Texterella durchsuchen

Texterella liebt Mode.

Plussize-Mode: Warum ich lieber online einkaufe

Ja, ich schäme mich. Ich schäme mich dafür, dass ich Kleidung am liebsten online kaufe. So, jetzt isses raus. 

Mein Faible für den Versandhandel ist aber schon deutlich älter als das Internet. Bereits als Studentin freute ich mich, wenn ich die Kataloge von Madeleine, Alba Moda, Eddie Bauer, Lands End und anderen mehr aus meinem Briefkasten fischte. Ich konnte Stunden damit zubringen, hin und her zu blättern und mir zu überlegen, welche der Outfits mir am besten gefielen (und zu rechnen, welches ich mir vielleicht sogar leisten konnte). Bestellt wurde damals natürlich per Telefon und irgendwann (als ich bereits arbeitete) per Fax. Wenn das Paket dann ankam, war das immer ein bisschen wie Weihnachten. Ist es übrigens immer noch! Bis heute liebe ich es, den Karton in aller Ruhe zu öffnen und freue mich, wenn die Kleidungsstücke dann nicht nur in einem Plastikbeutel stecken, sondern in raschelndem Seidenpapier. 

Wobei ich natürlich jedes Argument verstehe, das gegen eCommerce spricht: der umweltbelastende Transport von immer mehr Paketen. Verödende Innenstädte. Der schrumpfende stationäre Einzelhandel. 

Aber dann fallen mir wieder meine Besuche in lokalen Kleidergeschäften ein (die gab es ja durchaus) und die abschätzigen Blicke der Verkäuferinnen, bevor sie mir mitteilten, dass meine Kleidergröße nicht geführt würde. Ich erinnere mich an die geradezu verzweifelte Suche nach schicker und passender Kleidung, die selbst in großen Münchner Bekleidungsgeschäften erfolglos war. Und ich weiß noch gut, wie ich mich gerade in meinen jüngeren Jahren fühlte, wenn mir in Boutiquen und Modeläden einfach nichts passte! Geschämt habe ich mich, dass ich Größe 42/44 trug (was im Übrigen der Durchschnittsgröße der deutschen Frau entspricht) und eben keine 36/38. Die Erinnerung an die Beraterin, die mir im Traditionshaus Lodenfrey vor einigen Jahren erklärte, Dirndl in meiner Größe hätte man nicht im Sortiment, macht mich bis heute fassungslos (und wütend). Ebenso der Hinweis einer Modeberaterin, die großen Größen wären im hinteren Teil des Geschäfts (gleich neben den Toiletten) … Heute frage ich mich, warum ich damals nur still gegangen bin und mich nicht bei der Geschäftsführung beschwert habe.

 

Wenn ich an dieses Gefühl der Ablehnung und Ausgrenzung zurückdenke – dann lässt mein Mitgefühl mit dem stationären Handel und seinen schrumpfenden Verkaufs- und Umsatzzahlen sofort nach. Dann schäme ich mich auch nicht mehr dafür, dass ich lieber im Internet kaufe. Denn dort kann ich in meinen Stammgeschäften ohne abschätzige bis mitleidige Blicke von erbarmungslosen Verkäuferinnen einkaufen. Und muss mir vor allen Dingen auch nicht sagen lassen: „Das ist aber gar nicht vorteilhaft für Sie! Das sollten Sie mit Ihrer Figur besser nicht tragen!“

Für mich bedeutete das Internet ein Stück weit Befreiung, ja, geradezu ein Coming-out. Endlich die Kleidung tragen dürfen, auf die ich wirklich Lust hatte! Selbst entscheiden dürfen, was ich anziehen wollte (und mich weder von übergriffigen Beraterinnen noch von EinkäuferInnen, die nur bis Kleidergröße 42 denken konnten, beschränken lassen müssen). Endlich ich sein dürfen und meinen persönlichen Stil tatsächlich ausleben können. Das mag vielleicht ein wenig pathetisch klingen, aber die Möglichkeit, modisch aus dem Vollen zu schöpfen, hat mich tatsächlich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Mit dem Angebot des lokalen Modeeinzelhandels hätte das nie funktioniert, da bin ich mir sicher.

