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It's the little things
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Susanne Ackstaller, Samstag, 24. Januar 2015, 15:28 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 219 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen, | Tags: wohnenlivinglifestyleit's the little things
 

Ich habe hier schon viel und oft über meine diversen „Mängel“ (Bauchspeck! Erste Fältchen! Hautunreinheiten!) gejammert – deshalb starte ich heute mal mit einer ziemlichen Lobhudelei: Ich habe schöne Haare! Sie glänzen, sind griffig und sehr pflegeleicht. Jedes einzelne Haar ist zwar sehr fein, aber Gott sei dank habe ich so viele davon, dass sie in Summe üppig wirken. Oft werde ich auf meine klassische Frisur angesprochen („Wo lässt du dir eigentlich die Haare machen?“), und das, obwohl es der allersimpelste Schnitt überhaupt ist. Und das allerbeste: Ich habe noch kein einziges weißes Haar, yeah!

Die besten Tipps für schöne glänzenden Haare
Ich mag meine Haare. :-)


Ich tue zwar nicht viel für meine Haare, aber offensichtlich das richtige. Deshalb verrate ich dir heute meine Haarpflegetipps. Vielleicht ist ja auch für dich was dabei.

Der richtige Schnitt.

Wie wichtig der richtige Schnitt ist, merke ich immer dann, wenn meine Frisur von einem Tag auf den anderen „kippt“. An einem Tag waren die Haare noch toll, fielen wunderbar und ließen sich in Minuten stylen – und dann plötzlich folgt ein Bad-Hair-Day auf den anderen. Schrecklich. Wie oft ich meine Friseurin schon angerufen habe, um verzweifelt noch einen Termin zwischen den Terminen zu „erbetteln“! Weil ich es einfach nicht ertragen konnte, mit diesem Mopp auf dem Kopf zehn Tage bis zum nächsten regulären Termin herumzulaufen ...

Kurz und gut: Wenn du mit deinen Haaren nicht zurecht kommst, wenn sie nur direkt nach dem Friseurbesuch gut aussehen, wenn du ständig auf der Suche nach „der“ Frisur bist, weil dich deine Haare einfach nicht glücklich machen – dann hast du den falschen Schnitt. Und den falschen Frisör. Such dir nen neuen. Schnitt UND Frisör.

Die richtige Frisur.

Ich gebe zu, dass die Situation ein wenig besser geworden scheint. Trotzdem gibt es immer noch viel zu viele Frauen, die ab der “Lebensmitte“ mit einer betonierten Blumenkohldauerwelle unterwegs sind. Am liebsten noch mit auffälligen, unnatürlichen Strähnchen: blond auf braun, braun auf Blond. Uuaah. Warum? Ich habe keine Ahnung! Denn: Schön ist das nicht. Schmeichelhaft auch nicht. Im Gegenteil: Es macht alt und irgendwie auch verbittert.

Falls dir dein Frisör also zu kurzen, dauergewellten Haaren mit Strähnchen in Komplementärfarben rät: Steh auf und verlass den Salon! Sofort. SOFORT!


Die richtigen Pflegeprodukte für schöne, glänzende Haare
Mein Haarpflege-Programm: Zwei Shampoos, leichter Festiger, Haarwachs.

Die richtige Pflege.

Im Grund bin ich da gar nicht der richtige Ansprechpartner. Denn ich habe sehr unkomplizierte Haare. Was vermutlich auch daran liegt, dass ich lieber in einen guten Frisör investiere als in aufwändige und teure Pflegeprodukte. Denn mit dem richtigen Schnitt wird auch die Pflege einfach(er). Conditioner etc. verwende ich so gut wie nie und ob ich Haarpflegeprodukte mit oder ohne Silikone kaufe, ist mir ziemlich egal.

Dafür wechsle ich das Shampoo häufiger: Ich habe immer zwei oder drei in der Dusche stehen – derzeit La Biosthetique “Dry Hair” und Fekkai Apple Cider – und nutze sie abwechselnd. Ich habe den Eindruck, dass ich so einen „Gewöhnungseffekt“ vermeide und das dies meinen Haaren gut tut. Aber vielleicht ist das auch nur Einbildung. ;-)) Außerdem spüle ich meine Haare zwar täglich durch – sie stehen morgens nämlich in alle Richtungen – shampooniere sie aber nur jeden zweiten Tag, und auch dann nur einmal. Mehr Wäsche muss meines Erachtens nicht sein (außer du arbeitest in einem Kohlebergwerk oder hast sehr fettiges Haar ...)

