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„Du siehst auf Fotos immer gut aus – aber ich, ich bin so unfotogen! Ich sehe immer schrecklich aus. Wenn ich eine Kamera sehe, gucke ich am liebsten gleich weg ...“ – wie oft habe ich diese Sätze schon gehört. Ich will auch gar nicht abstreiten, dass es so etwas wie ein Foto-Gen gibt und manche Menschen auf Fotos tatsächlich besonders gut aussehen, vielleicht sogar besser als in Realität. Fakt ist aber auch: Jeder Mensch kann auf Fotos besser aussehen. Und: Das ist gar nicht so schwer! So viel kann ich bereits verraten: In den Boden stieren, sich wegdrehen und ein möglichst versteinertes Gesicht machen, sobald eine Kamera auftaucht, ist ganz sicher der falsche Weg auf dem Weg zu besseren Fotos. Mit dieser Methode würden auch Linda Evangelista und Joan Crawford furchtbar aussehen. Das Wichtigste ist tatsächlich: locker bleiben. Und – üben!

Hier sind meine vier Tipps, um auf Fotos besser auszusehen:

1. Lächeln üben.

Ja, das mag erstmal ein wenig bescheuert klingen, denn natürlich kann jeder Mensch von Natur aus lächeln. Nur manche vergessen das, sobald eine Fotokamera auftaucht – und verfallen in grimmige Schockstarre. Dabei ist Lächeln der einfachste und sicherste Weg zu schöneren Bildern. Allerdings ist es für viele Menschen schwierig, quasi auf Knopfdruck und ohne Grund in ein Objektiv hineinzulächeln. Genau das kann man aber üben – und zwar am einfachsten, indem man Selfies macht. Allein, daheim, im stillen Kämmerlein. Niemand sieht dir zu, du kannst also ganz entspannt sein. Fotografiere und lächle deine Kamera an, bis dein Lächeln natürlich wird. Es muss ja auch nicht immer ein strahlendes Lachen sein – auch ein leichtes, versonnenes Lächeln sieht auf Fotos toll aus. Hauptsache: Mundwinkel nach oben! Das gilt übrigens auch, wenn ein „neutraler“ Gesichtsausdruck gefordert wird (etwa im beruflichen Kontext): Auch dann die Mundwinkel bitte ganz leicht nach oben ziehen, sonst sieht man nämlich grimmig und verbittert aus. Und hier noch mein Geheimrezept für ein besonders sympathisches Lächeln: die Nase gaaanz leicht rümpfen. Aber wirklich nur einen Hauch. ;-)) Wärme in die Augen zaubert man sich übrigens, indem man an etwas Schönes denkt! Funktioniert, ich verspreche es!

2. Das optimale Licht.

Viele Jahre lang habe ich gedacht, dass man Fotos am besten in der Sonne macht. Irrtum! Direkter Sonnenschein – womöglich noch Nachmittagssonne! – ist viel zu hell und macht harte Gesichtszüge. Und wie soll man sich überhaupt stellen? Blickt man in die Sonne, wird das Gesicht überbelichtet und man kriegt vor lauter Blinzeln ganz kleine Augen. Steht man gegen die Sonne, wird der Körper viel zu dunkel. Und steht man seitlich zur Sonne, ist die eine Gesichtshälfte sehr hell und die andere im Schatten. Natürlich können auch in solchen Lichtsituationen tolle und reizvolle Fotos entstehen, aber die sind wirklich die Ausnahmen. Musst du in der Nachmittagssonne fotografieren, dann suche dir bitte ein schattiges Plätzchen, idealerweise unter Bäumen. Ideal zum Fotografieren sind im Sommer die frühen Morgenstunden und die blaue Stunde am Abend. Diese Lichtverhältnisse machen einen schimmrigen Hautton und sorgen für klare Farben und sanfte Kontraste.

3. Die ideale Perspektive.

Wie gut man auf Fotos aussieht, ist auch eine Frage der Perspektive. Bei Porträts sollte man lieber leicht (!) von oben fotografiert werden: Nach oben schauen öffnet die Augen, sorgt für ein optisches Lifting und dadurch für mehr Gesichtskonturen. Das Gegenteil passiert übrigens, wenn man nach unten schaut und das Gesicht dann nach vorne „sackt“. Ich denke, solche furchtbaren Fotos kennt jeder. Was gegen das Absacken hilft: leicht lächeln und die Gesichtsmuskeln anspannen bzw. bewusst nach hinten ziehen.

