mode-lifestyle
 

Texterella ist kein politisches Blog. Und eigentlich sollte hier ein ganz anderer Beitrag stehen. Was Launiges über Beautyzeugs. Ich habe dieses Posting verschoben, weil mich ein anderes Thema bewegt.

Was Texterella aber ist: ein Blog mit Herz. Ich fühle. Und ich fühle mit. Und genau dieses Mitgefühl scheint vielen Menschen in Deutschland – in Europa überhaupt – abhanden gekommen zu sein. Anders kann ich mir diesen Hass, den Sascha Lobo hier beschreibt, nicht erklären. Was ist los mit vielen Menschen da draußen? Haben sie unsere Geschichte schon vergessen? Haben sie vergessen, dass auch Deutsche noch vor wenigen Jahrzehnten auf der Flucht waren – froh, wenn sie irgendwo aufgenommen wurden? Haben sie ihre eigene Geschichte vergessen, die ihrer Großeltern und Eltern vielleicht, die vertrieben wurden und hier in Deutschland eine neue Heimat finden und ihr Leben neu aufbauen mussten? Haben sie vergessen, wie viele Menschen anderer Nationen uns Deutsche aus dem schwarzen Nachkriegsloch gezogen haben, uns geholfen, wieder Vertrauen geschenkt haben – auf dass sich unsere Geschichte nicht wiederholt?


München Haidhausen

Gestern in München. Ja, so schön ist unsere Welt. So sicher, so heimelig. Aber leider nicht überall.

Unsere Geschichte darf sich nicht wiederholen.

Niemand, der hier im reichen Deutschland oder Europa geboren ist, hat sich das selbst zu verdanken. Es ist Zufall, ein glücklicher Zufall. Es ist nicht unser Verdienst, in einem Land zu leben, in dem kein Krieg herrscht, in dem es genug zu essen gibt, und Arbeit. In dem Sozialversicherungssysteme uns im Notfall auffangen. In einem Land, in dem Menschen eine Perspektive für die Zukunft haben! Hier geboren zu sein ist keine „Leistung“, die es nun zu verteidigen gilt. Es ist unser Glück, ein großes Glück. Ich bin sehr dankbar dafür, jeden Tag. Und besonders, wenn ich die Zeitung aufschlage.

Menschen, die in Afrika, Syrien oder Albanien geboren wurden, haben dieses Glück nicht gehabt. Das Recht auf Glück haben sie aber genauso – wie wir. Sie haben ein Recht auf ein sichereres und besseres Leben, auf Perspektiven. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht, ja! Mich schockiert zutiefst, mit welcher Herzenskälte Deutschland Flüchtlinge aus dem Balkan als „Wirtschaftsflüchtlinge” abstempelt, als Schmarotzer. Wer von uns würde nicht ein besseres Leben suchen? Wer würde nicht seine Familie versorgen wollen? (Vor dem Hintergrund, dass unserem Land die Arbeitskräfte und die Rentenzahler bald ausgehen werden, ist diese politische Haltung ohnehin geradezu grotesk, aber das nur am Rande.)

Die großen demokratisch und damit mehrheitlich von uns gewählten Parteien schimpfen sich „christlich“ und „sozial“ – aber wo ist sie, die Christenliebe? Unsere soziale Haltung? Sicher, es gibt viele Menschen, die helfen. Und doch gibt es genug andere, die Menschen in Not diese Hilfe verweigern wollen. Warum? Ich verstehe es nicht. Wir haben doch genug. Genug für alle. Niemand kriegt weniger, weil andere Menschen auch etwas vom Kuchen bekommen.

Es gibt diesen Satz, der mich immer wieder berührt: Liebe wird mehr, wenn man sie teilt. Lasst uns doch bitte alle Nächstenliebe teilen. Lasst uns großherzig sein. Nicht kalt und misstrauisch und voller Hass.

Und bitte, kommt mir nicht mit dem üblichen „Argumenten“, von „Wir können nicht alle aufnehmen“ bis zur vermeintlich steigenden Kriminalität. Sondern lest die Informationen hinter den Links, bitte:

-> Pro Asyl: Fakten gegen Vorurteile

-> Uwe Kasparik: “Wir können doch nicht alle aufnehmen!”

-> Spiegel: Flüchtlinge und Einwanderer: die wichtigsten Fakten.

-> Hintergrund: Vorboten einer neuzeitlichen Völkerwanderung

-> ZEIT: “Die Flüchtlinge sind ein Glück für uns.”

Danke fürs Lesen!

Was ich übrigens toll fände: Wenn auch andere Lifestyle-Blogs (gerne im weiteren Sinne!) ihre Reichweite für ein entsprechendes Statement zum Thema Flüchtlingshilfe nutzen und ihre Stimme gegen den Hass erheben würden! Wenn du dazu etwas schreiben willst (oder auch schon geschrieben hast), gibt mir (gerne in den Kommentaren) Bescheid. Dann verlinken ich das Posting! Es wäre mir eine Freude!

Blogger gegen Flüchtlingshass:

* Daniela von Wortakzente: 11. Gebot - Du sollst keine Kommentare lesen!
* Karin von Die alte Frau in ihren Schuhen: Gastfreundlichkeit
* Birte Vogel: Flüchtlingsheime brennen und die Kanzlerin schweigt Birte betreibt übrigens auch das die Flüchtlingshiilfsplattform Wie kann ich helfen?
* Juli von HeimatpoTTential: In Sachen Flüchtlingspolitik oder 1000 mal Willkommen
* Katja von Istanbul erleben: Auch das ist Istanbul
* Biggi Mestmäcker: Über den Tellerrand kochen.
* Silke von Erdhaftig: Tomaten, Menschen und das Hohelied der Liebe.
* Nessa vom Autorenexpress: Hautfarben.
* Katja von Mehrsprachig handeln: Ganz sicher.
* Maren von Minza will Sommer: Refugees welcome.
* Pia von Resonanzboden: Zuhören um zu Erinnern.
* Dunja von Medizin im Text: Nazis raus?!
* Annette von der Worthauerei: And now for something completely different.
* Britta von Bessere Inhalte: Flüchtlinge
* Argueveur: Nicht nur Gegner und Links gegen das Schweigen.
* Andrea von Wortladen: Haltung zeigen.
* Christa Goede: Rassistische Sprache.
* Andrea von Bachmichels: Wollen wir so lange zugucken bis es wieder zu spät ist?
* Andrea Behnke: Mittelmeer.
* Anja von Der kleine Horrorgarten: Meine Welt ist bunt.
* Ela von TransglobalPanParty: Deutschland isst bunt.
* Simone von Geboren in den Sechzigern: Keine Macht den Arschlöchern.
* Barbara Imgrund: Haltung zeigen.
* Birgit Schmidt-Hurtienne: Was ist das für ein Phänomen?
* Rosa von Rosas Welt: Kinder dieser Erde
* Eva von The Grooves: Welcome Grooves: Deutsch lernen für Flüchtlinge
* Margit von Wachsen und Werden: Asyl im Gemüsegarten.
* Barbara von ScrapImpulse: Blogger für Flüchtlinge – Refugees welcome!
* Franse von Franse l(i)ebt das Meer: Willkommen in Deutschland!
* Anja von Schminktante: Refugees welcome!

