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Ja, ich glaube, langsam merkt die Modebranche, dass Frauen (oder auch Männer), die sich für Nachhaltigkeit interessieren, ihre Klamotten nicht unbedingt mit ungebleichter Biobaumwolle selber klöppeln wollen. Sondern, dass auch Eco Fashion ruhig ein bisschen nach Luxus aussehen darf.

Wie bei dem Kölner Label LANIUS. Sehr genial, sehr chic, sehr grün (– auch wenn die Seidenbluse rot ist).

rote Seidenbluse von Lanius

Bluse aus Tencel von Lanius

Cremefarbener Pullover und Tweed-Rock von Lanius

(Fotocredits: LANIUS via Avocadostore)


Die Modelle sind alle GOTS zertifiziert. Das heißt: Die Kleidung muss zu 95 Prozent aus Naturfasern hergestellt sein, aus biologischem Anbau kommen und darf nur bestimmten chemischen Prozeduren ausgesetzt werden. Die Verwendung von toxischen Schwermetallen, Azo-Farbstoffen und ähnlichen Farbstoffen zum Färben und Bedrucken ist nicht erlaubt.

Gefunden habe ich LANIUS bei Avocadostore*, dort gibt es auch noch eine größere Auswahl.

Der einzige Haken: Die Kleider sind zumeist nur bis Größe 42/44 erhältlich. Tja. Aber wenn’s perfekt wäre, wäre es ja schon fast langweilig.

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Susanne Ackstaller, Mittwoch, 02. September 2015, 15:29 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 385 | Kategorie: Mode, Grüne Mode | Tags: öko-modemodelaniusgrüne modeeco fashion
 

1. September – wie schön! Ich liebe den Herbst, besonders den Übergang vom Sommer auf die die ersten kühleren Tage! Ich freue mich auf den frischen Herbstwind, auf die Möglichkeit, mal wieder was anderes zu tragen als ärmellose Tops, auf gemütliche Abende auf der Couch!

Herbstzeit ist Dirndlzeit

Herbstzeit ist Dirndlzeit.


Der Sommer hat dieses Jahr wirklich alles gegeben, der August ganz besonders. Denn da war ich an der See, mit ...

* einem strahlend blauen Himmel bei angenehmen Temperaturen,

* den schönsten Sonnenuntergängen ever (und hinter dem Link versteckt sich nur eine kleine Auswahl ...),

* wunderbarer maritimer Streifenmode,

* spannender Strandlektüre (auch wenn ich sie nur zu einem Bruchteil gelesen habe) und –

* liebe Freundinnen habe ich auch noch getroffen.

Es war, kurz gesagt, sehr fabelhaft und sehr erholsam. So erholsam, dass ich nach zwei entspannten Wochen tatsächlich auch gerne wieder heimgekommen bin.

Uuuups, das waren jetzt aber sehr viele Superlative! ABER WENN DER AUGUST HALT SO SCHÖN WAR!

Zum herannahenden Modeherbst. Der sich drehte bei mir bereits im August um zwei Dinge:

* die Culottes (Volksmund: Hosenrock) und

* das Dirndl. Weil: Herbstzeit ist Dirndl-Zeit … (Ich bin übrigens eher ein Traditionalist, was Dirndl betrifft. Mit lila-grünen Tupfen kann man mich jagen.)

Und sonst? Wünsch ich dir einen fabulösen September, mit viel Zuckerwatte und Champagnerwind! (Wobei hier gerade graue Regenwolken aufziehen ... andererseits muss ich dann endlich mal nicht den Garten gießen!)

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 01. September 2015, 15:08 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 407 | Kategorie:
 

Es war letzte Woche, ich war erst gegen 8 Uhr aufgestanden, drehte das Radio an, während ich mir Kaffee kochte. Die Meldungen waren bedrückend wie immer: Flüchtlinge erstickt, ertrunken, angezündet. Der tägliche Horror. Ich schaltete das Radio wieder aus, setzte mich an den Schreibtisch, las dieses Blogposting noch mal Korrektur, drückte auf „Veröffentlichen“.

Es fühlte sich falsch an.

Nicht zum ersten Mal fragte ich mich, ob dieses Blog, das ich mit so viel Herzblut schreibe, derzeit meinen eigenen Wert- und Moralvorstellungen entspricht. Ob es richtig sein kann, über Mode, Kosmetik, Reisen zu schreiben – während „draußen“ die Welt brennt. Ob ich mich über Taschen, Schuhe, Klamotten überhaupt noch freuen, geschweige denn sie hier zum Thema machen darf! Und vor allem: Ob ich meine Zeit nicht sinnstiftender nutzen sollte!


Liebe

Gilt auch fürs Lächeln ...


Dieser Gewissenskonflikt ist nicht neu, tatsächlich begleitet er mich schon seit ich auf Texterella schreibe. Immer schon und immer wieder frage mich, ob meine Bloginhalte irgendeinen „Wert“ haben. Etwas, das bleibt. Oder ob ich hier ausschließlich oberflächliches, irrelevantes Blablabla absondere, das niemandem nützt oder die Welt durch das Befeuern von Konsum womöglich sogar noch schlechter macht. „Ist ja nur ein Lifestyle-Blog ...“ – wie oft habe ich das schon gehört, manchmal sogar selber gedacht. Dieser Zwiespalt ist auch der Grund, warum ich regelmäßig über nachhaltige oder nachdenkliche Themen schreibe, und vor allem über die kleinen, nicht-materiellen Dinge, die das Leben schöner machen. So sehr ich Mode und Beauty-Themen liebe, so sehr ich mich für schöne Schuhe und innovative Anti-Aging-Kosmetik begeistern kann – es soll in meinem Blog nicht nur darum gehen!