Bei Ganzkörperbildern ist die Kamera am besten im Brusthöhe: Fotografiert man nämlich von unten, hat man schnell ein Doppelkinn, fotografiert man von oben, wirken die Beine wie geschrumpft. (Apropos Doppelkinn: Die Zunge gegen den Gaumen pressen hilft!)

4. Lebendige und ungestellte Posen.

Tja, die Posen sind auch für mich beim Fotografieren immer noch die schwerste Übung: Es soll natürlich aussehen, interessant und lebendig, aber dennoch nicht gestellt! Schwierig! Was ich aber inzwischen gelernt habe: Es hilft, in Bewegung zu bleiben. Den Kopf drehen, mal nach oben, mal zur Seite blicken, den Schwerpunkt verlagern, nach vorne und hinten „wippen“ und sich auch mal zur Seite drehen. Mit den Händen in die Haare greifen, nach einem imaginären Etwas zeigen, etwas in der Hand halten oder sich irgendwie leicht abstützen (Gartenzaun, Geländer, etc) – all das kann helfen. Immer wichtig dabei: Gerader Rücken, Schultern runter, Brust raus, langer Hals, Po anspannen. Die Haltung ist beim „Posing“ die halbe Miete!

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Nächste Woche geht es in Teil 3 dieser kleinen Serie zum Thema „bessere Fotos“ dann noch ums Foto-Make-up! Also: um mein Foto-Make-up. Schließlich bin ich keine Visagistin. Aber ein paar Tipps habe ich dennoch für dich!

Wenn du noch mal Teil 1 dieser Serie lesen willst – hier geht’s lang: Vier Tipps für bessere Blogfotos: Foto-Ausrüstung und Bildbearbeitung.

Eine wunderbare Woche wünsch ich dir!

 
Susanne Ackstaller, Montag, 29. August 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 1043 | Kategorie: Lifestyle, Bloggen | Tags: fotoserfolgreich bloggenbloggen
 

Frisch kolumnisiert

Gut abgehangen.

Eine bekannte Autorin und Kolumnistin hat kürzlich in einer nicht minder bekannten Frauenzeitschrift den Verfall von Sitte, Geschmack und Niveau beklagt. Besonders unangenehm waren ihr die Frauen um die 50 aufgefallen, die an den wenigen heißen Tagen dieses Sommers ihre alternden Problemzonen zum Teil unbedeckt zeigten. Oh. Mein. Gott. Man stelle sich das mal vor: Schwabbelnde Arme und bloßgelegte Cellulitis-Schenkel, während man gemeinsam an der Ampel auf Grün wartet! Da möchte man sich doch glatt für ein Burkaverbotsverbot aussprechen, oder zumindest mal für die Teilverschleierung! Alternde Damen, die bei Hitze ihr nicht mehr taufrisches Fleisch öffentlich zeigen – dagegen sollte es endlich mal ein Gesetz geben! Und die Sittenpolizei gleich dazu.

Gut abgehangen. Meine August-Kolumne für die Welt Kompakt

Gott sei Dank war in besagtem Artikel eine Stilberaterin zur Stelle, um uns Best-Agerinnen modisch auf Spur zu bringen und vor weiteren Entgleisungen zu bewahren. Denn mit ein paar wenigen stilistischen Kniffen, so lautet ihre Ansage, präsentiert sich die Ü50-Frau doch gleich mit viel mehr Niveau: Das T-Shirt etwas weiter tragen, so lautet ihre Empfehlung, und die Ärmel länger. Gegen die unschönen Knubbelbeine: das locker sitzende Hemdenblusenkleid, kniebedeckend. Ja, so einfach funktioniert Chic in höherem Alter. Damit auch unter dem formlosen Darüber nichts mehr wabbelt und hängt, empfiehlt die Fachfrau straffendes Spandex. So sitzt alles tadellos und man kann als 50plus-Frau an jeder Ampel warten, ohne zum öffentlichen Ärgernis zu werden.

Bei mir sind diese wertvollen Tipps natürlich auf fruchtbaren Boden gefallen. Statt Off-Shoulder trage ich heute eine großzügige Tunika in angemessenem Dunkelblau, statt Riemchensandalen beige Berkemanns. Fehlt nur noch die altersgemäße Blumenkohldauerwelle mit lila Schimmer. Den Frisörtermin habe ich für nächsten Mittwoch vereinbart.

