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Heute früh bin ich aus New York heimgekehrt, mit einer Lufthansa-Maschine. Ich habe lange überlegt, ob ich zu der German-Wings-Tragödie noch etwas schreiben will, soll, darf. Es ist schon so vieles gesagt und geschrieben worden, auch viel Deplatziertes, Geschmackloses und Überflüssiges. Da will ich mich nicht einreihen. Dass meine Gedanken bei den trauernden Menschen und Familien sind, versteht sich von selbst. Ich selbst werde vermutlich nie wieder ganz unbelastet und ohne an die 150 Toten zu denken in ein Flugzeug steigen können. Zu nah ist mir dieser Absturz gekommen.


Blick vom Flugzeug auf Manhattan

Manhattan. In der Ferne.


Was mir solche und ähnliche Ereignisse aber immer wieder klar machen: Verlass dich nicht zu sehr auf dein Morgen. Verschiebe dein Leben nicht zu sehr in die Zukunft. Ja, lebe jeden Tag, als wäre er der letzte. Versuche es zumindest. Denn so abgedroschen dieser Spruch ist, so viel Wahres ist auch dran. Tue Dinge, die du tun willst – und zwar jetzt! Nicht erst in sechs Monate, fünf Jahren, wenn die Kinder aus dem Haus sind und du in Rente bist. Besinne dich auf das Wesentliche, auf das, was du wirklich willst und dich wirklich glücklich macht. Und vor allem: Tue es heute.

Auch damit erzähle ich nichts wirklich Neues. Ich denke, jeder kennt diese Sorte von Gedanken. Und dennoch – im Alltag vergessen wir sie viel zu schnell, viel zu oft. Sind mit dem Erledigen beschäftigt anstatt mit dem Erleben. Wir eilen durch unser Leben und durch die Jahre, wundern uns, wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell wir älter werden. Wir verschieben Dinge – auf den nächsten Urlaub, aufs nächste Jahr. Aufs Irgendwann.

Diese wunderbare Leben kann so irrsinnig schnell vorbei sein. Die Dinge, die wir wirklich tun wollen, sollten wir tun, so lange wir es können. Daran sollten uns nicht immer Katastrophen erinnern müssen.

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 25. März 2015, 18:02 Uhr
Kommentare: 6 | Aufrufe: 1883 | Kategorie: Lifestyle, Leben | Tags: new york 2015new yorkmanhattangerman wings absturz
 

Musikant in der Subway Station

Musikantin in der Subway

Ich flieg’ nicht gerne nach Hause. (Und heute ehrlich gesagt schon gar nicht.)

See you next year! Dann vielleicht mal mit weniger Minusgraden und dafür Blättern an den Bäumen!

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 24. März 2015, 18:42 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 269 | Kategorie: Lifestyle, Leben, Reisen | Tags: williamsburgnew york 2015new yorkbrooklyn
 

Mein Verhältnis zu Kunst war immer ein eher schwieriges. Ein höchst respektvolles. Ja, auch ein angstvolles – dass ich mit der “großen Kunst” nichts anfangen oder sie nicht verstehen könnte. Dass sie mir verschlossen bliebe. Mich zurückwies.

The Metropolitan Museum of Arts

Diese (vielleicht krude anmutende) Vorstellung ließ mich über viele Jahre vor Museen und Kunstsammlungen zurückschrecken – erst in den letzten Jahren hat sich diese seltsame Angst ein wenig gelegt. Mittlerweile besuche ich Museen, in Maßen. Vor allem aber: ohne den Anspruch alles zu sehen, zu wissen, zu verstehen. Einfach nur mit dem Bedürfnis, Kunst zu erleben und sie wirken zu lassen. Dabei bin ich immer wieder überrascht, wie sehr mich Kunst berührt. So sehr, dass mir teilweise die Tränen in die Augen steigen,  wenn ich die Werke der großen und auch kleineren Meister aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten sehe.

The Metropolitan Museum of Arts

Heute also “wagte” ich mich ins Metropolitan Museum of Arts, immerhin die größte Kunstsammlung der USA. Schon von außen ein überaus Respekt einflößendes Gebäude, zwischen Fifth Avenue und Central Park gelegen.

Und drinnen ... war es überwältigend: So unfassbar viel Kunst, so viel Schönes, Beeindruckendes auf einem Ort. Man schreitet durch Räume und Räume und noch mehr Räume – und noch immer ist kein Ende in Sicht. So viele Künstler, so viele Namen, so viele Jahrhunderte und Strömungen!

The Metropolitan Museum of Arts

Und das schier Unglaubliche ist: Dieses wunderbare Museum ist kostenlos. Klar, es wird um eine Spende gebeten – aber mit 5 bis 10 Dollar bist du dabei. Und das für einen an und für sich unbezahlbaren Kunstschatz.

Kurz: Ganz große Besuchsempfehlung!

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 24. März 2015, 03:34 Uhr
Kommentare: 6 | Aufrufe: 264 | Kategorie: Lifestyle, Leben, Reisen | Tags: reisennew york 2015new yorkmuseummetropolitan museum of artkunst
 

Empire State Building in der Abendsonne

Das Empire State Building vom GE Building im Rockefeller Center aus gesehen.

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 22. März 2015, 22:12 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 322 | Kategorie: Lifestyle, Reisen | Tags: top of the rocksrockefeller buildingreisennew yorklebenempire state building
 

Überraschung: In Manhattan gibt es eine Seilbahn! Die “Tram” verbindet Manhattan von der 59sten Straße/2nd Avenue mit Roosevelt Island. Drei bis vier viel zu kurze Minuten gondelt man mit Blick auf die Queensboro Bridge über die Straßenschluchten, den Verkehr und einen Seitenarm des East Rivers – und landet dort in der Stille der ehemaligen Gefangenen- und Krankeninsel. Heute steht hier Wohnbebauung.


Tram nach Roosevelt Island

Blick von Roosevelt Island auf die Queensboro Bridge und die “Tram”.


Und das Ganze kostet nicht mehr als eine Subway-Fahrt! Du kannst also beispielsweise einfach mit deiner Wochenkarte fahren. So wie ich.

Mach das bitte unbedingt, wenn du das nächste Mal hier bist!

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 22. März 2015, 11:45 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 269 | Kategorie: Lifestyle, Leben, Reisen | Tags: roosevelt islandreisennew york 2015new yorkleben
 
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