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Manchmal werde ich fast ein wenig sentimental, wenn ich an die Anfänge von Manomama denke. An die ersten Schritte, vor gut vier Jahren. An die Zeiten, in denen sich die kleine Schneiderei noch im selben Gebäude wie die Werbeagentur befand und dort fertigte. Zwei oder drei Mitarbeiter produzierten dort in Klein(st)auflage. Schon damals waren die Kollektionen mit viel Liebe gestaltet, wenn auch noch nicht so perfekt wie heute. Gründerjahre ... Es wurde gelernt, ausprobiert, verworfen. Ich kann mich an eine Tasche erinnern, die mir Sina einmal zeigte. Charmant und ausgefallen war sie – und doch ging sie nicht “in Serie”.

Wickelkleid mit langen Ärmeln aus himbeerroter Baumwolle
Kleid Kornelia aus Baumwolle


Es waren wunderschöne Teile, bei denen man das Herzblut spürte, mit denen sie genäht worden waren. Aus der Zeit hängen noch einige liebgewonnene Teile in meinem Schrank: Zwei Wickelkleider, zwei Wickel-Shirts, ein paar schlichte Basics ... x-mal getragen, x-mal gewaschen, immer noch wie neu.

Feminines Shirt mit weiten Ärmeln aus regionaler Viskose
Oberteil Spes aus (regionaler) Viskose

Ich bin ein wenig stolz darauf, dass ich von Anfang an Manomama geglaubt habe. Auch zu den Zeiten, als viele Sinas Ideen noch als Spinnereien abtaten. Und wenn ich mir die Winter-Kollektion 2014 anschaue, dann macht es mich wirklich glücklich, wie toll sich alles entwickelt hat und was für wunderschöne Mode Manomama heute entwirft und fertigt. Ich freue mich, dass sich das viele Herzblut, das Manomama in das Geschäftsmodell gesteckt hat (und immer noch steckt), gelohnt hat.

Grauer Mantel mit Gürtel aus regionaler Merinowolle
Mantel Gaia aus (regionaler) Merino-Wolle

Und wie schön und elegant auch faire, regionale und umweltschonende Mode sein kann.

Schwarzes elegantes Kleid ohne Ärmel aus regionalem Schurwoll-Walk
Kleid Laetitia aus Schurwoll-Walk

Noch mehr schöne, elegante, ausgefallene, sportive, lässige, extravagante und und und Modelle aus der aktuellen Winterkollektion von Manomama findest du hier!

PS: Ja, dies ist Werbung. Unbezahlt und von ganzem Herzen!

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 29. Oktober 2014, 06:00 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 666 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, Kleidung, Kleider & Röcke, Mantel & Jacke | Tags: , , , , , , , , ,
 

Aveleen Avide. Nicht nur das Pseudonym (eine Premiere bei den Montagsinterviews!) macht dieses Interview für mich zu etwas besonderem. Nein, die ganze Frau ist es. Ich gebe offen zu, dass Aveleens ehrliche und selbstbewusste Antworten mich beeindruckt haben. Ja, ich bin erst fast ein bisschen erschrocken, weil wir Frauen ja oft dazu tendieren uns klein(er) zu machen. Nicht so Aveleen. Gut so!

Ob dieses Selbstbewusstsein daher rührt, dass sie sich – wie der sprichwörtliche Tellerwäscher – hocharbeiten musste: von der Verkäuferin aus einem 150-Seelen-Dorf in der bayrischen Provinz über die Schreibkraft, dann Vorstandssekretärin bis zur erfolgreichen Autorin, Journalistin und Bloggerin, deren erotische Geschichten und Bücher sich in den Bestseller-Listen finden?!



Aveleen Avide, 49. (Foto: Marc Senna)


Dabei begann ihre Karriere als Autorin mit einer .... nunja ... nächtlichen Eingebung. Ich zitiere Aveleen einfach mal:

„Nach einer ziemlich langen dunklen Zeit in meinem Leben kam die Antwort auf meine in Dauerschleife gestellte Frage ‘Was kann ich ändern, damit mein Leben wieder schön wird?’ mitten in der Nacht: Nach ein paar Stunden Schlaf schreckte ich hoch und saß senkrecht im Bett – und da war ganz laut das Wort SCHREIBEN. Ich war so perplex, dass ich mich umsah und laut fragte: „Wie ... schreiben?!“

Heute muss ich selbst über die Situation lachen, vor allem, wenn ich an mein belämmertes Gesicht denke, das ich bestimmt gemacht habe.