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 30. Juli 2015, 12:30 Uhr
Kommentare: 70 | Aufrufe: 10320 | Kategorie: Lifestyle, Leben, | Tags: politikmeinungflüchtlingshilfe#refugeeswelcome#bloggerfuerfluechtlinge
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Kommentare

  • Erst heute habe ich einen Beitrag darüber in meinem Blog veröffentlicht. Die Debatten, das Drama, die Bilder…all das lässt mich nicht mehr los und ich will endlich aktiv werden. Heute mit Worten, demnächst ganz sicher mit Taten. Der Link zum Artikel:http://blog.schminktante.de/2015/09/07/refugees-welcome/
    Danke für diesen tollen und informativen Beitrag!!!
    Alles Liebe
    Anja

    Schminktante
    am Montag, 07. September 2015 um 13:00 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin Handwerker und ermöglichen durch meine Arbeit und die vieler anderen meines Schlages euch unproduktiv zu beschäftigen auch
    Bloggen genannt.lhr müsst alle essen und trinken.deshalb ist mir jeder Flüchtling der sich hier eine Existenz aufbauen will tausend mal lieber als die vielen Schwätzer die sich irgend wie profilieren wollen. Jeder Bauer auch wenn er in der ärmsten Region nur für sein überlebenden schwer arbeitet und uns dadurch mit billigen Lebensmitteln versorgt ist mehr wert als tausend egos im Internet
    Vielleicht sollte jemand darüber einen blog erstellen das würde vielleicht manche dazu
    Anregen das normal bezahlte Arbeit egal an welchem Ort zu keinem Flüchtlingsproblem führen würde

    Udo
    am Dienstag, 01. September 2015 um 20:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Nachdenkenswert finde ich aber auch folgende Artikel (über die Suchmaschine zu finden):

    - Mayday – Mayday: Hier spricht das „Pack“, Autorin: Ulrike S. in der Zeitung ‘Bürgerstimme Zeit für Veränderungen’

    - Flüchtlings-Chaos: Ein merkwürdiger Plan, Autorin: Eva Herman bei der Wissensmanufaktur

    Ja, ich finde es wichtig, genau hinzusehen und viel selbst zu recherchieren, statt eher durch die rosarote Brille zu sehen (ist nicht böse gemeint). Und andere Meinungen zum Thema haben ebenfalls ihre Berechtigung. Wichtig ist m.E. genauso, die Mainstreammedien infrage zu stellen, statt gutgläubig zu sein (ist ebenfalls nicht böse gemeint).

    Gisa
    am Montag, 31. August 2015 um 21:58 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Wir können leider nicht alle aufnehmen die kommen wollen.
    Und man ist nicht automatisch rechts wenn man das konstatiert.

    Marla
    am Freitag, 28. August 2015 um 21:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Liebe Marla,

      du hast Angst. Niemand hat das Recht, dir Angst vorzuwerfen. Solange du aus Angst niemandem wehtust, ist sie dein Recht.

      Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber. Politiker haben Angst davor, nicht wiedergewählt zu werden. Sie reichen ihre Angst weiter, dann sind sie sie erst mal lis. Sie reden von vollen Booten, Überlastung des Sozialsystems und Wirtschaftsflüchtlingen. Sie lenken gern ab davon, dass sie Milliarden verschwenden, um Banken zu retten, die in Waffengeschäfte investieren und sich verkalkulieren, während sie auf die Nahrungsmittel der Ärmsten spekulieren. Oder lächerliche Großprojekte wie Berliner Flughäfen mit Geld vollpumpen. Wusstest du, dass jeden Tag am nicht fertig werdenden Flughafen Unsummen nötig sind, allein damit die schon fertige Infrastruktur nicht verrostet?

      Sei nicht ängslich, sei wütend. Auf Politiker, die mit Förderung von Waffengeschäften Kriege ermöglichen.  Oder dein Steuergeld für Schwachsinn vergeuden. Verrückt: Sie vergeuden, und wie leben trotzdem noch im Paradies. So reich sind wir!

      Sei nicht wütend auf die Opfer dieser Politik. Und bitte: Hab keine Angst vor ihnen. Jeden Tag erreichen dieses Land neue Freunde. Wenn sie nicht vorher sterben. Sei wütend, wenn die Steuerverschwender unsere Freunde sterben lassen.

      Aber unterstütz nicht ihre Politik der Angst. Mit der Angst, nicht wiedergewählt zu werden, müssen sie allein klarkommen. Sie haben sie vermutlich verdient. Und denk dran: Angst ist ein schlechter Ratgeber!

      Liebe Grüße
      Julia

      Julia Dombrowski
      am Freitag, 28. August 2015 um 23:14 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Am meisten Angst habe ich vor den rechtsnationalen Parteien, die immer mehr Zulauf bekommen werden.
        Und dies zum sehr grossen Teil verursacht durch die problematische Einwanderungs- Asylpolitk( beide Punkte sind ja oft schwer zu unterscheiden).

         

        Marla
        am Samstag, 29. August 2015 um 08:39 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

    • Wir nehmen ja auch bei weitem nicht alle auf. Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht.

      SECHZIG MILLIONEN!!!

      Und davon kommen 800.000 nach Deutschland. In eines der reichsten Länder der Welt.

      Da kann man ja wohl wirklich nicht von “allen” sprechen.

      Bitte ließ oben die Informationen durch - das relativiert vieles.

      Susi
      am Freitag, 28. August 2015 um 21:48 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Das ist offizieller Blödsinn … tatsächlich kommen alleine 2015 mehr als 3 Millionen nach Deutschland, wenn man den Aussagen der eigenen und der österreichischen Bundespolizei glaubt. Nächstes Jahr geht’s natürlich weiter …

        Wer wirklich zur Abwechslung mal eine realistische Analyse sehen will, schaue sich das Video “60 Millionen auf der Flucht” auf VIMEO an. Das hat eine intelligente junge Frau namens JASINNA gemacht. Die ist übrigens selbst Migrantenkind, weshalb die Nazikeule ruhig zu Hause gelassen werden darf!

        macmarine
        am Mittwoch, 30. September 2015 um 20:21 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

      • Und wieviele werden 2016 kommen?
        2017?

        Irgendwelche Prognosen?


        Wann ist man überfordert in Deutschland, wann ist es nicht mehr zu bewältigen? Oder kann man alles schultern, auch wenn pro Jahr mehrere Millionen kommen?

        Wäre es nicht besser, weniger Migranten aufzunehmen und sich um deren Integration wirklich gut zu kümmern?

