Texterella persönlich.
Afrika, ein verloren geglaubter Pass – und happy New Year 2026!
Ich wollte heute etwas über Glaubenssätze schreiben. Der Beitrag spukt mir schon recht lange im Kopf rum. Und für den 1. Januar fand ich ihn besonders passend. Ein Text über Mut und die Überraschung, wenn sich langjährige, vielleicht sogar jahrzehntelange Glaubenssätze als falsch herausstellen. Und über Veränderungen, Pläne, Träume, Vorhaben fürs neue Jahr. Was man an einem ersten Januar halt so schreibt.

Aber nun bin ich seit letztem Sonntag mit meiner Familie in Südafrika, eine langersehnte Reise, die wir bereits vor fünf Jahren antreten wollten – und die wir dann wegen Corona stornieren mussten. Und hier, in dieser so anderen Welt, in der jetzt Sommer ist (während daheim wohl Eiseskälte herrscht?! Ich kann es mir momentan kaum vorstellen …), wo vor unserem Hotelzimmer putzige Äffchen herumspringen, man sich Mangos von den Bäumen pflücken kann und es tatsächlich Tiere gibt, die wie Zebrastreifen aussehen … in dieser Welt interessieren mich meine Glaubenssätze plötzlich nicht mehr die Bohne. In diesen 14 Tagen Südafrika will ich Neues erleben, sehen, spüren – und mir keine Gedanken über die Themen machen, die auf Instagram oder wo auch immer gerade gehypt werden. Glaubenssätze? Hier, auf der Veranda dieser entzückenden kleinen Lodge bei Hazyview darüber zu schreiben – das erschien mir geradezu absurd.
Und so gibt es statt Neujahrsgedanken aus der First World einen Bilderrausch aus Afrika. Weil es Spaß macht, und gute Laune – euch hoffentlich auch! Kann man das Neue Jahr besser starten?






Übrigens, auch diese Afrikareise wäre fast geplatzt (zumindest für mich), weil mein Reisepass kurz vor Abreise (das Taxi stand schon vor der Tür) nicht mehr auffindbar war. Ihr könnt euch die Hektik vorstellen. Was sage ich Hektik – die pure Panik war’s! Mein Reisepass – einfach weg! Wo ich doch noch ein paar Stunden vorher alle Pässe für den Online-Check-in in der Hand gehalten hatte! In so einem Fall zahlt wohl auch keine Reiserücktrittsversicherung … Gott sei Dank ist der Nicht-Versicherungsfall dann doch nicht eingetreten, weil dem Mann irgendwann (ich saß gerade hysterisch heulend auf der Treppe) einfiel, es könne möglicherweise sein, dass der Pass mitsamt einiger Unterlagen in seinem Koffer gelandet sei. Tja, und genauso war’s: Er fand sich mit Notizen zur Malariaprophylaxe im Waschbeutel des Gatten. Ja, im Waschbeutel. Fragt nicht. Es gibt Sachen, die muss man nicht verstehen. Nicht mal als Ehefrau. Ehrlicherweise war’s mir auch egal – ich war einfach nur froh und dankbar, und bin es noch … wie schön, dass ich hier sein darf.
Wie hast du den Jahreswechsel verbracht? Ganz gemütlich daheim auf der Couch, auf Reisen oder einer Silvesterparty?



Wie auch immer: Möge 2026 ein ganz wunderbares, glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr werden für dich und alle Texterella-Leserinnen werden, in dem sich möglichst viele Wünsche, Träume, Pläne erfüllen! Was ich mir selbst wünsche? Gesundheit für mich und meine liebsten Menschen, mehr Muße und dass ich endlich meinen Daisy-Roman fertigschreibe! Und Weltfrieden. Den ganz besonders.
Den Beitrag über Glaubenssätze wird es natürlich trotzdem geben – sobald ich wieder daheim bin und mein Alltagsleben mich wieder hat. Ohnehin dürfte der nächste Texterella-Beitrag wohl erst am 11. Januar erscheinen …

Wer unserer Südafrika-Reise folgen möchte, den lade ich gerne auf meinen Instagram-Account ein. Da poste ich in den Storys regelmäßig dazu. Weil ich aber weiß, dass nicht jeder auf Instagram ist (oder sein möchte), habe ich euch in diesem Beitrag schon mal die schönsten Fotos der ersten Tage zusammengestellt…








