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Morgen ist Wochenende – und ich bin froh wie selten. Denn diese Woche war heftig. Mein Blutdruck auch.

Wobei es ja ausschließlich schöne Dinge sind, die mich routieren lassen: ein spannender neuer Kunde im Bereich Geschäftsbericht. Viele Ideen zu neuen Blogposts (ich kann es kaum erwarten, sie zu verwirklichen!). Das Buch, das es mittlerweile nicht nur ins Lektorat geschafft hat, sondern sogar mit positiver Kritik wieder zurückgekommen ist (was aber dennoch viel neue Arbeit produziert!). Und eine Familie gibt es ja auch noch.

Auch viel Schönes kann irgendwann einfach nur eines sein: zu viel.

Ja, oft frage ich mich, wie ich die Achtsamkeit in meine Leidenschaft bekomme. Denn ich will brennen, aber nicht verbrennen. Ich will Energie versprühen, aber sie nicht aufbrauchen. Vor allen Dingen will ich meine Freude am Tun nicht verlieren. Und das kann passieren, auch wenn man viel Schönes tut. Zu viel Schönes. Do what you love ist mein Motto – aber auch auch das kann kippen.

Ich suche seit Jahren und habe immer noch keine wirkliche Lösung gefunden, wie ich gleichzeitig achtsam mir sein und leidenschaftlich arbeiten kann. Es ist einfach so schwer, weniger von dem zu tun, was man liebt! Reduce to the max! – klar, klingt gut und ich hänge mir den Spruch auch gerne an die Wand. Aber hey, wie geht das? Ganz konkret?

Immerhin habe ich es geschafft, in der letzten Woche zwei schöne Termine (ein Shooting und eine Blogger-Konferenz) zu canceln. Weil sie zu viel waren und der Stressfaktor überwog. Da war ich tatsächlich ein wenig stolz auf mich. Und habe mich danach richtig gut und entspannt gefühlt – ich hoffe, das hält noch die nächsten Tage an. 

Dir wünsche ich auf jeden Fall ein fabelhaftes und ebenso achtsames wie leidenschaftliches Wochenende! Do what you love! Das kann auch ein ganz simpler Stadtbummel sein, bevor der Weihnachtswahnsinn anfängt. Manchmal sind es ja auch die ganz einfachen Dinge, die besonders viel Spaß machen.

Ach, und ... wenn du eine Idee hast, wie ich die Achtsamkeit in meine Leidenschaft bekomme – dann lass es mich wissen, ja?

***

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Susanne Ackstaller, Freitag, 17. November 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 7 | Aufrufe: 1335 | Kategorie: Meinungen, Gedanken, | Tags: texterella persönlichmeine gedankenleidenschaftarbeitenachtsamkeit
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Kommentare

  • Liebe Birgit, liebe Susi, ich absolviere gerade eine Ausbildung zur MBSR-Lehrerin und habe eben eine Schweigewoche hinter mir - es geht, es ist durchaus möglich, mehr Achtsamkeit ins Leben zu bringen! Ein 8-wöchiger MBSR-Kurs kann diesbezüglich sehr hilfreich sein und wird ja auch von den Krankenkassen subventioniert! Das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit ... Liebste Grüße!

    Antje
    am Sonntag, 26. November 2017 um 19:11 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo liebe Antje,

      oh, das klingt ja spannend! Aber wo werden diese Kurse denn angeboten?

      Ganz liebe Grüße zurück!

      Susi
      am Sonntag, 26. November 2017 um 19:15 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich kann’s dir leider auch nicht sagen, aber ich schreib dir trotzdem, um dir zu erzählen, dass ich vor einigen Jahren auf einer psychosomatischen Reha ein Achtsamkeitstraining gemacht habe (MBSR). Ich hab daran teilgenommen, weil ich „musste”. Anfangs fand ich das fürchterlich - es war für mich vergeudete Zeit.

    Diese Reha hat mein ganzes Leben verändert, hat mich verändert.

    Ich bin zufrieden mit meinem Leben wie es ist. Ich jage nicht mehr von Termin zu Termin. Vielleicht sollte ich meinem Blog eine persönliche Kategorie schenken und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern :)

    Ich wünsche dir Zufriedenheit :)

    Schönen Sonntag!

    Birgit

    Birgit
    am Sonntag, 19. November 2017 um 10:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Für mich ist jemand auf dem Weg in die Achtsamkeit, wenn man merkt, dass man die Achtsamkeit braucht. ABer von jetzt auf gleich umsetzen, das fuktioniert wahrscheinlich nicht. Alles braucht seine Zeit und Achtsamkeit ist ein riesiges Thema. Vielleicht mal mit einer kleinen Entspannungsoase am Tag beginnen? Eine Mahlzeit bewusst genießen, nicht jede Mail sofort beantworten…
    Viel Erfolg

    Susanne
    am Samstag, 18. November 2017 um 14:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Wie man mehr Achtsamkeit in die Leidenschaft bekommt, weiß ich leider auch nicht. ^^ Aber auch mal etwas absagen, wenn der Stress an unangenehme Grenzen kommt, das scheint die richtige Lösung zu sein. Bei mir war das ganze Jahr ziemlich heftig. Buchveröffentlichung, normale Aufträge, überraschend neue und richtig schöne Aufträge, das Schreiben, persönliche mini Dramen… Irgendwann muss man auch mal auf seinen Körper hören und nein sagen. ;-)

    LG Sam

    Sam
    am Freitag, 17. November 2017 um 10:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Na wenn du „routierst”, ist das doch super. „Routieren” klingt nach einer perfekten Kombination aus Routine und Rotation.^^

    [Sorry, aber der Vertippsler ist einfach göttlich, da wünsche ich dir fast, dass du diesen Zustand tatsächlich erreichst. ;)]

    LG Anna

    Anna
    am Freitag, 17. November 2017 um 09:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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