Apropos Haare waschen – bzw. nicht waschen: Hast du schon mal von No Poo gehört? Nach dieser Methode wäscht man sich die Haare ganz ohne Shampoo. Also: immer!

Die richtigen Utensilien.

Ich verwende nur Bürsten mit Naturborsten und breitzinkige Hornkämme, alles andere fühlt sich für mich schrecklich ungesund an. Ich bin der festen Überzeugung, dass billige Bürsten und Kämme für Haare weit schlimmer sind als Discounter-Shampoos.


Die richtigen Haarpflegeutensilien: Hornkamm, Bürste mit Naturborsten, Braun SensoDryer Satin Hair
Die richtigen Utensilien: Kamm und Bürste aus Naturmaterialien – und ein guter Föhn.

Der richtige Fön.*

(Fön? Föhn? Ich kann mir die richtige Schreibweise nie merken, bin aber gerade auch zu faul für den Duden ... ;-))

Ich habe in den letzten Jahren eine unfassbare Anzahl an Föhnen geradezu verschlissen: Einige gaben einfach den Geist auf, andere wurden von den Kinder fallen gelassen und gaben dann ihren Geist auf.

Ich blicke also tatsächlich auf einen großen Fön-Föhn-Erfahrungsschatz zurück – und wenn ich eines dabei gelernt habe, dann folgendes: Auch wenn Haartrockner eigentlich nur die Haare trocknen, lohnt es sich doch in ein gutes Produkt zu investieren. In einen Föhn, der genug Power hat, damit die Föhnerei nicht ewig dauert. Und zugleich sanft genug bläst, um die Haare nicht versehentlich anzuschmoren.

Die Anfrage von Braun, ob ich Lust hätte ihren neuen Haartrockner SensoDryer Satin Hair 7 zu testen, kam gerade recht, weil der letzte Föhn leider in der Umkleidekabine eines Schwimmbads verschollen war. Was ehrlich gesagt kein wirklicher Verlust war, denn er war ziemlich „schwach auf der Brust“, so dass das Trocknen selbst von meinen recht kurzen Haaren eeeewig dauerte. Und das mir, der Ungeduld in Person! Da machten sich die 2.000 Watt des Braun SensoDryers sehr positiv bemerkbar!

Haare richtig föhnen (à la Susi).

Kurz gesagt dauert das Haarstyling mit meinem neuen Fön nicht länger als maximal fünf Minuten: Ein bisschen Festiger ins Haar, dann die Haare kopfüber – für mehr Volumen – fast trocken föhnen, zum Schluss mit der Rundbürste in Form bringen oder die Haare glatt föhnen. Fertig.

Vor allem beim Formföhnen habe ich den SensoDryer Satin Hair für seine Handlichkeit zu schätzen gelernt. Und für den Hitzeschutz, der dafür sorgt, dass die Temperatur nie über 130 Grad steigt: Warm genug um die Haare gut formen zu können, aber ohne sie zu überhitzen! Mit dem Antippen der Kaltlufttaste kann man das Styling dann ganz easy fixieren. Sehr praktisch.

Überhaupt ist die Bedienung seht nutzerfreundlich gestaltet: Ansteigende rote Lämpfchen zeigen an, welche Wärmestufe man gerade benutzt. Unabhängig von einander wählbar sind vier verschiedene Wärmestufen und zwei verschiedene Gebläsestärken – insgesamt also acht unterschiedliche Kombinationen. Die Kaltluft kann man per Taste ein- und ausschalten, man muss den Knopf also nicht wie bei vielen anderen Haartrocknern gedrückt halten.


Braun SensoDryer Satin Hair plus Reisefön
Groß und klein: Der Braun SensoDryer Satin Hair in der Normal- und in der Reisegröße.


