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Schlosshotel Hohenstein: Warum Schlösser für mich Wohlfühlorte sind. Und dieses ganz besonders!

Das Leben kann so gemein sein! Da heiratet man (s)einen Prinzen – und dann … dann besitzt er kein Schloss. Isses zu fassen? KEIN SCHLOSS!

Nun, nach 30 Jahren habe ich mich an dieses Manko nicht nur gewöhnt, sondern auch eine Art Lösungsstrategie entwickelt: Ein- oder zweimal im Jahr gönnen wir uns ein paar Tage auf einem Schloss … und dann geht’s wieder. Hat ja auch seine Vorteile, kein eigenes Schloss zu besitzen: Man muss keine Schlossgespenster vertreiben, kann sich nicht in dunklen Schlosskellern verirren oder in den Schlossgraben fallen. Und die hauseigenen Stallungen muss man auch nicht ausmisten. Puh, eigentlich Glück gehabt!

Schlosshotel Hohenstein war schon letztes Jahr mein Zufluchtsort: ein ganzes Wochenende Prinzessin sein! Einfach wunderbar. Zumal Hohenstein traumhaft gelegen ist: nur 20 Minuten vom zauberhaften Coburg entfernt, aber dennoch sehr abgeschieden, mitten in der Natur. Vor dem Schloss ein wunderschöner Park, in dem man sich mit seinen Grotten und versteckten Winkeln fast ein bisschen verirren kann, hinterm Schloss nur Wald und Wald und noch mehr Wald. Ein bisschen wie im Märchen. 

Das Schlosshotel selbst hat 17 Zimmer, jedes davon hat seinen ganz besonderen Charme. Eines ist sogar oben im Turm gelegen! Das Beste daran: Wenn man die 100 Treppenstufen mehrmals am Tag rauf- und runtergelaufen ist, schmeckt das Abendessen im Schlossrestaurant gleich noch besser. Falls das überhaupt möglich ist. Denn die Küche ist einfach umwerfend! Frisch, lecker, regional und sehr besonders! Eine tolle Symbiose aus bodenständiger Einfachheit und „neuer Küche“, die Küchenchef Andreas Rehberger aus Berlin mitgebracht hat. Er und seine Frau Alexandra betreiben seit Oktober das Romantik-Schlosshotel Hohenstein. 

 

Anfang Oktober haben Martina und ich Hohenstein besucht. Und uns mit den neuen, sehr symphatischen und unkomplizierten Schlossherren Alexandra und Andreas Rehberger unterhalten. 

Liebe Alexandra, lieber Andreas, wie seid ihr als „österreichische Berliner“ nach Hohenstein gekommen? 

Wir sagen immer: Das Schloss hat uns gefunden und nicht umgekehrt. Bereits seit einigen Jahren haben wir unseren nächsten Schritt, die berufliche Selbstständigkeit, geplant und da auch alle Freunde und Bekannte mit einbezogen. Falls jemand mal was weiß oder mitkriegt! Und tatsächlich erreichte uns so die Suche der Schlossstiftung nach einem neuen Pächter!  Als gebürtige Oberösterreicher wollten wir ohnehin wieder mehr Richtung Süden und vor allem nach mehreren Jahren in der Großstadt Berlin mit unserem Sohn Leopold (er war gerade ein Jahr geworden) wieder ins Grüne. Kurzum: wir waren im Herbst 2019 das erste Mal da und haben uns Knall auf Fall in die Gegend und das Schloss verliebt. 

Was ja auch kein Wunder ist …

Das stimmt: Das Schloss hat eine wunderbare alte Substanz, die Geschichte und Geschichten atmet. Und: Ein Schlosshotel ist einfach mehr als Kost und Logis. In einem Schloss zu übernachten, gibt jedem Gast das Gefühl für eine Nacht, Prinzessin oder Prinz zu sein. Wir haben bewusst nach einem Objekt mit Historie gesucht und mögen die ganzen Winkel und versteckten Ecken des Anwesens, den Park und alles was dazugehört. Plus das Angebot in Coburg mit Museen, Thermen, Läden, Schulen, Gastronomie, dazu noch die Nähe zu Nürnberg und der ICE-Anschluss … falls wir doch mal dringend weiter weg wollen. 

