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Behind the scenes.

Unfotogen? Von wegen! Hier sind meine Tipps für schönere Fotos!

Ich habe diese Unterhaltung schon häufiger geführt, und erst vor ein paar Tagen wieder: „Ja, duuuu siehst auf Fotos immer gut aus – aber iiiiich! Ich bin total unfotogen! WIRKLICH! Ich sehe auf Fotos furchtbar aus. IMMER!“ Meine Antwort ist immer dieselbe: Wir mögen keine Supermodels à la Claudia Schiffer, Christy Turlington oder Linda Evangelista sein. Aber richtig unfotogen ist niemand. Meistens ernte ich dann erstaunte Blicke und erneute Beteuerungen, wie schrecklich man auf Bildern immer aussehe. Nein, ich bleibe dabei: Niemand muss auf Fotos schrecklich aussehen. Es ist sogar recht einfach auf Fotos gut auszusehen.

 

Hier sind meine Tipps für schönere Fotos:

1.  Schau in die Kamera und lächle.

Ja, klingt schon fast zu einfach um wahr zu sein, aber das ist der erste Schritt (und eigentlich auch der wichtigste!) zu schönen Fotos. Die meisten Menschen, die sich selbst für unfotogen halten, machen aber genau das Gegenteil. Sie verstecken sich hinter anderen, schauen verschüchtert und sogar zu Boden (niemand sieht gut aus, wenn er auf den Boden schaut! Ich auch nicht!!) und lächeln? Schon gleich gar nicht. Die Kamera ist schließlich der Feind! Nein, ist sie nicht. Sie will aber zurückgeliebt werden. Also lächle sie an! Und zwar nicht nur mit den Lippen (das gibt ein starres Lächeln), sondern mit den Augen! Ja, glaub mir, man sieht den Unterschied. Wie man mit den Augen lächelt? Stell dir folgendes vor: Vor dir steht ein geliebter Mensch (und nicht der Typ mit der Kamera) – und du freust dich ihn zu sehen! Genau das bringt die Wärme in deine Augen

 

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2. Steh gerade und straffe deine Schultern.

Mach dich nichtkleiner als du bist und versteck dich nicht. Sei präsent. Wenn du magst, kannst du den Kopf ganz leicht (!!) zur Seite neigen oder drehen, das wirkt weicher. Pro-Tipp: Gegen ein Doppelkinn beim Fotografieren (sonst aber auch!) hilft es, die Zunge gegen den Gaumen zu pressen. 

3. Trage deine Lieblingskleidung.

Oder zumindest Kleidung, in der du dich wohl und attraktiv fühlst. Auf gar keinen Fall solltest du ein Outfit tragen, das nicht optimal passt oder dich gar einengt. Die richtige Kleidung macht einen Unterschied, einen großen sogar, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Shootings, bei denen ich Klamotten trage, die ich „fühle“, die „Susi“ sind, werden immer besser als andere. 

4. Schminke dich.

Und  zwar ruhig ein bisschen stärker! Augenbrauenstift, Lidstrich und Wimperntusche sind die Essentials, sie verleihen deinem Gesicht mehr Ausdruck. Verwende beim Lippenstift eine Farbe, die etwas intensiver und röter ist als deine Naturfarbe. (Hast du keinen Lippenstift zur Hand, dann beiß dir auf die Lippen! Das macht sie röter und voller!) Sehr dunkler Lippenstift macht die Lippen kleiner, Nude-Töne müssen sehr gut geschminkt werden, damit die Lippen auf Fotos überhaupt sichtbar sind – von daher Vorsicht! Puder ist meines Erachtens wichtiger als Foundation, speckiger Glanz kommt auf Fotos nie gut. Hast du keinen Puder zur Hand, dann verwende ein Tempo-Taschentuch. Rouge – ja! Aber bitte kein „Contouring“, das geht in der Regel schief (außer du bist Make-up-Artistin und sehr geübt!). Falls du Lidschatten verwenden willst (macht auf jeden Fall größere Augen!), dann bitte Naturtöne – sprich: Braun- und Grautöne –, die aber ruhig ein bisschen intensiver als sonst. Insgesamt solltest du für Fotoshootings keine Veränderung anstreben, nur deinen Typ verstärken. 

So. Das war’s. Ich verspreche dir, dass du mit diesen vier Tipps das Thema „Ich bin so schrecklich unfotogen!“ ad acta legen kannst. Probier sie aus, ja?

Fotos: Viola Klostermann & Sibylle Zimmermann

Die Fotos entstanden bei meinem Lost-Places-Shooting im September 2017 in der Nähe von Berlin.

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6687 2 Behind the scenes., 50+ Lifestyle 01.10.2018   tipps, shootings, schöne fotos, mystery shootings, mystery shooting, lost places, bloggerlife, behind the scenes

2 Kommentare

  • Magnus aka MJKW
    am Freitag, 05. Oktober 2018 um 14:26 Uhr

    Vielleicht noch ein Gedanke zur Postproduktion: gib Dir eine Chance! Und wenn es nur die ist: wir haben alle Bilder von uns selbst im Kopf. Und jetzt wirds spannend: was ist, wenn die garnicht stimmen und das neue Photo “wahrer” ist als das eigene Bild? Andere haben einen anderen Blick auf Dich und vielleicht offenbart der Blick per Foto von aussen verborgene Seiten, die für Dich neu sind? Deswegen: gib Dir und dem Bild eine Chance, grade falls die Erfahrung eigentlich schreit “Aber so bin ich nicht. Ich bin [füge deine Lieblingsherabwertung hier ein]” oder “Nein, die anderen sagen mir immer, ich bin [füge beliebige blöde Beschreibung hier ein]. Vielleicht ist dann das Bild der Anfang von etwas wundervollem, neuen.

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  • Christian
    am Dienstag, 02. Oktober 2018 um 08:29 Uhr

    Vielleicht darf ich noch eins ergänzen:
    Mach viele Fotos von Dir selbst. Am besten jeden Tag. Man ist sich selbst auf Fotos nämlich „nicht gewohnt“, man sieht sich nie so. Das Bild, das man selbst von sich hat ist das seitenverkehrte aus dem Speiegel – also ist man sich auf Fotos erstmal fremd.
    Macht man regelmäßig Fotos von sich, gewöhnt man sich an den eigenen Anblick.

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