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Ich weiß ja nicht, was du siehst, wenn du aus deinem Fenster guckst. Womöglich lebst du auf einer Mittelmeerinsel, es hat angenehme 15 Grad, du sitzt gerade auf deiner Terrasse und lässt du dich von der Sonne bescheinen. Dann kannst du dir dieses Posting getrost sparen. Denn diesen Beitrag schreibe ich für Menschen wie mich, die gerade im deutschen Matschwinter sitzen – für mich so ziemlich das schrecklichste Wetter überhaupt, weshalb ich die Monate Januar bis März zutiefst hasse: Es ist grau, es ist feucht, es ist nicht frostigkalt, aber auch nicht frühlingwarm. Es ist bäh. Es ist die Zeit, in der man übers Auswandern nachdenkt – oder zumindest Urlaubsfotos anschaut, dabei leise seufzt und sich in die Wärme oder zumindest mal in die Sonne träumt.


Blick auf Meran
Meran im November.

Und wehmütig an ein wunderbares Wochenende in Meran zurückdenkt. Dabei hatte ich das – ich gestehe – gar nicht erwartet. Dass mir Meran so gut gefallen würde. Nein, in meiner Vorstellung war Meran ein einziger Rentnerbusparkplatz. Und ein Ort mit einem Altersdurchschnitt von mindestens 72 Jahren.

Nunja, das gepflegte Vorurteil und ich.

Ich bin froh, dass ich trotz meiner ... Bedenken im letzten November hingefahren bin. Und ich gebe zu, dass die Einladung des charmanten Hotels ImperialArt ganz wesentlich beteiligt war. Dazu weiter unten.

Meran: ein kleiner Stadtrundgang.

Wobei „Stadt” fast ein bisschen übertrieben ist. „Städtchen” – passt besser. Und ich füge noch ein „pittoresque” hinzu. Es ist der perfekte Ort, um zwei oder drei entspannte Tage zu verleben: groß genug, um ausreichend Sehenswürdiges zu bieten.Klein genug, um sich problemlos und schnell zu orientieren und sich nicht zu verlaufen.


Die Laubengasse
Im Zentrum: die Laubengasse (die längsten Lauben in Tirol!)


Meran: Turm und Torbogen.
Turm und Tor – von 1300.


Meran: Marktplatz
Der Pfarrplatz.


Im Park: Sissi-Statue
Stadtpark mit Sissi-Statue (die sich in Meran auskurierte und seitdem einen Ehrenplatz in der Stadtgeschichte einnimmt.)


Meran: lebende Sissi-Figur
Und noch eine Sissi ...


Promenade mit Blick auf die Berge
Die Passerpromenade. (Ein bisschen Toblerone-Packung ist hier immer.)


Hinterhof mit Nachthemd!
Hinterhofblick. Mit Nachthemd, ha!

 

Die Passer.
Umrahmt die Stadt: die Passer.

 

Die Kunsthalle.
Die Kunsthalle. Ich sag mal: spannend!

 

Die Therme in Meran
Die Therme. (In der man eigentlich nicht fotografieren darf. Uuups.)


Meran in der Nacht
Nachts in Merans Gassen.


Ach, es gäbe noch so viel mehr tolle Bilder – aber dann wirst du ja mit dem Scrollen nicht mehr fertig!

Noch ein kleiner Restaurant-Tipp: Im Da Santioni haben wir gleich zweimal gegessen, jedesmal sehr sehr lecker und geradezu erstaunlich preisgünstig. Der Blick in die Küche ist übrigens mehr als faszinierend!

Und noch ein Tipp: Im La Fineza habe ich die wunderbarsten Duftkerzen gekauft, die mich durch die ganze Weihnachtszeit begleitet haben. Überhaupt gibt es dort wunderschöne, elegante Wohnaccessoires.

Was mich übrigens sehr beeindruckt hat: die Unkompliziertheit, mit der in Meran die italienische und die österreichische Kultur nebeneinander bzw. miteinander leben. Dieses Miteinander, diese Akzeptanz würde ich mir für die gesamte Welt wünschen!