        Marla
        am Samstag, 29. August 2015 um 08:46 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

  • Es tut so gut, dass da draußen viele den Mund aufmachen, anpacken, da sind. Manchmal mag ich nur noch um mich schreien vor Dummheit, Unkenntnis und Distanz. Danke, dass wir alle ein Stück zu einer menschlicheren Welt dazu geben.
    Von mir gab es in der letzten Woche ein paar Worte, weil Schweigen falsch ist: http://franseliebtmeer.blogspot.de/2015/08/willkommen-in-deutschland.html

    Grüße von der Küste

    Franse l(i)ebt Meer
    am Mittwoch, 26. August 2015 um 18:21 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für diesen Beitrag.
    Die Welt ist bunt und wunderbar.
    #Menschlichkeit #Herz #OneWorld

    Dolly
    am Mittwoch, 26. August 2015 um 12:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke Dir für diesen Beitrag!
    Die Welt ist bunt und wunderbar.
    #Herz #Mneschlichkeit #OneWorld

    Dolly
    am Mittwoch, 26. August 2015 um 12:08 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susanne,
    ich habe meine Gedanken zum Thema aufgeschrieben :

    http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/2015/08/bloggerfürflüchtlinge-refugeeswelcome.html

    Barbara
    am Dienstag, 25. August 2015 um 22:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Eine tolle Idee! Hier in Österreich ist die Situation ja nicht sehr viel anders. Ich hab grad einen Blogbeitrag dazu gemacht:
    http://www.wachsenundwerden.at/blogger-gegen-fremdenhass-refugees-welcome-asyl-im-gemuesegarten/

    Liebe Grüße, Margit

    Margit
    am Dienstag, 25. August 2015 um 12:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für diesen Beitrag. Das Schweigen der Politik macht fasungslos, umso wichtiger, Stellung zu beziehen
    Habe auch gebloggt: http://rosaswelt.info/2015/08/23/kinder-dieser-erde/

    LG, Rosa

    rosa
    am Montag, 24. August 2015 um 21:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,
    eine gute Idee. Ich bin dabei:

    http://der-kleine-horror-garten.de/blogger-gegen-fremdenhass-meine-welt-ist-bunt/

    Liebe Grüße
    Anja

    Anja
    am Montag, 24. August 2015 um 10:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Toll, dass du das Thema hier so umfangreich aufgegriffen hast!! Ich stimme dir von ganzem Herzen zu, dass es notwendig ist, den Mund aufzumachen gegen braune Hetzparolen. Gerade hier in München bekommt man im Gegensatz zu Wien oder Berlin noch weniger mit von den Flüchtlingen, die weit außerhalb in der Bayernkaserne und anderen Erstaufnahmelagern leben..
    Liebe Grüße,
    Ela

    http://www.transglobalpanparty.com/2015/08/refugees-welcome-schmortopf.html

    Ela
    am Freitag, 21. August 2015 um 09:35 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke, liebe Susanne. Angeregt durch dein Posting habe ich auch gebloggt: http://www.wortladen.com/haltung-zeigen/.
    Gruß - Andrea

    Andrea
    am Freitag, 07. August 2015 um 22:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für diesen Text und die Idee zur Sammlung verschiedener weiterer Texte. Ich sammle seit kurzem Links gegen das Schweigen. Links die Mut machen können, die Stimme zu erheben gegen Hass und Rassismus: http://argueveur.de/links-gegen-das-schweigen-ii/

    Argueveur
    am Donnerstag, 06. August 2015 um 20:38 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Fremdenhass verstehen.

    Rassisten können einem Angst machen. Ihre blinde Wut ist oft erschreckend. Was ich aber für fast ebenso gefährlich halte, ist der allgemeine “Hass auf Fremdenhasser”. Oben heißt es im Beitrag: “Niemand, der hier im reichen Deutschland oder Europa geboren ist, hat sich das selbst zu verdanken. Es ist Zufall, ein glücklicher Zufall.” Viele können das bejahen.

    Aber wenn man sich viele junge Menschen anschaut, die “Fremdenhasser” sind, kann man selbst zutiefst betroffen sein. Sie empfinden es oft nicht als Glück, hier geboren worden zu sein. Sie stammen nicht selten aus ausgegrenzten Familien, in denen sie die Hölle erlebten. Sie fragen sich: “Warum erfahren die Flüchtlinge so viel Zuwendung und uns vergisst man?”

    Der amerikanische Psychoanalytiker Henri Parens, dessen Mutter im KZ starb, forscht daran, wie Fremdenhass entsteht. Er stellt eine Verbindung her zu der Phase des “Fremdelns”, die die meisten Menschen als Baby haben: Alle Fremden machen den Babys in dieser Phase Angst, nur die eigene Mutter nicht.
    Wenn Kinder aber eine Mutter in Not haben, oder eine Familie in Not, können sie sich nur schwer sicher fühlen. Ihnen fehlt es vollkommen an Struktur. Alles Fremde macht Angst. Alles was dann für diese Kinder zählt, sobald sie älter sind, ist sicherer Halt. Den finden sie in extremen Gruppierungen, wo sie auch andere Menschen finden, denen es ebenso geht.

    Es ist so wichtig, auch die “Fremdenhasser” kennenzulernen, sie selbst und ihre Motive verstehen zu wollen. Ihnen Sicherheit zu bieten. Es ist so wichtig, sich mit dem eigenen “Fremdenhass” auseinanderzusetzen, mit dem eigenen Unwohlsein, wenn zu viele Fremde um uns herum sind. Solange es “Fremdenhasser” gibt, können sie diese Rolle für uns übernehmen. Wir zeigen mit dem Finger auf sie. Was aber geht in uns selbst vor? Diese Frage kann man darüber fast vergessen.

    In diesem Sinne habe ich auch diesen Artikel verfasst: “Nazis raus!...?” http://www.medizin-im-text.de/blog/2015/23805/nazis-raus/

    Ich wünsche mir mehr ernsthafte Auseinandersetzung mit Fremdenhass.

    Dunja Voos
    am Donnerstag, 06. August 2015 um 13:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Liebe Susi, liebe Dunja,
      aus eigentlich anderem Anlass habe ich für das Blog meines Verlages vor Kurzem einen Beitrag geschrieben, der im Grunde dieselben Fragen stellt: warum fühlen Menschen sich bedroht durch etwas, das bei anderen Menschen Mitgefühl und Hilfsbereitschaft auslöst?
      Einfache Antworten gibt es wahrscheinlich nicht, aber ich denke, wir werden in ganz andere Probleme laufen, wenn wir nicht wenigstens ein kleines bisschen hinschauen, warum so viele Menschen im Augenblick das Gefühl haben, zu kurz zu kommen oder zu kurz gekommen zu sein angesichts der Hilfe, die für die geflüchteten Menschen möglich ist.
      Meinen Beitrag findet Ihr hier, die zweite Hälfte ist diejenige, die hier thematisch passt. http://www.resonanzboden.com/echtzeit/zuhoeren-um-zu-erinnern-pia-ziefle/

      frauziefle
      am Donnerstag, 06. August 2015 um 14:04 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, ich hab mich auch drangehängt: http://www.worthauerei.de/2015/08/and-now-for-something-completely-different/

    Annette
    am Donnerstag, 06. August 2015 um 11:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susi,

    ich freue mich gerade Deinen Blogbeitrag zu lesen! Meiner geht nach langem Schlummern und Kürzen morgen endlich online.
    Noch stolpere ich über so wenige Beiträge zum Thema und wünsche mir wie Du, dass es viiiiiele werden die ihr Stimme erheben, ein Gegengewicht schaffen zur unfassbare Menschenverachtung in Worten und Taten.
    Liebe Grüße . M

    Minza will Sommer
    am Mittwoch, 05. August 2015 um 22:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    ich bin froh, dass es noch Menschen wie dich mit Herz gibt und ich bin zutiefst erschüttert, dass es immer noch Menschen gibt, die Angst haben, dass ihnen Asylanten Arbeit wegnehmen könnten. Manchmal denke ich,  diese schreckliche Sorte Menschen sollten mal für ein paar Minuten das Horrorvorleben eines der gebeutelten Asylanten führen müssen, die würden keine 2 Minuten durchhalten. Wer keine Empathie hat, dem sind logischerweise Asylanten egal, denn wie sollten die auch an was anderes denken als an ich-ich-ich.