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Die Kolumne erschien heute print und online in der WELT KOMPAKT und bezieht sich auf einen Text von Ildikó von Kürthy in der aktuellen Brigitte (Heft 18/2016, Seite 162).

Wer noch mehr WELT-Kolumnen aus meiner Feder lesen möchte – bitte schön: Hier sind meine gesammelten meine Mode- und Lifestyle-Kolumnen. Viel Spaß!

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 26. August 2016, 07:00 Uhr
Kommentare: 22 | Aufrufe: 3206 | Kategorie: Meinungen, Modekolumne | Tags: stilmodekolumnekolumne
 

Paris ... es gibt wohl keine Stadt auf dieser Welt, die ein ähnlich sehnsüchtiges Seufzen auslöst, wie diese Stadt. Bei Paris – wer denkt da nicht sofort an L’amour, La Tour Eiffel und La vie en rose?! Und natürlich an schicke Französinnen, die plaudernd in charmanten Straßencafés ihren Café au lait trinken und dazu buttrige Croissants essen. Mit einer Tüte von Ladurée und Kusmi Tea neben sich, naturellement!

Typisch Pariser Stil: Schmale schwarze 7/8-Hose, Pullover mit Blusenkragen, Ballerinas, rote Lippen

Typisch Pariser Stil: Schmale schwarze 7/8-Hose, Pullover mit Blusenkragen, Ballerinas, rote Lippen

Schwarze 7/8-Hose (Baumwolle mit Elastan) und schwarzer Baumwollpulli mit eingeknöpftem Blusenkragen aus der aktuellen Tchibo-Kollektion „Typisch Paris!”

Doch was genau macht den französischen Chic aus? Diesen typischen, unnachahmlichen Look, den niemand so beherrscht wie die Pariserinnen und den wir alle so bewundern? Automatisch denkt man bei Paris und Mode ja an extravagante Haute Couture und aufwändige Fashion Shows. Dabei ist typisch Pariser Mode eher das glatte Gegenteil davon. Sie ist unaufgeregt und lässig – und genau das macht sie so besonders und so très chic. Weniger ist mehr, lautet das Pariser Mode-Credo in Kurzform. Understatement. Hochwertige Qualität. Unkomplizierte Lässigkeit, die niemals mit zur Schau gestellten Markenlogos einhergeht und immer ganz mühelos wirkt. Als hätte die Pariserin einfach nur in ihren Schrank hineingegriffen, ganz en passant – selbst wenn es eine Stunde dauerte, um genau diesen Look zu kreieren. Niemals würde sie zugegeben, dass sie sich Gedanken über die Accessoires gemacht hat. Oder über ihre Haare! Die sehen immer aus wie Out of Bed, très charmant, auch wenn dies das Ergebnis eines aufwändigen Stylings ist. Dazu noch rote Lippen und ein Hauch von Rouge, ganz einfach, ganz mühelos. Und so Paris!


Typisch Pariser Stil: Schmale schwarze 7/8-Hose, schlichte Bluse, Ballerinas, rote Lippen

Typisch Pariser Stil: Schmale schwarze 7/8-Hose, schlichte Bluse, Ballerinas, rote Lippen

Schwarze 7/8-Hose, bedruckte Viskosebluse mit Bändern, getupftes Tuch, rotes Notizbuch. Alles aus der Paris-Kollektion.


Hach. Hachja. Während ich diese Zeilen schreibe, möchte ich am liebsten gleich mein Köfferchen packen und nach Paris reisen. Viel zu lang war ich schon nicht mehr dort! Wie schön, dass Tchibo diese wunderbare Stadt nun zu uns bringt. Mit einer Kollektion, die genau das transportiert, was den Pariser Chic ausmacht: unaufgeregte Mode, aber mit ganz viel gewissem Etwas! Plus charmantes Interieur, das jedem Zimmer einen Hauch Frankreich verleiht!