Und dann ist da noch Ionen-Technologie IONTEC, die durch die Freisetzung von aktiven Ionen für glänzendes Haar sorgt. Oder sorgen soll – denn zugegebenermaßen kann ich das nicht wirklich beurteilen. Ich habe ja praktischerweise mit oder ohne Föhn glänzendes Haar. :-)) Andererseits kenne ich die Technik von der Braun-Haarbürste Satin Hair**, die ich auf Anraten einer Kollegin gegen Töchterleins fliegendes Langhaar einsetzte. Erfolgreich. Von daher bin ich geneigt zu glauben, dass an der Ionentechnik durchaus etwas dran ist.

Kurz und gut: Ich war mit dem SensoDryer Satin Hair von Braun sehr zufrieden!

So und jetzt kommt’s: Damit auch du ihn ausprobieren kannst, verlose ich ein Exemplar. Schreib mir einfach deine besten Haarpflegetipps – egal ob langes Haar, trockene Spitzen, Spliss oder Locken – ins Kommentarfeld und schon wanderst du in die Lostrommel!

Der Fön kostet rund 75 Euro (unverbindliche Preisempfehlung). Online kaufen kannst du ihn zum Beispiel bei Braun direkt oder bei Amazon**.

Gewinnspiel und Teilnahmebedingungen.

Mitmachen kann jeder – natürlich auch Männer (die vielleicht gerade einen neuen Fön brauchen?! Als Valentinsgeschenk, das sage ich besser gleich dazu, ist der Föhn allerdings völlig unbrauchbar: KEINE Frau wünscht sich einen Föhn!) Natürlich auch Frauen unter 40! ;-)) Über 18 solltest du allerdings schon sein. Und einen Wohnsitz in Europa haben.

Wer gewinnen will, hinterlässt mir wie gesagt im Kommentarfeld einen Kommentar zu seinen persönlichen Haarpflegetipps und teilt dieses Posting auf Facebook, twitter etc.

***Fabelhaftes Gewinnkarma macht es übrigens (davon bin ich fest überzeugt!), wenn du Texterella auf Facebook likest. ;-))***

Das Gewinnspiel läuft bis nächsten Freitag, 30. Januar, 24 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird per Losverfahren auf random.org ermittelt und per eMail benachrichtigt. Wird auf diese Benachrichtigung nicht innerhalb von einer Woche reagiert, verlose ich den Föhn ein zweites Mal.

Der Versand des Föhns erfolgt dann über die Agentur Brandzeichen, an die ich die Adresse des Gewinners/der Gewinnerin weitergebe.

WICHTIG: Aus leidiger Erfahrung möchte ich noch darauf hinweisen, dass es auch im Gewinnfall keinen Anspruch auf den Fön gibt, zum Beispiel bei Irrtümern, Beschädigung oder falls er auf dem Postweg verloren geht.

Jetzt aber: VIEL ERFOLG! :-)

*Dieses Posting wurde von Braun gesponsort. Gekauft wurde aber nicht meine Meinung, sondern nur meine Arbeit.
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Susanne Ackstaller, Freitag, 23. Januar 2015, 09:00 Uhr
Kommentare: 22 | Aufrufe: 634 | Kategorie: | Tags: satin hairrichtig föhnenhaarpflegetippshaarewaschen ohne shampoohaarebraun sensodryer
 

Tage wie dieser: Die Heizung ist kaputt. Der Himmel ist grau. Die Arbeit türmt sich (okay, das ist ein Luxusproblem!). Ein richtig feiner Bad-Day also. Ohne „Hair“, denn zumindest die Haare sitzen, und ich muss dazu noch nicht mal aus einem Flugzeug steigen (würde aber gerne! ;-).

Dieser Tag ist also ein klarer Fall für Schuhe. Gute-Laune-Schuhe!

Sandalen von Dolce & Gabbana
Sandalen von Dolce & Gabbana, bei MatchesFashion.

Voilà! Und sag jetzt nicht, dass du nicht sofort besser gelaunt bist! (Reduziert sind sie übrigens auch noch ... aber ich will nix gesagt haben, ne?!)

Und wer es ein wenig schlichter mag ...

schwarze Sandalen von Peter Kaiser
Schwarze Sandalen von Peter Kaiser.* Gesichtet bei Breuninger.

Bitte schön! :-) Schön, schlicht, schwarz – wo steht denn das gute Laune immer bunt ist, hm?

Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass das Wetter nachzieht, sobald wir uns alle Sandalen kaufen! Ich fang dann schon mal an.