Natürlich gibt es auch online immer noch genug Stores, die Kleidung nur bis Größe 42 führen. Gerade Shops mit einem teurerem Sortiment sind offensichtlich immer noch der Meinung, dass dickere Frauen sich lieber in billig(er)en Läden mit Polyester-Klamotten einkleiden sollen. Über das Weltbild dahinter möchte ich lieber nicht nachdenken … sonst muss ich mich wieder ärgern. Gleichzeitig bin ich aber auch ganz froh, dass mir die hochpreisigen Outfits – die mir durchaus gefallen, so ist es ja nicht! – nicht passen. 

 

Wo ich gerne einkaufe:

BODEN: Coole, farbenfrohe Mode aus UK – sehr vieles davon bis Größe 48. Schon seit Jahren ist BODEN eines meiner Lieblingslabels (und ich bin sehr froh, dass es den Brexit gut überstanden hat) und macht mir immer gute Laune! 

Seidensticker: Ich bin immer wieder begeistert, wie sich Seidensticker in den letzten Jahren gemausert hat. Neben den klassischen Blusen gibt es schöne Kleider, Röcke, sogar Pullover – und eine Curvy-Kollektion, die bis Größe 54/56 geht. Die Kleider gefallen mir ganz besonders. 

NEXT: Der britische Online-Händler NEXT bietet ein wirklich sehr umfassendes Bekleidungssortiment – zum Teil bis Größe 54. Verkauft werden nicht nur die eigene Marke, sondern auch BODEN, Ralph Lauren, Tommy Hilfinger und andere, insgesamt ist das Preisniveau aber durchaus bezahlbar. Wenn ich einen ganz bestimmten Look vor Augen habe, den ich sonst nirgends finde – bei NEXT werde ich nicht immer, aber doch oft fündig. 

Ulla Popken: Bis vor ein paar Jahren war Ulla Popken für mich der Inbegriff des trutschigen Plussize-Tunika-Looks – das hat sich sehr geändert. Der Onlineshop hat eine wirklich große Auswahl, und auch wenn ich mir weniger zipfelige Blusen und Blumenprints wünschen würde (ich weiß nicht, warum DesignerInnen offenbar glauben, dass dicke Frauen gerne florale Muster tragen!), so finden sich auch immer wieder schicke Teile darunter. Dieses Kleid gefällt mir besonders gut.

Bonprix: Die Mode von Bonprix habe ich tatsächlich erst durch meine Instagram-Kooperationen entdeckt. Und ich muss sagen: Ich mag’s! Vor allem, weil die Marke unglaublich größeninklusiv ist, sprich: Es gibt praktisch alle Kleidungsstücke auch in großen Größen (teilweise bis 58/60). Die Preise sind günstig, was für mich aber auch heißt: genau hinschauen und aufs Material achten! Ich mag die Premium-Kollektion besonders gerne, denn hier gibt es viele Modelle aus reinen Naturmaterialien. Sehr gelobt wird übrigens auch die Bademoden-Kollektion (die habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert).

Ralph Lauren: Das Label Ralph Lauren ist ein wenig mein Guilty Pleasure (US-Marken versuche ich in letzter Zeit zu vermeiden) – aber ich mag den Stil einfach unglaublich gerne! Zumal es auch eine Curvy-Kollektion gibt, mit Kleidung bis 52/54 

Marina Rinaldi: Die Marke Marina Rinaldi wurde bereits 1980 von Max Mara gegründet, und allein dafür gebührt dem Unternehmen schon großes Lob! Ein luxuriöses Plussize-Label, wow! Ein echter Vorreiter – wobei man sich natürlich fragt, wann endlich weitere folgen. Ich persönlich ziehe allerdings die etwas günstigere Persona-Kollektion vor, weil ich sie flotter finde, denn Marina Rinaldi selbst finde ich teilweise schon ein bisschen über-elegant.

Wer sich nun fragt, warum in dieser Zusammenstellung nachhaltige Labels fehlen – tja, das frage ich mich auch. Gibt es einfach nicht (bzw. nur ganz kleine Nischenlabels), genauso wenig, wie Luxus-Kollektionen im Plussize-Bereich. Wer Eco-Fashion sucht, findet bei Bonprix eine gar nicht mal so kleine Kollektion auch in größeren Größen (diese Jeans trage ich übrigens rauf und runter!), und Luxus á la Chanel, Gucci und Co. gibt es gar nicht. Da müssen wir uns wohl auf die Handtaschen beschränken. 

