Strand von Ahrenshoop gemacht. DANKE, Eva, für die schönen Fotos! Anders als sonst sind diese Fotos komplett unbearbeitet und wurden quasi direkt von meinem iPhone ins Blog hochgeladen – mitsamt der Besenreiser, die Martina bei anderen Fotos entfernt.
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Look:
Der Ballonrock stammt von STUDIO AMARAN Creative, einer Upcycling-Design-Brand aus dem Westerwald. Jedes Kleidungsstück wird aus alten Stoffen gefertigt und ist ein Unikat. Noch nachhaltiger geht’s wirklich nicht! Hinter STUDIO AMARAN Creative steht Modedesignerin Sinah Schlemmer, die ich über ihr Buch „Amaran – Lebenstexturen // Textures of Life“ kennengelernt habe. Darin erzählt sie die Geschichten hinter den Kleidungsstücken, die sie entwirft und näht. Sehr spannend! Live kann man Sinah und ihre Mode übrigens gerade in ihrem Pop-up-Store in (57627) Hachenburg am Alten Markt 8 erleben.
Weiße Bluse: Katharina Hovman
Ohrringe: Studio Ena (exakt meine Ohrringe gibt es allerdings nicht mehr ...)
Lippenstift: Ruby Red von Loni Baur (mit dem Code Texterella15 bekommst du 15 Prozent Rabatt.

Und sonst so?
→ Am 9. Oktober findet unser Foto-Workshop „Unfotogen? Gibt’s nicht!“ erstmalig (und vielleicht einmalig) in meinem Zuhause in Kirchdorf an der Amper (etwas nördlich von München) statt. Und das Beste: Wir haben für dich noch einen Platz frei! Wenn du also nicht nur einen tollen Tag unter Frauen, sondern Martina und mich auch etwas privater erleben willst, dann melde dich bei mir. Wer mehr Informationen braucht: Schreibe mir gerne eine Mail, dann schicke ich dir alles, was du wissen musst! Ich freue mich!
→ Am 18. September lese ich in Altötting beim Fest der Sinne in der Stadtgalerie. Der Eintritt ist frei. Und am 2. Oktober bin zu Gast bei den Kultur Häppli in Karlstadt am Main. Weitere Lesungen findest du hier.
→ Apropos Lesen: Falls jemand den Beitrag rund um das Thema Darmgesundheit noch nicht gelesen hat (Urlaub, keine Zeit, Beitrag verpasst … es gibt tausend Gründe), der kann das jederzeit nachholen: Bitte hier entlang! (Angabe zur Transparenz: Bei dem Beitrag handelt es sich um eine Werbekooperation. Lesenswert ist der Text aber trotzdem – sonst hätte ich ihn ja nicht geschrieben! ;-))
→ Mehr Mode gibt es hier (mit den ersten Looks für den Herbst ...). Und – hurra! – ich habe auch endlich meine Lieblingsstücke wieder aufgefüllt.
45 Kommentare
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:18 Uhr
Liebe Susanne, du siehst in dem tollen roten Rock wunderschön aus! Voller Lebensfreude und so glücklich!
Bodyshamer sind es, die selbst ein Problem haben.
Liebe Grüsse Ruth
am Sonntag, 13. September 2026 um 21:46 Uhr
am Sonntag, 20. September 2026 um 07:17 Uhr
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:22 Uhr
Ach Susi, ein schwieriges Thema. Männer sind da einfach nachlässiger,das Thema nicht so wichtig und sie sind ohnehin die Krone der Schöpfung. Ich findee es manchmal schwierig, etwas positives zu schreiben, wenn ich gruselig hässlich finde, z.B. künstliche Fingernägel oder Plastikwimpern. Lieber gar nichts schreiben? Geht ja auch. Mir gefällt der Rock auch nicht, das liegt aber am Rock, nicht an Dir. Du siehst, ich habe keine passende Antwort parat. Es ist das Risiko, wenn man sich öffentlich macht. Trage weiterhin, was Dir gefällt und laß Dich nicht irritieren. Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir
am Sonntag, 13. September 2026 um 10:27 Uhr
am Sonntag, 20. September 2026 um 07:21 Uhr
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:28 Uhr
Liebe Susanne,
ich glaube, dass Unsicherheit und Unzufriedenheit die Ursache solcher Kommentare sind. Eine Andere tut etwas, dass man sich selbst nicht traut.
