mode-lifestyle
 

Wenn ich andere Lifestyle-BloggerInnen treffe, schäme ich mich immer ein bisschen: Zum einen natürlich, weil mein Lidstrich immer verwischt ist und mein Lippenstift sich ständig davon macht. Zum anderen weil ich kein bisschen nach Modebloggerin aussehe und auch ziemlich wenig von den Laufstegen berichten kann. Und zum dritten, weil ich keine Canon XXXXXL dabei habe – sondern nur mein kleines iPhönchen, mit dem ich alles, was du hier auf dem Blog siehst, fotografiere.

Doch, das ist mir peinlich. Also, ein bisschen.



Und ab geht die Party, die Foto-Party geht ab! :-)


Letztlich ist es einfach so, dass ich wahnsinnig gerne fotografiere. Aber keine Lust auf kompliziert und schwer habe. Ich will ganz easy fotografieren können! Und zwar möglichst immer. Motiv sehen, Kamera rausziehen, fokussieren. Klick und BÄM!

So soll das. So mag ich das.

Dann kam Fujifilm und fragte, ob ich Lust hätte, die Fujifilm instax mini 8 zu testen – eine Kamera, die vor allem eines verspricht: Spaß! Und einfaches Fotografieren. Klar hatte ich Lust – auch wenn das Fotografieren natürlich noch mal anders ist als mit meinem iPhone. Ganz anders! Denn die Fujifilm instax mini 8 ist eine Sofortbildkamera. So eine, wie mein Opa sie in den späten Siebzigern hatte. Und deiner vermutlich auch.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie andächtig wir alle um ihn herumstanden, wenn sich das Foto mit leisem Surren aus seiner Kamera schob. Und wie gespannt wir auf das Foto waren, das sich vor unseren Augen entwickelte. Erst war es ganz weiß, dann sah man Konturen, Farben, schließlich Menschen! Natürlich war das Bild immer schrecklich überbelichtet. Natürlich war es kein Foto, das den Ansprüchen eines richtigen Fotografen genügte. Natürlich sah man darauf immer ein wenig krank und gleichzeitig doch froh und gut gelaunt aus – was daran lag, dass Opas Sofortbildkamera einfach richtig viel Spaß machte! Auch wenn die Fotos an und für sich nur „naja“ waren.



Bitte lachen!


Und was soll ich dir sagen: Es hat sich in den letzten vier Jahrzehnten nicht wirklich viel geändert! Immer noch sind die Fotos “naja”. Instant-Fotos halt – aber mit ganz viel schrägem Charme!  Und immer noch macht das Fotografieren sagenhaft viel Spaß. Schlimmer noch: Wenn man einmal mit dem Knipsen angefangen hat, möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören! Und immer noch wartet man bei jedem neuen Foto ganz gespannt, wie es sich entwickelt!

Das Prinzip ist also dasselbe geblieben – und doch ist alles ganz anders: Die Kamera ist zum Beispiel kein kastiges 70er-Dings mehr, sondern geschmeidig und sexy und in verschiedenen Farben (klick hier für die ganze Farbenpracht: rosa, hellblau, gelb, weiß und schwarz) erhältlich. Spielzeug plus gute Laune galore!

Technisch ist das Gerät äußerst einfach: Auspacken und losknipsen. Das ist alles. Gut, fast alles. Denn die Belichtung muss man manuell einstellen: dazu dem Blinklicht folgend die Belichtung auf „innen“, „bewölkt“, „sonnig“ oder „sehr sonnig“ stellen – und voilà: Schon passt die Blende. Das heißt: meistens: Denn sehr helles Sonnenlicht kriegt die Blende nicht so ganz geregelt. Die Bilder werden dann überbelichtet. Da hilft auch der High-key nicht wirklich, der für besonders helles Licht gedacht ist. Aber mal unter uns: Das ist egal. Die Fujifilm instax mini 8 ist Spaß und Party! Verwackelt, verrutschter Ausschnitt, falsche Belichtung? Egal, so lange alle auf den Bildern lachen! Um danach zu rufen: Zeig doch mal! (Und das werden sie – versprochen!)



