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Mich hat es dieses Wochenende – das erste Mal in 48 Jahren – nach Meran verschlagen. Gott sei dank! Denn sonst hätte ich wirklich ein ganz großes Wochenend-Wow verpasst. Und du auch.

Und weil es so schön ist, werde ich auf jeden Fall noch mehr erzählen ... aber jetzt gerade komme ich vor lauter Erleben und Gucken und Genießen gar nicht dazu. Ich hole es aber nach, versprochen!

Für heute müssen ein paar Impressiönchen reichen ...



Guten Morgen, Meran! (von der Dachterrasse unseres Zimmers im ImperialArt aus gesehen)



Die Passer. Doch, die Farben sind echt. Ich schwöre.

 


Meran-Selife, gegen die Strahlesonne anblinzelnd. (Fast wäre ich erblindet!! :.))

 


Originalblauer Meran-Himmel.

 


Die Laubengasse. Nomen est Omen. (Ein wenig fühlt man sich hier immer wie auf der Toblerone-Packung.)

 


Abendspaziergang auf dem Trappeinerweg. Unfassbar schön.

 


Der Blick auf Meran und Sankt Nikolaus. Sagte ich schon, dass es hier unfassbar schön ist?

 


Auf dem Sissi-Weg. :-) Doch wirklich, so heißt er! Unfassbar schön. Achja, das wisst ihr ja schon.

 


Noch schnell im Jaccuzzi entspannen (ja, auf dem Dach des ImperialArt!), bevor es weitergeht. (Note to myself: Fußnägel lackieren!!


Kurz gesagt ist es hier also unfassbar schön. Eigentlich müsstet ihr sofort auf den Weg machen. Ja, wirklich! :-)


Danke, liebes ImperialArt für die Einladung!

 

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 22. November 2014, 19:32 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 8 | Kategorie: Lifestyle, Reisen
 

Wer auf Frostbeulen steht, darf sich auf diesen Winter besonders freuen. Denn in dieser Saison schicken uns die Designer mit ungefütterten Overknees zum zugigen Minirock auf die Straße. Pretty Woman lässt grüßen. Während sich Sittenwächter wegen der überkniehohen Stiefel nun um die Moral in den Fußgängerzonen und auf den Weihnachtsmärkten sorgen, freut sich die Pharmabranche auf steigenden Blasenteeabsatz. Nun, wenigstens den Männern dürfte angesichts dieses Modetrends hübsch warm werden.



Wem dieser Look zu ... sagen wir mal ... zu „pretty“ ist, für den gibt es auch eine entschärfte Variante: Einige Modehäuser haben „überm Knie“ nämlich neu definiert und lassen die Overknees unterhalb der Kniescheibe enden. Was zwar nicht logisch ist – aber gut fürs Business. Apropos Geschäft: Billig würde ich die Overknees nicht gerade nennen. Bei Net-A-Porter habe ich diverse Modelle gesehen, für die frau locker einen halben Monat anscha ... pardon, arbeiten muss. Ohnehin hat sich seit Julia Roberts und Richard Gere einiges geändert: Statt gelackt und hochhackig kommen die Overknees 2014 gerne in edlem Wildleder und flach daher – womit der Reeperbahn-Look auch für höhere Töchter aus Blankenese tragbar wird. Auch sonst lassen die Designer nichts unversucht, um den verrufenen Stiefeln neue Zielgruppen zu erschließen: Versace will uns mit feinstem, besticktem Velourleder verführen, Valentino lockt mit cognacfarbenen Musketierstiefeln. Und für Prinzessin-Leia-Fans hat Dolce & Gabbana sogar ein ziemlich spaciges Modell im Star-Wars-Stil kreiiert.

Bleibt noch ein letztes Rätsel: Wie kommt man in diese meterlangen Stiefel eigentlich rein? Und – noch wichtiger – elegant wieder raus? Für den Fall, dass kein Richard Gere zur Stelle ist, kann frau ja auf den guten alten Stiefelknecht zurückgreifen. Oder bleibt bei den klassisch eleganten Lederstiefeln. Mit praktischem Reißverschluss.

(Die Kolumne erschien heute in der Print- und in der Online-Ausgabe der WELT Kompakt.)

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 21. November 2014, 08:11 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 94 | Kategorie: Mode, Schuhe , Meinungen, Modekolumne | Tags: stiefelpretty womanoverkneesover the kneesmodekolumnekolumne
 

Keine Frau spricht gerne darüber. Ich auch nicht. Ehrlich gesagt denke ich noch nicht mal gerne darüber nach. Noch nicht mal, wenn ich ganz alleine bin und niemand meine Gedanken hört.

Die Wechseljahre also. Ab 40 hängt das Thema schon ein bisschen wie das Damoklesschwert über uns. Noch aber haben wir ein paar Jahre – bis alles aus ist. Ende 40, da geht dann es bergab: mit den Hormonen, mit der Fruchtbarkeit sowieso, mit Schönheit, mit der Figur. Mit dem Begehrt werden. Dann sind wir wirklich alte Frauen, ausgetrocknet, faltig, grau. Unsichtbar. Bald werden wir beige Jacken tragen und zu Seniorennachmittagen gehen.