Und schlussendlich ist Hohenstein auch ein wunderschöner Arbeitsplatz für uns und unser Team – und der größte Abenteuerspielplatz für unseren Leopold. Gerade in Zeiten wie den aktuellen schöpfen wir zudem Vertrauen und Zuversicht aus diesem 700 Jahre alten Ort, der schon Pest, Krieg und Hungersnöte ausgehalten und überstanden hat. Dagegen ist Corona ein Klacks. 

Wie waren die ersten Monate? 

Nun, „Monate“ ist leider übertrieben. Wir mussten einen Monat und einen Tag nach der Neueröffnung den Schlüssel wegen Corona wieder umdrehen. Die Tage davor waren wie in allen neuen Betrieben arbeitsreich und von Lernprozessen, Verbesserungen, Fehlern, Tränen und Freude begleitet. So war das auch bei uns und als wir endlich halbwegs Fuß gefasst hatten, mussten wir schon wieder schließen. Wir haben dann aber unsere Greißlerei (österreichisch für kleines Lebensmittelgeschäft) eröffnet, mit Speisen zum Mitnehmen sowie Kaffee und Kuchen auf die Hand. 

Wenn touristische Reisen wieder möglich sind: Was dürfen Gäste bei euch im Schloss erwarten?

Wir möchten das Schlosshotel als Ort der Gastlichkeit und entspannten Kulinarik pflegen, mit Herzlichkeit und Liebe zum Detail, mit offenen Türen für alle Gäste, mit Freude und Leidenschaft am Genuss und den schönen Dingen des Lebens. Das ist ein Projekt für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Unsere Gäste erwartet hier ein Zuhause auf Zeit mit individuell eingerichteten Zimmern, herzlichen Gastgebern, einem gefüllten Weinkeller. Und eine charmante, verfeinerte und moderne österreichische Küche, bei der wir großen Wert auf die Qualität und die Regionalität unserer Produkte legen: Unser Fleisch kommt vom Metzger im Nachbardorf, das Wild aus der unmittelbaren Jagd, die Fische aus Seidmannsdorf, die Kräuter aus dem Wald. 

Schlussfrage – mal umgekehrt: Was macht den perfekten Gast für euch aus? 

Puh, das ist schwer zu sagen. Wir freuen uns über jeden Gast, aber natürlich besonders über die, die Genuss zu schätzen wissen, sei es bei einem Essen, einer Feier, einem Treffen oder einfach Nachmittags in der Sonne mit einem frischen Bier oder gepflegten Kaffee.

Liebe Alexandra, lieber Andreas, danke für das Gespräch, für eure Gastfreundschaft, eure Herzlichkeit und dafür, dass ihr Hohenstein wieder zum Leben erweckt habt. Bis hoffentlich ganz bald!

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Wer nun neugierig geworden ist: Hier geht es zur Website des Schlosshotels Hohenstein. Anfragen werden selbstverständlich auch während der Corona-Schließung beantwortet. 

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Fotos: Martina Klein

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Wer noch mehr Bilder sehen will – auch diese hier sind in und ums Schlosshotel Hohenstein entstanden:

→ Durchatmen und Kraft schöpfen

→ Mein vielleicht liebster Look 2020

→ Prinzessin auf der Erbse

→ Und sonst so, Frau Texterella?

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Angaben zur Transparenz: Der Aufenthalt im Schlosshotel Hohenstein erfolgte im Rahmen einer Pressereise, bei der Kost und Logis übernommen wurden. Danke für die Einladung!

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1365 6 Pressereise, 50+ Lifestyle, Travel 20.12.2020   texterella on tour, schlosshotel, schloss, hohenstein

6 Kommentare

Martina Klein
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 08:44 Uhr

Liebe Alexandra, lieber Andreas!