    Aveleen
    am Montag, 03. August 2015 um 00:00 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran und nimm einen Flüchtling bei dir zu Hause auf, damit er nicht mehr morgens im klammen Zelt aufwachen muss. Übrigens sollte das jeder tun, der sich hier großartig aufregt, oder den Rentnern hier beim Flaschenpfand suchen helfen. Oder warum macht sich keiner stark für die 300 000 deutschen Obdachlosen, darunter 30 000 Kinder!!! Aber große Reden schwingen ist halt das eine, die Realität überlasst man dann doch lieber anderen, gelle. Mittlerweile sind es schon 600 000 Flüchtlinge die dieses Jahr kommen sollen, für nächstes Jahr rechnet man mit einer Million und so weiter. Du solltest wirklich weniger Mainstream-Medien lesen. Erst kürzlich kam in einer Studie heraus, dass in Deutschland in den nächsten zehn Jahren, zwanzig Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung wegfallen. Wir brauchen mitnichten diese Arbeitskräfte. Viele sind Analphabeten, mehr als die Hälfte hat nur Grundschulbildung. Was willst du machen? Bei 25jährigen Männern zehn Jahre Schulbildung nachholen? Auch du wirst eines Tages aufwachen, denn es ist deine Zukunft, die hier gerade zugrunde geht. Kleine Mädchen ohne Ahnung sollten lieber nicht öffentlich so blöde daherreden.
    Hier mal ein interessanter Beitrag für dich aus dem Jahr 2008 vom Daily Express.

    http://www.express.co.uk/news/uk/65628/Secret-plot-to-let-50million-African-workers-into-EU

    Jenny
    am Sonntag, 02. August 2015 um 19:46 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo Jenny,

      kennen wir uns - oder woher willst du wissen, wie viel ich helfe oder wie sehr ich engagiert bin? :-)

      Aber sag doch mal, wo du deine Zahlen her hast. Zumindest zu den obdachlosen Kindern habe ich vergleichbare Zahlen nur in einem eher rechtsorientierten Blog gefunden. Ebenso ist es nicht wahr, dass die meisten Flüchtlinge Analphabeten sind. Im Gegenteil: Es ist oftmals sogar die eher gebildete Schicht.

      Dass viele Firmen Arbeitskräfte suchen, ist doch ein offenes Geheimnis. Vielleicht solltest du weniger Sunday Express lesen? :-) Große deutsche Firmen gucken schon nach geeigneten Asylbewerbern, weil ihnen die Arbeitskräfte ausgehen. Ich selbst kenne genug Handwerksbetriebe, die verzweifelt nach guten Kräften suchen. Und den demographischen Wandel willst du doch bestimmt nicht wegdiskutieren, oder?

      Du fragst, in welcher Welt ich lebe: Sicher in keiner, der Hass regiert. Gott sei dank. Sondern in einer, die an Solidarität glaubt. An Hilfe, an Unterstützung, an Nächstenliebe.

      Susi
      am Sonntag, 02. August 2015 um 22:28 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Die von Jenny genannten Zahlen der Obdachlosen sowie der betroffenen Kinder sind nachzulesen in einem Spiegel Online Artikel mit dem Titel “Fast 300.000 Bundesbürger haben keine Wohnung”.

        Nachzurecherchieren ist ebenfalls in Online- und Offline-Zeitungen, dass angesichts der immer größer werdenden Anzahl an Flüchtlingen a) desöfteren an diversen Orten längjährigen Mietern bereits die Wohnung gekündigt wurde, damit Flüchtlinge dort einziehen können und b) dass auch eine Beschlagnahmung von Häusern in Zukunft nicht auszuschließen ist. Wie eine Beschlagnahmung von Häusern genau aussehen wird, darüber diskutieren Bürgermeister, Landräte und andere in das Thema involvierte Menschen noch.

        Anonym
        am Donnerstag, 13. August 2015 um 10:37 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • Hallo Jenny,
          Hallo Anonym,

          Kennst du das: du setzt eine Website auf, in der du deine (fiktiven) Fakten über böse Asylbewerber (Pardon - du schreibst ja Asylanten) veröffentlichst. Hast du dir einfach so ausgedacht.

          Und dann verlinken ganz viele (rechtsgerichtete) Seiten auf deine tolle Site/deinen tollen Blog. Und weil so viele darauf verlinkt haben, muss es ja stimmen. Kennst du doch auch: Leute fresst Sch… Millionen Fliegen können nicht irren”.

          Wir hatten da mal eine Zeit, da gab es zwar kein Internet, wohl aber eine Zeitung namens “Der Stürmer” (Googlet das doch mal). Die hat das auch so gemacht mit den Fakten. Und noch Bilder von krumnasigen, buckligen “Nicht-Ariern” dazu gestellt. Und viele sogenannte “Kleine Leute” haben das GERNE geglaubt. Weil es gut tut, jemanden zu haben, der SCHULD hat. Und die eigene Wut irgendwo hin kann. Das haben schon damals in Großdeutschland die “Blockwarte” genossen und auch andere (http://www.welt.de/kultur/article1499448/KZ-Aufseherinnen-und-ihre-Lust-an-der-Gewalt.html).

          Last euch ruhig weiter verar** und kämpft gegen andere kleine Leute. Und versucht bloss nicht die wahren Ursachen für Not und Verelendung herauszufinden. Das ist sooooo mühsam. Und hilft auch nicht gegen die eigenen Ängste. Wut ist da besser.

          “Civilisation is only skin-deep” (William Golding).

          Melusine
          am Dienstag, 25. August 2015 um 13:15 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für diesen Beitrag! Ich bin froh, zu lesen, dass es noch mehr Leute als beschämend empfinden, wie mit den Flüchtlingen umgegangen wird.
    Mich regt dabei besonders auf, dass der Bund die Länder und Kommunen damit allein lässt - und dass diese an ihre Grenzen kommen, kann ich nachvollziehen.
    Deutschland ein weltoffenes Land?
    JETZT könnte die Regierung mal zeigen, dass da was dran ist und nicht nur in Feierlaune während einer WM.
    Manchmal schäme ich mich, wie mit Menschen umgegangen wird, und nicht nur mit den Flüchtlingen, als wäre Armut ein Makel. Wir platzen bald vor Reichtum, und dann das…

    Nochmal: Danke.

    Hanna
    am Samstag, 01. August 2015 um 19:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Wir platzen bald vor Reichtum? Wo lebt ihr? Deutschland hat 2 Billionen Euro Schulden, das ist eine pro Kopf Verschuldung von 28 000 Euro.

      3 Millionen Arbeitslose, 1 Million Umschüler, 1 Million “Aufstocker”,
      2 Millionen die jeden Tag bei der “Tafel” versuchen, etwas Essbares zu bekommen ...
      8 Millionen Deutsche sind entweder ganz oder teilweise auf Sozialleistungen und Umlageleistungen angewiesen. Das sind 20% der arbeitsfähigen Bevölkerung.
      28 Millionen Menschen in der EU sind arbeitslos.
      300 000 Deutsche sind obdachlos (davon 30 000!!! Kinder)
      Und hat’s einen gejuckt?
      40% aller Rentner werden in 15 Jahren unterhalb der Armutsgrenze leben.
      Sagt das Finanzministerium!
      Und regt dies jemanden auf?
      In keinem Industriestaat (OECD) wurde so wenig realer Lohnzuwachs erreicht (in den letzten 20 Jahren) wie in Deutschland.