Das Leben ist ein Fest! (Und gerne ein bisschen überbelichtet! ;-))


Okay, ein bisschen meckern muss ich doch: Hätte man die Kamera nicht ein wenig kleiner und die Bilder dafür ein biiiisschen größer machen können? Die Bilder sind nämlich schon sehr ... zierlich. Und die Kamera dafür eine ziemliche Wuchtbrumme. Da hat man ordentlich was in der Hand, oja. :-) Vermutlich gibt es deshalb auch ein eigenes Täschchen – in abgestimmten Farben. Süß.

Fazit: Ich mag die Kamera. Sie ist lustig und macht Spaß. Genau das richtige für einen Mädelsabend, das Oktoberfest und deine Geburtsparty. Oder die Hochzeit der besten Freundin. Für Gelegenheiten also, wo der Moment zählt – und weniger die gestochen scharfe Qualität.

Mehr Infos zu der Kamera findest du hier. Kaufen kannst du die FujiFilm instax mini 8 zum Beispiel bei Amazon*. Der UVP liegt bei 89 Euro (bei Amazon habe ich die Kamera aber auch günstiger gesehen). Was nicht viel ist. Aber wie schon vor 40 Jahren kommt man dann mit den Filmen auf seine Kosten – von einem billigen Vergnügen kann man also nicht direkt sprechen ...

... aber von einem Vergnügen auf jeden Fall. :-)

*Affiliate-Link

***

Kamera und Filme wurden mir von Fujifilm kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Produkttest wurde bezahlt.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 29. September 2014, 09:43 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 387 | Kategorie: Lifestyle | Tags: , , , ,
 

Manchmal schaue ich mir meine kleine Welt an und kann mein Glück gar nicht fassen:

Dass ich zufälligerweise in genau diese Welt hineingeboren wurde. Dass ich da leben darf, wo ich lebe – nämlich in einer der wohlhabendsten Regionen weltweit. Dass hier Frieden herrscht, und Demokratie, und dass ich meine Meinung sagen kann, ohne Angst! Dass ich keinen Hunger habe, dass ich nicht fliehen muss. Dass ich in einer Gesellschaft und zu einer Zeit lebe, in der sich Frauen nicht verstecken müssen, sondern ihr eigenes Leben leben und sich verwirklichen können. Und in einem Land, in dem ich eine hervorragende Ausbildung genießen durfte und dadurch jetzt meinem Traumberuf nachgehen kann. Dass ich in einer Familie aufgewachsen bin, die mich gefördert hat und mir so viel mit auf den Weg gegeben hat.



Abendzauberlandschaft.


Vor allem bei meinen abendlichen Spaziergängen, mit Blick auf diese liebliche Landschaft wird mir klar, wie gut es das Leben mit mir meint. Trotz Haken und Ösen, die es natürlich auch bei mir, in unserem Land, in unserer Gesellschaft gibt.

Und für einen Moment bin ich rundum glücklich.

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 28. September 2014, 18:13 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 343 | Kategorie: Meinungen | Tags: , , ,
 

Eigentlich sollte hier ein Produktreview stehen. Ein gut bezahlter. Meine Testleserinnen fanden ihn unterhaltsam, die PR-Agentur prima. Ja, es war ein guter, ehrlicher, authentischer Review. Ich mochte ihn auch. Und ich habe ihn gerne geschrieben.

Und dennoch steht hier nun etwas anderes als der geplante Testbericht. Weil mir derzeit so vieles durch den Kopf geht, was das Bloggen allgemein, mein Blog, meine Art zu bloggen betrifft. Und meine Ziele. Erst kürzlich hatte ich geschrieben, dass ich mit Texterella Geld verdienen will. Was ich immer noch mehr als legitim finde, bei mir ebenso wie bei anderen Bloggern. Ich freue mich, dass das viele Leser offensichtlich ähnlich sehen und die Resonanz in den Kommentaren so positiv war.



PR und Werbung essen Blogseele auf?


Aber. ABER!

Dann lese ich diesen Beitrag, von einer Bloggerin die ihre Blogseele verkaufte. Die ihr Blog vollramschte mit Samples und Events und Give-aways … und sich damit selbst ins Abseits schoss. Denn niemand will nur noch PR-Einheitsbrei lesen! Ich auch nicht.