Frage an die Plussize-Ladys unter meinen Leserinnen: Wo kauft ihr denn gerne ein?

Fotos: Martina Klein, Berlin

Look:

Bei dem Look wird das Nachstylen wirklich schwer, denn die Teile sind alle schon ein paar Jahre alt – und einige zudem gebraucht gekauft.

Rock: DearCurves

T-Shirt: ArmorLux (oder das hier)

Gürtel und Tuch: Irgendwann mal second hand gekauft …

Sandalen: Steffen Schraut (schon älter, aber diese Sandalen könnten eine Alternative sein)

Jeansjacke: Arizona (Ich trug sie  schon auf diesen Fotos aus dem Jahr 2018 … (diese Jacke wäre vielleicht eine Alternative?!)

Tasche: Longchamp

Mehr Mode mit richtigen schönen Frühlingsoutfits findest du hier Ich freue mich, wenn du vorbeischaust! Die „Lieblingsstücke“ gibt es natürlich auch ...

4548 36 Texterella liebt Mode., 50+ Lifestyle, Beauty & Fashion 17.05.2026   plussize-mode, plussize-mode online einkaufen, plussize-stores, texterella liebt mode

36 Kommentare

Kerstin
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 08:43 Uhr

Liebe Susi,
JAJAJAJA!!!!
Genau das alles habe ich genauso auch erlebt und genauso wie Du darunter gelitten.
Irgendwann habe ich begonnen selbst zu nähen, aus purer Verzweiflung.
Und dann kamen die ersten “Modegeschäfte” online. Was war ich glücklich.
Inzwischen kaufe ich nur noch so und das schon seit vielen Jahren.  Ich weiß gar nicht, wie lange es her ist, dass ich ein Modegeschäft betreten habe.
Selten hat mir das, was und wie Du es schreibst so sehr aus der Seele gesprochen.
Liebe Grüße und allen hier einen schönen, sonnigen Sonntag.
Kerstin

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:42 Uhr
Liebe Kerstin, hahaha, ich weiß nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht, dass ich dir so sehr aus dem Herzen geschrieben habe ... eines ist aber sicher: Wir sind nicht allein. Wir sind viele! Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Sabine
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 08:43 Uhr

Guten Morgen liebe Susanne,
wie schon oft liefert dein Text wieder eine Blaupause auf mein „Modeleben“,und mit zur Zeit Größe 44/46 gehe ich meist frustriert aus den Boutiquen.Obwohl es viele Labels bis Größe 46 gibt,werden sie nur bis 42 geordert,weil sie angeblich nicht gekauft werden.DOROTHEE SCHUMACHER oder CLOSED sind schöne Beispiele dafür.
Marco Polo,COS,.und im Unterwäsche-Bereich Speidel lassen mich auch oft fündig werden.
Schwierig ist es mittlerweile schöne und bequeme Schuhe zu finden.
Danke für deinen schönen Beitrag ,und ich wünsche dir und allen LeserInnen einen wunderschönen Sonntag

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:43 Uhr
Liebe Sabine, tja, Closed ist ja inzwischen auch pleite ... so sieht es halt aus, wenn man einen großen Teil der Zielgruppe ignoriert und verprellt. ;-// Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Karen
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 08:48 Uhr

Guten Morgen liebe Texterella,
Deine Gründe für den Online-Handel finde ich völlig berechtigt. Und nach neueren Berechnungen ist der Online-Handel nur dann schlecht für die Umwelt, wenn sich sozusagen der Shop nach Hause bestellt wird. „Kann ich doch alles kostenlos zurücksenden.“ Das macht das Problem mit Müll und leider meistens auch Textilmüll
Sinnvoll eingesetzt ist der Online-Handel ok. Der Post-Transporter beliefert viele Kunden. Wenn die alle per Auto in die Innenstädte führen, wäre das für die Umwelt viel belastender.
Lustigerweise habe ich mir grade gestern eine Liste meiner Shops zusammengestellt. Da ich nur noch Second-Hand kaufe ist hier fast nur online möglich (zumindest in kleinen Städten). Von Deinen Shops werde ich aber auch welche mit aufnehmen.
Liebe Grüße
Karen

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:46 Uhr
Hallo liebe Karen, das ist gut zu wissen, danke für die Info! Wobei ich mir das auch schon gedacht habe, dass der Transport von vielen Paket doch eigentlich besser sein müsste als wenn viele Autos in die Stadt fahren. Zumal ich immer häufiger zu Sammelstellen bestelle, dann müssen einzelne Haushalte gar nicht mehr angefahren werden. Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Brigitte Adam
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 08:57 Uhr

