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Dieses Weihnachten ist alles anders!

Seitdem ich eine Familie und drei Kinder habe, gestaltete sich die Vorweihnachtszeit für mich ungefähr so: Ich hörte von dieser Besinnlichkeit, von einer sogenannten „staaden Zeit“, von den Müttern, die ganz entspannt mit ihren rotbackigen Kindern Plätzchen buken oder sogar Lebkuchenhäuser bastelten. Ich hörte von lustigen, weil glühweingeschwängerten Abenden auf Weihnachtsmärkten und gemütlichen vorweihnachtlichen Einkaufsbummeln durch wundervoll geschmückte Fußgängerzonen ...

Reiselust: Inspiration für ein ganzes Leben. Eines meiner schönsten Reisebücher ...

Atlas der Reiselust: Inspiration für ein ganzes Leben.*

… allein: Ich war nie dabei.

Denn meine Vorweihnachtszeit sah eher so aus: Hauptsaison in meinem Brotjob, dazu noch ein Blog, plus Eltern, Schwiegereltern, Tanten und Onkel, die mich alle mit der Besorgung von Geschenken für alle Kinder beauftragen („Du hast immer so tolle Ideen!“). Dann wollte ich olle Perfektionistin auch noch Weihnachtskarten für Framily ("Friends + Family") und Geschäftspartner schreiben – bis vor ein paar Jahren (als ich zumindest diesen Wahnsinn stoppte! ;-)) war damit auch immer noch eine umfängliche Bastelaktion verbunden. Natürlich unterstützte ich, die gute Mutter, meine Kinder bei der Beschaffung ihrer Geschenke oder bestellte sie sogar. (Offen gestanden: Ohne Amazon wäre ich vermutlich irgendwann in der Psychiatrie gelandet. ;-)) Natürlich wurde das Haus hübsch dekoriert (und in einem großen Haus gibt es ziemlich viel zu dekorieren, ein, zwei Zweiglein mit Kugel reichen da nicht), am Weihnachtstagsvormittag stellte ich meistens fest, dass die Christbaumlichter kaputt waren und abends war ich dann so fertig, dass ich beim Raclette fast einschlief. Trotzdem … waren es immer die wunderbarsten Weihnachten und ja, vermutlich wollte ich es nicht anders. Höchstens ein bisschen. 

In 225 Reisen rund um die Welt.*

Und genau das ist es dieses Jahr: anders. Denn dieses Jahr haben wir uns zwei Wochen Familienzeit verpackt in einer Südamerika geschenkt – statt all dem Kleinkram, der sonst so unterm Baum lag und den man im Grunde ja doch nicht braucht. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie entspannt meine Vorweihnachtszeit ohne diesen Geschenketrubel und den Dekowahnsinn ist! Deshalb schwelge ich auch auf Texterella gerade  eher in tollen und inspirativen Reisebüchern als in Geschenke-Guides, die oft ja doch nur Duftkerzen, Kram und Nippes enthalten. Wobei man natürlich auch diese Reisebücher verschenken kann – auch an sich selbst. Und genau das habe ich getan, als Inspiration für die nächsten Weihnachten. Muss ja nicht immer gleich Südamerika sein, näher und kürzer ist auch fein. „Zu fünft auf Reisen ist viel schöner als irgendwas Materielles“, meinte mein großer Sohn letzthin. Und recht hat er. 

Legendäre Roadtrips: Die ultimativen Strecken für Reisen auf vier Rädern.*

Einen schönen Adventssonntag für dich! Wie sieht deine Adventszeit aus? Erzähl doch mal!

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2191 4 Texterella liebt! 09.12.2018   wochenend-wow, texterella liebt, reisen, reisebücher, lieblingsprodukte

4 Kommentare

  • Gundula Schmidt-Graute
    am Montag, 10. Dezember 2018 um 10:13 Uhr

    Liebe Susi,
    da ich schon als Kind beschlossen hatte :“Wenn ich groß bin, wird mich niemand mehr zum Basteln zwingen”, war das mit der Deko und den Weihnachtskarten schon immer entspannt. Aber als die Kinder klein waren: Flötenkonzert der Großen mit dem Kleinkind auf dem Schoß, von Probe zu Konzert zu Adventsfeier mit zwei Kindern im Schlepptau. Höhepunkt: Adventsfeier in der Grundschule mit musikalischen Darbietungen, die von der UN-Menschenrechtskonvention nicht mehr gedeckt waren - Stichwort: Geigenanfängerin. Sind aber auch nostalgische Erinnerungen.
    Derzeit bin ich allein, die Familie trudelt um den 20. aus aller Welt ein und außer einem schlichten grünen Adventskranz mit Bienenwachskerzen habe ich nichts. Sollen sich die andern doch mit dem Herrnhuter-Stern abquälen.
    Aber dann geht es los: Die drei haben den Weihnachtsfimmel (naja, die Kinder sind ja schließlich z.T. in Dresden groß geworden). Sollen sie schmücken und dekorieren, die Plätzchen werden fertig sein - denn das macht _mir_ Spaß.
    Im Großen und Ganzen habe ich die Zeit mit den Kindern rund um’s Jahr als vergleichsweise stressfrei in Erinnerung, da ich mich von Anfang an geweigert habe, die Erwartungen anderer zu erfüllen - Mütter, Erzieherinnen, Lehrerinnen., Warum auch, ist ja mein Leben.