Noch in derselben Nacht habe ich das Für und Wider erwogen – und den nächsten Urlaub für die ersten Schreibübungen genutzt. Die erste Geschichte habe ich noch mit Kugelschreiber aufs Papier gebracht. Zwei Wochen habe ich jeden Tag 20 Stunden geschrieben. Und das mit der Hand. Natürlich war es nichts zum Veröffentlichen, aber der Ehrgeiz hatte mich gepackt – und so überlegte ich, wie ich besser schreiben lernen könnte und mit welchem Genre ich vielleicht schneller zum Erfolg kommen würde. Und das war Erotik. Was zuerst eine pragmatische Entscheidung war, hat sich als genau das Richtige für mich herausgestellt.

Danach hat sich alles geändert. Ich habe mich selbständig gemacht, ich wurde selbstbewusster – und mein Leben aufregend.

Das Schreiben hat mein Leben sehr positiv verändert.”

Wow. Das nenne ich mal Lebenslauf! Was sage ich: Lebensgeschichte!



Ob im Kostüm oder (2011) ...


Natürlich wollte ich wissen, wie sie auf ihr klangvolles Pseudonym kam: “Ich wollte etwas einzigartiges, sehr weibliches, ja, auch erotisches, und melodiöses. Und natürlich sollte er mit “A” beginnen, um überall ganz vorne zu stehen.” Wow, das nenne ich strategische Pseudonym-Planung. ;-)

Aber nun zur Mode ...


Wie würdest du deine Einstellung zu Mode bezeichnen oder beschreiben? Hat sie sich im Laufe deines Lebens verändert?

Ich unterschreibe den Satz „Kleider machen Leute“, daher ist für mich Mode wichtig. Mode unterstreicht den Charakter, stärkt unser Selbstbewusstsein, erfreut uns und verschönert uns, wenn wir es zulassen.

Manchmal ist Kleidung sogar ein Statement. Nicht umsonst gibt es Stilrichtungen wie Gothik, Punk usw.

Eine Freundin sagte mal zu mir: „Aveleen, gestern habe ich eine Frau in der U-Bahn gesehen, erst dachte ich, du bist es. Sie war toll angezogen, aber ich habe überlegt, was doch anders ist. Dann ist es mir aufgefallen: Die Frau war gut angezogen – du aber hast Stil.“ Da war ich erst mal platt.



... im Dirndl (2014): Aveleen mag es feminin. (Foto: Marc Senna)


Ich war schon immer ein modebewusster Mensch. Ich kann auch gar nicht anders, als mich “hübsch” zu machen. Allerdings trage ich die meisten Sachen über zehn bis fünfzehn Jahre. Klar kaufe ich mal einen neuen Pulli zum Rock, mal eine 3/4-Hose zur Bluse oder zum T-Shirt. Dennoch: Sachen, die ich liebe – und das gilt für die meisten Kleider in meinem Schrank –, ziehe ich an, bis sie abgetragen oder völlig aus der Mode sind. Da ich immer weiß, was mir gut steht (ich hatte in meinem ganzen Leben bislang nur drei Fehlkäufe), habe ich auch keinen Ausschuss. ;-)  Das war immer schon so und daran hat sich im Laufe meines Lebens nichts geändert.

Mein Stil hat sich insofern nur verändert, dass ich mittlerweile keine Miniröcke mehr anziehe – dafür fühle ich mich zu alt. Ich habe meinen eigenen Stil und brauche auch nie den Rat einer Verkäuferin. Im Gegenteil, in meinem Leben konnte ich schon viele Menschen beim Einkauf beraten, denn ich dränge ihnen nicht meinen Geschmack und den neuesten Schrei auf, sondern ich kann ihnen empfehlen, was ihren Typ positiv unterstreicht.