      Ich kann mir über die Kommentare wirklich nur noch wunder.

      Jenny
      am Sonntag, 02. August 2015 um 19:58 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Aber dass wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, ist dir bekannt? Du weißt auch, dass das Rentenproblem daher rührt, dass wir Deutschen weniger werden und wir zu wenige Arbeitskräfte haben, die die Renten in Zukunft zahlen können? Das weißt du, oder etwa nicht? Und dass Zuwanderung aus dieser Sicht durchaus wünschenswert ist?

        Und bei “der Tafel etwas zu Essen zu bekommen” ... nunja, dort gibt es mehr als reichlich. Selbst bei der Tafel bleibt noch Essen übrig.

        Hier in Deutschland muss niemand verhungern. Anders als in Afrika und Syrien. Und auch im Balkan sind die Lebensumstände katastrophal!!!!

        Und die 30.000 obdachlosen Kinder bezweifle ich immer noch. Zeig mal deine Quellen.

        Susi
        am Sonntag, 02. August 2015 um 22:34 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • Sorry, aber das was Jenny hier postet klingt genau nach den Worten die immer einfach auftauchen. Ohne Belege.
          Viele der deutschen Arbeitslosen sind sich für einfache Arbeit zu schade. Es wird immer Arbeitslose in Deutschland geben.
          Auch wenn genug Arbeit da ist! Deshalb brauchen wir hier dringend Verstärkung.  Aus der ganzen Welt.
          Ich finde Deinen Beitrag toll Texterella. Danke ;)

          Tina von Tinaspinkfriday
          am Mittwoch, 12. August 2015 um 13:24 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielen Dank für diesen Beitrag.
    Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Es ist sehr traurig und beschämend die teilweise sehr fremdenfeindlichen Kommentare in der Öffentlichkeit zu hören. Den Menschen in Deutschland geht es doch gut, es ist für alles gesorgt, niemand muss hungern oder obdachlos sein und trotzdem ist man nicht zufrieden, ja man beneidet sogar die Flüchtlinge, weil sie bei uns ja so viel bekommen. Deutschland ist ein so reiches Land und die Politik könnte so viel regeln und helfen, aber hauptsächlich die angeblich so christlichen Parteien blockieren oft die Hilfe.  Bei uns kommen jeden Tag einige hundert Flüchtlinge an und sie werden auch so gut wie nur möglich versorgt und trotzdem liegt so viel im Argen. München ist eine weltoffene tolerante Stadt, es gibt viele Plätze die sehr gemütlich und heimelig sind, aber es gibt auch die Innenstadt, zur Zeit eine wunderbare bunte Mischung von Touristen aus aller Welt die gerne kommen und das soll auch so bleiben.

    romy
    am Samstag, 01. August 2015 um 14:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • München hat 49 Moscheen. Keine einzige davon öffnet ihre Türen, um ihre Glaubensbrüder, unter denen viele Flüchtlinge ja sind, aufzunehmen und zu helfen.Keine einzige!

      josy
      am Sonntag, 02. August 2015 um 20:01 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Natürlich ist es falsch mit Hitlergrüßen zu arbeiten. Das ist eine Zeit die wir schon lange hinter uns haben. Und ich kann die Flüchtlinge auch verstehen die sich und ihre Familie in Sicherheit bringen wollen. Würden wir ja nicht anders machen. Aber wenn ich mich mit jemanden Unterhalte und der fragt mich wo sie alle wohnen sollen und wer das alles bezahlen kann? Habe ich selber auch keine Antwort.

    Das sind halt 2 Punkte die man nicht aus den Augen verlieren darf. Viele Kommunen sind jetzt schon Finanziell am Ende aber es kommen immer mehr Flüchtlinge. Ich erlebe es bei uns selber. Ich lebe auf einem Dorf das selber eine Kommune ist. Und unsere Bürgermeisterin hatte uns auf der Letzten Sitzung mal die Kosten aufgeschlüsselt und auch die Einnahmen gezeigt. Also wir sind z.B. absolut am Limit des machbaren.

    Sabrina Görlach
    am Samstag, 01. August 2015 um 11:32 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Liegt diese Zeit wirklich hinter uns? Ich bezweifle das gerade, deshalb habe ich diesen Eintrag geschrieben.

      Finanziell am Limit: Zweifellos kostet das Geld. Da will ich nicht bestreiten. Aber es gibt weit ärmere Länder, die deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen! Deutschland nimmt, gemessen an seiner Wirtschaftskraft, relativ wenige Flüchtlinge auf. Das ist einfach so. Dass andere Länder, zum Bespiel Großbritannien, sich auf eine beschämende Weise noch mehr um Flüchtlingshilfe drücken, ist keine Entschuldigung.

      Susi
      am Samstag, 01. August 2015 um 11:38 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Saudi Arabien und Katar (das reichste Land der Erde) nehmen überhaupt keine Flüchtlinge auf, obwohl sie das Land und die Resourcen dafür haben und der Koran eigentlich vorschreibt, dass man seinen Glaubensbrüdern helfen muss. 200 Millionen Afrikaner sind auf dem Weg nach Europa. Soll Deutschland die alle aufnehmen? Jeder von denen ist arm. Wie unterscheidest du? Wie willst du das regeln?
        Würden in Deutschland Wirtschaftsflüchtlinge rigoros abgeschoben, gäbe es überhaupt keine Probleme die echten Kriegsflüchtlinge menschlich unterzubringen und ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Nun leiden genau die Menschen, die wirklich verfolgt sind unter dem Ansturm derjenigen, die sich einfach nur einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen. Ist das gerecht?

        Jenny
        am Sonntag, 02. August 2015 um 20:11 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • Dafür nehmen aber die Türkei (!) und der Libanon besonders viele Flüchtlinge auf. Hast du die Links oben überhaupt angeklickt? Und was will man von einem Land erwarten, das Frauen das Autofahren verbietet?? An solchen Ländern sollten wir uns nun wirklich nicht orientieren.

          Und was heißt denn “wirtschaflicher Vorteil” - hier geht es im Grund auch ums Überleben. Deutschland hat es sich da doch ganz einfach gemacht, und den Balkan einfach als “sichere Staaten” definiert. Auch dort gibt es verfolgte Bevölkerungsgruppen, und ganz davon abgesehen: Wer von uns würde denn nicht nach Perspektiven und wirtschaftlicher Sicherheit streben?

          Susi
          am Sonntag, 02. August 2015 um 22:45 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

  • Nur ganz schnell: http://heimatpottential.blogspot.de/2015/07/in-sachen-fluchtlingspolitik-oder.html

    Juli
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 15:58 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich hab nicht alle Kommentare gelesen, aber ich bin auch gegen diese Asylantenhetze.
    Was mich aber auch stutzig macht, ist die Tatsache dass jetzt auf einmal so viel möglich ist. Asylanten kommen in Zeltstädten unter, Kasernen werden reaktiviert, Gelder ( leider zu wenig) werden frei gemacht und das beste, es wird nach qualifizierten Arbeitskräften Ausschau gehalten.
    Ich bin Berufskraftfahrer( da werden die ” qualifizierten Arbeitskräfte aus dem LKW geschnitten), drei Tage in der Woche arbeite ich 15Std und 2 Tage 12 Std.
    Ich bin die ganze Woche außer Haus und verbringe die Nächte im LKW.
    Mein Wo.ende fängt Samstag um 11 Uhr an und Endet am Montag.

