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Jumpsuits haben eine erstaunliche Anziehungskraft auf mich. Ich vermute als Grund etwas frühkindliches. Vielleicht hat mir als Baby mein Strampler nicht gefallen – und jetzt hole ich alles nach. Wobei: Bislang konnte ich dem Jumpsuit-Sog noch widerstehen ... aber meine Standfestigkeit ist kräftig am Bröckeln.

WEIL:

Elegantes Jumpsuit von Navabi in Puder und Schwarz

Jumpsuit mit Wickeloptik in Puder und Schwarz; gesehen bei Navabi*.

Na??? Kann man da widerstehen? Ich finde: nein. (Jetzt noch schnell die Ärmchen straff trainieren, und voilà: Isch abe Sommerlook und -feel!)

(Wer sich übrigens schon mal gefragt habe, warum ich so gerne online kaufe, der kann hier mein Umkleidekabinendrama nachlesen. Und mich in einem Fast-Minikleid betrachten. ;-))


*Böse Werbung aka Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 18. April 2015, 11:10 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 128 | Kategorie: Mode, Kleidung, Size Plus, | Tags: übergrößesoulfullysizeplusplussizenavabimodejumpsuitgroße größenfashion
 

Drei Prozent des weltweiten Tomatensaftabsatzes werden auf Flügen verkonsumiert, sagt die Statistik. Auf einem Langstreckenflug mit 160 Passagieren wird eine ganze Palette Tomatensaft auf 10.000 Meter Höhe ausgeschenkt, mit Salz und Pfeffer verrührt und genussvoll getrunken – während wir mit dem Saft daheim bestenfalls die Sauce Bolognese strecken. Und das alles nur, weil unsere Geschmacksnerven den Kabinenunterdruck über den Wolken nicht vertragen und die kalte Tomatenplörre plötzlich mit einem Grand Cru verwechseln.


Warum wird im Flugzeug eigentlich so viel Tomatensaft getrunken? Meine Lifestyle-Kolumne in der Welt kompakt sucht antworten.

Warum wird auf Flügen eigentlich so viel Tomatensaft getrunken?


Hätten sich unsere Geschmacksknospen in ihrem Höhenwahn nicht auf etwas anderes kaprizieren können? Wie wäre es mit Ingwertee, wenn die Nerven nach mehr Würze verlangen? Der verhielte sich bei Turbulenzen praktischerweise auch noch farbneutral und hinterließe auf dem Nachbarn keine Flecken. Oder wenn es schon eine Konserve sein muss: warum dann nicht Dosen-Prosecco? Den würden wir am Boden ja auch niemals freiwillig trinken. Zumindest aber könnten die Airlines den Tomatensaft als Bloody Mary ausschenken, das hätte wenigstens Stil.

Auf meinem letzten Flug nach New York habe ich eine eigene Tomatensaftstatistik erhoben: Meine Nachbarin – und damit ganze 50 Prozent aller Passagiere in meiner Sitzreihe – orderte bei der Stewardess einen Tomatensaft. Vielleicht ja, weil er satter macht als andere Säfte?! Das ließe ich angesichts der mauen Bord-Verköstigung sogar als Entschuldigung gelten! Apropos: Vielleicht könnten die Fluggesellschaften ja vom faden Dauercracker auf schmackhafte Mozzarella-Basilikum-Spießchen zum Tomatensaft umstellen. Dann würde vielleicht sogar ich zugreifen.

Auf der Internationalen Raumstation ISS ist übrigens gerade eine frische Ladung Lebensmittel eingetroffen. Ich möchte lieber nicht wissen, wie viel Tomatensaft angeliefert wurde – bei dem Unterdruck, der dort oben herrscht.

(Die Kolumne erschien heute in der Print- und in der Online-Ausgabe der WELT KOMPAKT.)