Liebe Susi,
Ich bin da ähnlich unterwegs wie Du. Ich kaufe tatsächlich online und stationär am liebsten bei UNIQLO. Die Größen und Schnitte führen bei mir zu einer Zero-Rückschick-Quote. Aber danke für Deine Tipps…etwas Abwechslung kann ja auch mal nicht schaden.
Dir, Deinen Lieben und Deiner Community ebenfalls einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Brigitte

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:47 Uhr
Liebe Brigitte, Uniqlo ist auch toll!! Ich würde mir ein paar mehr Texterella-Farben wünschen ... aber mei, irgendwas ist halt immer. Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Kira
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 09:15 Uhr

Guten Morgen liebe Susi,

wieder ein sehr interesanter Post. Ich kaufe weiter offline denn neben der Größe (44/46) habe ich oft das Problem mit meiner Körpergröße. Ich bin nur 148 cm groß, da sind mir bei der meisten Kleidung die Ärmel zu lang oder ich “ertrinke” in der Kleidung. Am liebesten kaufe ich bei Betty Barclay, dort sind die Umkleidekabinen groß und gut beleuchtet.

Wünsche allen einen schönen Sonntag

Kira

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:48 Uhr
Liebe Kira, ist doch super, wenn du offline etwas findest! Das freut mich sehr!! Ganz liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Tina
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 09:35 Uhr

Moin,

Es gibt sie ja durchaus, diese Inhaberinnen geführten Boutiquen, die eine gute Auswahl an schöner Kleidung auch in größeren Größen haben - insbesondere wenn besagte Besitzerin selbst nicht Gr. 34 trägt - wo man richtig gut beraten wird und wo es tolle Sachen gibt.

Aber klar kennt jede jenseits von Gr. 40 auch die anderen Läden - schrecklich.
Oder die Läden, wo es schöne Sachen bis Gr. 42 gibt und dann eben halt die Säcke in „gedeckten Farben“ oder „schmeichelhaften Mustern“ für alle anderen.

Der Vorteil beim Bestellen nach Hause ist eben auch einfach, dass man sich nicht in so einer gruseligen Kabine nackig machen muss, sondern zu Hause in Ruhe (und mit nachdenken, was man wirklich will / braucht) anprobieren kann. Auch das kann ja nachhaltiger sein, als impulsiv was zu kaufen, weil man endlich mal irgendwas gefunden hat, was (halbwegs) passt.

Als schöne Marken, die es auch in größeren Größen gibt, fallen mir noch

Smith & soul und
Emily van den Bergh ein

(Bei beiden gibt es insbesondere schöne Sommerkleider)

Ansonsten bin ich ein riesengroßer Fan von Vinted.

Liebe Grüße
Tina

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:54 Uhr
Dankeschön, liebe Tina, nach den Marken werde ich gleich mal schauen ... Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Katharina
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 09:49 Uhr

Liebe Susi,
das Shoppen in Läden habe ich auch seit vielen Jahren aufgegeben (Außer bei Oxfam, da bin ich fan und kaufe am meisten). Obwohl ich in einer Großstadt lebe. Gnadenloses Licht in kleinen Umkleidekabinen. Hängen nicht nach Größen sondern nach Labeln - und natürlich das fehlende Angebot halten mich davon ab. Ich überlege mir aber beim Onlineshoppen genau, was ich bestelle, und schicke auch verhältnismäßig wenig zurück. Meine Favourites: Peter Hahn (da aber nur im Sale oder mit Rabatt), Bonprix (aber sehr selektiv),  Uniqlo (T-Shirts!) und auch Heine. Und bei allen findet man eben auch ökologisch vertretbare Kleidung.

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 23:12 Uhr
Man muss einfach genau hinschauen und auch die Größentabelle studieren, dann geht das schon! OXFAM ist natürlich super!! Leider haben wir hier in der Nähe kein Geschäft, höchstens in München ... ich muss mal gucken! Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Ute Leins
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 09:57 Uhr

Guten Morgen,

ich muss nicht online einkaufen, sonder habe das Glück, einen absolut tollen inhabergeführten Laden „La Donna“ in 72458 Albstadt zu haben, in dem man wunderschöne Mode ab Größe 40, aber hauptsächlich für große Größen anprobieren kann. Und ich finde immer stylische Sachen und nichts Sackmäßiges.
Die Kundinnen dort nehmen zum Teil weite Fahrten auf sich, weil sich es unbedingt lohnt.

