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Auf das Leben!

58. Oder: Vom Glück, älter und alt werden zu dürfen

Mein 50. Geburtstag hing wie ein Damoklesschwert über mir. „Forty-something“ – das war ja noch okay, aber 50? Damit beginnt doch zweifellos das Alter … Dann war er da, der Geburtstagsmorgen. Meine Familie gratulierte mit „Hoch soll sie leben!“, Champagner und Torte. Als ich nach dem Frühstück in den Spiegel schaute, blickte mir mein altbekanntes Ich entgegen. Keine zusätzliche Falte, kein graues Haar, ich sah aus wie immer, nur ein wenig Schaumwein-beschwipst. Ich kam mir ein bisschen dämlich vor. Was hatte ich denn erwartet? Eine schrumpelige Greisin? Wie albern! 

Älter zu werden und irgendwann alt zu sein ist in unserer Gesellschaft trotz stetig steigender Lebenserwartung nichts Erstrebenswertes. Eher ein unerquicklicher Prozess, den wir – mangels akzeptabler Alternativen – wohl oder übel über uns ergehen lassen müssen. Und so arbeiten besonders wir Frauen uns ab 30 oder 35, allerspätestens aber ab 40, daran ab, unsere Jugend zu konservieren und uns vehement gegen jedes zusätzliche Jahr zu stemmen. Als könnten wir das Altern tatsächlich aufhalten.

Altwerden hat keine Lobby. Die Zeichen der Vergänglichkeit und Endlichkeit erscheinen vielen Menschen als eine Zumutung. In Ruhe und Gelassenheit zu altern gilt geradezu als unanständig: Wenn eine Frau der Natur freien Lauf lässt und nicht mit teuren Feuchtigkeitsseren gegen Falten ancremt, zur Zellverjüngung regelmäßig fastet oder wenigstens ein paar antioxidative Superfoods übers Müsli streut, kann es ihr schon passieren, dass sie verwundert angeschaut wird. Denn alt sein und – womöglich! – sogar den Jahren entsprechend auszusehen, das bedeutet leider immer noch: weniger wert sein. 

Überall werden wir angehalten, uns unsere Jugendlichkeit möglichst lange zu bewahren. Simples Gesundbleiben reicht da bei Weitem nicht mehr. Wir sollen uns auch unseren „Glow“ erhalten: möglichst pralle Lippen (und Brüste), glänzendes, volles Haar, rosige Pfirsichhaut. Der Körper fit und durchtrainiert, das Gehirn rege, interessiert und leistungsstark – so wünscht man sich die Seniorin von heute. Ganze Industrien sind damit beschäftigt, für unsere ewige Jugend zu sorgen. Regalwände voller Bücher über „Anti-Aging“ verraten uns, wie wir dem Altern entkommen. Als wären wir dann glücklicher. Und als wäre das Älterwerden nicht ein ganz natürlicher Teil des Lebens – denn wir altern ja vom Augenblick der Zeugung an. 

Bei manchen Menschen (wenigen, Gott sei Dank!) ist die Furcht vor dem Altern so stark ausgeprägt, dass sie als Phobie, als Angststörung gilt: die Gerascophobie. Das ist nicht zu verwechseln mit der Gerontophobie, der Angst vor alten Menschen. Die gibt es auch, und dass es sie gibt, finde ich persönlich fast noch erschreckender. Die Gerascophobie dürfte auch die Ursache dafür sein, warum manche Frauen (und durchaus auch Männer) ihr Gesicht und ihren Körper bis zur Unkenntlichkeit „optimieren“. Wir alle haben die mehr oder weniger prominenten Beispiele vor Augen. Traurige Beispiele.

Wobei: Auch mir fällt es schwer, mich vom Jugendlichkeitswahn unserer Gesellschaft freizumachen. Auch ich verwende Feuchtigkeitsseren und Sonnencremes gegen Hautalterung – und freue mich, wenn ich höre: „Wie, schon 57 58? Ich hätte Sie zehn Jahre jünger geschätzt!“ Wie oft habe ich das Wort „Anti-Aging“ verwendet, bevor mir dessen tatsächliche Bedeutung bewusst wurde. Gegen das Älterwerden? Nein! Im Gegenteil: Ich bin dafür! Ich bin „Pro-Aging“! 