Und dann dieser Artikel in der NY Times: von einem amerikanischen Ehepaar, ihrem ehemals bezaubernden, viel gelesenen Blog Young House Love. Davon wie es zunehmend seichter wurde, immer häufiger gefüllt mit PR-Platzierungen – statt mit liebevollen Blogtexten. Ich lese auch von zunehmender Lustlosigkeit, von Überarbeitung, von Blogger-Burn-out, von Zweifeln.

Das schlimmste: In vielem erkenne ich mich selbst, zumindest sind da erste Tendenzen. Vielleicht sogar mehr gefühlt als faktisch.

All das will ich nicht. Und ich frage mich, ob die eierlegende Wollmilchsau – ein authentisches, glaubwürdiges, nicht zugeramschstes Herz-Blog, das dennoch Geld einbringt – wirklich möglich ist.

Ich weiß es nicht. Vor ein paar Wochen noch war ich mir sicher, dass das geht. Nun bin ich mir da nicht mehr so sicher. Denn ehrlich gesagt, ich kenne kein Blog, das diesen Spagat wirklich schafft. Dauerhaft schafft! Manchen gelingt er besser als anderen. Aber dennoch werden die meisten erfolgreichen Blogs irgendwann zu einer routinierten, unechten PR-Maschine. Voller Kooperationen, platzierter Produkte, Werbelinks und gekaufter Storys. Einige Kolleginnen sprechen schon von einer Blog-Blase, die bald platzen könnte. Weil niemand mehr die hoch perfektionierten und inszenierten “PR-Blogs” lesen mag.

Den Produkttestbericht habe ich auf jeden Fall erstmal verschoben. Auf nächsten Montag. Ist das unprofessionell? Mir egal. Vielleicht sehe ich bis dahin ja klarer. Vielleicht habe ich bis dahin einen Weg aus meinem Dilemma gefunden. Drück mir die Daumen! :-)

***

Hast du eine Meinung dazu? Schreib sie mir in die Kommentare! Sie interessiert mich, sehr! Oder bist du selbst Bloggerin? Dann verrate mir deinen Weg!

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 26. September 2014, 05:00 Uhr
Kommentare: 37 | Aufrufe: 968 | Kategorie: Meinungen
 

Apropos Herbstfarben: Wer diese wunderbaren Farben auch an grauen Herbsttagen (jaja, die gibt es ja leider auch! Pfffft!) nicht missen will, dem empfehle ich diese Taschenpracht von GRETCHEN. Klar, sie sind nicht billig, aber wenn sie uns vor einer Herbstdepression bewahren (und das können sie, definitiv!), ist die Rechnung schon wieder eine andere ... :-)

Tango Pouch von Gretchen in Orange
Wider der Herbstdepression: Tango Pouch von GRETCHEN in Orange* ...


Tango Pouch von Gretchen in softem Rot
... in sanftem Rot * ...

Tango Pouch von Gretchen in glänzendem Rot
... oder in der glänzendem Variante*!

Ich persönliche liebe Gretchen ja schon seit Jahren. Letztes Jahr habe ich sogar in Freising (!!) eine gefunden. In einer etwas abgelegenen Seitenstraße hatte ein kleiner, sehr liebevoller Laden mit unfassbar schönen Taschen eröffnet ... Ich muss mal gucken, ob es den überhaupt noch gibt. (Das Freisinger Publikum ist nicht so taschenaffin wie ich, fürchte ich. ;-))

PS: Noch mehr schöne Dinge gibt es hier: Klick!

*Affiliate-Link

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 24. September 2014, 08:05 Uhr
Kommentare: 8 | Aufrufe: 499 | Kategorie: Mode, Accessoires , Taschen | Tags: , , , , ,
 

Urplötzlich ist es kein kalter Sommer mehr. Nein, es ist ein wunderbarer Herbst. Die Luft ist so prickelnd wie eiskalter Champagner und die Natur einziges Farbfeuerwerk, nein: ein Regenbogen auf Speed.

Erwähnte ich schon, dass ich den Herbst liebe? Nein?


Abendrotrotrotrot!

Jetzt weißt du es. :-)

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 23. September 2014, 19:42 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 270 | Kategorie: Lifestyle | Tags: , , ,
 
Seite 1 von 339 Seiten  1 2 3 >  Letzte »


Herzblutdinge

Herzbluttexte


WERBUNG







KOOPERATIONEN



 
WERBUNG

navabi.de

© 2014 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de