Viele Grüße Ute

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:53 Uhr
Danke für den Tipp, liebe Ute!! Sowas ist immer gut zu wissen! Und ja, es gibt diese Läden noch, Gott sei dank! Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Barbara
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 10:28 Uhr

Liebe Susi,
Vielen Dank für den Tipp für NEXT- diesen Shop kannte ich tatsächlich nicht und bin begeistert (allerdings: das wird teuer!)
Mit zwei Tipps möchte ich mich gerne revanchieren: zum einen des kanadische Label Josef Ribkoff, im gut sortierten Fachhandel, schmeichelhafte Schnitte, auch für üppigere Figuren. Online kann man das nicht bestellen. Ansonsten probiere ich auch gerne zu Hause an; Große Größen sind im stationären Handel geradezu unverschämt unterrepräsentiert. Für Schmuck habe ich jetzt auf Bali blink.com entdeckt, die verschicken weltweit – und sind es nicht gerade die Accessoires, die jedes Outfit aufpeppen?
Habt alle einen schönen Sonntag!

Auf diesen Kommentar antworten

Andrea
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 19:59 Uhr
Hallo Barbara, ich liebe Joesf Ribkoff auch sehr aber ich finde es auch immer wieder online zum Beispiel bei Breuninger.

Auf diesen Kommentar antworten

Heidi
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 10:29 Uhr

Liebe Susi,
Auch wenn ich das Problem nicht habe, es geht in der anderen Richtung genauso. Früher als junge Frau hatte ich Kleidergröße 34 (ohne Diäten oder Eßstörung) , da gab es auch kaum etwas in den Läden. Dafür wurde ich aber auch etliche Male von oben bis unten verächtlich angeschaut mit dem Komentar „Sie sind aber auch dünn“ . Da habe ich mich immer gefragt, ob die Verkäuferinnen zu übergewichtigen Damen mit hochgezogener Augenbraue sagen „Sie sind aber auch dick“. Wahrscheinlich nicht.
Inzwischen bin ich nicht mehr so dünn, aber wenn ich im Laden frage, ob es ein Kleid eine Nummer größer gibt, weil es etwas eng ist und dann nur die unfreundliche Antwort bekomme „Ja, wenn man so breite Schultern hat“ , dann bin ich auch bedient (Zumal ich meine Schultern nie als besonders breit empfunden habe).
Kurz und gut: auch ich kann alle, die gern online kaufen, gut verstehen.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Heidi

Auf diesen Kommentar antworten

Anka
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 10:57 Uhr

Einen wunderschönen sonnigen Morgen wünsche ich,
 
es ist toll, online in Modestores zu stöbern, auch gerne europaweit.
So bin ich schon viele Jahre auf den Seiten von Poetry Fashion und Wrap
London unterwegs. Sicher ist die Mode dort nicht günstig, aber von den verarbeiteten Materialien, wie Leinen, Seide, Baumwolle, Wolle, Kaschmir und auch oft miteinander verwoben, bin ich nach wie vor begeistert.

Viele Grüße von der Ostsee!
Anka

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 22:56 Uhr
Jaaaa, Wrap London kenne ich! Die haben mir über Jahre ihren Katalog geschickt, jetzt ist er aber schon lange nicht mehr gekommen ... Danke für den Reminder, liebe Anka! Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Bettina
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 11:06 Uhr

Guten Morgen, liebe Susanne,
du schreibst hier die Erfahrungen bestimmt vieler Frauen auf, auch meine eigene.  Es hat sehr lange gedauert, bis ich genau die Online- Läden fand, die du in deinem heutigen Beitrag nennst, Bonaparte wäre vielleicht noch zu ergänzen. Wie oft musste ich im Einzelhandel den Satz hören „ Das haben wir aber nicht in ihrer Größe.“ ( wie die deinige, 46 oder 48) Das reicht bis zu Schuhen (42) und Wäsche, wobei ein B- Körbchen kein Hexenwerk sein sollte, der Umfang 95 schien es aber schon…Diese Erfahrungen haben mich wirklich wütend gemacht, ein Stück weit auch deprimiert. Ich war sehr glücklich, als die Weiten des Internets endlich den Zugang zu Mode jenseits von geblümten Zelten ermöglichten. Und ich habe keinerlei Mitleid mit dem überheblichen und anmaßenden Einzelhandel. Er will mein Geld nicht? Selbst schuld! Schön, liebe Susi, dass du unseren Selbstwert immer wieder pusht. Deine Fotostrecke heute ist phänomenal! Fantastisches Rot! Tolle Frau! :) LG aus dem Norden Dresdens! Bettina