Was bleibt, ist die Frage: Warum hat das Jungsein einen so hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft – obwohl Weisheit und Lebenserfahrung erst mit dem Älterwerden kommen? Und obwohl man in höherem Alter sogar nachweislich glücklicher ist als in der Jugend? Fragt man Menschen in ihren 50ern, 60ern oder 70ern, ob sie noch einmal 20 sein wollten, lehnen die meisten dankend ab. Wo, bitte schön, bleibt also die Rebellion der Älteren? Wo bleibt der Stolz auf das Alter, die vielen durchlebten und durchlittenen Jahre? Ist es nicht eine Gnade, überhaupt alt werden zu dürfen? Trotz aller Einschränkungen, die damit verbunden sein können? Warum sind wir nicht einfach, wer und wie wir sind, und zelebrieren unser Alter? 

Mein Plädoyer lautet deshalb: Lasst uns zu unserem Alter stehen! Wichtig ist doch eines: im Herzen jung zu sein, ob nun mit 25, 52 oder 85. Denn Altsein ist keine Frage von Jahren. Es ist eine Frage der Haltung und der Einstellung zum Leben. 

***

Der Text stammt aus „Auf das Leben!“ – er erschien mir angesichts meines 58. Geburtstags letzte Woche sehr passend. Ich bin auf jeden Fall bereit für die Rebellion der Älteren!

Und du?

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Wer mehr humorvolle bis melancholische, auf jeden Fall aber mutmachende Kolumnen rund ums Älterwerden lesen will sowie inspirierende Porträts von Frauen, die zeigen, wie gutes und glückliches Älterwerden geht, der findet genau das in „Auf das Leben!“. Das Buch ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt, in deiner Lieblingsbuchhandlung ebenso wie bei bei AmazonThaliaAutorenwelt-Shop etc. und natürlich auch bei mir direkt, auf Wunsch mit Widmung. Gerne verschicke ich das Buch in deinem Namen auch als Geschenk an deine beste Freundin. Schreibe mir dazu einfach eine Mail! Ich freue mich! 

 

Lust auf eine Lesung? Hier findest du die Lesungstermine, die bereits jetzt feststehen. Am 1. Februar lese  ich im Buch 7 Kulturbahnhof in Langweid am Lech bei Augsburg aus „Auf das Leben!“. 

Lust auf Mode? Bitteschön, hier entlang ...

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5252 26 Auf das Leben!, 50+ Lifestyle 07.01.2024   altern, älterwerden, auf das leben, pro-aging

26 Kommentare

Caro S.
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 08:20 Uhr

Liebe Susanne, das ist mir aus dem Herzen geschrieben. Ich hatte auch Angst vor der bösen 5o, dann kam vor 2 Jahren die 6 und ich werde in ein paar Monaten 62. Für mich aber auch bei coolem Draufschauen dann die Erkenntnis,  die Alternative wäre , früh zu sterben. Und das wollte ich ja nicht. Die Optik ist nicht sooo schlimm, die Haare seit Jahren mit Raspelschnitt in einem wirklich schönen naturweiß, die Haut relativ glatt Dank etwas mehr Kilos , als die Normfrau haben sollte. Ich habe mich abgefunden damit- ich will meinen Enkel, bald auch den 2., noch weiter aufwachsen sehen und ihnen viel mitgeben- Selbstbewusstsein, Freude am Leben, Abkehr von Äußerlichkeiten,  Besinnung auf Gesundheit, Glück, Freundschaften und einfach das Leben mit allen Sinnen genießen und dankbar sein, dass man alt werden darf, mit Falten und Fältchen,  aber mit viel Lebenserfahrung und daraus resultierender Lebensweisheit, die so wichtig ist weiterzugeben.

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:35 Uhr
Das klingt nach einem guten Plan, liebe Caro! <3 Viel Freude mit Enkel Nr. 2! Ganz liebe Grüße!