Ich kann mich daran erinnern, dass bereits meine Eltern, meine Schwester und mein Bruder mich als Zehnjährige beim Kleiderkauf um Rat fragten, was sie probieren und kaufen sollen, und wenn ich heute beim Einkauf mit dabei bin, ist das immer noch so.


Welche Stilrichtung bevorzugst du? Wie hat sich dein Geschmack im Laufe deines Lebens verändert

Von mir gibt es nicht nur kein Foto aus den 70ern mit grauenvoll selbststehenden Jeans und Wabbel-Sweaties – ich trug so etwas einfach nie. Ich weigerte mich Einheitskleidung anzuziehen und mich freiwillig unansehlich zu machen. Was alle anziehen, hat mich tatsächlich noch nie interessiert.



Schon als 19jährige liebte Aveleen weibliche Eleganz. (1984)


Bis Anfang 40 hatte ich zudem ein XS-Figürchen – und hatte bis dahin so gut wie keine Umkleidekabine von innen gesehen. Ich habe die Sachen vor dem Spiegel angehalten und schwupps gekauft, oder eben auch nicht. ;-)

Diese tollen Zeiten sind allerdings vorbei, jetzt muss ich auch in die Umkleidekabine. Jetzt weiß ich auch, wieso mich früher alle Freundinnen beneidet haben. :-)

Ich liebe es elegant oder sportlich-elegant. Aber eben kein Einheitsbrei und kein letzter Modeschrei – jedenfalls keiner, der mir nicht schmeichelt. Diese Sorte Schuhe z.B. bei denen vorne die Schuhspitze nach oben gebogen sind und Ballerinas würde ich tatsächlich NIEMALS im Leben anziehen, egal wie modern sie sind. Für mich müssen es tatsächlich 10-Zentimeter-Absätze sein.



Strahlend: In tiefroter Abendrobe! (2011)


Genauso weiß ich, dass mir bei Schwarz fast alle Stoffarten stehen, ich aber unmöglich in schwarzer Seide, Popeline oder schwarzem Lack und Leder aussehe. Außer der Kragen ist gestrickt oder Wollstoff usw. Ich kann keine Röcke in A-Linie anziehen, die unterhalb des Knies enden. Da sehe ich aus, als wäre ich meine eigene Großmutter. Eine Freundin wollte das nicht glauben, dann war sie beim Shoppen dabei, ich zeigte es ihr und sie sagte nur: „Zieh’ das wieder aus. Es steht dir wirklich nicht.“

Wenn ich die Wahl zwischen Hose und Rock habe, werde ich immer den Rock wählen. Jeans kaufe ich nur alle paar Jahre, also wenn meine alte nun wirklich nicht mehr modern genug ist.


Hattest du modische Vorbilder? Personen oder Persönlichkeiten, die deinen Stil geprägt haben – oder eine modische Ära?

Nein. Hatte ich nie. Darüber habe ich mir auch nie Gedanken gemacht und dazu fällt mir auch jetzt nichts ein. Ich weiß und wusste immer schon selbst, was mir steht.

Die einzigen zwei Hollywood-Frauen, die mir auf Anhieb einfallen, die immer passend für ihren Typ angezogen sind und niemals mit Modesünden in die Öffentlichkeit gehen, sind Sandra Bullock und Nicole Kidman. Wenn man das als Vorbilder bezeichnen möchte, dann sind es wohl diese beiden.



Lieber Röcke als Hosen – immer schon. (1987)


Ich hatte schon als Jugendliche meinen eigenen Geschmack, nur musste ich damals halt die Mode von vor zwei Jahren kaufen, weil meine Eltern nicht viel Geld hatten. Aber das war nicht wirklich schlimm, denn auch damals wurde ich auf meine schönen Sachen angesprochen, und wie gut mir diese stehen.


Hast oder hattest du ein Lieblingskleidungsstück?

Zukünftige Lieblingskleidungsstücke erkenne ich bereits beim Einkauf und manchmal leiste ich mir diese Teile dann gleich zweifach.



Ungewohnt: Aveleen in Jeans (2014). Foto: Marc Senna.


Jedes Foto hier zeigt mich mit einem Lieblingskleidungsstück. Deshalb: Danke für die Bitte um Fotos aus der Vergangenheit. Es war richtig schön, in diesen tollen Erinnerung zu schwelgen!