Auf diesen Kommentar antworten

Jutta
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 11:36 Uhr

Ich bin voll bei Dir, alles schon so erlebt. Ich war immer schon auf der ‚größeren‘ Seite, selbst mit Gr. 42/44 in den 80er, 90er Jahren. Mein Schneider war mein bester Freund, da ich Ärmel und Beine immer kürzen lassen musste. Im Management waren eben Kostüme/Anzüge gegeben. Erst mit dem Ruhestand musste ich meine Garderobe umstellen, das war eine echte Herausforderung. Schon seit vielen Jahren Größe 46/48 kaufe ich nur noch online. Allerdings ärgere ich mich über die so unterschiedlich angebotenen Größen. Es gibt zwar die Größentabellen, aber die stimmen nur auf dem Papier. Da steigt natürlich die Rücklaufquote. Ein toller Shop ist übrigens Marks&Spencer;. Die Größen stimmen und die Mode ist trendy aber nicht überdreht. Da werde ich immer fündig. Es ist schon unglaublich, welche Kaufkraft die Modelabels liegen lassen indem sie keine größeren Größen anbieten. 

Habe einen schönen Sonntag.

P. S. Boden kommt übrigens aus den Niederlanden, nicht aus UK

Auf diesen Kommentar antworten

Sabine
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 12:11 Uhr

Was für ein toller Blogpost wieder! Ich habe mit meiner Grösse S/38 das Oroblem nicht finde es aber sehr gut um darüber zu schreiben, weil es sehr viele Frauen betrifft.

Ein ganz grosses Kompliment wil ich dir machsn zum dem wunderschönen Foto auf der Bank.
Liebe Grüsse aus den Niederlanden

Auf diesen Kommentar antworten

Ava
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 13:37 Uhr

Vielen Dank für den Beitrag und die vielen Kommentare.
Sie decken sich mit meinen Erfahrungen. Schön zu lesen,  dass man nicht allein auf weiter Flur steht.
Mein Größe 179cm hat mir früher oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hochwasseralam. Ich konnte zu kurzes an Arm und Bein nicht mehr sehen und habe mich auf die sehr kleine Auswahl Langgrößen konzentriert. Das hat sich geändert, dafür werden die Größen immer enger. Eine Gr. 48 ist jetzt so eng wie meine Gr. 46 im Schrank. Alles ausgemessen. Ich nenne die Größensuche immer “Ostereiersuche” man ist ja richtig erfreut in Tonnen von Kleidung etwas in passender Größe zu entdecken. Ein Geschäft in der Nähe hatte einen Eigentümerwechsel. Die gleichen Marken, aber nicht mehr in der gr.Größe obwohl produziert. Dann kann ich zuhause im Netz schauen und kaufen. Die Kabinen sind winzig und eng. Man fühlt sich nach so einer Anprobe wie erschlagen. Passt etwas nicht, gibt es niemanden mehr der etwas anderes holt, man muss sich wieder komplett anziehen. Erstaunlicher Weise bekommt man Schützenhilfe von der jungen Generation im Verkauf. Viele von ihnen haben Schuhgröße 42 und stimmen mir zu, dass die Schuhe und Kleidung enger wird. Da freue ich mich über passende Schnitte, Längen, Farben in meiner Größe und kaufe im Netz.

Auf diesen Kommentar antworten

Claudia Mehling
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 16:20 Uhr

Hallo,
ich möchte nicht klugscheissern, tue es aber trotzdem. JP Boden ist ein britisches Unternehmen, das “BREXIT-bedingt” ein Standbein in den Niederlanden hat. Damit versendet es innerhalb der EU und braucht sich nicht bei jedem Paket mit dem ganzen Zollkram rumzuschlagen.
Liebe Grüße

Auf diesen Kommentar antworten

Madeleine
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 16:50 Uhr

Für mich ist der größte Vorteil am online shoppen, dass ich mich nicht sofort entscheiden muss. Ich kann ein Teil mit verschiedenen Schuhen und Accessoires anprobieren. Meist bringe ich die Sachen, die nicht behalte direkt in den Shop zurück. Und ich kaufe mittlerweile sehr gerne in Vintageshops. Aber generell bemühe ich mich weniger zu kaufen. Oft habe ich gar keine Lust dazu, im Endeffekt schaut nahezu alles gleich aus. Wenige, gute Stücke ist meine Devise.