Dieser Balanceakt hat über all die Jahre ganz gut funktioniert. In den letzten Wochen musste ich mich allerdings anstrengen, um das Gleichgewicht zu halten. Kurz gesagt fällt es mir derzeit sehr schwer, über meine üblichen, „leichten“ Themen zu schreiben. Natürlich stimmt der Einwand: Das Leid, von dem wir ständig hören und lesen, ist nichts Neues. Es war schon lange da, nur ist es erst jetzt vor unserer Haustür gelandet, sodass wir nicht mehr wegsehen und es auch nicht mehr verdrängen können. Im Grunde hat sich nicht viel geändert, die Not ist nur näher gekommen. So gesehen fehlt meinen Blog womöglich schon viel länger die Daseinsberechtigung?!

Und dennoch finde ich, dass auch diese schlimmen Zeiten ein Lächeln verdient haben. Und ein bisschen Leichtigkeit. Wie meinte meine liebe Kollegin Ruth, die ja sehr viele wahre Dinge sagt: „Wer nie unbeschwert ist, kann auch den Rest nicht ertragen.“ Das stimmt. Und deshalb will ich Texterella auch weiterhin mit schönen Dingen füllen. Nicht nur, aber auch. Mit Dingen, die wir nicht unbedingt brauchen, die nicht Lebensinhalt sein sollten, die einfach nur Spaß machen, Freude bereiten, uns gut tun, ein bisschen Kraft geben.

Auch ein Lächeln kann die Welt verbessern, ein bisschen wenigstens. Davon bin ich überzeugt.

 

 

 
Susanne Ackstaller, Montag, 31. August 2015, 00:56 Uhr
Kommentare: 10 | Aufrufe: 622 | Kategorie: Lifestyle, Leben | Tags: über dielebenin eigener sache
 

Manche Modetrends sickern in unseren Geschmack so langsam ein, dass wir gar nicht merken, wie sich unser „Um Gottes willen!“ über ein „Och?!“ zu einem „Ich brauch das auch!“ wandelt. Erst zieren wir uns noch und beschwören unsere Das-würde ich-ja-nie-im-Leben-tragen!-Prinzipien. Dann wird der Widerstand schwächer – bis er ganz zusammenbricht und wir im Schlussverkauf noch schnell das letzte Stück ergattern, um uns beim nächsten Mädelsabend darin bewundern zu lassen. Von Freundinnen mit ähnlich hehren Prinzipien. Kennen Sie? Kennen Sie!

Bestes Beispiel: die Culottes. Vulgo: der Hosenrock. Als ich 2014 die ersten wadenlangen Exemplare sichtete, konnte ich gar nicht fassen, dass die Modebranche offensichtlich gerade Burda-Schnittmuster aus den Achtzigern ausmottete. Gab es wirklich keinen anderen Trend, den man wiederbeleben konnte? Die Flapper Dresses der 20er? Den Courrèges-Stil der 60er? Mussten es ausgerechnet Hosenröcke sein, die sich nicht zwischen Fisch und Fleisch entscheiden können, höchstens für Fahrrad-Touren brauchbar sind und nur an langbeiniger Größe 34/36 überhaupt einigermaßen passabel aussehen?

Anfangs blieb das Phänomen allerdings nahezu unbemerkt: Die ersten Culottes tauchten in der VOGUE auf – aber wer trägt schon die Couture aus der VOGUE? Dann sah ich sie mit zunehmender Frequenz in Modeblogs, und irgendwann beim Stadtbummel an einer Freundin, die – immerhin! – ertappt errötete. Schließlich hatten wir erst kürzlich noch gemeinsam gelästert.

Und nun sind Culottes auch noch als der Modetrend für Herbst und Winter angesagt! Selbstverständlich bleibe ich standhaft. Die verwandte Marlene-Hose, die ich kürzlich erstanden habe, gilt ja nicht. Gerade ist sie ohnehin bei der Schneiderin zum Kürzen. Um eine Handbreit. Oder vielleicht auch drei.

(Die Kolumne erschien heute in der Print- und in der Online-Ausgabe der WELT KOMPAKT.)

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 28. August 2015, 09:43 Uhr
Kommentare: 5 | Aufrufe: 467 | Kategorie: Meinungen, Modekolumne | Tags: weltmodekolumnekolumnehosenrockculottes
 

Es gibt Kleider, für die würde ich mich tatsächlich wieder anstellen lassen und allmorgendlich in irgendein adrettes Büro stöckeln. Also: vielleicht. Vielleicht fast! Heute begegnete mir wieder so eines …

Business-Kleid von Boden

Hach! Traumhaftes Business-Kleid. Gesehen bei Boden*


… da habe ich kurz mit mir und meinem Homeoffice gehadert. Damit dass ich schluffig und ungebretzelt Vorstands-Editorial schreiben kann oder Kolumnen für eine große Tageszeitung. Oder hier die Modebloggerin gebe. Alles im Schlafanzug und mit ungewaschenen Haaren. Ja. Und es merkt noch nicht mal jemand! Dann bin ich tatsächlich zirka dreieinhalb Minuten versucht, bei Xing auf Rekruiter-Profile zu klicken. Oder endlich denen zu antworten, die mich ab und an kontaktieren.

Aber dann fallen mir wieder die Chefs ein und das Hierarchiegedöns und das Kantinenessen und die lieben Kollegen – und dann überlasse ich die chicen Business-Klamotten doch lieber euch. ;-)

*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 26. August 2015, 08:16 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 685 | Kategorie: Mode, Kleidung, Kleider & Röcke | Tags: modekleiderfashionbusiness-modeboden
 
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