Texterella liebt!
Warum mein Rad mich glücklich macht + Accessoires, die Fahrradfahren noch schöner machen.
Mit manchem Unglück schwingt ja auch ein bisschen Glück mit, und so begann meine Begeisterung fürs Radfahren damit, dass das Fahrrad meines Mannes gestohlen wurde. Am Sonntag, vor der Kirche. Während des Gottesdienstes. Ja, manchen Menschen ist halt nix heilig, gell?!
So musste also ein neues Rad her, und weil mir das meines Mannes so gut gefiel, kauften wir davon die Damenvariante. Schließlich solltewolltemüsste ja auch ich mich ein wenig mehr bewegen! Nicht, dass ich vorher kein Rad gehabt hätte – aber das eine hatte nach 15 Jahren (vor zirka zehn Jahren!) den Geist aufgegeben, und der Nachfolger war ein türkises Hollandrad, das zwar war wunderschön war, aber für die hügelige Ampertallandschaft leider völlig unbrauchbar (das hatten mir zwar alle, inklusive dem Fahrradhändler, bereits vor dem Kauf prophezeit, aber wer bin ich, dass ich den Klugheiten anderer glaube?! ;-)).
Die türkise Schönheit war quasi ein Paar Sitzschuhe – als Rad.
Meine erste Ausfahrt mit dem neuen Rad führte abends zu einem kleinen Dorf (also: zu einem noch kleineren Dorf!) hier in der Nähe. Ich hörte die Vögel zwitschern, ich roch die feuchte Sommerluft, das Gras, die Bäume, ich blickte in den Sonnenuntergang, auf den ich geradewegs zuradelte. Und als ich daheim war, war ich glücklich.
Nun will ich den Tag nicht vor dem Abend loben, schließlich habe ich das Rad erst seit drei Wochen. Aber seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht mindestens 10 Kilometer gefahren bin. Und zwar nicht, weil Bewegung gesund ist, den Körper strafft, schöne Beine macht und außerdem noch umweltfreundlich ist – sondern weil es mir Freude bereitet. Weil es mich glücklich macht. Weil ich es genieße. Selbst wenn es bergauf geht und anstrengend wird. Auch dann, wenn ich schwitze und ich die Sonne im Nacken spüre.
Was mich am Radfahren glücklich macht:
Die Nähe zur Natur: Nun wohnen wir ja sowieso schon sehr naturnah, vor unserem Wäldchen und den Feldern dahinter, aber das Radfahren hat mir noch mal einen ganz anderen Blick auf die Schönheit der Natur ermöglicht. Ich versuche möglichst abseits von größeren Straßen zu fahren, durch den Wald, auf Feldwegen und über kleinere Nebenstraßen – es geht mir ja nicht um Geschwindigkeit. Eben da wo niemand ist und fährt. Funktioniert natürlich nicht immer, aber es ist doch erstaunlich, wie gut man auch auf Nebenstrecken zum Ziel kommt.
Das Nachdenken: Ein Psychologe meinte einmal zu mir, dass körperliche Bewegung auch geistig etwas in Bewegung bringt und in Gang setzt. Und das stimmt. Beim Radfahren schweifen meine Gedanken ab, mir kommen neue Ideen, Lösungen und selbst Texte in den Sinn. Anders als beim Spazierengehen höre ich keine Podcasts, sondern bin wirklich nur mit mir selbst unterwegs. Und mit meinen Gedanken!
Die Abwechslung: Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, warum ich mich mit vielen Sportarten so schwer tue. Sie sind mir einfach zu langweilig! Dieselbe Bewegung x-mal zu wiederholen, damit der Muskel trainiert wird ... das mag gesund sein, aber es passt einfach nicht zu mir. Ich brauche mehr Input und Abwechslung!
Natürlich habe ich angesichts meiner neuen Radbegeisterung auch nach schönen und nützlichen Accessoires Ausschau gehalten. Fahrradhelme, zum Beispiel, sind wahrlich keine Zier! Geht das nicht schöner, liebe Designer?
Diese Accessoires machen Radfahren noch schöner:
Aber ein paar hübsche(re) Helme habe ich dann doch gefunden – von der dänische Firma Yakkay!
Und wenn wir schon mit dem Fahrrad unterwegs sind – warum nicht mal ein Picknick machen? Hier gibt es hübsche Picknick-Körbe fürs Fahrrad.
Schick auf dem Fahrrad unterwegs? Bitteschön – hier geht es entlang zu Sportkleidung in großen Größen!
Regen ist kein Hinderungsgrund! Mit diesem hübschen Regencape bleibst du trocken!
Die schönsten Fahrradstrecken in Europa – voila!
Und wie sieht es mit dir aus: Fahrradfahren – auja oder nein, danke? Was waren deine schönsten Fahrradtouren? Ich bin gespannt!
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Fotos: Martina Klein MK Pictures
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20 Kommentare
Also ich find ja die Fahrradhelme nicht schön, sondern eher albern. Lieber nen klassischen Fahrradhelm als so ein affiges Hütchen. :-)
Aber ansonsten bin ich voll bei dir: Fahrradfahren ist klasse!