PS: Noch mehr Schönes gibt es übrigens unter “Lieblingsprodukte”!

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Susanne Ackstaller, Mittwoch, 21. Januar 2015, 11:05 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 370 | Kategorie: Mode, Schuhe , | Tags: sommer 2015schuhesandalenpeter kaisermode am mittwochmodedolce & gabbana
 

Ich liebe mein Blog. Und ich liebe meine Leserinnen. Ich freue mich über ihr Feedback, ihre Mails, ihre Kommentare. Darüber, dass hier jeden Tag ein paar Hundert Menschen vorbeischauen und lesen, was ich zu sagen habe. Das macht mich froh. Und dankbar.

Manchmal läuft aber auch etwas schief.


rosa Wolken über dem Ampertal
Ach wären doch alle Wolken immer nur rosa!


So kam es kürzlich bei meinem Weihnachtsgewinnspiel zu einem Missverständis: Ich hatte drei Produktsets von TEOXANE im Wert von jeweils 300 Euro ausgelobt. Natürlich fand ich diese Gewinne sehr großzüigig, aber da ich TEOXANE als überaus nettes und bloggerfreundliches Unternehmen kenne, hat mich dieses Großzügigkeit nicht weiter verwundert. Die Produkte kamen dann auch schnell zu mir ins Haus, jeweils hübsch von TEOXANE verpackt.

Vorangegangen war ein Mailwechsel mit der PR-Abteilung – den ich allerdings in einem wesentlichen Punkt missverstanden hatte. Denn tatsächlich beinhalteten die Päckchen jeweils ein Produkt, nicht drei. Das habe ich aber erst erfahren, als sich eine der Gewinnerinnen bei mir meldete und mich darauf hinwies.

Natürlich habe ich mich sofort entschuldigt, natürlich war mir das Ganze extrem (!!) peinlich. Und natürlich verstehe ich die Enttäuschung. Denn die Produkte genießen zurecht einen guten Ruf und natürlich freut man sich, wenn man so tolle Produkte gewinnt. Klar ist man enttäuscht, vielleicht sogar sauer, wenn man dann statt drei dieser hochwertigen Produkte nur eines bekommt.

Deshalb möchte ich mich hier auch noch mal öffentlich entschuldigen: Bei den drei Gewinnerinnen und bei TEOXANE. Ich denke, ich muss nicht betonen, dass ich hier niemanden „täuschen“ wollte. Ich habe einfach nicht aufgepasst, nicht genau genug gelesen und vor allem die Päckchen nicht geöffnet. Sonst hätte ich das Schlamassel bemerkt, bevor es eines wurde.

Ausdrücklich danken möchte ich Frau Hörnig von TEOXANE, die sehr souverän und sympathisch auf die Mails von zwei Gewinnerinnen reagierte und nun freundlicherweise das Set für alle drei Gewinnerinnen komplettiert. Vielen herzlichen Dank dafür!

Was ich persönlich daraus gelernt habe: Bei Gewinnspielen lieber alles doppelt prüfen. Denn wie schnell dreht sich (m)eine freundlich gemeinte Geste ins glatte Gegenteil.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 19. Januar 2015, 16:19 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 638 | Kategorie:
 

Xenia Rabe-Lehmann war (als Senior Beraterin einer Berliner Agentur) über einige Jahre meine Kundin. Dann wurde sie Facebook-Freundin, dann Blogleserin. Irgendwann habe ich sie gefragt, ob sie Lust auf ein Montagsinterview hätte. Erst wollte sie nicht, dann aber doch, Gott sei dank!, denn Xenia ist für mich ein wenig der Prototyp meiner „Montagsfrauen“: klug, humorvoll, herzenswarm, gebildet – und mit über 40 genauso attraktiv wie mit Anfang 20. Mindestens.