Auf diesen Kommentar antworten

Bettina Stackelberg
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 17:30 Uhr

Liebe Susi,
Du sprichst mir mit allem aus der Seele!!!

Größe 1,84, Kleidung Größe 50, Schuhe Größe 44 - völlig bekloppt wäre es für mich, NICHT online zu kaufen!

Bonprix seeeehr gern, tolle Auswahl, gute Qualität und toller Preis. ( hier waren wir uns ja kürzlich auch einig, was das Polyester Bashing angeht: Wegen schlechten Materialien aus Prinzip dort nicht zu kaufen, muss ich mir finanziell erstmal leisten können!!)

Gern kaufe ich auch bei https://www.happy-size.de , da sind viele Marken unter einem Dach.
Manchmal auch bei sheego.de

Schuhe in Übergrößen seit Ewigkeiten bei horsch-shop.de.

Zeit für die Entscheidung, Herantasten an die perfekte Größe, keine Winzlingskabinen in überfüllten Läden ... alles verdammt gute Argumente.

Und du, wie immer: Soooo schön und stilvoll!

Auf diesen Kommentar antworten

Bettina
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 17:33 Uhr

Liebe Susi,
Du sprichst mir mit allem aus der Seele!!!

Größe 1,84, Kleidung Größe 50, Schuhe Größe 44 - völlig bekloppt wäre es für mich, NICHT online zu kaufen!

Bonprix seeeehr gern, tolle Auswahl, gute Qualität und toller Preis. ( hier waren wir uns ja kürzlich auch einig, was das Polyester Bashing angeht: Wegen schlechten Materialien aus Prinzip dort nicht zu kaufen, muss ich mir finanziell erstmal leisten können!!)

Gern kaufe ich auch bei happy-size , da sind viele Marken unter einem Dach.
Manchmal auch bei sheego

Schuhe in Übergrößen seit Ewigkeiten bei horsch-shop.de.

Zeit für die Entscheidung, Herantasten an die perfekte Größe, keine Winzlingskabinen in überfüllten Läden ... alles verdammt gute Argumente.

Und du, wie immer: Soooo schön und stilvoll!

Auf diesen Kommentar antworten

Kerstin
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 18:11 Uhr

Liebe Susi,
genau diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Dieses zT abschätzige Verhalten. Da kommt Frau in den Laden und möchte sich etwas Schönes gönnen ( und Geld ausgeben), aber nichts jenseits der 42.
Ich boykottiere Amazon, aber Klamotten kaufe ich online. Einfach, weil ich als Kundin mit Größe 46/48 nicht im Einzelhandel gesehen werde. Schade, ich würde gerne mein “buy by your local dealer” auch beim Kleiderkauf umsetzen.
Liebe Grüße an all uns tollen Frauen

Auf diesen Kommentar antworten

Ursula
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 19:22 Uhr

Genauso wie Du gelitten und Erfahrungen gemacht. Deswegen am liebsten online.
Ich hatte mal versucht mit dem örtlichen Modehausbetreiber ins Gespräch zu kommen und einfach mal große Größen herzutun, er meinte das ginge nicht…... an diesem Tag sah ich auf Anhieb in diesem Kaufhaus gute 10 Frauen mit Größe Ü46 na ja und jetzt hat auch noch im Ort der Ulla P shop, Samonn etc. geschlossen. 
Und ja keine enge Kabine, kein bitte bitte bringen Sie mir eine Nummer größer etc. und das Beste es sieht mich keiner wenn ich mich aus einer falsche Größe herausschäle.