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Gabi Z.
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 08:38 Uhr

Liebe Susi,
(und liebe Caro)
Ganz meine Meinung,
dem ist nichts hinzuzufügen.
Was für ein Geschenk gesund älter werden zu dürfen.
Einen schönen Sonntag Allen
Grüße aus Frankfurt Gabi

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:39 Uhr
Das ist es, in der Tat! Warum nur, wird es so oft vergessen? Ganz liebe Grüße!

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Vera Purrio
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 09:01 Uhr

Guten Morgen euch allen,
ich bin heute 59 geworden, hm, schon komisch, denn mein Kopf geht da nicht mit. Ich meine, ich fühle mich nicht wie 59. Gut so: aber
dieses sich gesellschaftliche Verweigern dem Altern gegenüber empfinde ich als Entkopplung vom Natürlichen.
Darüber hinaus, wenn ich an meine bereits verstorbenen Freunde denke- sie wären gerne alt geworden.
Wir sollten dankbar für jeden Tag sein, den wir erleben dürfen, an dem wir das Leben mit all unseren Sinnen erfahrbar für uns machen. Es ist unsere Zeit und dazu gehören eben auch Falten.
Einen schönen winterlichen Sonntag.
Gruß
Vera

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:41 Uhr
Liebe Vera, erstmal: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! <3 Und: Ich weiß genau, was du meinst. Ich kann auch gar nicht glauben, dass ich 58 bin. Hallo? Eher 35. ;-) Ganz liebe Grüße!

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Iris B.
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 09:56 Uhr

Guten Morgen Euch allen und Dir, liebe Susanne, die besten Glückwünsche zum Geburtstag!
Folget der Freude! Was für ein Jahresauftaktsmotto! Da bin ich dabei und wünsche allen ein glückliches, gesundes, erfolgreiches und zufrieden machendes neues Jahr! Machen wir es uns wirklich nett und stimmig! Dafür benötigen wir natürlich auch Deine Texterei, Susanne, versteht sich. :-)
Apropos benötigen: Habe gelesen, welche Farbe die Farbe des Jahres 2024 ist. Früher nannte man es apricot- uiuiui. Das ist modisch schwierig für mich. Benötige also dringend;-) Deine Mode-Tips dahingehend, Susanne. Freue mich schon jetzt auf Deine Tips und Fotos.

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:42 Uhr
Ui, das freut mich aber, dass du mein Jahresmotto magst! Mach es gerne auch zu deinem! <3 Oje, Apricot ... mag ich gar nicht. ;-) In der VOGUE stand aber auch was von Kirschrot, da bin ich eher dabei! Liebste Grüße!

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Iris B.
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 10:02 Uhr

Nachtrag: Peach Fuzz heißt die Farbe! Ich kriege schon die Krise:-), wenn ich den Namen höre…. bin persönlich ein dunkler Beerentyp und mir steht Pflaume, Aubergine und Himbeere etc. nun mal am allerbesten. Persönliche Modekrise 2024. Ich sehe es kommen! Susanne, hilf bitte! ;-)))

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:44 Uhr
Meine Bloggerkollegin Schminktante schrieb heute, sie habe zunächst "Peach Furz" gelesen ... hihi

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Eva Dörpinghaus
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 10:05 Uhr

Ich bin 67 und freue mich darüber - frei nach Karl Valentin: Würde ich mich nicht freuen, wäre ich auch 67.
Spaß beiseite: natürlich freue ich mich darüber, denn die Alternative wäre nicht schön.
Was mir zu schaffen macht, ist die absehbare Endlichkeit.
Was mich freut: dass ich noch so viel erleben und entdecken kann, vor allem auf Reisen. Dazu ist jetzt endlich viel Zeit.
Herzliche Grüße und danke für den inspirierenden Text.

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:45 Uhr
Liebe Eva, hahaha, das abgewandelte Valentin-Zitat ist soooooo passend. Und ja, die Endlichkeit ... aber ein paar Jahre und Jahrzehnte dürften wir ja schon noch haben. Hoffe ich. Ganz liebe Grüße!