Xenia ist studierte Publizistin, hat viele Jahre in der PR und seit 15 Jahren in der Werbung gearbeitet. Privat gehört ihr Herz dem Gärtnern – ihr Garten ist ihre große Leidenschaft, dem sie, die Berliner Großstadtpflanze, mittlerweile sogar ein Blog gewidmet hat: berlingarten. “In meinem Garten finde ich den perfekten Ausgleich zum Job am Schreibtisch. Hier geht alles seinen entschleunigten Gang“, sagt sie. “Der Garten ist ganz meins und spiegelt meine Persönlichkeit wider.“

Das Blog ist aber nicht nur Selbstzweck: Es geht um den Erhalt ihres Gartens, handelt es sich doch um einen Schrebergarten. „Schrebergärten liegen zwar einerseits wahnsinnig im Trend, werden aber andererseits – zumindest in Berlin – an allen Ecken und Enden von Planierraupen bedroht.“ Von daher hat berlingarten durchaus auch ein politisches Anliegen.

Xenia Rabe-Lehmann aus Berlin.
Xenia Rabe-Lehmann, 47.


Für 2015 hat sich Xenia Spannendes vorgenommen: raus aus der Komfortzone und etwas Neues wagen. Unter anderem auch das Montagsinterview auf texterella … :-) Ich freue mich sehr darüber, liebe Xenia!


Wie würdest du deine Einstellung zu Mode bezeichnen oder beschreiben? Hat sie sich im Laufe deines Lebens verändert?

Mode interessiert mich. Ich lese zwar keine Zeitschriften und schnuppere auch nur bei ausgesuchten Blogs wie texterella rein, aber ich nehme mein Umfeld wahr und weiß instinktiv, was von den „Trends der Straße“ für mich adaptierbar ist. Und dann habe ich zwei Freundinnen aus der Modebranche, bei denen ich zu bestimmten Terminen schon heute die Klamotten des nächsten Jahres kaufen kann: Musterteile, die ich günstig schieße wie die silberfarbenen Leggings von Barbara Becker, die erst im Frühjahr/Sommer 2015 im Handel sein wird. Solche Anlaufstationen sind auch insofern praktisch für mich, da ich überhaupt nicht mehr gern shoppen gehe, sondern nur noch gezielt einkaufe.


Xenia in silbernen Leggins von Barbara Becker.
Early Adopter: Silberleggings vom kommenden Sommer! (2014)


Als junges Mädchen und auch noch als Studentin war das anders: Damals habe ich den Großteil meiner Freizeit in den Fußgängerzonen verbracht. Immer auf der Suche nach den besten Schnäppchen. Ich bekam 200 DM von meinen Eltern pro Saison, davon musste ich alles an Klamotten und Schuhen (!) bestreiten. Mein Interesse, möglichst gut und viel für wenig zu bekommen, war daher enorm.


Xenia mit 20
Schon immer eine Garten-Liebhaberin! (1987)


Heute lasse ich mich von meiner Teenager-Tochter durch die Kaufhäuser schleppen und durch sie inspirieren, ohne aber etwas anzuprobieren oder zu kaufen. Ich steuere meine wenigen Stationen an, wenn ich Ruhe habe und ganz für mich den Einkauf genießen kann. Das sind z. B. die Läden der Berliner Labels Evelin Brandt, IchJane oder Sylvia Heise, in denen ich nach schönen und reduzierten Teilen schaue.

Internet-Shopping ist übrigens nichts für mich, ich will die Stoffe anfühlen, die Schnitt-Details sehen und die Passform sofort testen können.


Welche Stilrichtung bevorzugst du? Wie hat sich dein Geschmack im Laufe deines Lebens verändert – und warum?

Ich trage im Prinzip seit ich 20 bin ganz ähnliche Sachen. Die Röcke sind heute nicht mehr so kurz, klar. Aber schwarze Anzüge oder Kleider, graue Blazer, gut sitzende Jeans plus weißes oder schwarzes T-Shirt oder Bluse, das sind die Basics, die ich wohl auch mit 70 noch lieben werde. Und meine Chucks und Vans, die ich seit meiner Teenagerzeit trage – ein Paar sogar noch als Original und von meiner Tochter neidisch beäugt.


Stilbrüche
Xenia mag Stilbrüche ... (2014)


Mein Styling: Ich mag Stilbrüche. Perlenkette? Nur zu Jeans- oder Lederjacke! Prinzessinnenröckchen? Gern mit Waldbrandaustreter-Boots. Ton-in-Ton muss auch nicht sein. Wie sagen die Damen bei Shopping Queen gern: „Die Steppnähte deiner Schuhe passen farblich nicht zu den Ohrringen, das gibt Punktabzug.“  Papperlapapp für mich. Ich liebe für Accessoires, Schuhe, Taschen, Hüte, aber auch Mäntel, starke Farben wie gelb, rot, lila, signalblau. Oder mein grüner Mantel. Ich denke mir: Das Grün passt zu nichts, also irgendwie auch wieder zu allem.