Ich bin sicher, Ihr lest das hier. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr bald wieder die wunderbaren Gastgeber sein dürft, als die ich Euch kennengelernt habe.: unkompliziert, herzlich und mit viel Liebe zum Detail.

Danke für die schönen Tage auf Schloss Hohenstein.

Toi toi toi
Martina

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Claudia Braunstein
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 11:17 Uhr

Liebe Susi, hach, ist das ein netter Ort. Ich mag auch lieber alte Gemäuer als Hotel, statt anonymer *Hotelketten Beton und Glas Klötze*. Ich überlege gerade, was ich im kommenden Jahr dringend in der Nähe von Schloss Hohenberg zu erledigen hätte. ;-) Liebe Grüße, Claudia

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Susi
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 11:42 Uhr
Mach das, liebe Claudia! Ich komm auch mit! :-*

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Sieglinde Graf
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 11:32 Uhr

Das liest sich ja ganz wunderbar. Zumal mein Mann auch Österreicher (Salzburg) ist und wir in Nürnberg nur eine Stunde weg wohnen.  Vielleicht ist das sogar ein Ausflug für Corona-Zeiten, denn auch da können wir ja nicht immerzu zuhause sitzen. Ein Spaziergang oder eine Wanderung beim Schloß mit Außenbesichtigung und Mitnahme der möglichen Angebote, klingt verlockend.
Muss gleich mal die Website studieren, wann die Greißlerei geöffnet ist…
Schönen 4. Advent wünsche ich Dir und Danke für den Tipp!
Sieglinde

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Susi
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 11:43 Uhr
Liebe Sieglinde, wenn du die Gelegenheit hast: Fahr hin! Ich wünschte, wir wären näher dran! Liebe Grüße, Susi.

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Tina von Tinaspinkfriday
am Sonntag, 20. Dezember 2020 um 16:24 Uhr

Das klingt wunderbar und sieht auch wunderschön aus. Sicher auch mal für eine Auszeit an einem Wochenende ein schönes Ziel. Ich hätte ja bald meinen Jahresurlaub. Ich merke ich bin erschöpft.  Im Frühling ist es dort sicher auch ganz zauberhaft.
Liebe Grüße Tina

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Lony (Countrysidepixie)
am Montag, 21. Dezember 2020 um 07:22 Uhr

Guten Morgen liebe Susi,

was für traumhaft schöne Bilder! Ich lieeeebe Schlösser, ganz besonders eigentlich Wasserschlösser!

100 m Luftlinie von unserem neuen Wohnort liegt auch ein schönes, das Schloss “Elsum”, aber es ist in Privatbesitz und öffnet nur selten für die Öffentlichkeit die Pforten.

Ganz besonders gerne schlawenzel ich um Schlösser oder durch Schlossgärten zur Herbstzeit, das ist dann zum Fotografieren meist eine wunderschöne Atmosphäre.

Ich wünsche allen lieben Gastwirten, dass diese schlimme Zeit bald vorbei ist und sie ihre Pforten für die Gäste wieder aufmachen dürfen, mir tut das so leid, gerade, wenn jemand so viel Herzblut in sein Gewerbe gesteckt hat.

Dir einen guten Start in die neue Woche,
herzliche Grüße
Lony

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Nicole
am Montag, 21. Dezember 2020 um 09:41 Uhr

Liebe Prinzessin Susi,
was für eine schöne Liebeserklärung an dieses schöne Schloß. Ich wünsche Alexandra und Andreas, dass sie durchhalten. Denn es kommen wieder andere Tage und dann ist es schön, wenn man an einen solchen Ort reisen darf.
Habe einen schönen Tag
Liebe Grüße
Nicole

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miras_world_com
am Mittwoch, 23. Dezember 2020 um 13:58 Uhr

Das sieht natürlich wunderschön aus! Tolles Ambiente! Danke für den Tipp! Perfekt für einen romantischen Aufenthalt. Liebe Grüße!

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