    Liebe Grüße und gute Reise

    Gundula

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  • Tina
    am Sonntag, 09. Dezember 2018 um 19:34 Uhr

    Ha. Wir auch.

    Wir haben das vor drei Jahren schon mal gemacht - 7 Tage New York, was für ein Luxus (auch wenn der HInflug der totale Horror war, die ganze Zeit die schlimmsten Turbulenzen, die Flugbegleiter haben quasi den gesamten Flug ebenfalls angeschnallt gesessen und zwei von vier Kindern haben das ****** angefangen)

    und dieses Jahr geht mit 14 Tagen Hawai’i ein absoluter Lebenstraum in Erfüllung.
    Ehrlich gesagt, braucht hier sowieso niemand auch nur ein einziges weiteres Stück Kram mehr.

    noch 14 Tage, dann geht es los. habe mich schon lange nicht mehr so auf Weihnachten gefreut ;-)

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  • Birgit
    am Sonntag, 09. Dezember 2018 um 10:44 Uhr

    Meine Adventszeit besteht darin, seit 5 Wochen in Reha zu sein, ab und zu am Wochenende zuhause zu sein, aber natürlich erst ab SA mittag, da am Vormittag auch Training und Anwendungen angesagt sind. Und auch hier Gott sei Dank fürs Internet und die lieben Nachbarn zur Päckchenannahme, zwecks Weihnachtsshopping. Somit kein Backen, keine Ugly Christmas Sweater Party, kein Getümmel auf den Weihnachtsmärkten,keine Deko herraussuchen und die Wohnung eindecken, Am 20.12. darf ich vorläufig nach Hause ...wie es nach Weihnachten weitergeht steht noch in den Sternen. Und wisst Ihr was? ... ich vermisse es… als Kind hatten wir keine schöne Weihnachten, es gab immer Streitigkeiten und Anspannung zwischen den Eltern, da war kein Wohlgefühl und Augenglitzern von uns 3 Kinder. Als ich Mutter wurde habe ich mir einiges einfallen lassen das Spass machte und das Herz belebte ☺. So habe ich es auch immer wieder gerne weitergeführt. Dieses Jahr wird mir das alles aus der Hand genommen. Vor 3 Jahren sind wir in den Schwarzwald um in einem Hotel Weihnachten zu feiern…. das war ganz nett, aber es fehlte mir so einiges. Dieses Jahr sind meine Geschwister mit Partner und Kinder nicht für Weihnachten da…also irgendwie ist der Wurm drin. So habe ich Heiligabend mit meinem Schatz und am 2. Weihnachtstag mit unserer Tochter und ihrem Freund zum Mittagessen…vielleicht steckt da etwas zum Nachdenken für mich drin… die nächste Zeit wie es bei mir gesundheitlich weitergeht ist ungewiss, somit auch mein beruflicher Weg. Vielleicht habe ich somit Zeit und Ruhe mir ein paar Dinge durch den Kopf gehen zu lassen. Aber auch mehr im Jetzt zu leben ... Für meinen Mann tut es mir schon leid, die Vorweihnachtszeit hatten wir immer sehr gerne ... die gemeinsame Zeit ist seit Wochen sehr minimal. Da ist es für uns sehr offensichtlich wie sehr wir den anderen vermissen und schätzen…. in diesem Sinn…wo und wie auch immer Ihr Weihnachten verbringt ...geniesst das Jetzt, seid dankbar nicht für was Ihr an Eigentum habt sondern wer das Leben mit Euch teilt und geniesst. Frohe Weihnachten…

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    • Susi
      am Sonntag, 09. Dezember 2018 um 11:32 Uhr

      Oh Mann, das klingt alles nicht so ganz gut! Aber weißt du was: Weihnachten geschieht ja doch im Grunde im Herzen, und dann sind die “Äußerlichkeiten” gar nicht mal so wichtig.

      Ich wünsche dir an erster Stelle, dass du gesundheitlich wieder auf die richtige Spur kommt und dass du trotz Unbill Weihnachten, genauso wie es eben kommt, genießen kannst. Nächstes Jahr ist j auch wieder Weihnachten ... da ist dann wieder ganz anders.

      Liebe Grüße,

      Susi.

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