Graues Outfit
... und reduzierten Look. (2014)


Wie ich meine Stilrichtung beschreiben würde, weiß ich gar nicht mal: eher reduziert als verspielt, eher sportlich als folkloristisch. Ich weiß aber, wie ich wirken möchte: souverän und unverkleidet. Auf jeden Fall soll sich die Kleidung mir unterordnen und nicht andersherum. Schön und ausgewählt ja, aber nicht zu auffällig. Das finde ich auch deshalb wichtig, weil ich mit 1,80 m Größe (oft plus hohe Hacken) auch so schon ein Statement bin.


Hattest du modische Vorbilder? Personen oder Persönlichkeiten, die deinen Stil geprägt haben – oder eine modische Ära?

Ich habe mir mein Studium als Visagistin für Chanel verdient, daher hat mich Coco geprägt. Ich identifiziere mich mit ihrem Vermächtnis, dass Kleidung zwar elegant sein soll, die Frau aber nicht einengen oder in ihrer Aktivität bremsen. Ihr Viel-Schwarz-Look passt ebenfalls zu mir. Ich habe noch den Trend erlebt, sich nach Farbtypen testen zu lassen. Ich bin eindeutiger Wintertyp, sodass schwarz-weiss, ergänzt um dunkelblau und klare, kühle Töne, mir gut steht.


Hast oder hattest du ein Lieblingskleidungsstück?

Vor einem Vierteljahrhundert habe ich mir als Studentin aus einem wolligen Missoni-Stoff einen schlichten, leicht ausgestellten Rock genäht. Wenn ich den im Herbst das erste Mal wieder anziehe, fühle ich mich sauwohl. Lustig ist, dass manche meiner Freundinnen und Kolleginnen dann sagen: „Ach schön, dass du den wieder anhast“, den Rock also wie einen lieben alten Freund begrüßen.


Xenia im Rock von Missoni
“Alter Freund”: Rock aus einem Stoff von Missoni” (2014)


Wenn ich mich bei einer Kleidergattung bedanken sollte, dann bei Strickjacken. Als notorische Frostbeule habe ich zig Exemplare vom klassischen Cardigan über Fransenmodelle, Kingsize-Hüllen bis hin zu kuscheligen Strickblazern im Schrank.


Wie hat sich deine Einstellung zu Schönheit und Aussehen in den letzten Jahren verändert? Inwieweit hat das Älterwerden damit zu tun?

Ich habe kein Problem mit meinem Alter, trauere meinem Jugendgesicht aber doch eindeutig nach. Komischerweise wirkt sich das nicht dahingehend aus, dass ich umso fleißiger im Tuning wäre, sondern sogar nachlässiger geworden bin – oder sollte ich sagen: entspannter? Ungeschminkt wäre ich mit Anfang 20 noch nicht mal zum Mülleimer gegangen. Und ich wasche mir auch nicht mehr täglich die Haare, früher war das selbstverständlich.


Wohlfühllook
Wohlfühllook! (2014)


Ansonsten kann ich zufrieden sein mit meinem Äußeren: Ich habe bis heute das Glück, dass ich essen kann bis der Arzt kommt, aber nie ein Schneider auch nur eine Naht auftrennen müsste. Ein rundlich-weicheres Gesicht kann ich mir allerdings abschminken. Es gibt ja den Klischee-Klassiker „Kuh oder Ziege?“ – was ich sein werde, ist klar.


Zur Kosmetik: Bist du eher der Wasser-und-Seife-Typ oder glaubst du an die Möglichkeiten moderner Produkte?

Ich bin gezwungenermaßen ein Wasser-Seife-Typ. Und da habe ich hier auch eine Botschaft: Mädels, falls ihr hartnäckige Hautrötungen und Bläschen am Kinn und rund um den Mund habt, dann kann das eine spezielle Krankheit sein, die keine Akne ist, wie mir selbst die Spezialisten in der Charité jahrelang weismachen wollten. Das ist wahrscheinlich eine periorale Dermatitis. Man kennt sie auch als Stewardessen-Akne, die häufig vorkommt und ab dem 30. Lebensjahr auftritt.