Wie hat sich deine Einstellung zu Schönheit und Aussehen in den letzten Jahren verändert? Inwieweit hat das Älterwerden damit zu tun?

Nun, Miniröcke sind passé und auch armlos gehe ich nicht mehr so gerne, besser gesagt, ich vermeide es. Ach, ich denke, als Single und als jemand, der früher für sein Aussehen oft Komplimente bekam, ist das Altern ein wenig schwerer als für jemanden, der gemeinsam mit einem Partner altert.


Zur Kosmetik: Bist du eher der Wasser-und-Seife-Typ oder glaubst du an die Möglichkeiten moderner Produkte?

*lach* Die Hoffnung stirbt zuletzt. :-) Ich glaube an die Möglichkeit moderner Produkte. Nur denke ich, dass da die Hollywoodschönheiten eher den Geldbeutel und aufgrund ihrer Verbindungen auch mehr Wissen haben als ich. ;-)

Aber so lange ich morgens vor dem Spiegel nicht erschrecke, kann ich damit noch sehr gut leben. Und man altert ja Gott sei Dank auch nicht von einer Minute auf die nächste, sondern schleichend. Gestern war man noch 30 und glatt wie ein Babypopo und heute hat man halt wieder ein Fältchen mehr. Oder sind es schon drei mehr? Ich zähle ja nicht meine einzelnen Fältchen.



Wunderschön: Aveleen mit 25! (1990)


Du bist auf Reisen und hast deine Waschbeutel vergessen. Zahnpasta und Seife gibt es im Hotel. Auf welche drei Kosmetikprodukte kannst du keinesfalls verzichten und kaufst sie sofort ein?

Meine Wimperntusche “L’Oreal Extra Volume“. Meinen Lippenstift von Essence XXL “Nude Kiss“. Mein Parfüm “Almond Coconut” von Laura Mercier und mein Haarshampoo „Elvital“ (nachdem mein vorheriges aus dem Sortiment genommen wurde, hat es zwei (!!) Jahre gedauert, bis ich wieder eines gefunden hatte, das für meine Haare passt ...).

Uuups, das sind jetzt vier.


Wenn du dir ein (noch nicht existierendes) Produkt von der Kosmetikbranche wünschen dürftest: Welches wäre das?

Da bin ich sehr simpel gestrickt ;-): Bitte ein Produkt, das Falten tatsächlich mildert. Bussi. Danke. ;-)



Die Rockerbraut! Huch. ;-) (1990)


Hast du ein Schönheitsgeheimnis?

Nein. Ich probiere mich halt durch die Hautcremes und hoffe immer auf was Besonderes. ;-) Was ich zwischendurch mache: Hyaloron mit Hilfe eines Ionen-Gerätes in die Gesichtshaut einzumassieren. Als ich das mal über längere Zeit angewendet hatte, meinte meine Cousine zu mir: „Du hast so schöne Haut. Machst du etwas?“ Aber das ist jetzt schon wieder eine Zeit her. Könnte ich mal wieder anwenden!


Was würdest du in Sachen Schönheit gerne mal ausprobieren?

Ohja! Ich würde mal gerne blonde Haare haben. Denn ich würde gerne wissen, warum die Männer so auf blonde Frauen abfahren und das würde ich gerne mal an mir selbst austesten.



Mädchenhaft! Und auch ein bisschen märchenhaft ...(1992)


Falsche Wimpern, falsche Haare, so stark geschminkt, dass man sich selbst nicht mehr erkennt, all das ist nichts für mich. Ich wollte noch nie etwas zum Verschönern verwenden, bei dem meinem Gegenüber das Kinn herunterfällt, wenn man sich abgeschminkt hat. Ich will nicht angemalt aussehen, sondern nur die Vorteile der Kosmetikindustrie nutzen, und zwar so natürlich wie möglich.


Gibt es ein Mantra, das dich durch dein Leben begleitet?

“Was immer du meinst oder glaubst, tun zu können, beginne es. Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft.”
(Johann Wolfgang von Goethe)


Danke, liebe Aveleen, fürs Dabei sein, danke für diese spannende Lebensgeschichte und danke für dein unnachahmliches Selbstwusstsein!