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 17. April 2015, 12:43 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 232 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, Meinungen, Modekolumne, | Tags: tomatensaftreisenmodekolumnekolumneflugzeug
 

Ich LIEBE Mode von Boden*. Ach, das weißt du schon? Stimmt, ich schreibe es ja auch mit beharrlicher Regelmäßigkeit – so dass böse Zungen bestimmt gleich wieder behaupten werden, das wäre diese schlimme bezahlte Werbung, die man ständig in den mittlerweile total abgehobenen und absolut unauthentischen Lifestyle-Blogs liest.

Aber, ihr Lieben, ich kann euch beruhigen: Ich mach das alles freiwillig! Echt. Einfach nur, weil ich Boden wirklich gerne mag. Sicher, wenn du etwas kaufst – zum Beispiel diese fabelhafte Tunika unten –, kriege ich via Partnerprogramm tatsächlich zirka 72 Cent. Oder vielleicht auch mal 1,23 Euro bei einem etwas teureren Stück. Pro Kauf. D.h. wenn also zirka 1.000 Frauen jetzt diese Tunika über diesen *** Link *** kaufen, könnte ich mir tatsächlich den linken Schuh von einem Paar Louboutins leisten. Oder ein Zehntel Hermès-Tasche.

Tunika mit Retro-Muster von Boden

Tunika* von Boden im Retro-Look! Gibt es auch in anderen Farben und Mustern.


Ja, so reich werde ich mit der bösen Werbung hier. Ich verstehe deshalb durchaus, dass manche darüber erbost sind. Doch, wirklich! Diese Bereicherung ist ja auch zu frech. :-D

Was ich aber eigentlich sagen will: Ist diese Tunika nicht fabelhaft? Natürlich, meine Kinder werden mich dafür wieder hassen und zehn Meter hinter mir gehen (ich kenne das Spiel bereits von diesen Stiefeln!) und ihr Los als Kinder dieser ach so auffälligen Mutter bewehklagen (was ich übrigens gar nicht finden kann! Aber pffft, auf mich hört ja kein Kind …).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn dann bitte alle sofort diese Tunika*  kaufen würden. Damit es bei mir endlich für eine Hermès-Tasche reicht …

...

... SCHERZ!! Nein, natürlich sollst du sie nur kaufen, weil sie so schön ist, diese Tunika. (Also wirklich, was du wieder denkst, ne?! ;-))


*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 15. April 2015, 06:56 Uhr
Kommentare: 14 | Aufrufe: 601 | Kategorie: Mode, Kleidung, | Tags: tuniksommermodemodekleidungbodendirektboden
 

Müsste ich einen Mensch mit einem wahrhaft großen Herz benennen, dann wäre sie es: Michaela Pelz.  Nun kenne ich wirklich sehr viele wunderbare Menschen (ja, gerade wegen dieses Internets!), aber Michaela ist mir wirklich einer der liebsten. Sie ist immer da, wenn man sie braucht, hört immer zu, wenn man sich mal ausheulen oder -schimpfen will, weiß immer Rat. Ich bin dankbar, dass wir uns durch den Texttreff (einem Netzwerk für wortstarke Frauen) kennengelernt haben und sie meine Freundin ist.

“Been there, done that”, sagt Michaela nach ihrer Bio befragt. Ja, und genauso bunt und abwechslungsreich liest sich ihr Leben auch – bis heute. Michaela hat im Ausland gelebt (Italien, England, Philippinen) und zwei Studiengänge abgeschlossen (Wirtschaftsübersetzerin/-dolmetscherin und Betriebs-/Werbewirtschaft). Sie hat fürs Fernsehen gearbeitet, für Tageszeitungen und Magazine geschrieben, Bücher übersetzt – und en passant auch noch Deutschlands größtes und ältestes (1999 gegründet) Online-Krimiforum auf krimi-forum.de aufgebaut (während sie parallel auch noch zwei Kinder kriegte). Sie arbeitet viel und gerne mit Jugendlichen und Kindern, sitzt in Krimi-Jurys, moderiert auf Büchermessen und engagiert sich außerdem als ehrenamtliche Hospizhelferin … puh, da geht mir ja schon beim Schreiben die Puste aus. Ich ziehe wirklich den Hut vor dir und deinem Engagement, liebe Michaela!