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KerstinZ
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 10:12 Uhr

Ja mei . . .bin ich froh, dass ich unter keiner dieser Phobien leide!
Guten Morgen in die Runde,
weil. .  dann würde ich nun schon mehr als 30 Jahre nur noch jammern und mich operieren lassen und würde wahrscheinlich aussehen, wie meine eigene Mumie.
Wieder einmal sprichst du mir aus der Seele, liebe Susi und auch die Kommentare sind genau das, was ich auch empfinde.
Nur bei den Farben, liebe Iris, bin ich anderer Meinung. Ich trag zwar auch mit weißem Haar gerne Pflaume, Aubergine und Himbeere. Aber apricot mag ich ganz besonders.
Liebe Grüße von Kerstin (81)

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:47 Uhr
Liebe Kerstin, ich finde diese Ängste auch sehr ... sehr spooky. Meine Güte! Wir Menschen werden doch schon seit Menschheitsgedenken älter! Sollte man doch meinen, dass man sich langsam damit ausgesöhnt hat? Liebe Grüße!

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Tina von Tinaspinkfriday
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 10:31 Uhr

Liebe Susi, genau so ist es. Wobei ich mein Umfeld, alle nicht prominent, :)) als entspannt empfinde, was das Altern betrifft. Denn, mal ehrlich, vielen Dingen stehen wir heute doch viel gelassener gegenüber. Das hat doch viele Vorteile. Also ich bin auch pro Aging,
Ich wünsche Dir nachträglich noch alles erdenklich Gute für Dein neues Lebensjahr.
Liebe Vera , auch Dir alles Gute zu Deinem heutigen Geburtstag.
Liebe Iris, keine Panik wegen Peach Fuzz.. Wenn das nicht die richtige Farbe für Dich ist, gibt es so tolle Alternativen. Aber das weisst Du sicher. Beere und Aubergine sind starke tolle Farben. Wobei so ein Accessoire, Seidentuch, Tasche oder Schmuck in Peach Fuzz zu Aubergine kann ich mir wunderbar vorstellen. Du hast mich inspiriert.;)
Allen einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 16:57 Uhr
Liebe Tina, es stimmt schon, vordergründig hadert (scheinbar) niemand mit dem Älterwerden. Allerdings frage ich mich dann, warum sich ein ganzer Industriezweig mit Anti-Aging beschäftigt, wenn doch jeder gerne so alt ist, wie er ist. Ich glaube, es ist eher so: Älter werden - ja, aber bitte mit der Optik einer 40-Jährigen. (Muss mich immer noch über das Cover von Martha Stewart auf der Sports Illustrated ärgern, das brachte den ganzen Irrsinn hübsch auf den Punkt). Ganz liebe Grüße!

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Ilka
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 13:45 Uhr

Hallo und ganz herzlichen Glückwunsch. Ich finde es auch ganz herrlich, so viele Geburtstage erleben zu dürfen. Momentan finde ich auch weniger die äußere Hülle als vielmehr die inneren Zipperlein als störend. Und wehe es sagt einer, das wäre im Alter eben so hier kicherndes Krückstockfuchteln).
Viele Grüße
Ilka

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 17:00 Uhr
Das ist im Alter eben so, hihi. Nein, ernsthaft, mir tut aktuell auch die Schulter weh. WHY??????? (Wo ich immer zusammenschrecke, sind die Impfempfehlungen: für die Älteren, ab 60 ... ;-))) Liebe und solidarische Grüße!

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Gabriele Schwoch
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 15:15 Uhr

Hallöchen allen Geburtstagskindern die Herzlichsten Glückwünsche und bleibt bitte so wie ihr seit. !!!!! Was für ein toller Beitrag liebe Susi und von den wunderbaren Mädel’s.  Ich wünsche euch einen schönen Winterlichen Nachmittag…...habe mein Spaziergang mit meinem Liebstes schon weg.  Liebe Grüße Gabi

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Susanne Ackstaller
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 17:01 Uhr
Dankeschön, liebe Gabriele! Ganz liebe Grüße!