***

Mehr spannende Interviews mit spannenden Frauen jenseits der 40 gibt es übrigens hinter diesem Klick

 
Susanne Ackstaller, Montag, 27. Oktober 2014, 06:00 Uhr
Kommentare: 12 | Aufrufe: 743 | Kategorie: Frauen ab 40/50/60, Interviews | Tags: , , , , , , , ,
 

Seit ich mit 13 zum ersten Mal in Großbritannien war, begleitet mich eine tiefe Liebe zu englischen Scones. Der Haken: Zum Nachmittagstee nach England fliegen geht auf Dauer ein wenig ins Geld. Ein zweiter Haken: Ich kann sie nicht selber backen, weil ich nicht backen kann*.

Aber ich wurde erhört: Bei den Backschwestern gibt es eine Backmischung für Scones**. Und diese hat selbst meinen “Backkünsten” widerstanden und die wunderbarsten leckersten lockersten Scones hervorgebracht. Gut, natürlich habe ich vergessen, die Scones wie angegeben vor dem Backen mit Milch zu bepinseln. Aber selbst das hat sie nicht davon abgehalten zu gelingen. Tapfere kleine Kerlchen!


Echt englische Scones – mit Backmischung selbstgemacht
Scones! Very british und fast ganz allein selbstgemacht – mit winziger Unterstützung der Backschwestern!

Was soll ich sagen: Es sind die besten Scones ever! Wie in England! Und so einfach! So einfach, dass selbst Susi sie backen kann! (Das wäre mal ein Werbespruch!:-))

Deutlich komplizierter war die Clotted Cream: Dazu gibst du 2 Becher Sahne in eine möglichst flache Pfanne, lässt die Sahne bei niedrigster Temperatur simmern, bis sie eine Haut oder noch besser eine leichte Kruste kriegt. Diese schöpfst du dann ab. Und wartest danach auf die nächste Kruste. Ja, das dauert. Ich habe bei dem Prozedere locker einen Spielfilm plus drei Folgen Homeland angeguckt. Danach stellst du das Töpfchen über Nacht in den Kühlschrank. Und am nächsten Morgen: Good morning, Clotted Cream, my dear!

Die Scones sind mittlerweile übrigens aufgegessen (du musst dich also gar nicht mehr auf den Weg machen). Zum Lunch. Ja, man muss die Scones eben essen wie sie fertig werden.


*Ich vergesse grundsätzlich mindestens eine von vier Zutaten, selbst simpelste Rührkuchen misslingen mir (“Damit kann gar nichts schiefgehen!” – haha!) oder ich vergesse das Einfetten und der Kuchen will nicht aus der Form. Oder oder oder. Es ist eine schier endlose Kette an Missgeschicken ...

**Danke, Andrea, für das Päckchen! <3

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 26. Oktober 2014, 13:59 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 426 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen | Tags: , , , , ,
 

... was soll man dazu auch anderes sagen! :-)

auffälliges Collier mit großen runden Gliedern aus mattiertem Gold
Statement-Collier, gesehen bei Madeleine.* (Gibt es übrigens auch in mattem Silber)


Ich stelle mir das Collier fabelhaft auf einem schwarzen Rolli vor. (Und machen wir uns nichts vor: Die Rolli-Zeiten kommen, mit Riesenschritten!)

*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 26. Oktober 2014, 11:11 Uhr
Kommentare: 7 | Aufrufe: 323 | Kategorie: Mode, Accessoires , Schmuck | Tags: , , , , ,
 

Ich liebe den Herbst. Er ist meine liebste Jahreszeit. Gefolgt vom Winter, Sommer, Frühling. In dieser Reihenfolge. Außer es ist ein lauwarmer Winter ohne Schnee, dann ist mir der Sommer lieber. Frühling mag ich gar nicht, ja, ich weiß, ich bin seltsam. All dieses Gespriese und Gesprosse. Der ganze Matsch! Nein, da ist mir jeder Herbststurm, jeder graue Herbsthimmel, jeder herbstgraue Regentag lieber.