Typisch Pariser Stil: Schmale gemusterte 7/8-Hose, schlichte Bluse mit Schleifchen, Trenchcoat, Ballerinas, rote Lippen

Typisch Pariser Stil: Schmale gemusterte 7/8-Hose, schlichte Bluse mit Schleifchen, Trenchcoat, Ballerinas, rote Lippen

Typisch Pariser Stil: schlichte Bluse mit Schleifchen unf rote Lippen

Kleingemusterte 7/8-Hose (Baumwolle mit Elastan), Viskosebluse (mit oder ohne Schleifchen tragbar) und dunkelblauer Trenchcoat (Baumwoll-Polyester-Mischung).

Die Wahl ist mir wahrlich nicht leicht gefallen und ich habe lange hin- und herüberlegt, welche Modelle ich dir zeigen möchte. Mir hat so vieles gefallen! Entschieden habe ich mich dann für zwei ebenso lässige wie elegante Blusen, zwei schmale, aber bequeme 7/8-Hosen und einen Trenchcoat. Und für einen schlichten schwarzen Baumwollpullover mit einknöpfbarem weißen Blusenkragen, in den ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Noch mehr Paris geht wirklich nicht, finde ich!  All diese Modelle wirken für sich, man braucht keinen auffälligen Schmuck, Taschen, Schuhe – im Gegenteil. Einfach hineinschlüpfen, sich wohlfühlen, ein wenig Rot auf die Lippen – et voilà! Und sich dann ein großes Bisschen wie an der Seine fühlen. Nur die Macarons von Ladurée, die hätte ich gerne noch dazu gehabt.

Typisch Pariser Stil: Schmale gemusterte 7/8-Hose, schlichte Bluse mit Schleifchen, Trenchcoat, Ballerinas, rote Lippen

Aber schau einfach selbst! Und lass mich bitte wissen, wie du die Modelle und das Styling findest. Mein hyperkritischer Sohn meinte übrigens: „Mama, das sieht gar nicht mal schlecht aus!“ – wenn das mal nicht das größtmögliche Lob überhaupt ist. Danke, Tchibo! Danke, Sohn! ;-)

Übrigens: Bei Cla von Glam up your Lifestyle gibt es noch mehr Chices aus Paris zu sehen! Schau mal rein!

Achtung, Gewinnspiel!

Wer übrigens Größe 44/46 trägt, für den habe ich noch eine besondere Überraschung: Ich verlose den Trenchcoat, die zwei Viskoseblusen, die kleingemusterte Hose und den schwarzen Pulli mit Blusenkragen in Größe 44/46, alles natürlich originalverpackt und als Gesamtpaket! Die Sachen fallen größentreu aus, können aber auch ein wenig lockerer getragen werden. Wenn du also Lust auf ein bisschen Pariser Chic hast, dann verrate mir im Kommentarfeld, welches Modell aus der Paris-Kollektion dir am besten gefällt. Natürlich freue ich mich, wenn du dieses Posting auf Twitter oder Facebook. Macht tolles Gewinnkarma, ist aber kein Muss! :-) Das Gewinnspiel läuft bis nächsten Mittwoch, 31. August, Mitternacht. Dann hast du die Sachen pünktlich zum Herbst! Das Kleingedruckte zum Gewinnspiel steht ganz unten.

Viel Glück! :-)

Outfit:

Kleidung: Tchibo-Kollektion „Typisch Paris!”
Taschen: Mansur Gavriel, Picard, Etienne Aigner (Vintage)
Ballerinas: Repetto, Kennel & Schmenger
Schmuck: privat
Lippenrot: Chanel „Red Chic”

Fotos: Eva Ackstaller.

***

Ja, bei diesem Beitrag handelt es sich um Werbung, für die ich bezahlt wurde. Bezahlt wurden aber nur meine Arbeit und meine Reichweite, nicht meine Meinung. Warum es hier auf Texterella überhaupt Werbung gibt? Ganz einfach: Weil man Blogs nicht essen kann (noch nicht mal Food Blogs! ;-)) Ganz davon abgesehen ist die Paris-Kollektion von Tchibo wirklich klasse! Mir hat die Produktion dieses Beitrags viel Spaß gemacht!

***

Und jetzt noch das Kleingedruckte zum Gewinnspiel:
Wer gewinnen will, hinterlässt mir einen Kommentar zur aktuellen Paris-Kollektion von Tchibo. Mitmachen kann jeder. Über 18 solltest du allerdings schon sein. Und einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben.

