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Schminke ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Während man früher einfach beiges Make-up auflegte, ein wenig Rouge auf die Wangen pinselte und zum guten Schluss einen Hauch Puder aufstäubte, so geriert die allmorgendliche Verschönerungsroutine mittlerweile zur reinsten Wissenschaft. Reichte es bis vor ein paar Jahren den richtigen Hautton zu treffen, den Übergang zum Hals ordentlich zu verwischen und ohne Rougebalken das Haus zu verlassen, so muss man heute mindestens ein Youtube-Tutorial verfolgen oder besser noch einen Wochenendkurs bei einem Make-up-Artisten buchen, um in Sachen Make-up auf dem Laufenden zu sein. Wer heute morgen etwa seine Finger zum Auftragen der Foundation nutzte, outete sich als rückschrittlicher Beauty-Banause. Denn dazu verwendet man jetzt den sogenannten „Beautyblender“, eine Art Make-up-Schwämmchen, das aber auf gar keinen Fall als solches bezeichnet werden darf – denn wer würde schon 20 Euro für ein schnödes Schwämmchen ausgeben? Eben.

Meine Mode- und Lifestyle-Kolumne für die WELT KOMPAKT: So schminkt der Sommer.

„So schminkt der Sommer.” Meine aktuelle Lifestyle-Kolumne für die WELT KOMPAKT.

Aber es kommt noch besser. Beziehungsweise schöner. Denn seit Kim Kardashian wissen wir: Gene werden überbewertet und Wangenknochen sind nur eine Frage des richtigen „Contourings“. Einfach hellere und dunklere Farbe auf die richtigen Stellen platzieren – und schon verwandelt sich jedes Mondgesicht in den prägnanten Look einer Linda Evangelista. Apropos Kim: Die ist mittlerweile schon wieder „over contouring“. Damit uns morgens vor dem Spiegel nicht langweilig wird, gibt es bereits den Nachfolgetrend: das „Strobing“. Diese Make-up-Technik setzt auf Glanz und Schimmer – was aber natürlich nicht heißt, dass Sie bei sommerlicher Hitze den Puder weglassen dürfen! Das wäre ja auch zu simpel (und obendrein schlecht fürs Beauty-Geschäft). Nein, statt den Glanz wegzupudern müssen Sie ihn gekonnt aufpudern. Alternativ können Sie die sommerlichen Temperaturen aber auch fürs „Baking“ nutzen, bei dem viel Concealer mit reichlich Puder durch Wärme zu einem feinporigen Teint verschmolzen werden. Fehlt zum perfekten Make-up also nur noch der perfekte Sommer. 

(Die Kolumne erschien heute in der Print- und in der Online-Ausgabe der WELT KOMPAKT.)

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Wer noch mehr WELT-Kolumnen aus meiner Feder lesen möchte – bitte schön: Hier sind meine gesammelten meine Mode- und Lifestyle-Kolumnen. Viel Spaß!

 

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 24. Juni 2016, 10:43 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 481 | Kategorie: Meinungen, Modekolumne, | Tags: strobingmodekolumnekolumnecontouringbeautybaking
 

Es ist Mittwochabend, kurz vor halb neun. Ich bin müde, habe während des Rückflugs kaum geschlafen. Der Koffer ist noch unausgepackt, ohnehin muss ich eigentlich meine WELT-Kolumne für Freitag schreiben, sehr eigentlich sogar, denn Abgabe ist morgen. Stattdessen sitze ich auf der Terrasse – und schwelge in New-York-Bildern! Ja, vernünftig ist anders.


Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York.

Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York

Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York


Diesmal zeigen die Bilder kein Downtown oder Uptown, keine Häuserschluchten, keine Fifth Avenue und auch nicht den Central Park. Die Fotos zeigen Bushwick, ein Stadtviertel von Brooklyn, nördlich vom bekannteren Williamsburg gelegen, in dem ich bei meiner Freundin Katja wohnen durfte und das einen mit einem authentischen, unprätentiösen und ein bisschen schrägen Charme einfängt. Nicht auf den ersten Blick vielleicht, aber auf den zweiten oder spätestens dritten. Hier gibt es keine eleganten Flagship-Stores und auch keine Touristen, dafür viele kleine Läden, ebenso charmante wie leckere Restaurants und Künstlerkneipen, viel Streetart. Hier leben Hispanics neben Kreativen, auf der Straße hört man fast mehr Spanisch als Englisch. An den sehr heißen und fast schon grellen Sommertagen habe ich mich fast wie in New Mexico gefühlt. (Oder sagen wir: so, wie ich mir New Mexico vorstelle … ;-)) Man sitzt auf der Straße, quatscht bis spätnachts mit den Nachbarn, kauft frisch gegrillte Fleischspieße, die so lecker riechen, das man sogar vergisst, das man an Straßenstände eigentlich grundsätzlich nichts kaufen mag.


Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York

Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York

Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York

Bushwick Impressionen. Bushwick ist ein Stadtviertel in Brooklyn, New York


Es ist ein sehr lebendiges, unverbogenes Stadtviertel, undramatisch und dennoch spannend, das mich jetzt im Sommer besonders bezaubert hat. Deshalb wollte ich dir unbedingt noch ein paar Schnappschüsse zeigen.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 23. Juni 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 489 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, | Tags: travelreisennew york 2016new york
 

Mein Fitbit-Schrittmesser – ja, ich habe auch einen und trage ihn sogar ab und an –, mein Fitbit-Dings also behauptet, ich sei heute 20.302 Schritte gegangen. 2 - 0 - 3 - 0 - 2! Das schaffe ich sonst in … ach, lassen wir das besser.