    Vor Jahren habe ich mich darum gekümmert, dass ich meine Rente aufbessern kann, also eine private Vorsorge abgeschlossen. Die ist aber stark zusammen geschrumpft.
    Bankenverarsche am Bürger,
    Meine staatliche Rente ist seit 15 Jahren am schmelzen, ich werde am Ende also immer weniger bekommen.
    Unsere Politiker treten uns nach 45 Jahren Erwerbsmäßigkeit mit Anlauf in den Arsch und Zahlen uns eine Rente, die nicht mal zum Sterben reicht.
    Alle Prämien, egal für welche Versicherung, steigen.
    Wir sollen bis zum 67sten Lebensjahr arbeiten und die Jugend ist nach der Ausbildung arbeitslos.
    Das alles vor dem Hintergrund, dass für Asylanten auf einmal alles möglich erscheint. Vielleicht werden ja die Hausbesitzer auch noch verpflichtet Asylanten aufzunehmen, weil das ja nach dem Krieg auch so war.

    So, jetzt nochmal zu meiner Arbeit.
    Ich bekomme, verdienen kann man nicht sagen,
    Ich bekomme im Monat 1900€ Brutto,
    nach Steuer sind das 1300€
    Diese qualifizierten Arbeitskräfte haben das Lohnniveau nach unten gezogen.
    Damit ich keine Miete zahlen muss, habe ich und meine Frau uns ein Haus gekauft, in Mecklenburg. Die Bank schenkte uns aber nicht das Geld.
    Meine Frau wohnt aber in FfM, weil Sie dort schon 17Jahre den gleichen Arbeitgeber hat. Diese Wohnung kostet auch Miete und Nebenkosten und Verpflegung für meine Frau.
    Zusammen bleiben uns jeden Monat 600€ übrig.
    Davon müssen Rücklagen geschaffen werden, weil ein Haus und Auto auch kostet.
    Unsere Steuern, die jedes Jahr um mindesten 3% an Gewinn steigen, reichen nicht aus um das Volk und die Infrastruktur zu befriedigen, für jeden Mist müssen die Bürger, uralt, alt und jung, drauf zahlen.
    Und jetzt aufeinmal kommen da Asylanten und die Bürger sollen die Arme auseinander machen und Solidarität zeigen.
    Diese Armut die jetzt das Land überschwemmt, diese Armut ist von unseren Politikern mit erzeugt.
    Entwicklungshilfen gezahlt und niemand hat nach gesehen was damit geschieht.
    Wir sind ein reiches Land? Warum kommen dann die Steuerüberschüssr nicht wieder an den Steuerzahler zurück?
    Ich bin auf jeden Fall kein Rassist, aber Asylanten ins Land zu holen oder Ihnen Sicherheit zu geben und den Komunen und Gemeinden und Bürgern zu sagen, Jetzt seht mal zu wie Ihr damit zurecht kommt!
    Das kann ich auch.
    Neu Köln bei Berlin, fragt doch mal deren Bürgermeister was da seit Jahrzehnten los ist mit Asylanten und Migranten.
    Wir, die Regierung, lösen nicht die vorhandenen Problene, schaffen uns aber mit großen Schritten neue an.
    Ich kann die Leute verstehen wenn die gegen mehr Flüchtlinge im Land sind.
    Nicht gegen die Hetzer, aber die, die unsere Probleme beschreiben, denen gebe ich recht.

    Axel Kauser
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 14:49 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo Axel,

      erstmal: Ich finde es gut und mutig, dass du deine Meinung hier zur Diskussion stellst. Und ich finde es klasse, dass du nicht die Asylbewerber für das verantwortlich machst, was dir an der Politik stinkt. Das finde ich schon mal sehr wichtig. Über Politik kann man unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist aber, dass die Flüchtlinge jetzt einfach da sind und wir ihnen von Mensch zu Mensch helfen müssen. Und zwar nicht so: http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-fluechtlingslager-traiskirchen-wird-fall-fuer-amnesty-a-1046030.html

      Wo die Grenze ist, wer bleiben darf und unter welchen Vorzeichen, darüber kann und muss man diskutieren. Macht man ja auch ganz intensiv. Und ich denke, dass die Politiker durchaus die Grenzen des Machbaren (und des langfristig Verantwortbaren) im Auge haben - nicht nur die Konservativen, sondern auch die Roten und Grünen. Aber Veränderungen gehen nicht einfach und nicht von heute auf morgen. Und angesichts der verbalen und physischen Gewalt gegen Flüchtlinge finde ich es sehr wichtig, Solidarität zu zeigen - ohne Wenn und Aber.

      Ich denke übrigens, du kannst sehr stolz auf das sein, was du dir hart erarbeitet hast. Ich kann auch verstehen, dass du dich ärgerst, wie wenig dir nach all der Arbeit bleibt. Aber glaub mir: Die meisten Flüchtlinge würden mit dir tauschen, wenn sie könnten.

      Einigen können wir uns Gott sei Dank darauf, dass Hass und Hetze keine Antwort auf die Probleme sind. Und Vereinfachungen auch nicht, da gebe ich dir Recht.

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir

      Anonyma

      (Leider ist die Kommentarspalte eines Blogs nicht die richtige Ebene für eine differenzierte Diskussion, deshalb steige ich hiermit wieder aus der Debatte aus. Ich hoffe, du hast dafür Verständnis.)

      Anonyma
      am Samstag, 01. August 2015 um 11:11 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Gut und mutig? Was genau ist denn gut und mutig daran, dass ein Mann, der in einem Land ohne Krieg lebt, der einen bezahlten Job hat, der nicht alleine ist, sondern eine Frau hat, die auch einen Job hat, der sich mit ihr zusammen dann auch noch ein Haus kaufen und Miete für eine zweite Wohnung leisten kann, der mit seiner Frau in einem Staat lebt, in dem es eins der besten sozialen Netze der Welt gibt, das sie beide auffängt, wenn sie ihren Job verlieren oder nicht genug Rente bekommen werden, weil die Solidargemeinschaft per Gesetz dafür aufkommen wird – dass dieser Mann nun öffentlich jammert, dass Menschen, die alles verloren haben, die weder Job noch Haus noch z. T. Familie haben, hier vorübergehend Zuflucht vor Krieg, Gewalt, Verfolgung und absoluter Aussichtslosigkeit suchen und man ihnen dabei hilft, zu überleben? Ich finde dieses Gejammer nicht gut und mutig, sondern einfach nur schäbig, herzlos und unmenschlich.

        Birte
        am Sonntag, 02. August 2015 um 11:30 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • “Vorübergehend” also.

          Aha. Ist diese Aussage politisch korrekt?