Mein Motto ist „Wenn ich nichts Positives zu etwas sagen kann, halte ich einfach die Klappe“, es sei denn, mich fragt jemand nach meiner ehrlichen Meinung, die ich dann versuche nett zu verpacken.
Im Übrigen finde ich das Foto sehr schön und die siehst in dem Outfit großartig aus.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
Herzlichst
Monika
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:54 Uhr
Du strahlst in allem, was Du trägst, so viel Positives aus, da sieht einfach alles toll aus.
Die Frage, ob ich so etwas tragen würde, ist eine ganz andere…
Liebe Grüße Sabine
Liebe Susi,
was ich an deinen Aufnahmen so mag, ist die Lebensfreude. Dann schaue ich mir an, ob mir die Kleidung selbst auch gefällt. Nicht alles, aber vieles.
Ich finde auch, dass wir Frauen die Mode “rocken” dürfen, wie sie uns selbst am besten gefällt.
Social Media – oder vielleicht denke ich an dieser Stelle einmal größer: Das Internet hat Menschen eine Meinungsfreiheit gegeben, die manche sich nie trauen würden, vis-à-vis zu sagen.
Bleib genau so, wie du magst. Lebensfroh und farbig.
Lieben Gruß aus Schweden
Sibille
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:56 Uhr
Ich frage mich ja, warum folgt diese Person Dir? Um sich besser zu fühlen, weil sie dünner ist als Du? Ich folge Leuten, die eine wie auch immer geartete Inspiration für mich sind, und das scheint hier ja nicht der Fall gewesen zu sein. Mysteriös.
Mir würden an mir weder Bluse noch Rock gefallen, aber an Dir sehen sie toll aus.
Warum der Fokus auf weiblicher Schönheit liegt? Weil das jahrhundertelang unsere Währung war, mit der wir punkten konnten und die die kleine Chance auf einen minimalen sozialen Aufstieg bot. Ein Tagelöhner hat eine Frau gesucht, die ackern konnte wie ein Pferd, aber wer es sich leisten konnte, wollte eine Frau, die optisch etwas hermachte. Und das waren die Männer, die einer Frau ein Leben in gesicherten Verhältnissen ermöglichen konnten. Und in gewisser Weise ist das noch heute so, aber der Unterschied ist, wir müssen das Spiel heute nicht mehr mitmachen. Aber die Sozialisation abzuschütteln, das wird noch ein paar Generationen dauern.
am Sonntag, 13. September 2026 um 08:58 Uhr
Liebe Susanne, ich folge dir schon einige Jahre und bewundere dich für dein wunderbares Händchen für Stil und tolle Mode! Ich habe schon einige Inspirationen durch dich erhalten und viele schöne Dinge gekauft, die ich ohne dich niemals gefunden hätte! Dafür habe ich immer sehr viel Bewunderung erhalten! Danke dafür! Du siehst immer sehr schön aus in den gewählten Outfits und ich freue mich jedesmal, dich so toll und fröhlich zu sehen! Lass dir das bitte von einzelnen Kritikern nicht vermiesen. Hier spielt Neid leider eine immer größere Rolle! Ganz liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet, deine Birgit
am Sonntag, 13. September 2026 um 09:21 Uhr
Guten Morgen Susanne,
Ich finde es wunderbar, wenn wir uns in den Farben und Stilrichtungen zeigen, in denen wir uns wohlfühlen.
Mode hilft mir mich auszudrücken und vielleicht auch meine verschiedenen Aspekte meiner Persönlichkeit zu zeigen. Es geht auch um Sehgewohnheiten. Warum soll immer alles Ton in Ton sein und kaschieren.
Im gleichen Atemzug werden aber Frauen wie z. B. Iris Apfel zur Ikone. Ich feiere deine schönen Bilder, deine Freude dich in verschiedensten Facetten zu zeigen.