Das Kunsthotel ImperialArt.

Ich gebe zu, ich habe ein Faible für luxuriöse Hotels. Was nicht heißt, dass ich es nicht auch in günstigeren Hotels gut aushalten kann, zum Beispiel wenn ich geschäftlich unterwegs bin. Aber ich kann den dezenten Luxus wirklich guter Hotels sehr schätzen, besonders für ein Wochenende. Betonung auf „dezent”, denn mit Protz und Servilität habe ich es wiederum gar nicht.


Das Hotel ImperialArt in Meran.
Das Kunsthotel ImperialArt: Jedes Zimmer ist von einem anderen Künstler gestaltet.


Ein Hotel muss sehr schnell ein Stück Zuhause werden – dann ist es perfekt.

So gesehen war das ImperialArt ein wirklicher Volltreffer: klein. Fein. Modern. Sehr zentral gelegen. Familiär. Sympathisch ... ach, ich gerate ins Schwärmen, und dabei habe ich diese wunderbare Aussicht von „unserem” Hoteldach noch gar nicht erwähnt. Und auch nicht die Yoga-Stunde, die man buchen kann. Yoga über den Dächern von Meran, in der untergehenden Sonne – ein wirkliches Erlebnis!


Das Hotel ImperialArt in Meran
Innen modern. Außen Jugendstil.


Hotel ImperialArt: In der Suite
„Unser” Paradise Loft – vom Meraner Künstler Ulrich Egger gestaltet.


Was man sofort spürt: Das Hotel ImperialArt ist alt und jung zugleich. Man erlebt die Tradition des fast 120 Jahren alten Hauses, das 1899 als Café Imperial begründet wurde. Und freut sich über seine Umgestaltung zu einem modernen, lifestyligen Hotel. Heute hat das ImperialArt zwölf Zimmer bzw. Suiten, jedes einzelne ganz individuell von Meraner Künstlern gestaltet.


Badezimmer
Im Bad: Funktionelle Eleganz!


Bloggerin beim Bloggen.
Die Bloggerin. Beim Bloggen.


Frühstückscafe im Hotel ImperialArt
Schicker frühstücken. Und lecker!


Meran: Frühstückscafé mit charmantem Lächeln
Es wird viel gelächelt in Meran. Und im Hotel sowieso!


Espressokannen im Frühstückscafé
Ein Hauch von Italien!


Morgendlicher Blick von der Dachterrasse
Zu schön: morgens auf der Dachterrasse.


Sagte ich schon, dass zu unserem Loft eine Dachterrasse mit Jacuzzi gehörte? Ja? Nein? Egal, ich wiederhole es noch mal: Wir hatten eine Dachterrasse mit Jacuzzi! Und Blick auf die Stadt, während man drin saß. Das ist ziemlich nett, kann ich dir sagen! ;-)


Jacuzzi in der Abendstimmung
Jacuzzi in der Abendstimmung


ImperialArt: Yogastunde auf dem Hoteldach
Yoga auf dem Dach. Mit Marion. (Die Ansicht meiner ungelenken Asanas erspare ich dir mal ... ;-))


Kurz und gut: Wir haben uns wirklich wohl gefühlt – vom überaus leckeren Südtiroler Begrüßungssekt über die moderne und dennoch gemütliche Paradiese-Suite bis hin zur köstlichen Marrillenmarmelade beim Frühstück. Vom freundlichen Service ganz abgesehen! Es passte wirklich alles. Außer, dass wir wieder abreisen mussten – das war doof.

Die Umgebung: Tappeinerweg, Pulverturm, Passer.

Nun gut, allzuviel haben wir von der Umgebung nicht gesehen. Dafür war die Zeit dann doch zu kurz. Wir sind einmal den Tappeinerweg in der Abendstimmung hochmaschiert – traumhaft! Und dann sind wir noch einmal bei Sonnenschein über den Tappeinerweg spaziert – und erneut: wunderschön! Zugleich konnte man die beindruckende Umgebung selbst mitten in der Stadt gar nicht übersehen: die schneebedeckten Berge. Der samtig blaue Himmel. Der wunderbare Tappeinerweg, der uns zum Pulverturm führte, um von dort auf Meran herabzublicken. Die Passer, die uns glucksend bezauberte. Wunderwunderschön! Alles.