          Marla
          am Samstag, 29. August 2015 um 09:33 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

        • Mutig ist halt, wenn jemand mal die Fakten nennt, ohne auf den Gutmenschen-Zug aufzuspringen.
          Birte, wo lebst du eigentlich? In meinem Ort wohnt eine Rentnerin die ihren dementen Mann pflegt. Nun bekam sie die Kündigung für ihre Wohnung, weil sie die 85 Euro Mieterhöhung nicht mehr stemmen kann. So sieht die Realität mittlerweile aus. Nochmal auch zu dir. Wie viele Flüchtlinge nimmst du zu Hause auf, damit sie nicht im Zelt schlafen müssen. Was ist dein Beitrag?

          Bei vielen Menschen, die wir als “Flüchtlinge” bezeichnen, täuschen wir uns in der Einschätzung.
          Der typische “Flüchtling” ist einer Art zynisches Investitionsprogramm. Leute, die Geld haben, legen zusammen und schicken einen Menschen aus ihren Reihen als sogenannten Flüchtling los nach Europa. Damit dieser im Gegenzug möglichst viel Geld in die Heimat schickt. Auf welche Art und Weise auch immer erworben.
          Da sind - hierüber gab es bereits vor ein paar Jahren eine ARD Reportage - zum Beispiel Häuptlingssöhne dabei, denen man extra den Rücken narbig geschlagen hat, damit sie “verfolgt” aussehen, die dann hierzulande alle möglichen Dinger drehen (Drogen, Diebstahl…), um an Geld zu kommen. Nachdem man sie auf Kosten des Stammes hier her verschifft hat.
          In vielen Ländern Afrikas ist diese Art von Flüchlingswirtschaft bereits die tragendste Säule der Wirtschaft. Ohne dieses geschickte Geld würden diese Staaten in sich zusammen fallen.
          Daher braucht es ganz neue Ansätze, wie man hier vorgeht.
          Einfach nur so zu tun als wären alle diese Leute echte Flüchtlinge, ist jedenfalls absolut assozial gegenüber denen, die es tatsächlich sind. Und gegenüber der eigenen Bevölkerung, der amn immer mehr kriminelle Übergriffe zumutet.

          Jenny
          am Sonntag, 02. August 2015 um 20:21 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

          • Da interessiert mich doch mal eins, “Jenny”. Hast Du der Rentnerin und ihrem dementen Mann in Deiner Wohnung Unterschlupf gegeben, um diesen Menschen in ihrer Not zu helfen? Oder hast Du Dich für sie bei Vermieter_in und Sozialamt dafür eingesetzt, dass sie doch in ihrer Wohnung bleiben können? Hast Du ihnen eine Pflegehilfe besorgt, damit die Dame bei der Pflege entlastet wird? Hast Du überhaupt irgendetwas getan? Oder hast Du Dir diese Geschichte auch nur ausgedacht?

            Zeig doch mal Beweise für all Deine Behauptungen, auch für diese Geschichte. Und mit Beweisen meine ich keine englischen Boulevard- und Propagandablätter oder rechtsextremen Blogs, aus denen Du Deine angeblichen “Fakten” offensichtlich beziehst.

            Was die kriminellen Übergriffe betrifft, ist es tatsächlich eine unerträgliche Zumutung für unser Land, dass es immer mehr Gewalt von Rechtsextremen gegen andere, teils schutzbedürftige, Menschen gibt und sie viel zu häufig straffrei oder auf Bewährung davonkommen. Aber auch da würde mich sehr interessieren: Was genau hast Du bislang gegen diesen rechten Terror unternommen?

            Birte
            am Montag, 03. August 2015 um 08:36 Uhr

            Auf diesen Kommentar antworten

    • Was ist denn für Asylanten alles möglich - ich meine: Was genau? Dass sie zu Hunderten in Turnhallen hausen und Geld für Essen kriegen? Willst du mit ihnen tauschen?

      Susi
      am Freitag, 31. Juli 2015 um 15:00 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Hallo Susi,
        Großherzigkeit ist etwas ganz Wunderbares. Beim Thema Flüchtlinge sind aber auch viele weitere Aspekte zu berücksichtigen. Schwarz-Weiß-Malerei hilft hier - wie so oft - nicht weiter. Der sehr persönliche Kommentar von Axel gibt einige Denkanstöße und hat eigentlich mehr verdient als eine lapidare Gegenfrage.
        Anne

        Anne
        am Samstag, 01. August 2015 um 10:44 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • Liebe Anne,

          hm. Was hättest du denn an meiner Stelle darauf geantwortet? :-) Dass die niedrigen Zinsen und damit schrumpfenden Lebensversicherungen nichts mit Asylbewerbern zu tun haben? Dass Asylbewerber sowieso erstmal nicht arbeiten dürfen und damit auch der arbeitslosen Jugend keine Arbeit wegschnappen?

          Der Kommentar war persönlich, zweifellos, aber letztlich konzentrierte er sich doch auf einen Punkt: Die Flüchtlinge kriegen was, was uns Deutschen zusteht.

          Und das habe ich hinterfragt. Denn ich persönlich glaube das nicht.

          Niemand sagt, dass das Flüchtlingsproblem einfach zu lösen ist. Ich auch nicht. Was ich aber sage: Hass ist keine Lösung. Niemals. Und hier auch nicht.

          Susi
          am Samstag, 01. August 2015 um 10:57 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

  • danke.

    annton
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 12:39 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    ich habe mich auch gerade öffentlich damit auseinandergesetzt. Mein Artikel ist also keine Reaktion auf Deinen, passt aber zum Thema: http://www.birtevogel.de/fluechtlingsheime-brennen-und-die-kanzlerin-schweigt/.

    Und meinen Blog mit Hilfsprojekten für Flüchtlinge in ganz Deutschland kennst Du ja schon, aber Deine Leser_innen vielleicht noch nicht: http://wie-kann-ich-helfen.info/.

    Birte
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 12:27 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, vielen Dank für diesen Post, Du hast mir aus dem Herzen geschrieben.
    Barbara

    Barbara
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 10:38 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein wichtiger und richtiger Text, vielen Dank dafür. Dieses Unverständnis, das sich ausbreitet angesichts der Tatsache, dass auch unter denen, die jetzt am liebsten alle Flüchtlinge wieder hinausbefördern würden, viele sind, die selbst einmal in der Flucht ihr Heil gesucht und gefunden haben, habe ich auch. Ich glaube inzwischen, dass diese Menschen tief in ihrem Innern immer noch so an ihren eigenen Traumata knabbern und im inneren Mangel stecken, dass es sozusagen ein Reflex ist. Was wir in D-land und eigentlich in ganz Europa dringend brauchen, ist die PSYCHOLOGISCHE Aufarbeitung und Heilung der Wunden des 2.Weltkrieges. Denn Traumata werden auch an nachfolgende Generationen weitergegeben, nur wissen sie meist nichts davon. Aber sie agieren es aus. Zum Beispiel dadurch, dass sie “gegen” Flüchtlinge sind. Das sind zum großen Teil unverarbeitete Traumata, die sich in einer unsäglichen inneren Angst ausleben und sich außen als Herzlosigkeit austoben.

    Theresia de Jong
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 08:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Liebe Theresia,

      mit diesem Satz “Was wir in D-land und eigentlich in ganz Europa dringend brauchen, ist die PSYCHOLOGISCHE Aufarbeitung und Heilung der Wunden des 2.Weltkrieges. Denn Traumata werden auch an nachfolgende Generationen weitergegeben, nur wissen sie meist nichts davon.” hast du leider so recht.