am Freitag, 05. Juli 2019 um 08:39 Uhr
Hey, vielen Dank fürs inspirieren! Auch ich „solltewolltemüsste“ (sorry, ich liebe es) mehr Bewegung in mein Leben zurück bringen und Fahhrad fahren ist einfach das Beste überhaupt! Ich hasse es von a nach b zu laufen, keine Ahnung warum lass mich zum shoppen los und ich laufe einen Marathon! Auf jeden Fall werde ich jetzt mal los gehen und nach einem Fahrrad Ausschau halten! Also einem richtigen mit ohne Strom! Ein schönes Wochenende!

am Freitag, 05. Juli 2019 um 08:48 Uhr
Fahrradfahren ist für mich wie spazieren gehen, nur entspannter. Wir sind am Mittwoch rund um den Chiemsee gefahren. 60 km mit dem E -Bike.Ab 70 darf man das.Ein Urlaubsvergnügen.Und zu Hause wird soviel wie möglich das Fahrrad genutzt..

am Freitag, 05. Juli 2019 um 09:04 Uhr
Hallo Susanne,
Ich laufe lieber, finde aber auch radeln schön. Wogegen ich noch kein Rezept gefunden habe, ist das „popoweh“ beim Wiederdraufsteigen am nächsten Morgen.
Viele Grüße
Brigitte

am Freitag, 05. Juli 2019 um 09:05 Uhr

am Freitag, 05. Juli 2019 um 09:07 Uhr

am Freitag, 05. Juli 2019 um 09:10 Uhr
Darf ich fragen, mit welchem Fahrrad Du jetzt so glücklich bist ?
Bei mir ist Radeln wegen Schwindel gerade eingestellt. Aber wenn, dann bitte mit Helm. Wäre doch schade um den Kopf ;-)
LG Ilka

am Montag, 08. Juli 2019 um 20:00 Uhr
Hallo Susi, was für ein hübsches Outfit! Besonders hat es mir die rote Tasche angetan. Verrätst du Hersteller und Bezugsquelle? Liebe Grüße von Katrin, Neuling unter den Abonnentinnen, mit stark wachsender Begeisterung…. :-)

am Samstag, 20. Juli 2019 um 13:49 Uhr
Supercool, Go Susi!
Darf ich was anmerken? Auf dem Foto sieht es so aus, als wäre dein Sattel zu niedrig eingestellt. Kannst du ganz leicht testen: Wenn du auf dem Sattel sitzt und die Ferse (!) auf das Pedal in der untersten Position stellst, muss das Bein gestreckt sein. Entsprechend ist es leicht gebeugt, wenn du in der korrekten Position mit dem Fußballen auf dem Pedal stehst. Dann kriegst du mehr Kraft drauf. Auf dem Foto sieht dein Bein sehr gebeugt aus, das kann aber auch täuschen. Radfahren ist fein, ich lerne es auch immer mehr zu schätzen. Viel Spaß mit dem neuen Bike!
Ich habe 2 Räder: #derFahrrad mit 24 Gängen, Ein Leichtgewicht abgesehen von der Fahrradtasche. Das Zweitrad ist eine dunkelgrüne Gazelleaus den 70/80ger Jahren. Holländer, ohne Gangschaltung. Über 20kg. Mit rosa Reifen und ebensolcher Blümchenkette. Für Fahrten in der Stadt und Tweedrides. #derFahrrad pendelt mit mir zu Arbeit. Zu Wasser, zu Lande und sogar in der Luft war er auch schon. Nur mit Helm fahre ich nicht.
Liebe Grüsse von Rhein und Ruhr
Steph
PS: muss dein Sattel etwas höher?