Natürlich ist das übertrieben. Aber ein wenig fühlt es sich so an. Für mich zumindest.



Auf in den Herbst des Lebens?!!


Irgendwann, schon vor Jahren, war da das erste Hexenhaar am Kinn. Dann machte sich meine Taille davon und verwandelte sich langsam aber sicher in eine WW („Wechseljahreswampe“). Process in progress. Die Freundin, die drei Jahre älter ist, spricht von Weinkrämpfen, unerklärlichen, grundlosen. Eine andere berichtet von Hitzewallungen und plötzlichen Schweißausbrüchen. Eine weitere war über Monate arbeitsunfähig. Der Frauenarzt lässt erstmals das Wort „Hormonersatztherapie“ fallen. Nicht jetzt – „Soweit sind Sie ja noch nicht!” sagt er, in zwei, drei Jahren dann. Danke auch. Und dann ist man auf einer Bloggerkonferenz und sieht all diese Dreißigerinnen mit ihrer Pfirsichhaut und rosigen Apfelbäckchen und krähenfußfreien Strahleaugen! Ein wenig will man weinen. Also: ich.

Andererseits! Andererseits sind Wechsel ja was schönes! Eigentlich. Ich liebe Veränderungen, eigentlich. Sie geben frische Impulse, wecken neue Interessen, lassen uns Spannendes und Anderes erleben. Ist ja auch nicht die erste Zäsur in diesem Leben: Geburt. Pubertät. Schwangerschaft und Stillzeit. Und dann eben diese Wechseljahre. So what. Alles nur eine Frage der Attitude. Ich lasse mich doch nicht von dem bisschen Wechseljahre alt machen. Ich bin doch jung!

Ich will sie mir gerne schön reden, diese kommenden Jahre. Aber es gelingt mir nur schwer. Ich will nicht schwitzen und weinen und hormonell austrocknen. Ich will keinen Damenbart und keinen Bauchansatz. Und vor allem will ich nicht spüren, dass der Lebensherbst näher und näher kommt. Und kann es doch nicht verhindern.

Ich bin gespannt, ob jemand zu meinem Mut-Posting was sagt.

PS: Danke an an Anna von BerlinMitteMom, die auf der Blogst14 über das Thema “Mut beim Bloggen” sprach. Sonst hätte ich mich vielleicht nie getraut.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 20. November 2014, 06:00 Uhr
Kommentare: 36 | Aufrufe: 289 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit
 

Oh und ah! Ich halte mich heute kurz, damit du schneller zum Klicken kommst – und dann hoffentlich diese Tasche kaufst, bevor es ich (wieder) tue.

Also: Runterscrolle. Klicken. Kaufen.

Du beeilst dich, ja? Denn lange hält meine Selbstdisziplin nicht mehr durch.


Vintage-Tasche von Moschino*, datiert 1980. Love it!


Und? Hast du sie schon gekauft? Nein?! Mann, wenn man dich einmal um einen Gefallen bittet!

PFFFT.

*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 19. November 2014, 06:00 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 174 | Kategorie: Mode, Accessoires , Taschen | Tags: vintagetascheschultertaschemoschinohandtasche
 

* Am letzten Wochenende war ich auf der Blogst14. Ich hatte die Ehre und Freude eines eigenen Workshops (zum Thema Blogtexte), ich durfte spannende Vorträgen hören und micht mal wieder davon überzeugen, wieviele unfassbar tolle Frauen mir dieses Internet geschenkt hat. Die fabelhaften SisterMag-Sister sprachen über „Erfolg aus Leidenschaft“, die einzigartige Anna Luz de León von BerlinMitteMom über Mut beim Bloggen, es wurde gelauscht, gelernt, gelacht. Gequasselt, gesketcht und getanzt. Und und und. Ich bin unfassbar inspiriert und dankbar. :-)

blogst14: Work hard. Dream big!

* Ich erwähnte es bereits: Es ging auf der Blogst auch um das Thema Mut. Um die Komfortzone und darum, sie zu verlassen. Mein neues Lieblingszitat stammt aus dem Film „Findet Nemo!“: „Du kannst doch nicht zulassen, dass ihm nie etwas passiert!? Dann passiert ihm doch nie etwas!“ Ganz passend dazu das Porträt von “Girlboss” Sophia Amouruso auf Edition F. Quintessenz: Erfolg beginnt außerhalb der Komfortzone!

* Anderes Thema: Werbung und ihre Stereotypen. Pinkstinks.de will mit einer Kampagne auf das festgefahrene Frauenbild in der Werbung aufmerksam machen und neue Sichtweisen etablieren. Ich finde den Ansatz hervorragend – die Umsetzung ist m. E. nicht so ganz gelungen. Eines hat die Kampagne auf jeden Fall schon erreicht: Es wird diskutiert. :-)

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 18. November 2014, 13:32 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 187 | Kategorie: Meinungen, Kurznachrichten, Taschen | Tags: sophia amourusosistermagsexistische werbungpinkstinks.dekurznachrichtendienstagsschnipselblogst14berlinmittemom
 
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