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich Mittwoch, 31. August 2016, 24 Uhr. Die Gewinnerin wird per Losverfahren auf random.org ermittelt und per Mail benachrichtigt. Wird auf diese Benachrichtigung nicht innerhalb einer Woche reagiert, verlose ich den Gewinn ein zweites Mal. Der Versand erfolgt über mich.

WICHTIG: Aus leidiger Erfahrung möchte ich noch darauf hinweisen, dass es auch im Gewinnfall keinen Anspruch auf den Gewinn gibt, zum Beispiel bei Irrtümern, Beschädigung oder falls der Preis auf dem Postweg verloren geht.

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 24. August 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 38 | Aufrufe: 1695 | Kategorie: Mode, Kleidung, Size Plus | Tags: sizeplusplussizepariser chicmode am mittwochmode#time4tchibo#tchibo
 

* Neun Tage ist es bereits wieder her, dass ich aus der Sommerfrische (und diesmal war es wirklich frisch!) heimgekehrt bin. Wie schrieb ich letztes Jahr: Wegfahren ist schön. Heimkommen aber auch. Das stimmt. Allerdings hätte die erste Nachurlaubswoche ruhig ein wenig ... urlaubiger sein können. Das hätte dem Erholungseffekt nicht geschadet, im Gegenteil.

Abendrot am Darß. Ohne Filter.

Abendrot am Darß. Ohne Filter.

* Aber ich will nicht jammern. Die letzte Woche hatte auch viel Schönes und Spannendes. Zum Beispiel ein „Round-about”, zu dem mich Claudia Münster eingeladen hatte. Und nicht nur mich, sondern auch 21 weitere Menschen, die sehr viel Spannendes und Tolles zum Thema Leidenschaft (im wahrsten Sinne des Wortes!) und Leichtigkeit zu sagen hatten. Danke, dass ich dabei sein durfte, liebe Claudia! Auch wenn ich es ja nicht so mit dem Leiden habe. ;-) Hier geht es zum Beitrag: Wenn Fragen Kopfschmerzen bereiten, Worte einfach verschwinden und du deshalb ein episches Geschenk bekommst.

* Für Soulfully habe ich einen Beitrag zum Thema Vorurteile gegenüber Dicken geschrieben. Denn ja, ich war mein Leben lang dick. Und musste mir in den letzten fünf Jahrzehnten doch einiges zum Thema Dicksein und Schlankwerden anhören. Auf Facebook erfuhr der Beitrag eine sehr große Resonanz. Das freut mich, aber es erschreckt mich auch ein wenig – wie viele Menschen offenbar ähnliches erlebt haben. Ich bin gespannt auf deine Meinung!

* Und morgen ... gibt es meine erste bezahlte Mode-Kooperation! Ich freue mich total! Denn die Sachen sind wirklich schön, sehr bezahlbar und bis Größe 48/50 erhältlich.

Hab’s schön! Wir lesen uns morgen, ja?

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 23. August 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 477 | Kategorie: Meinungen, Gedanken | Tags: kurznachrichtendienstagsschnipsel
 

Über viele Jahre war Texterella ein sehr textlastiges Blog. Immer wieder gab es Postings sogar ganz ohne Bild. Fotos waren nur Beiwerk, nichts, auf das ich wirklich großen Wert legte. Irgendwann veränderte sich das – in erster Linie, weil ich merkte, wie sehr ich schöne Fotografie in anderen Blogs schätze. Solche guten Fotos wollte ich auch meinen Lesern auf Texterella bieten! Der Weg dorthin war allerdings nicht so einfach – und vor allem langwierig. Und mit viel Versuch und Irrtum verbunden. Deshalb freut es mich heute um so mehr, wenn ich von Leserinnen höre, dass sie meine Fotos mögen! Das bedeutet mir sehr sehr viel. Danke dafür! Denn das Auge liest mit. Gute Fotos machen gute Texte noch besser, davon bin ich inzwischen überzeugt.


Vier Tipps für bessere Blogfotos. Teil 1: Equipment und Bildbearbeitung


Mittlerweile werde ich sogar recht häufig gefragt, mit welcher Kamera ich fotografiere, ob ich meine Blog-Fotos bearbeite und was man denn sonst beachten sollte. Immer wieder höre ich gerade von Bloggerinnen, die erst kurz bloggen, dass sie gerne bessere Fotos machen möchten. Nun, all das ist zwar kein Hexenwerk, aber doch ein eher umfassendes Thema, das man nicht einfach so in zwei Sätzen abhandeln kann. Deshalb habe ich eine kleine Serie daraus gemacht, die heute mit den Themen Foto-Ausrüstung und Bildbearbeitung beginnt und an den nächsten zwei Montagen zu Themen wie Planung, Location, Shooting, Make-up etc. fortgesetzt wird. Denn das richtige Equipment ist für bessere Blog-Fotos ja bei weitem nicht alles!