Michaela Pelz, 52

Michaela Pelz, 52.


Kurz: Michaela ist ein ebenso liebenswerter wie spannender Mensch. Deshalb wollte ich sie auch unbedingt hier bei meinen Montagsinterviews dabei haben – obwohl sie sich wirklich zwei Jahre lang erfolgreich gesträubt hat.

Wie würdest du deine Einstellung zu Mode bezeichnen oder beschreiben? Hat sie sich im Laufe deines Lebens verändert?

Die Geschichte, die meine Mutter gern erzählt, geht so: „Du brauchst eine neue Jeans. Wir gehen in die Stadt.“ „Ich komme nur mit, wenn ich mir auch ein Buch aussuchen darf.“ Sie beklagt heute noch die Male, bei denen sie versäumte, den Besuch im Buchladen ans ENDE der Shoppingtour zu legen …. - „Ich KANN nicht mehr einkaufen gehen – ich muss unbedingt JETZT dieses Buch lesen!“


Michaela Pelz, Krimivortrag

Büchernärrin, immer schon. (2015)


In anderen Worten: Ich kann mich nicht erinnern, jemals wirklich „gern“ einkaufen gegangen zu sein. Kleidung war etwas, das man notgedrungen tragen musste (was einer der Gründe ist, warum ich mich sehr lange sehr ungeeignet für diese Interviewreihe hielt – und irgendwie immer noch halte ;-)

Wobei es natürlich die Gelegenheiten gab, an denen ich mich mit einer Freundin in eine winzige Umkleidekabine zwängte, damit diese den Reißverschluss der engstmöglichen Jeans zuziehen konnte, während ich – auf dem Rücken liegend – die Luft anhielt ;-) Aber da ging es definitiv nur in zweiter Linie um Mode. Wichtiger war das Zugehörigkeitsgefühl, das sich aus der „richtigen“ Kleidung ergab (es mussten Wrangler’s sein und idealerweise zog man sie in der Badewanne an und ließ sie am Körper trocknen …). Aber grundsätzlich war so ein Kleiderkauf alles andere als Vergnügen.

Auch heute würde ich nie „zum Spaß“ Klamotten shoppen gehen, etwa, um Wartezeit „in der Stadt“ totzuschlagen – da verbringe ich meine Zeit lieber in einer Bücherei, zum Beispiel am Gasteig.

Zwei Ausnahmen gibt es:

Unter fachkundiger Beratung durch Netzwerk-Kolleginnen-Freundinnen bei „Brittas Bombastischer Butike“ (einer Art Kleiderkreisel beim jährlichen Workshop-Wochenende des Netzwerkes Texttreff) kleide ich mich tatsächlich gern neu ein. Die Second-Hand-Teile, die man dort bekommt, haben manchmal eine Geschichte und (für mich) immer einen Hauch „Persönlichkeit“ der Vorbesitzerin. Das macht sie zu etwas ganz besonderem.

Und mit der Teenager-Tochter unterwegs zu sein, das hat auch was. Auch wenn es da manchmal heißt, sehr tapfer zu sein – doch wo sie Recht hat: „MAMA!!! DAS willst du nicht kaufen. Echt nicht. Probier lieber das!”

Welche Stilrichtung bevorzugst du? Wie hat sich dein Geschmack im Laufe deines Lebens verändert – und warum?

Kein Schnickschnack. Bequem soll es sein, eher „normal“, nicht ausgefallen. Lieber Jeans als Stoffhose, im Sommer schon mal Rock oder Kleid. Seit ein paar Jahren sind meine Lieblingsfarben türkis und lila. Keine hohen Absätze (mehr). Leider.