      Ich bin die 3.Generation von Überlebenden der Schoah und bei alldem Hass und dem Neid mit dem Deutschland den Flüchtlingen begegnet frage ich mich wieder einmal warum sind meine Großletern (väterlicher- und mütterlicherseits) nach der Befreiung geblieben. Zudem schickte mir gestern Abend eine Schulfreundin (sie verließ Deutschland vor 30 Jahren als sie ihr 1. Kind erwartete, da sie in diesem Land keine Kinder haben konnte.) eine Mail und fragte zum wiederholten Male ob ich wirklich bleiben will. In solchen Momente rufe ich mir einen Satz meiner Großmutter (sie starb leider schon vor einigen Jahren) in Erinnerung.

      “Deutschland ist auch mein Land! Ich bin in erster Line Deutsche und dann Jüdin. Wenn wir alle D-land verlassen geht dieses Land vor die Hunde.”

      Es tut so gut zu wissen, dass es immer mehr Menschen in diesem Land gibt für die Menschlichkeit, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und ... wichtig sind.

      Danke

      Sylvia

      sylvia
      am Freitag, 31. Juli 2015 um 15:43 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Ja, liebe Sylvia - deine Großmutter hatte recht! Auch wenn es schwer ist - aber einfach das Feld zu räumen ohne vielleicht noch auf eine Veränderung zu hoffen, ist wohl auch nicht befriedigend - obschon sehr verständlich!Ich wünsche mir eine Welt, in der Rasse, Religion und sonstige Zugehörigkeiten zweitrangig sind und das Mesnchsein an erster Stelle steht. Denn wir sind natürlich alle SChwestern und BRüder. In La’kesch (was soviel heißt wie: ich bin dein anderes Du - du bist mein anderes ich!)

        Theresia de Jong
        am Freitag, 31. Juli 2015 um 16:09 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für Deinen Beitrag.

    AnneH
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 08:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    meine Gedanken zum Thema: https://wortakzente.wordpress.com/2015/07/31/das-11-gebot/

    Daniela
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 08:28 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susi,
    gestern kamen mir junge Leute entgegen und ich habe sie schon “Sieg Heil” grölen hören, wo sie noch außer Sichtweite waren. Ich habe eine Gänsehaut bekommen. Es ist schlimm, was in unseren Land passiert und manchmal denke ich, die Deutschen sind ein dummes Volk ! Wie ist das möglich, nachdem was unser Land vor weniger als 100 Jahren erlebt hat ?
    Ich muss gleich zur Arbeit,aber heute Abend werde ich mir auch mal Gedanken machen, bezüglich einer Blogkette.

    Habe ein schönen Tag

    Liebe Grüße
    Andrea

    Andrea
    am Freitag, 31. Juli 2015 um 05:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi! Danke für Deinen Beitrag. In Österreich passiert ist genau diese Stimmung auch und diese Hassposts machen wir enorm Angst. Ich stimme Dir vollinhaltlich zu. Es ist nicht nur die Politik gefragt sondern jeder einzelne im guten Europa!!! Wer kann sollte seine Stimme erheben für Toleranz und Menschlichkeit. Danke liebe Susanne

    Evelin Wakri
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 22:48 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich war gestern - wie du, liebe Susi - an diesem unglaublich schnuckeligen Platz in München. Oft genug geht mir durch den Kopf, dass ich nur hier leben kann, weil mein Vater und seine Eltern nach dem Krieg eine neue Bleibe in D / BY gefunden haben und sich ihr Leben von Grund auf neu aufbauen konnten.

    Christa
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 21:53 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, danke für deinen Beitrag, der so viel echte Herzenswärme ausstrahlt. Ja, man muss den rechten Dumpfbacken und Rassisten die Kante zeigen und sich schützend vor jeden Flüchtling stellen! Man muss aber auch dafür kämpfen, dass Flüchtlinge in Deutschland anders und besser untergebracht werden als heute. Kasernenartige Großunterkünfte mit mehreren Hundert Asylbewerbern, wie sie gerade reihenweise entstehen, machen vielen Angst. Und auch im Inneren solcher Heime entstehen und entladen sich Spannungen. So funktioniert Integration einfach nicht. Schon gar nicht, wenn sich Großunterkünfte am Stadtrand und an Brennpunkten ballen, wo sie nicht nur für ein paar Monate, sondern für viele Jahre stehen. Unsere Willkommenskultur darf nicht nur sentimental sein, sie muss sich auch langfristig bewähren.

    Susanne
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 21:42 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielen Dank für diesen post Susi - ganz speziell für die Links. Würden sich die Menschen besser informieren, hätten viele sicherlich weniger Angst vor, ja vor was eigentlich? Es ist vermeintlich leichter die Augen zu verschließen und Biertischparolen zu plärren…allen voran plärrt die Politik… Echt ein Armutszeugnis für uns…

    Conny
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 21:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielen Dank für diesen Lichtblick des Tages. Manchmal glaube ich schon, ich sein eine ausgestorbene Gattung

    Silvia
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 19:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich meine ja, man sollte jedem, der an unsere Landestüren klopft schon alleine deshalb einen goldenen Teppich entgegenrollen, weil er bereit ist die künftigen Rentenzahlungen zu sichern.

    Und für mich persönlich kann ich nur sagen: ich bin grundsätzlich zu jedem nett, der es auch zu mir ist.

    Kennt Ihr übrigens das schon (heute auf FB entdeckt): Die erste Jobbörse für Geflüchtete und Arbeitgeber, die ihnen Chancen eröffnen wollen. Es werden noch Arbeitgeber gesucht. Also nichts wie hin, wenn Ihr einen Job vergeben könnt! http://www.workeer.de/

    Clia von Café Clia
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 15:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielen Dank für Deinen Beitrag, ich konnte mich endlich auch dazu aufraffen, meine Gedanken niederzuschreiben und mich selbst dazu zu verpflichten, etwas Gastfreundliches zu tun….

    Grüße
    Karin

    Karin
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 15:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke, Susi - es sind die kleinen Lichtblicke wie dein Statement, die mich gerade nicht vollkommen verzweifeln lassen.

    Christa
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 14:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke! Ja, ich bin absolut deiner Meinung! Mich lässt all das, was ich täglich höre und lese, fassungslos zurück. Natürlich ist es nicht einfach, all die Flüchtlinge unterzubringen und zu integrieren, aber Deutschland hat doch schon ganz andere Dinge geschafft. Ich mag nicht einsehen, warum das nicht gehen sollte.
    Ich denke, ich werde auch darüber bloggen, das ist eine gute Idee.

    Daniela
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 14:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, danke. Simone

    Simone
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 14:28 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne, ich danke dir für diesen Blogbeitrag. Ich bin sprachlos und wütend und traurig angesichts dessen, wie inkompetent sich viele PolitikerInnen und wie herzlos, gehässig, ja bösartig sich viele MitbürgerInnen zeigen. Und wie salonfähig rechtes Gedankengut wieder ist. Das macht mir Angst, große Angst. Umso wichtiger ist es, die Stimme zu erheben für Menschlichkeit, Empathie und Toleranz. Und Zeichen zu setzen.

    Susanne
    am Donnerstag, 30. Juli 2015 um 14:07 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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