Aber ich weiß natürlich, dass nicht jeder den Herbst mag. Deshalb gibt hier und heute ein Plädoyer für den Herbst.



Warum ich den Herbst liebe. Eine Liebeserklärung in acht Punkten:

1. Wegen der Herbststürme: Sie sind berauschend und machen außerdem das schönste Wangenrot. Ernsthaft. Da kann keine Laura Mercier mithalten. Ein Spaziergang zu stürmischen Herbstzeiten ist einfach wunderbar. Und wunderbar belebend. Fast wie Champagner! Es gibt nichts schöneres, als den Wind auf den Wangen zu spüren, während man sich gegen den Sturm stemmt. Und das nach Hause kommen erst! Niemals ist die Wohnzimmercouch kuscheliger! Ausrufezeichen! ;-)

2. Regen! Ja, ich mag Regen. Weil er superzarte Haut macht. Nun gehöre ich zu den Menschen die Regenschirme hassen und außerdem eine unkomplizierte regentaugliche Frisur haben. Ich marschiere deshalb zumeist ohne alles oder maximal mit einer Kapuze durch das schlimmste Wetter. Meine Haut dankt es mir! Versuch’s einfach mal, geh ohne Schirm und schau in den Spiegel, wenn du aus dem Regen nach Haus kommst: Du hast wunderbar weiche Haut, garantiert weniger Falten und deine Augen glänzen. Wetten?



3. Was ich am Regen außerdem mag: Wenn er gegen Fenster prasselt. Gibt es etwas schöneres, als von drinnen das regnerische Draußen zu betrachten? Wie die Regentropfen am Fenster entlang nach unten gleiten, während man selbst eine schöne heiße Tasse Tee trinkt? Nein, gibt es nicht. Doch, eines: Nachts das Regenprasselns aufs Dachfenster hören. Niemals schlafe ich besser. :-)


4. Man kann endlich wieder Kaschmir tragen. Yeah! Die Sommerbaumwolle hat ein Ende - es beginnen Kaschmirzeiten! Am allerschönsten finde ich derzeit Capes. Ich bin wirklich am Überlegen, ob ich so ein Cape nicht dringend brauche. Ich glaube, ich brauche es. Doch, ich brauche es wirklich. Weil es den Herbst nämlich noch herbstlicher macht. (Ein Cape kann man nur im Herbst tragen: Im Winter ist es zu kalt, im Frühjahr ist es zu herbstlich – und im Sommer hoffentlich zu warm.)



5. Ganz große Herbstliebe: Maroni! Natürlich nicht aus dem Supermarkt, sondern direkt beim Maroni-Mann am Marktplatz gekauft. Nur dort, direkt aus der Papiertüte verspeist, schmecken sie nach Herbst. (Die glänzenden, nicht essbaren Schwestern liebe ich natürlich auch ...)

6. Weil es drinnen so schön kuschelig ist. Endlich kann man wieder den Kamin oder das Bulleröfchen anheizen. Endlich kann man wieder Tee trinken und dazu Kekse verspeisen. Endlich muss man nicht mehr ständig draußen durch den Sommer springen, sondern kann in aller Ruhe auf der Couch einen dicken Schmöker lesen.

7. Wegen der Stiefel. Um genauer zu sein: wegen dieser Stiefel. Ja, die haben es mir wirklich angetan.



8. Und dann natürlich: Pampuschen! Die Ballerinas unter den Hausschlappen. Für den Sommer sind sie leider zu warm – aber jetzt ist ihre Zeit wieder gekommen. ENDLICH! Damit kann man sein Leben wirklich und wahrhaftig tanzen. :-)


Und du? Für was liebst du denn Herbst? Oder liebst du ihn womöglich gar nicht?! Dann musst noch mal von oben anfangen und ganz ganz langsam und genau lesen. :-)


PS: Genau jetzt, wo ich mit meiner Laudatio über Herbst, Regen, Stürme etc. fertig bin, kommt natürlich die Sonne raus. Wenn du dich also fragst, wo die plötzlich herkommt: Ich bin schuld! :D

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 24. Oktober 2014, 10:43 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 552 | Kategorie: Lifestyle | Tags: , , ,
 
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