Michaela Pelz, 1981 im rosa Jumpsuit

Rosa und glitziglitzi! (1981)


Früher durfte es gern glitzer-glänzend sein – siehe etwa diesen Einteiler aus rosa Satin, den ich heute nur unter Protest anziehen würde (wobei ich hörte, dass die Jumpsuits derzeit wieder hoch im Kurs stehen). Übrigens berichtet meine Mutter (die mir das auch das Bild schickte), es sei ihrer gewesen.

Aber eine bestimmte „Stilrichtung“ hatte und habe ich nicht.

Nur Blusen – Blusen kann ich nicht leiden ;-) – dann lieber Hemden, so wie damals in den 70ern, als wir die Dachböden plünderten auf der Suche nach Dingen aus Großvaters Zeiten. Schade nur, dass ich keinen Opa hatte – und mit den gestreiften Business-Hemden meines Vaters keinen Staat machen konnte … ;-)

Was ich allerdings schätzen gelernt habe, sind überlange Jacken, gerne aus Jersey. Das mag durchaus damit zusammenhängen, dass ich es heute in der Nierengegend (wo die Hemdchen früher nicht kurz genug sein konnten) gerne warm habe.

Hattest du modische Vorbilder? Personen oder Persönlichkeiten, die deinen Stil geprägt haben – oder eine modische Ära?

Weder das eine noch das andere.

Zwar träumte ich lange Zeit heimlich davon, einmal im Leben so ein Prinzessinnenkleid zu tragen, wie man es in den Sechzigern und Siebzigern beim Friseur ausgiebig in den einschlägigen Klatschzeitschriften bewundern konnte. Als ich dann aber Anfang der Neunziger bei einer Hochzeit als Brautjungfer eines anziehen musste (es war auch noch maßgeschneidert – Farbe „peach“), hatte sich auch dieses Thema erledigt.

Michaela Pelz: Brautjungfer

Die Brautjungfer im pfirsichfarbenen Prinzessinnenkleid. ;-) (1993)


Obwohl … so ein Mittelalterkleid, das man oben schnürt … das würde ich wohl gern mal anprobieren.

Hast oder hattest du ein Lieblingskleidungsstück?

Seit ein paar Jahren wohnt hier ein lilafarbener Strickmantel – ein „Beutestück“ von eben jenem Netzwerk-Kleiderkreisel und eine Erinnerung an eine tolle Textine (Anmerkung: “Textine” ist der Insider-Spitzname für Mitglieder des Texttreffs.). Anfangs wurde ich sogar hier am Ort darauf angesprochen („Wo hast du denn dieses ausgefallene Stück her – ist doch bestimmt aus dem Ausland?“). Diesen Mantel habe ich so gern, dass es im letzten Sommer mein schönstes Geburtstagsgeschenk war, als eine befreundete Hobbystrickerin seiner beginnenden Auflösung entgegenwirkte.

Wie hat sich deine Einstellung zu Schönheit und Aussehen in den letzten Jahren verändert? Inwieweit hat das Älterwerden damit zu tun?

Früher dachte ich, attraktive Menschen hätten es leichter im Leben.

Heute weiß ich, dass das stimmt. ;-)

Ich weiß aber auch, dass sich Attraktivität aber nicht notwendigerweise am BMI festmacht.


Michaela Pelz: Einschulung im apricotfarbenen Hosenanzug

In Apricot zur Einschulung (2005).


Ein offener Blick, gewinnendes Lächeln, ansteckendes Lachen in Verbindung mit klugen Kommentaren oder einer ironischen (nicht sarkastischen!) Ader tragen meiner Meinung nach wesentlich mehr zum Erfolg bei als ein ebenmäßiges Gesicht, eine schlanke Figur oder volles Haar. Wiewohl ich zum letzten Punkt sagen muss, dass mir meine „Mähne“, die mir als junges Ding ziemlich egal war, mit zunehmendem Alter immer mehr bedeutet.