Diese Tipps gelten natürlich auch dann, wenn du ohne Blog schönere Fotos machen willst. Einfach so, für dich. Denn: Schöne Fotos sind immer schöne Fotos – ob nun mit oder ohne Blog. Viel Spaß beim Lesen! Aber bitte vergiss nicht: Ich bin weit entfernt von einem allwissenden Fotoprofi! Ich schreibe hier über meine persönlichen Erfahrungen, die für Anfänger und Newbies besonders interessant sein dürften.

Kamera: Spiegelreflexkamera, Systemkamera oder Smartphone?

Ein guter Fotoapparat ist kein Garant für tolle Fotos. Aber er verbessert die Chancen. Was für einen Unterschied das machen kann, merkte ich, als ich von meinem iPhone umgestiegen bin – auf eine „richtige“ Kamera. Die ersten sechs von mittlerweile siebeneinhalb Jahren Texterella habe ich nämlich fast ausschließlich mit meinem iPhone fotografiert. Weil es praktisch war. Weil ich es immer dabei hatte. Weil ich die Fotos mit diversen Apps gleich bearbeiten konnte. Und: Weil iPhones auch tatsächlich gute Fotos machen! Zumindest solange die Lichtverhältnisse stimmen, die Sonne scheint und man keine besonderen Ansprüche hat. Wird die Lichtsituation aber schwieriger oder will man bestimmte Effekte, etwa Schärfentiefe erzielen, gerät das iPhone allerdings an seine Grenzen. Als ich genau diese Grenzen immer häufiger spürte, entschied ich mich dafür, eine Kamera zu kaufen. Zusätzlich. Denn bis heute fotografiere ich oft und gerne mit dem Fönchen. Zumindest bei gutem Wetter. Viele meiner Ostsee-Fotos sind damit entstanden. Sobald es grauer und dunkler wird, greife ich aber zu meiner „großen“ Kamera, einer Olympus OM-D E-M 10*.

Für diese Systemkamera habe ich mich ganz bewusst entschieden, weil sie trotz ihrer Leistungsstärke recht zierlich und leicht ist (und mit ihrem Retrolook zudem schick aussieht). Sie passt notfalls auch in meine Handtasche, macht aber trotzdem sehr gute Bilder. Denn: Die beste und teuerste und innovativste Canon oder Nikon nützt nichts, wenn man sie nie mitnimmt, weil sie zu groß und schwer ist. Oder man sie nicht bedienen kann. Dennoch ist das hier keine Werbeveranstaltung für Olympus OM-D. Natürlich gibt es auch genug andere tolle Kameras von allen möglichen Firmen!

Das Wichtigste ist, dass du dir wirklich Zeit für die Entscheidung nimmst. Denn idealerweise soll dich deine Kamera über Jahre begleiten. Recherchiere im Internet. Lies Testberichte. Geh in ein Fachgeschäft und lass dich beraten. Und: Scheu dich nicht, andere Blogger nach ihrer Kamera zu fragen. Schau dir immer auch die Vorgängermodelle deiner Wunschkamera an. Die sind oftmals nicht schlechter, aber häufig um einiges günstiger.

Objektiv: Festbrennweite, Weitwinkel, Zoom

Jede Kamera ist nur so gut, wie das Objektiv, das man nutzt. Bei der Wahl meiner Kamera war es mir deshalb sehr wichtig, dass ich die Möglichkeit zum Objektivwechsel hatte. Vor allem der Schärfentiefe-Effekt war mir wichtig, bei dem der Fokus (Menschen oder Produkte) scharf gestellt sind, während der Hintergrund verschwimmt. Dazu nutze ich das Festbrennweitenobjektiv M. Zuiko Digital mit einer Brennweite von 45 mm, das sich besonders für Porträts und Streetstyle-Fotos eignet. Daneben habe ich auch noch ein Weitwinkel- und ein Zoomobjektiv, aber mein liebstes und wichtigstes Objekt ist tatsächlich das Olympus M. Zuiko Digital 45 mm*. Damit entstehen auch alle meine Outfit-Fotos, während ich das Weitwinkelobjekt (M. Zuiko Digital 17 mm 1:2,8*) für Stadt- und Landschaftsfotografie verwende. Das Zoom-Objektiv, das im Kit mitgeliefert wurde*, nutze ich relativ selten, da die Bilder durch das Zoom von der Qualität her vergleichsweise schlechter sind.

