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Vier Tage im wunderschönen Bad Hall: Auszeit vom Alltag. Zeit für mich!

Es ist 11.25 Uhr. Mein Mail-Postfach macht alle fünf Sekunden „Pling!“. Ich hacke eifrig auf die Tastatur ein, denn der Kunde braucht den Text noch vor 12 Uhr. Und eigentlich müsste ich auch noch einkaufen. Denn um 13.30 Uhr steht hier meine hungrige Familie vor der Tür – doch was kochen? Der Kühlschrank ist leer. Und dann ruft auch noch meine Mutter an: Ob ich Zeit für einen kleinen Plausch hätte?! 

Kennst du diese Vormittage? Ich bin mir fast sicher. 

Erst kürzlich habe ich über das Thema „Trödeln“ geschrieben, und darüber wie wichtig es ist, die Geschwindigkeit im Alltag ein wenig herunterzudrehen. Und wie schwierig es ist, diese hehren Vorsätze auch umzusetzen. Ja, seien wir ehrlich: Daheim eine Auszeit zu nehmen ... ist fast unmöglich. 

Und dann kam die Einladung ins Gesundheitshotel Miraverde im oberösterreichischen Bad Hall: „Vier Tage nur für mich“ war das Motto – „Chakka!“ dachte ich! Du kannst dir denken, dass ich da nicht lange überlegen musste ...

 

... bis ich dann, kurz bevor es losgehen sollte, doch Zweifel bekam: ob ich mich vier Tage so ganz alleine wirklich wohlfühlen würde. Zumal in einem Gesundheits- und Wellness-Hotel, wo ich mit dieser "Wellness" so wenig anfangen kann, bei Massagen immer unruhig werde und auch ungern mit Unbekannten in Whirlpools sitze. Von Menschen in weißen Bademänteln beim Nachmittagskaffee – Hilfe! – ganz abgesehen! Und überhaupt: Ganz allein beim Abendessen, während die Nachbartische sich bestens unterhielten ... würde das wirklich Spaß machen?

Aber ich wäre keine Texterella, wenn ich nicht doch losgefahren wäre. Um mir selbst zu beweisen, dass ich es vier Tage durchaus mit mir alleine aushalten kann. 

Erst ging es über die Autobahn nach Passau, dann über die Grenze weiter Richtung Linz. Die letzten rund 30 Kilometer fuhr ich über Land: durch eine liebliche, leicht hügelige Herbstlandschaft. Auf den Anhöhen thronten große Höfe, auf den Wiesen blühten noch Blumen, dazwischen Obstbäume und Wälder. War hier womöglich die Zeit stehengeblieben? Dann noch vorbei am beeindruckenden Kremsmünster, und schon fuhr ich ein – ins beschauliche Bad Hall und mit etwas Suchen in den Parkplatz des Hotels Miraverde, das sich ein wenig hinter dem Kurpark versteckte. 

Wissenschaftler haben ja herausgefunden, dass man Menschen innerhalb eines Wimpernschlages sympathisch findet – oder eben nicht. Ob das auch für Hotels gilt? Mag sein! Denn als ich die klassisch-elegante Hotelhalle betrat und mir die Hoteldirektorin Sarah Bauböck entgegenstrahlte, wusste ich: Alles wird gut. Es würden vier wunderbare Tage werden. 

Und genauso war es auch: Morgens wurde ich von den Vögeln im Park geweckt, die durch die geöffnete Balkontür trällerten, als ginge es um ihr Leben! Vielleicht wollten sie mich aber auch nur rechtzeitig wecken, denn die Wassergymnastik begann um 7.30 Uhr. Dann ging es weiter zum Frühstück, bei dem ich mit basischer Kost – sprich einem warmen Amaranthbrei und frischen Beeren – verköstigt wurde. Und dieses „verköstigt“ darfst du ruhig im Wortsinn von „köstlich“ nehmen. Nur auf Kaffee musste ich verzichten ... aber irgendwas ist ja immer! 

Den restlichen Tag verbrachte ich mit ausgedehnten Spaziergängen durch den wunderschönen Kurpark mit uralten Bäumen, mit Anwendungen (Leberwickel! Detox-Massage! Schlammpackung! Huiuiui!), die mich angesichts meiner leisen Wellness-Abneigung eines besseren belehrten, einigen Gängen in einer der zwei Saunen – und natürlich mit süßem Nichtstun! Bis es abends dann ins Hotelrestaurant ging, wo mir ein zweigängiges basisches Abendessen serviert wurde: Ja, Fasten kann durchaus lecker sein!  

Was ich in diesen vier Tagen gelernt habe: Dass es gut tut, sich einmal ganz auf sich selbst einzulassen – und dass man sich das auch ruhig (zu)trauen darf! Dass es Wellness-Hotels gibt, wo die Gäste nicht toujours in weißen Bademäntel herumspazieren und Basenfasten viel leckerer ist als es klingt. Dass die Oberösterreicher die freundlichsten Menschen sind, die man sich vorstellen kann. Und dass vier Tage Auszeit mit mir selbst viel zu schnell vorbei sind – zumindest wenn man sie im Hotel Miraverde in Bad Hall verbringt!

Danke, liebes Hotel Miraverde, dass ich euer Gast sein durfte!

Zu den Fakten: 

Das Hotel Miraverde in Bad Hall ist eines von drei Hotels des EurothermenResorts. Es ist als Wellness- und Gesundheitshotel konzipiert, in dem die Besucher aufatmen und Kraft tanken können. Darauf zielen das Programm und die Infrastruktur ab: Neben der Bade- und Saunalandschaft im Untergeschoss des Hotels ist es auch nicht weit bis zur Jodsole-Therme Mediterrana. Das Angebot des Hotels Miraverde richtet sich sowohl an Menschen, die klassische Wellness- und Beauty-Behandlungen genießen, als auch an solche, die ihre Ernährung umstellen wollen. Dafür bietet es sowohl Buchinger Fasten als auch basische Ernährung an. Wer sich mehr bewegen will, hat die Auswahl zwischen Indoor- und Outdoor-Aktivitäten (je nach Wetter), Yoga-Stunden, Wassergymnastik, einem Fitness-Bereich und Pool und anderen Angeboten mehr.

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Angaben zur Transparenz: Für den Aufenthalt im Hotel Miraverde und diesen Blogbeitrag wurde ich bezahlt. Gekauft wurden aber nur mein Aufwand und meine Reichweite  – nicht meine Begeisterung.

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1319 6 Werbung! , 50+ Lifestyle, Travel 07.11.2018   wellness-hotel, travel, österreich, hotel miraverde, hotel, basische ernährung, bad hall, auszeit

6 Kommentare

  • Judith
    am Mittwoch, 07. November 2018 um 11:37 Uhr

    Danke für diesen schönen Bericht - endlich einmal ein Kurhotel, das innerhalb meiner Reichweite liegt! Dass es dir in Oberösterreich gefallen hat. freut mich besonders :-)

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Alexandra
    am Mittwoch, 07. November 2018 um 08:35 Uhr

    Schade, ich wohne nur ein paar Kilometer von Bad Hall entfernt. Schön aber, dass es dir so gut gefallen hat bei uns!

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Claudia Braunstein
    am Mittwoch, 07. November 2018 um 08:26 Uhr

    Oh wie schön, ich war voriges Jahr in bad Ischl in einem Eurothermen Resort und war ähnlich begeistert. Liebe Grüße, Claudia

    Auf diesen Kommentar antworten

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