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Gestern flog mir der neue H&M-Katalog ins Haus: Mit Hemdchen für 9,95 Euro, Tuniken für 14,95 Euro und Schuhen für 39,95 Euro. Nicht, dass mir diese Sachen nicht gefallen würden, im Gegenteil: Sie waren so unglaublich lässig und sommerlich und leicht und fröhlich ... Bei einer Tunika bin ich wirklich ins Grübeln gekommen, ob ich sie bestellen soll. Aber ... mir sind die Sachen einfach zu billig! Was so wenig kostet, kann weder gute Qualität noch so hergestellt sein, dass mich der Gedanke an die Produktionsstätten und die Arbeiter dort nicht mit Schaudern und einem furchtbar schlechten Gewissen erfüllt. Das ist so wie die Milch für 39 Cent.: Die kann und konnte ich auch nicht kaufen - weil kein Bauer Milch so günstig produzieren kann.

Anyway: Heute nun las genau zu diesem Thema (billg, billiger, am billigsten!) ein Posting in manomamas Blog. Und ihr solltet das auch tun! Klick!

(Nein, ich will uns allen nicht den Spaß an schöner und bezahlbarer Mode verderben. Mir selbst schon am allerwenigsten. Aber dennoch müssen wir alle lernen, bewusster zu kaufen. Und vielleicht auch mal auf den allzu billigen Fummel zu verzichten.)

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 26. Februar 2011, 10:44 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 2503 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, | Tags: sozialökologischmodemanomamah&mfair
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Kommentare

  • Absolut!

    Gilt meiner Meinung nach nicht nur für Kleidung sondern auch für Dienstleistungen. Wer einen Haarschnitt für 11 € anbietet, kann sein Mitarbeiter einfach nicht mehr anständig bezahlen…

    Beispiel ließen sich wahrscheinlich endlso finden :-(

    Allerleirauh
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 22:13 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    wenn ich in meinen Kleiderschrank blicke, dann sehe ich alte Sachen, die trotz vielen Tragens noch fast wie neu aussehen.
    Wenn ich mir aber die relativ vor kurzem gekauften Stücke anschaue, habe ich das Gefühl, sie seien älter. Egal ob No-name oder Marke, das gibt zu denken, finde ich.

    Ich habe dadurch immer weniger Lust auf Neues.

    Alles Liebe und ich wünsche uns allen einen immer geübteren Blick für Qualität, nicht nur bei Kleidung.

    Claudia Troßmann

    Claudia Troßmann
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 19:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Absolut d’accord!

    Und kaufen, tja. Hess-Natur scheint das Thema Öko ziemlich ernst zu nehmen (und nicht nur so zu tun!) und eben Manomama.

    Ich kaufe übrigens auch viel bei ebay, gerade die teureren Sachen. Damit wir einfach wegkommen von diesem: Kaufen - ein bisschen Tragen - Wegschmeißen.

    Susi
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 11:39 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • das problem ist nur, dass auch teurere klamotten nicht zwangsläufig unter besseren bedingungen hergestellt werden als der billigkram. auch sie kommen oft genug aus asien.

    ein bsp. dafür ist levi’s. kann man eigentlich auch nicht mehr kaufen, denn „made in turkey” bedeutet dort ja nur, dass sie dort zusammengenäht werden. der stoff kommt weiterhin aus billigklitschen in china, wo die menschen verheizt und die umwelt gnadenlos verpestet wird.

    was also kann man noch wirklich guten gewissens kaufen?

    rachel lindenbaum
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 11:28 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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