Einstellungen: manuell oder Automatik?

Ich kann hier natürlich keinen Einsteigerkurs zum Thema Blende, Belichtung, Iso und Co. geben. Ich bin ja kein professioneller Fotograf. Was ich dir aber empfehle: Verabschiede dich vom bequemen Automatik-Modus und stelle deine Kamera manuell ein. Die Fotos werden nach etwas Übung deutlich besser!

Natürlich muss man die Kamera und ihre Einstellungsmöglichkeiten erstmal verstehen und kennen. Ein optimaler erster Schritt wäre es, die Bedienungsanleitung gründlich durchzulesen, um zumindest zu wissen, was die Kamera alles kann – aber mal ehrlich: Wer tut das schon?! Ich nicht. Bei solchen Anleitungen habe ich nach der Lektüre nämlich meistens mehr Fragen als vorher, und niemand ist da, der sie beantwortet. Ich habe mich deshalb persönlich „coachen“ lassen. Fotografin Anette Göttlicher aus München ist mit mir die Grundlagen und die Basiseinstellungen meiner Kamera in zwei Stunden einfach mal durchgegangen – eine Investition, die sich sehr gelohnt hat. Alternativ dazu kann man auch einen Onlinekurs besuchen (etwa bei Farbsalat) oder sich auf Youtube ein Tutorial anschauen. Zeit und Mühe lohnen sich auf jeden Fall!

Bildbearbeitung: Photoshop, Picasa, Lightroom

Ein schlechtes Bild bleibt auch bearbeitet ein schlechtes Bild. Ein gutes Blog-Foto hingegen wird bearbeitet ein sehr gutes. Ich rede hier jetzt nicht vom Photoshoppen bis zur Unkenntlichkeit, aber ein bisschen Aufhellen oder auch Nachdunkeln, Schärfen oder mehr Kontrast dürfen schon sein. Schöne Bilder sind meines Erachtens auch ein Zeichen von Wertschätzung gegenüber meinen Lesern, deshalb versuche immer das Beste aus ihnen herauszuholen. Vor allem bei Urlaubs- oder Reisefotos nutze ich das simple Mac-Programm „Foto“ für die Nachbearbeitung, denn es macht Bilder sehr schnell und einfach ausdrucksstärker. Will ich mehr Effekte nutzen oder detaillierter arbeiten, verwende ich das kostenlose Picasa. Auch von Gimp (ebenfalls kostenlos) höre ich Gutes, mir war es aber zu wenig intuitiv. Eine weitere Alternative ist Lightroom von Adobe, auch das wurde mir schon häufiger empfohlen und steht bereits auf meiner Want-have-Liste. Auch zu den diversen Bildbearbeitungsprogrammen gibt es jede Menge Online-Tutorials. Einfach mal googeln.

Meine Outfit-Fotos lasse ich von meiner Gestalterin und Freundin Sibylle Zimmermann nachbearbeiten. Sie hilft mir bei der Auswahl der Fotos, bügelt schon mal Kleiderfalten weg oder sorgt für eine einheitliche Belichtung und Farbstimmung. Darüber hinaus retuschiert werden die Fotos aber nicht. Sibylle nutzt für die Bildbearbeitung klassisches Photoshop, für den „Normal-Nutzer“ ist das aber überdimensioniert. 

Soweit erstmal mein kleiner Erfahrungsbericht aus der Welt der Technik und des Equipments. Wenn du etwas ergänzen möchtest oder noch weitere Foto-Tipps hast, sehr gern! Nächste Woche geht es dann weiter mit dem Thema Location und „Shooting“.

Eine schöne Woche wünsche ich dir!

*Affiliate-Links

 
Susanne Ackstaller, Montag, 22. August 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 1004 | Kategorie: Lifestyle, Bloggen | Tags: tutorialtippskamerafotosbloggenbesser bloggen
 
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