Lg
am Sonntag, 13. September 2026 um 09:46 Uhr
Guten Morgen
…… es ist die höchste Form der „Anerkennung“ was dir diese Leserin schreibt….. NEID !!!!!!!!
am Sonntag, 13. September 2026 um 17:36 Uhr
am Sonntag, 13. September 2026 um 09:47 Uhr
Liebe Susi , du siehst toll aus , ein sehr schönes
Outfit ! Ich glaube es spielt oft Neid eine große Rolle , Bleib so positiv wie du bist ,ich freue mich jeden Sonntag auf deinen Bloog ! Noch eins wer sowas schreibt ,muß sehr verbittert und böse sein . In diesem Sinne dir liebe Susi und ihr lieben Frauen einen bezauberten Herbst Sonntag ! Liebe Grüße Gabi
am Sonntag, 13. September 2026 um 09:57 Uhr
Die Fotos sehen großartig aus,und die Klamotten stehen dir sehr gut….was für eine Harmonie!Du stehst doch locker über diesen verbitterten Menschen,die nur zu wenig Selbstbewußtsein haben um das zu tragen,was ihnen gefällt.Raus aus dieser beige,grauen und langweiligen Jogginglook Einheitsbreitmasse,was die meisten Menschen tragen!
1000 liebe Grüße
am Sonntag, 13. September 2026 um 10:10 Uhr
Liebe Susi,
ich kenne das von meiner Mutter. Sie war immer unzufrieden mit ihrer Figur und projiziert das auf andere Personen. Der erste Blick geht auf Körpermaße und ob die Kleidung schlank macht.So schade.Aber es ist letztendlich das Problem des Absenders und nicht deine.
Du hast so eine positive Ausstrahlung und der Rock passt unbedingt dazu.
LG Moni
Guten Morgen, ich finde, du siehst in dem Rock gut aus. Ich würde im Leben keinen roten Rock tragen, aber der passt so gut zu dir!
Wie schon die eine oder andere schrieb: ich glaube, die meisten ekligen Kommentarschreiberinnen sind von Neid getrieben, auf was auch immer. Kein schöner Charakterzug. Die Frau hat dein Mitleid verdient, das ist aber auch alles.
am Sonntag, 13. September 2026 um 11:08 Uhr
.... die Schreiberin hat sich für einen Moment ‘gut’ oder ‘besser’ gefühlt, obwohl sie sehr wahrscheinlich weder Deine tollen Kleider noch irgendwelche Tassen im Schrank hat.
am Sonntag, 13. September 2026 um 11:35 Uhr
Oh je, das Runtermachen von Frau zu Frau betrifft nicht nur den Aspekt der Kleidung! Frauen können sich mit „Stutenbissigkeit“ gegenseitig das Leben so schwer machen.
Ich habe das selber erfahren, als ich eine Chefin von über 30 Personen wurde; meine übelsten Kritikerinnen waren Frauen.
Vermutlich wird sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern.
Gute Freundschaften und positive Sozialkontakte sind in allen Belangen ganz wichtig!
Einfach nur fantastisch. Du. Der Rock. Das Meer.
Lass, dir nichts erzählen!
Alles Liebe
Jana
am Sonntag, 13. September 2026 um 12:11 Uhr
Liebe Susi,
Es ist schon viel gesagt, zu dem ich nur nicken kann! Freundlich bleiben und schwesterlich in der Betrachtung, das fällt uns schwer. Und ist doch so wohltuend. Wir sollten diesen „Muskel“ mehr trainieren
Danke, dass du dieses wichtige Thema ansprichst!
Liebe Grüße
Annette
am Sonntag, 13. September 2026 um 12:59 Uhr
Ich finde Dein Stilgefühl beneidenswert und sehr inspirierend. Also bitte unbedingt weiter so!
am Sonntag, 13. September 2026 um 13:29 Uhr
Liebe Frau Ackstaller,
Sie strahlen so viel Lebensfreude auf diesen Bildern aus - und der rote Rock steht Ihnen sooooo gut
Aber ich kenne das - viele positive Aussagen und dann kommt die eine Aussage, die runterzieht. Über die man sich tagelang den Kopf zerbricht.. Da zählen die vielen schönen positiven Aussagen nicht - diese eine spukt im Kopf herum.