Körperlich war ich immer eine der Kleineren – woran ich mich aber irgendwann gewöhnt hatte. So lange ich relativ zierlich war, konnte ich mich in der Kinderabteilung einkleiden, da waren wenigstens die Hosen nicht zu lang. Irgendwann ging das aber nicht mehr.

Eine Zeitlang war meine Brille ein großes Thema für mich. Bei 8 und 10 Dioptrien sind Brillengläser dick wie Colaflaschenböden. Für einen Teenager kein Spaß. Mit 15 bekam ich dann Kontaktlinsen – mit 30 vertrug ich sie nicht mehr, ein paar Jahre später ließ ich meine Augen lasern. Danach brauchte ich zwar immer noch eine Brille, aber mit wesentlich dünneren Gläsern, und manchmal konnte ich ganz darauf verzichten. Heute ist das, Altersweitsicht sei dank, im Nahbereich kein Thema mehr, da sehe ich sehr gut ohne Hilfsmittel, zum Autofahren oder im Kino habe ich für die Fernsicht eine Brille. Nur bei extrem kleiner Schrift (z.B. auf Speisekarten) wird es schwierig, dann ist mein Arm oft zu kurz. Was allerdings hin und wieder schon zu interessanten kulinarischen Experimenten geführt hat …

Zur Kosmetik: Bist du eher der Wasser-und-Seife-Typ oder glaubst du an die Möglichkeiten moderner Produkte?

Jahrzehntelang war ich der Ansicht, dass man mindestens so alt sein müsse wie Marika Rökk, um irgendetwas zu benutzen, was in kleinen Tiegeln und Tuben verkauft und auf das Gesicht verbracht wird (dank einer empirischen Studie im eigenen Haushalt weiß ich, seit hier Teenager wohnen, dass dem nicht so ist). Allerdings beschränke ich mich tatsächlich auf Feuchtigkeitscreme morgens (meist mit einem Klacks heller Tönung) und seit ein paar Jahren auch Nachtcreme. Muss aber keine sein, die den Gegenwert eines Monatsgehalts hat. Und Lippenstift – das aber „erst“ seit ca. 10 Jahren.

Du bist auf Reisen und hast deine Waschbeutel vergessen. Zahnpasta und Seife gibt es im Hotel. Auf welche drei (Kosmetik-)Produkte kannst du keinesfalls verzichten und kaufst sie sofort ein?

Was mir seit einigen Jahren mehr oder weniger ausschließlich an die Augen kommt, ist ein Kajal von Yves Rocher. In Türkis. Ohne den möchte ich tatsächlich nicht mehr sein.

Dann habe ich hier (seit Jahren, weil ich ihn nur zu besonderen Gelegenheiten benutze und er SEHR ergiebig ist) einen Lippenstift von YSL. Die Farbe ist tatsächlich genau meine, außerdem war er das Geschenk einer ganz lieben Freundin nach einem gemeinsamen Urlaub.


Michaela Pelz, 2012

Wundervolles Porträt aus dem Jahr 2012 (Foto: Erol Gurian).


Beim dritten Produkt würde ich wohl etwas für die Füße nehmen – ein Peeling oder eine Creme. DM hat da tatsächlich tolle Sachen.

Wobei mir jetzt auffällt, dass ich keine Feuchtigkeitscreme erwähnt habe. Dann würde ich wohl etwas besorgen, das ich überall verwenden kann – im Gesicht und bei Bedarf auch auf/an den Füßen ;-)

Wenn du dir ein (noch nicht existierendes) Produkt von der Kosmetikbranche wünschen dürftest: Welches wäre das?