Auf diesen Kommentar antworten

Gundula Schmidt-Graute
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 20:02 Uhr

Liebe Susi,
seit einer Bodyshaming-Erfahrung mit Größe 40 (!) meide ich Boutiquen. Ich oute mich hiermit als Spießerin, die gern zu C&A geht. Da gibt es alles auch in Größe 44 und die wenigen Mitarbeiterinnen haben gar keine Zeit, meinen Körper zu kommentieren.
Interessantere Stücke gibt es dann bei Oxfam und anderen Secon-Hand-Anbietern.
Online ist nicht so meins. Vor allem, seit ich erfahren habe, dass Retouren weggeschmissen werden.

Lieve Grüße
Gundula

Auf diesen Kommentar antworten

Susanne Ackstaller
am Samstag, 23. Mai 2026 um 23:00 Uhr
Hallo liebe Gundula, ist doch prima, wenn C&A dir passt! Dass die Retouren alle weggeschmissen würden ... das glaube ich nicht. Es gibt sicher Ausnahmen, aber ich glaube nicht, dass Boden, Bonprix und Peter Hahn (um nur ein paar Beispiele zu nennen) ihre Artikel wegschmeisst. Bei Amazon darf man günstige Artikel teilweise behalten, weil der Rückversand teuer ist als das Produkt. Und bei Primark mag es auch anders sein, oder bei Kik, Shein oder Temu (da habe ich noch nie bestellt) - bei allen anderen glaube ich das nicht. Liebe Grüße!

Auf diesen Kommentar antworten

Eva
am Sonntag, 17. Mai 2026 um 21:18 Uhr

Liebe Susanne!
Ich verstehe dich sehr gut, dass du fast nur mehr online einkaufst.
Ich hatte 2007, da war ich 56 Jahre alt und bin gerade von Größe 42 auf 44 gerutscht (wechsel heute zw. 46 und 48). Ich bin Österreicherin und wir waren in der Ramsau auf Sommerurlaub. Als wir uns Schladming ansahen, kamen wir bei einem sehr teuren Trachtenmoden Geschäft vorbei, die sehr hübsche Dirndl hatten. Eines, das mir besonders gefiel, fragte ich die Verkäuferin ob es das in Größe 44 gibt. Mir ging es genauso wie dir,  sie hat mich von oben bis unten gemustert und die herablassenden Antwort :” Größe 44 führen wir nicht!” Ich habe im hinausgehen gesagt, da das Dirndl nicht billig war. ” tut mir leid, da ist ihnen ein Geschäft entgangen” und bin grußlos aus dem Geschäft raus!
Liebe Grüsse aus Wien von Eva
, eine begeisterte Blogleserin

Auf diesen Kommentar antworten

Eva
am Montag, 18. Mai 2026 um 19:24 Uhr

Liebe Susanne,
auch ich kenne die Geschichten mit dem Inhalt “führen wir nicht”, habe inzwischen aber kein schlechtes Gewissen mehr online zu bestellen. Mittlerweile wohne ich in einer kleinen Stadt am Rhein und gehe auch in die noch vorhandenen Läden. Ist meine Größe nicht mehr da bestelle ich eben, es würde auch wieder Energie verbrauchen in die nächstgrößere Stadt zu fahren und es dort evtl. auch nicht zu bekommen. Am liebsten bestelle ich bei Boden ( selbst mein Mann kennt die Marke inzwischen), sheego ( sehr großes Sortiment für das Drunter) und Schuhe bei Gabor (da schwanke ich zwischen 43 und 44). Sehr schöne Photos , ich denke aus dem Hofgarten in München.

Auf diesen Kommentar antworten

Andrea
am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 16:31 Uhr

Liebe Susi,

tatsächlich kaufe ich ausgeglichen: spontan vor Ort spontan, online sehr gezielt. Tatsächlich bin ich durch dich auf Bonprix aufmerksam geworden, kannte ich nicht. Kurzentschlossen habe ich mir eine weite Jeans bestellt, die ich bei dir gesehen hatte. Was soll ich sagen: kam, passt, wird eine Lieblingshose. Danke für diesen Hinweis.

Auf diesen Kommentar antworten

Angaben merken? (Die Daten werden in einem Cookie auf Deinem Rechner gespeichert.)

Durch das Anhaken der Checkbox erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verabeitung Deiner Daten durch diese Webseite einverstanden. Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert diese Webseite von Dir angegebene Namen, E-Mail, URL, Kommentar sowie IP-Adresse und Zeitstempel Deines Kommentars. Detaillierte Informationen finden Sie in meiner Datenschutzerklärung.

 
 
Texterella abonnieren

Texterella abonnieren