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Dienstagsschnipsel. Die Mittwochsausgabe.

Uuups, schon Mittwoch? Da habe ich vor lauter .... lauter ... Dings und Bums doch glatt den Dienstag übersehen. Und die Dienstagsschnipsel. Die reiche ich hiermit dann einfach kurz nach. * Bald ist ja schon wieder Wiesn. Oktoberfest. Ach, was freue ich mich jetzt schon auf knatschbunte Dirndl und Italiener mit Sepperlhut. Weil das ja so bayrisch ist. Und nun kommen die Dirndl auch noch aus China, schreibt der Guardian. Bayrische Trachtenmodeproduzenten sind selbstverständlich entsetzt, ich ehrlich gesagt auch. Mir gehen die Neon-Dirndl schon länger auf den Geist, ob nun aus China oder vom Chiemsee. Klick! * Modebloggeria und kein Ende. Das ewige Thema: Modeblogger haben Einfluss. Modeblogger bestimmen mit. Modeblogger machen jetzt sogar Mode. Oh. Mein. Gott! Das ist ja furchtbar - und so neu! Manchmal frage ich mich, wann die klassischen Medien es endlich glauben können, dass Blogger offensichtlich was zu sagen haben und eine gewisse Medienmacht besitzen. Nun gibt es sogar eine Stilkritik von Tillmann Prüfer in der ZEIT dazu. (Wobei mir in dieser Stilkritik ein wenig die Kritik gefehlt hat ...) * Wer dachte, die moderne Kosmetik samt ihrer Hilfsmittelchen wäre kompliziert – nun, der kennt den Beauty Micrometer nicht, den Max Factor, der Beauty-Experte im Hollywood der 30er Jahre, 1935 erfunden und der Weltpresse vorgestellt hat. Der Beauty Micrometer ermöglichte es, das Gesicht von Schauspielern genau zu vermessen und damit jeden noch so kleinen Makel festzustellen und durch Make-up zu korrigieren. Aha. Für The Gloss gehört das Bild übrigens zu den zehn schrecklichsten Kosmetik-Werbungen überhaupt. Ich ergänze: nicht nur das Bild. Immerhin scheint sich das ... Instrument nicht sonderlich durchgesetzt zu haben.

5001 4 50+ Lifestyle 04.09.2013   zeit, stilkolumne, mode, dirndl, dienstagsschnipsel, blogs, beauty micrometer

4 Kommentare

  • Alice
    am Mittwoch, 04. September 2013 um 18:27 Uhr

    Ich dachte es sei allgemein bekannt, dass die deutschlandweit in großen Kaufhausketten verkauften Dirndl nicht aus Deutschland stammen. Die haben schon so seltsame Namen im Etikett.
    Etwas unbekannter ist der Umstand, dass “das Dirndl” keine historische bayerische Tracht ist, sondern ein für Sommerfrischlerinnen geschneidertes Sommerkleid aus dem letzten Jahrhundert. Sagt zumindest Dr. Simone Egger, eine Münchner Anthropologin.

    Krieg ich jetzt ein Fleißbilchen ? :)

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  • Ruth
    am Mittwoch, 04. September 2013 um 13:20 Uhr

    Ja, bisschen mehr Meinung, und ein bisschen mehr Aha-Effekt beim Leser erzeugen. Das ist doch ein alter Hut. Und dass Garance mit ihren Illustrationen Stoff ziert, war eh längst überfällig (und irgendwie absehbar). Beeindruckt mich jetzt nicht so, die Kolumne (die mich auch ganz gern lese, mich aber nie wirklich vom Hocker haut).

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  • Susi
    am Mittwoch, 04. September 2013 um 13:00 Uhr

    Bisschen mehr Meinung irgendwie. Oder?

    Wobei ich seine Stilkolumnen eigentlich sehr gerne lese.

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  • Ruth
    am Mittwoch, 04. September 2013 um 12:53 Uhr

    Stimmt, bisschen mager, die Stilkritik. Bisschen mehr WUMMS! bitte. Aber dafür haben wir ja Modeblogger wie dich, Susi! :D

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