Abenddämmerung auf dem Tappeinerweg.
Abendblick vom Tappeinerweg.


Blick auf Meran.
Noch mehr Blicke vom Tappeinerweg: auf Meran und die Pfarrkirche.


Auf dem Tappeinerweg.
Der Pulverturm aus dem 15. Jahrhundert.


Blick vom Tappeinerweg auf Meran
Vormittagsspaziergang.


Palmen!
Ja, es gibt hier Palmen! Reichlich.


Vom Tappeinerweg auf Meran geblickt
Hach!


Brücke über die Passer.
Die Passer. Wunderschön!


Brücke über die Passer.
Der steinerne Steg.


Passerweg
Und nochmal: die Passer.


Liebes Meran: Ich werde sicher wiederkommen. Und nicht nur, weil hier gerade Matschwetter ist! Und danke, liebes Hotel ImperialArt, für die Einladung! Es war wunderbar, bei euch Gast zu sein. Wir haben es sehr sehr sehr genossen!

***

Noch mehr Bilder aus Meran gibt es hier:

Ich will zurück auf die Dachterrasse!
Wochenend-Wow in Meran!

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 17. Januar 2015, 15:59 Uhr
Kommentare: 8 | Aufrufe: 2577 | Kategorie: Lifestyle, Leben, Reisen, | Tags: wo in meran wohnenurlaubmeranomerankurzurlaubkurztrip nach merankunsthotel imperialhotel in meran
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Back to business: Fünf Tipps, wie man den Urlaubsblues überwindet.
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Kommentare

  • Ein toller Reisebericht!  Und auch wir waren im Meran. Eine wunderschöne Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten. Da unser Hotel in Stadtzentrum Meran war, hatten wir gleich alles Vorort, sogar die Therme Meran. Ein toller Urlaubsziel für die ganze Familie

    Mia Gerke
    am Freitag, 20. Februar 2015 um 15:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    mein Mann und ich waren zum ersten Mal Ende September in Südtirol. Genauer gesagt in Bozen. Wir waren absolut begeistert von Land und Leuten. Diese deutsch/italienische Mischung hat es und wirklich angetan. Top - wir kommen sicher auch wieder.

    Karina
    am Dienstag, 27. Januar 2015 um 14:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, für diesen kurzen Trip bedanke ich mich sehr. Das Wetter draußen lässt mich gerade vergessen, dass es auch schöne Tage gibt. Gut, dass Du reichlich Sonnenscheinbilder gepostet hast.
    Das Meraner Hotel ist ein absoluter Traum ... und klingt perfekt für eine kleine Auszeit zu zweit…
    Ganz lieber Gruß
    Conny

    Conny
    am Sonntag, 18. Januar 2015 um 19:12 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Das ist es wirklich! Das Hotel ist absolut reizend! Ich kann sehr empfehlen - und Meran auch! :-)

      Susi
      am Sonntag, 18. Januar 2015 um 19:54 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • So, jetzt habe ich noch mehr Lust auf Urlaub. Urlaub, an so einem bezaubernden Ort wie Meran.
    Und das Hotel ist fantastisch. Besonders das Bad hat es mir angetan. Ich stehe auf schöne Bäder.
    LG Cla

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Samstag, 17. Januar 2015 um 21:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    wunderschön das - und siehe, ich habe doch noch nicht alles gesehen - also nochmal hin.
    Ist Mittwochs immer noch „Ledermarkt” ??
    Barbara

    Barbara
    am Samstag, 17. Januar 2015 um 18:24 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Liebe Barbara, ich kenne mich in Meran leider so gar nicht aus. Es war mein erster Besuch ...

      Ledermarkt. Hm. Wir waren am Wochenende dort .... von daher kann ich es leider nicht sagen, ob es diesen Markt noch gibt.

      Susi
      am Sonntag, 18. Januar 2015 um 19:55 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

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