Da mir die Möglichkeiten der Kosmetikbranche nicht einmal ansatzweise bewusst sind, kann es gut sein, dass das, was ich mir vorstelle, alles schon gibt. ;-)

Ich glaube, was mir gut gefiele, wäre eine Kabine, die im Schnellverfahren automatisch all das mit mir anstellt, was mich morgens und abends Zeit kostet (in der man so viele andere schöne Dinge tun könnte – wie länger schlafen, noch ein paar Seiten lesen, mit den Kindern oder der Mutter oder Schwester whatsappen oder mit ein paar guten Freundinnen chatten …). Also schminken und abschminken, eincremen etc. pp.).

Hast du ein Schönheitsgeheimnis?

Tatsächlich glaube ich, dass wir vieles nicht beeinflussen können, sondern einfach dankbar sein müssen, dass es uns von der Natur (bzw. den elterlichen Genen) so mitgegeben wurde.

Ich merke, dass meine Haut es mir dankt, wenn ich mindestens sechs Stunden schlafe (was ich aber leider nicht ansatzweise so oft schaffe, wie ich eigentlich wollte).

Was ich tue (vor allem, wenn es dann doch wieder spät wird): Viel trinken. Mineralwasser. Mit Sprudel. Das ist, glaube ich, nicht verkehrt.

Was würdest du in Sachen Schönheit gerne mal ausprobieren? (Haare rot färben, Botox, falsche Wimpern, Pixie-Schnitt ...)

Als Jugendliche las ich in einem Roman von einer Frau, die sich acht Wochen in Tiefschlaf begab und in dieser Zeit „runderneuert“ wurde: Angefangen von den Zähnen bis zu allem, was die moderne Schönheitschirurgie an Möglichkeiten hergibt. Das fand ich eine Zeitlang sehr faszinierend.

Mittlerweile würde ich das aber nicht mehr wollen – allein die Zeit wäre mir viel zu kostbar, um sie einfach zu verschlafen. Und wer weiß, ob ich mir dann hinterher nicht selbst fremd wäre …

Michaela Pelz: Moderatorin auf der Leizpiger Buchmesse

Michaela wie sie leibt und lebt: als Moderatorin auf der Leipziger Buchmesse (2015).


Die Haare rot – das hatte ich mal zu Karneval und es war der Knaller! Da wurde ich sogar mit einer TV-Moderatorin verwechselt (wahrscheinlich hatten wir nur die Haarlänge und -farbe gemeinsam. Und den Arbeitgeber. ;-) Doof war nur, dass die Farbe dann permanent auf Bettwäsche und Handtüchern Spuren hinterließ, bis sie komplett wieder draußen war.

Gibt es ein Mantra, das dich durch dein Leben begleitet?

„I am what I am“ von Gloria Gaynor. Besonders mag ich die Liedzeile: „It’s one life, no return and no deposit.“ Übrigens finde ich, dass das Video wunderbar dazu passt – all diese tanzenden Menschen von überall auf der Welt, jede und jeder einzigartig und besonders. Geschätzt und respektiert. So wünsche ich es mir!

Danke, liebe Michaela, fürs Dabei sein – und deine michaela-igen Antworten. :-) Danke, dass es dich in meinem Leben gibt!

***
Mehr spannende Interviews mit spannenden Frauen jenseits der 40 gibt es übrigens hinter diesem Klick.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 13. April 2015, 06:00 Uhr
Kommentare: 16 | Aufrufe: 1325 | Kategorie: Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews, | Tags: übersetzerinmoderatorinmodemichaela pelzjournalistinfrauen ab 50fashionbeautyanti-agingälter werden
 

Was “Auf Wiedersehen” auf Spanisch heißt, weiß ich leider nicht ...


Blick auf Barcelona - von der Kolumbussäule aus gesehen.

Blick auf Barcelona – von der Kolumbussäule aus gesehen.

... aber ich komme trotzdem wieder. Bestimmt!

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 12. April 2015, 11:08 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 308 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, | Tags: städtetripspanienreisenreisebarcelona
 
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