Xenia Rabe-Lehmann 2013
Bei der Hautpflege gilt: “Weniger ist mehr.” (2013)


Was bei den meisten Frauen völlig ok ist, kann meine Haut nicht ab. Sie wird durch Feuchtigkeitscreme und Make-up überfeuchtet, die Hornschicht quillt auf, die natürliche Hautbarriere gerät aus der Balance.  Es kommt zu Hautirritationen. Nun entsteht ein klassischer Teufelskreis: Weil man Pusteln bekommt, verwendet man die viel zu scharfen Akne- und Abdeckprodukte – was zu noch mehr Entzündungen führt.

Und nun zurück zur Frage: Wenn man nach der Diagnose konsequent NICHTS mehr an Pflege oder Make-up verwendet, wird es viel besser. Also benutze ich neben einem medizinischen Gel nur Augenpflege, die ich auch auf die unkritische Stirn auftrage, und gönne mir da auch was Teureres. Sehr achte ich auch auf die Pflege von Hals und Dekolleté.


Du bist auf Reisen und hast deine Waschbeutel vergessen. Zahnpasta und Seife gibt es im Hotel. Auf welche drei (Kosmetik-)Produkte kannst du keinesfalls verzichten und kaufst sie sofort ein?

Deo, Sonnenschutz und einen taupe-farbenen Lidschatten von Chanel. Mit ihm arbeite ich meine Augenbrauen heraus und setze Schatten auf den äußeren Lidbereich. Von meinem Ausbilder bei Chanel habe ich seinerzeit gelernt, dass Lidschatten – wie der Name ja eigentlich auch sagt – nur durch das Setzen von Licht und Schatten das Auge modellieren soll. Farbakzente sind nachrangig. Also ist dieses Produkt der beste Partner der Wimperntusche und ermöglicht ein vollständiges Augenmake-up.


Am Meer. (2009)
Am Meer. (2009)


Wenn du dir ein (noch nicht existierendes) Produkt von der Kosmetikbranche wünschen dürftest: Welches wäre das?

Das hat hier neulich schon mal eine Kollegin im Interview gesagt: ein richtig wirksames und gesundheitlich unbedenkliches Deodorant.

Hast du ein Schönheitsgeheimnis?

Ich färbe mir alle drei Wochen die Haare, ich gehöre leider zu den dunkelhaarigen Menschen, die schon früh weiß werden. Entsprechend pflege ich meine Haare dann auch mit Friseurkosmetik: Absolut Repair Lipidium von L’Oréal Professionnel.


Xenia mit Bob 2004
Ich liebe diesen Bob! (2004)


Nach dem Duschen verwöhne ich mich mit der Körpercreme – nicht Bodylotion, oh nein, großer Unterschied! – von Chanel No. 19 (trage dann aber das Parfum nicht mehr zusätzlich auf). Ich genieße es total, wenn selbst abends meine Sachen noch zart und irgendwie natürlich-harmonisch duften, ohne dass es je zu aufdringlich würde.


Was würdest du in Sachen Schönheit gerne mal ausprobieren?

Wie meine Haut und Haare darauf reagieren, wenn ich den ganzen Winter im sonnigen Süden verbringe – unter einem Sonnenschirm mit ausreichend Flüssigkeit in hübschen Gläsern serviert.


Im grünen Mantel. 2012
Liebt Knallfarben. (2012)


Gibt es ein Mantra, das dich durch dein Leben begleitet?

Es gibt ein neues Mantra: Du musst dein Ändern leben.


Danke fürs Dabei sein, liebe Xenia – und danke für dein tolles Mantra! Ich nehme mir das mal zu Herzen!

***

Mehr spannende Interviews mit spannenden Frauen jenseits der 40 gibt es übrigens hinter diesem Klick.

 
Susanne Ackstaller, Montag, 19. Januar 2015, 06:00 Uhr
Kommentare: 8 | Aufrufe: 814 | Kategorie: Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews, | Tags: xenia rabe-lehmannstewardessen-akneschönheitperiorale dermatitismontagsinterviewmodekosmetikinterviewhautpflegegartenblogfrauen ab 40berlingartenbeauty
 
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