Wir sind sehr kritisch mit uns,, Wertschätzen andere, aber selten uns selbst. Habe noch keine Antwort auf das „Wieso“ geschweige den keine Lösung für dieses Dilemma …
Nachdenkliche Grüße, Edith Maiberger
am Sonntag, 13. September 2026 um 14:00 Uhr
Leider fängt das spätestens in der Volksschule schon an. Meine Enkeltochter 12. Jahre hat die zweite Klasse Gymnasium abgeschlossen, und das Hauptthema der Mitschülerinnen sind, Diäten , aufgeklebte Nägel und was es sonst noch wichtiges im Internet gibt. Und gelästert wird von klein zum teil sehr bösartig. Zum Glück ist unsere Enkelin, derzeit, Gott sei dank noch nicht anfällig. Sie ist eine durchschnittliche, schlanke, sehr empathische , hat sehr gute Noten mit sehr langen haaren. die ihr ganzer Stolz sind. und was ich diesbezüglich der Haare als Oma erlebt habe, war der Gipfel der Dummheit in meinen Augen. Ich zeigte einer Therapeutin die Fotos meiner Enkelin, und das einzige was sie meinte bei der hohen Stirn kann sie keinen Mittelscheitel tragen sondern unbedingt einen Pony. Sag ihr das. Ich hab gar nichts darauf gesagt hab mir nur gedacht was ist mit der los. Und zu meiner Enkelin habe ich natürlich nichts gesagt, die soll tragen was ihr gefällt und zu ihrer Persönlichkeit stehen. Hoffentlich bleibt das so. . Aber so ist das heute ! Liebe Grüße aus Wien
am Montag, 21. September 2026 um 12:45 Uhr
am Sonntag, 13. September 2026 um 14:14 Uhr
Liebe Susi, Du siehst toll aus in dem Outfit. Und ja… wir Frauen können auch neidisch sein..,zumindest diese Followerin ist es.
Hab einen schönen Sonntag
am Sonntag, 13. September 2026 um 14:50 Uhr
Liebe Susi, ich finde, der Rock steht dir wunderbar! Ich käm gar nicht auf die Idee, daran was nicht toll zu finden! Ich habe diesen ewiglangen Sommer so viele - ja, leider auch Frauen, nicht nur die Männer mit den Shorts und Sandalen über Bierbauch - gesehen, wo ich mich fragte, ob sie je in den Spiegel geschaut hätten… (übrigens, es waren vor allem junge Frauen) und nicht eine davon hatte je erkennbar ein schlechtes Gewissen, weil sie sich so anzog). Du bist hübsch, du trägst hübsche Sachen. Ende! Ich finde dich rundrum toll :-)
Schönen Sonntag (ich bin sehr glücklich heute: es regnet, und ich kann meine Wohnung endlich mal wieder normal benutzen!)
Gyanda
am Sonntag, 13. September 2026 um 16:30 Uhr
Liebe Susi,
bleib bitte so wie du bist - besser werden wir doch sowieso beim Älterwerden (ich arbeite dran ;-))
Warum negative und teilweise gehässige Kommentare abgegeben werden, kann ich nicht verstehen. Mir muss doch gar nicht alles gefallen, aber ich muss das auch nicht ständig äußern. Das tut auch nicht viel für den, der hässliche Kommentare von sich gibt.
Auch im täglichen Leben behalte ich meine negativen Empfindungen gerne für mich. Wenn möglich sollten wir uns doch gegenseitig Freude machen.
Übrigens: der Rock steht dir und passt auch so gut zu dir.
Weiter so.
LG Beate
Kurz: Ätzend. Ich hatte neulich einen Kommentar auf eine Story, der mich völlig aus der Bahn geworfen hat.
Es ist auch gut, wenn wir uns nicht daran gewöhnen.
Nicht gut sind solche Kommentare, weil übergriffig, gemein und unpassend. Denn erstens steht dir der Rock, zweitens ist es toll, dass du deinen besonderen Stil hast, drittens ginge es, würden Punkt 1 und 2 nicht zutreffen, niemanden etwas an.
Das Wort vorteilhaft finde ich blöd. Ich mag Mode, habe Spaß in Mode und das sieht man dir an. Lass es dir von niemanden verderben.
Und getreu dem Motto: Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es behalten, ist ja seins.
Mach einfach weiter und trage, was du magst.
Liebe Grüße
Nicole
am Sonntag, 13. September 2026 um 18:59 Uhr
Guten Abend Frau Ackstaller, die Fotos strahlen eine ganz besondere Lebensfreude aus und sind so inspirierend. Ich gebe zu, mir persönlich gefällt der Rock und die Bluse auch nicht. Ganz besonders schön finde hingegen das tolle Outfit für das “Essen “. Wirklich, ich habe mich sofort verliebt.
Völlig unverschämt hingegen ist der Kommentar. Dagegen strahlen Sie doch souverän an.
Und diese Ohrringe habe ich bestellt:) Habe ich erwähnt, dass ich überwiegend blau und beige trage und nur klassische Ohrringe . Inspirierend, spannend und immer wieder eine Freude mit Ihnen und dem Blog.