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Doris Paula Baumgardt-Ackermann
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 18:32 Uhr

Liebe Susanne und liebe Mitkommentatorinen,
ich werde in genau 4 Wochen 72 Jahre und hey who caresAls ich 60 Jahre wurde, war ich etwas albern und wollte den Tag nicht feiern, aber ich habe es überlebt. Nun bin ich über 70und……gesundheitlich geht es mir sehr gut, da ich schon seit über 20 Jahren kein Fleisch esse und auch sonst, ohne Krampf, auf meine Ernährung achte. Mein Mann ist nach seiner Pensionierung mit auf den Zug aufgesprungen. Ich bin ehrenamtlich als Vorsitzende einer Kulturstätten sehr eingebunden und fühle mich pudelwohl, trage Farben und Mode, die mir gefällt und lasse mir nichts vorschreiben. Ich hoffe noch viele Geburtstage feiern zu können und das Leben mit meinem Mann zu genossen.
Viele Grüße in die Runde und danke liebe Susanne für die Beiträge

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Marie
am Sonntag, 07. Januar 2024 um 20:33 Uhr

Glückwunsch und viel Gutes allen Geburtstagsfrauen ♡♡♡
Es ist doch toll alt zu werden, ich freu mich über meine 70 Jahre, meine Eltern und zwei meiner jüngeren Geschwister haben es nicht geschafft.
Alles was ich jetzt noch erlebe ist Zugabe und ich fühle mich nicht diskriminiert oder eingeschränkt, im Gegenteil:Freiheit, Zeitsouveränität , herrlich,das wünsche ich Allen sehr!

 

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Henriette
am Montag, 08. Januar 2024 um 10:23 Uhr

Hallo Susanne,
alt wird man nur im Kopf. Ich habe auch keine Angst vor dem Älterwerden. Dieses „ich muss nicht mehr gefallen“ macht es doch so viel freier.
Lieben Gruß aus Berlin

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Iris B
am Montag, 08. Januar 2024 um 13:49 Uhr

Tolle inspirierende Beiträge, vielen Dank! Da bin ich doch gleich in alle Richtungen motiviert und sage auch: Genau, ich ziehe an, was mir gefällt und trage Mode, in der ich mich sauwohl fühle, was immer an Farbe oder Farbkombinationen herauskommt beim Wühlen im Kleiderschrank. Aber vor allem: Alter? Aging? Da halte ich es mit Frau Baumgardt-Ackermann, siehe oben: Who cares? Hauptsache, wir selbst fühlen uns gut und wohl in unserer Haut und können zu uns selbst und unserem eigenen Stil stehen. Gut, seit ü50 müssen die meisten etwas mehr oder “andere” Cremes zur Hautpflege verwenden, da musste ich mich auch etwas umgewöhnen und betreibe mehr Aufwand heutzutage (mit nunmehr 58, werde im Oktober 59). Aber ob mit oder ohne Cremes, schön wäre es, wenn wir alle noch viele viele Jahre was vom Leben hätten!  Das wünsche ich Euch allen!

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Doris Paula Baumgardt-Ackermann
am Sonntag, 14. Januar 2024 um 08:40 Uhr
Vielen Dank für die Anerkennung. Eigentlich macht es Spaß älter zu werden, weil man muss nicht mehr anderen gefallen, sondern nur noch sich selbst.

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Sieglinde
am Montag, 08. Januar 2024 um 17:42 Uhr

Liebe Susi, nachträglich meine herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag! Möge das neue Lebensjahr Dir viel Freude bringen und Du gern mit ihr gehen.
Auch Vera gratuliere ich unbekannterweise. Es ist einfach schön Geburtstag zu haben…
Geburtstage feiere ich sehr gern. Meine und andere.
Nun bin ich 72 und finde das ganz normal. Ich unternehme viel und arbeite viel mit meinem Shop, habe 6 Enkelkinder von 8 bis 1,5 Jahren und liebe sie und mein Leben.
Natürlich macht Altwerden nicht immer Spaß. Es kommen u.a. einige gesundheitliche Beschwerden, die schon etwas mürbe machen können und anstrengend sind. 
Gut, wenn man dann Familie und Freunde hat, die einen etwas auffangen. Aber das gilt eigentlich in jedem Alter…
Liebe Grüße von Sieglinde

 

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