Central Avenue: Waiting for the M Train

Roosevelt Island Tramway: Mit der Seilband durch Manhattan

Eisverkäufer in Soho

An der 5th Avenue, Ecke Central Park


Kurz gesagt, ich bin heute also ziemlich viel gelaufen. Erst in Soho (ja, wieder!), um die reizenden, sehr klassischen schwarzen Ballerinas von repetto noch mal zu probieren (und – öhm – zu kaufen). Auf der 5th Avenue, um … um …. ach, braucht man etwa einen Grund, um auf der 5th Avenue entlang zu flanieren? Zur Roosevelt Island Tramway, um mit der Seilbahn durch die Häuserschluchten in Midtown auf diese schmale Insel mitten im Eastriver zu entschweben. Über die Williamsburg Bridge, um die Aussicht auf Downtown und Uptown Manhattan zu genießen. Und schlussendlich noch durch Bushwick zum Restaurant Faro, wo ich diese Zeilen ganz altmodisch auf einem kleinen Fitzelchen Papier notiere, während ich auf mein Hauptgericht „Pastured chicken, crispy polenta, bacon, sauce foyet“ warte (das sich im Übrigen als überaus köstlich herausstellte!), um meine Notizen später abzutippen und ins Blog hochzuladen, damit du in Deutschland sie morgen früh liest, während ich noch schlafe. Jawollja!

Sonnenuntergang über der Wykoff Avenue in Bushwick

Wo auch immer du diesen Blogpost liest – in der U-Bahn, im Bus, im Büro, am Laptop daheim (verrätst du mir den Ort?): Hab einen fabelhaften Tag! Ab morgen schreibe ich für dich dann übrigens wieder aus Deutschand. Wie schnell die Zeit hier in New York City doch immer vergeht …

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 21. Juni 2016, 00:00 Uhr
Kommentare: 14 | Aufrufe: 633 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, | Tags: travelreisennew york 2016new york
 

Eigentlich wollte ich gestern in den Central Park. Uneigentlich war es aber Wochenende und mein M-Train fuhr nur bis zur Haltestelle Essex Street. Natürlich hätte ich umsteigen können. Gott sei dank habe ich es nicht getan. Denn so wurde aus meinem Nachmittag im Central Park einer jener Nachmittage, von denen wünschte man, sie würden nie enden ...


Ein Nachmittag in SOHO


Ein Nachmittag in SOHO: Greene Street


Ein Nachmittag in SOHO: Eiswagen


Ein Nachmittag in SOHO: Felix



Ein Nachmittag in SOHO


Ein Nachmittag in SOHO: Restaurant Felix

(PS: Wenn du in New York mit dabei sein willst, dann folge mir doch auf Snapchat. Auch dort bin ich „texterella”.)

 
Susanne Ackstaller, Montag, 20. Juni 2016, 09:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 508 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, | Tags: travelsohoreisennew york 2016new york
 

Warum wollte ich noch mal lieber nicht im Sommer nach New York kommen? Achja, wegen der Hitze und den 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. Und dem kochenden Asphalt. Kann man ja auch irgendwie verstehen.

Rooftop Restaurant des Whitney Museums im Sonnenschein

Skulpturengarten im Whitney Musem


Was für ein Glück, dass der Reiz, den Central Park mal mit Blättern zu sehen, dann aber doch größer war als meine Vorbehalte gegen New York im Sommer. Weil: sonst hätte ich doch einiges verpasst. Vor allen Dingen eine Stadt, die den Sommer so richtig genießt! Es riecht nach Gegrilltem, Musik klingt aus offenen Türen und Fenstern. Die Straßencafés sind gefüllt, in den Parks wird gepicknickt und in der U-Bahn hat jeder Zweite einen eisgekühlten Matcha-Tee in der Hand (ich natürlich auch! ;)) Auf der Highline kann man sich die Füße in Wasser kühlen – ja, das Paradies kann mit heißgelaufenen Füßen so simpel sein.

Picknicks im Bryant Park

Auf der Highline: Füße im Wasser

Auf der Highline


Und: Überall grünt und blüht es, in Williamsburg habe ich direkt an der Bedford Avenue sogar einen Vorgarten mit Salatpflanzen und Kräutern entdeckt. In den Bars gleich daneben wird Sangría und Rosé getrunken – die Stadt hat fast etwas Südländisches, so locker und leicht wird hier der Sommer gelebt.


Urban Gardening in Williamsburg

Straßenmusiker vor dem Metropolitan Museum auf Art

Sommer im Meatpacking District


Ich habe auf jeden Fall beschlossen, dass nach fünfmal New York im frühen und frostigen Frühjahr nun fünfmal Summer in the City dran ist.

Mindestens!

Achja: Kochenden Asphalt habe ich bislang noch keinen gesehen und die blaubehimmelten 28 Grad lassen sich auch sehr gut und gerne ertragen (besonders wenn man ständig von dem Regen jenseits des Atlantiks hört ...;-))

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 19. Juni 2016, 00:00 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 542 | Kategorie: Lifestyle, Reisen, | Tags: reisennew york 2016new york
 
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