Liebe Grüße
am Sonntag, 13. September 2026 um 19:30 Uhr
Liebe Susanne,
die Foto‘s sind Klasse und du siehst wunderbar aus. Soviel Lebensfreude!
Einen wunderbaren Sonntag Abend und herzliche Grüße
Alrun Müller
am Montag, 14. September 2026 um 19:51 Uhr
Liebe Susanne,
lass dich nicht fertigmachen von so einem Kommentar (auch wenn sich das leicht sagt). Die Kommentiererin hat bestimmt auch ihr Päckchen zu tragen, sonst hätte sie keinen Wunsch, sowas Fieses zu schreiben - das soll nicht ihre Ungezogenheit entschuldigen.
Du siehst toll und strahlend aus mit dem Rock, und was du mit Texterella machst - schöne Fotos von echten Frauen in die Welt bringen - ist super! Völlig egal, ob einer jedes deiner Outfits gefällt, es geht auch um das Prinzip: Ja zum Leben und zur Freude und zur Farbe. Wear whatever the f*** you want!
Danke dafür und bitte mach weiter, bis du 100 bist!
Lieben Gruß von der Ostsee
Bettina
am Dienstag, 15. September 2026 um 13:24 Uhr
Das Rot des Rockes ist einfach klasse, bitte unbedingt weiterhin tragen, steht Ihnen ganz fabelhaft!
Bin selbst eine große Liebhaberin dieser Farbe und fühle mich total wohl in Rot. Allerdings: die Farbe polarisiert, es gibt so gut wie immer Kommentare, wenn ich Rot trage. Meist sind diese nett, manchmal indifferent. Boshafte Bemerkungen hab ich mir noch keine eingefangen (auch bei Kleidergröße 46 nicht!). Allerdings bin ich auch fast nur ‘analog’ unterwegs. Mir scheint, digital ist die Schwelle für Unverschämtheiten (und nichts anderes ist der genannte Kommentar) deutlich niedriger. Ich hab den Eindruck, manche Menschen sind nur deshalb auf Instagram etc. unterwegs, um andere zu beleidigen und schlechte Stimmung zu verbreiten. Im analogen Leben kann man solchen Menschen aus dem Weg gehen oder schlagfertig kontern. Im Digitalen hat man diese Möglichkeiten eher nicht.
Liebe Susanne
Ein bisschen traurig ist es schon diese Kommentare.
Ich finde das du so toll aussiehst und ein wunderbarer Mensch bist. Ein Vorbild für viele so wie ich die immer schwarz, dunkelblau, grau oder braun trugen bloss um nicht auf zu fallen. Auf zu gehen in der Mannergesellschaft und vor allem dünn zu erscheinen.
Ich bin jetzt 70 Jahre und traue mich erst jetzt bunte Sachen zu tragen.
Danke dir für deine Lebensfreude die du ausstrahlst. Bleib so wie du bist in rot pink oder orange. Weil es so schön ist.
am Freitag, 18. September 2026 um 14:00 Uhr
Liebe Frau Ackstaller,
ich schaue mir schon seit einigen Jahren Ihren Blog an und bin immer wieder begeistert über Ihre Wahl der Worte, wie Sie Dinge beim Namen nennen. Man merkt, Sie sind eine Schreiberin.
Nun aber zu Ihrem jetzigen Beitrag. Bisher war ich nur stille Leserin und habe noch nie einen Kommentar geschrieben. Jedenfalls was ich sagen will, ich liebe Ihre Mode! Ja, Sie sind nicht schlank und rank. Das muss es auch nicht. Und ja, ich bin schlank und rank und trage in meinem Alter (57 Jahre jung) immer noch die Konfektionsgröße 34/36, aber, ich finde Sie einfach toll, wie mutig Sie Mode tragen. Durch Sie habe ich mir z.B. einen weiten, wadenlangen, schwingenden Rock gekauft und knote auch meine Blusen dazu. Auch der nackte Bauch blitzt ein wenig hervor! Na und!! Ich glaube, ohne Ihre Anregung hätte ich heute keinen solchen Rock und würde meine Bluse auch nicht so tragen!
Ich kann Sie nur ermutigen, machen Sie weiter so. Lassen Sie sich nicht durch so einen unsinnigen Kommentar beirren. Es ist alles richtig so wie Sie sind!








