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„Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit.“ (Jules Champfleury)

Es ist Montagmorgen. Nach einem turbulenten Wochenende ist es im Haus wieder ruhig geworden. Ich habe mein Arbeitszimmer gegen die Wohnzimmer-Couch eingetauscht – eines der großen Privilegien der Selbstständigkeit – und tippe fleißig vor mich hin. Rechts von mir ein warmer Milchkaffee, links von mir eine schlafende Katze. Das Leben könnte wahrlich kaum schöner sein.

 

Es ist doch so: Niemand schläft so süß wie Katzen. Also: wie meine Katzen. (Und deinen, natürlich. ;-)) Gut, früher, sehr viel früher, machten ihnen noch die Kinder Konkurrenz. Aber seitdem diese auch nicht mehr so klein und kuschelig sind, sind meine Katzen allein auf weiter Flur. Schlafende Katzen sind eine Mischung aus Entspannungstherapie, Alltags-Wellness und süß wie Zucker. Das sehen übrigens auch meine Kinder so. Wie oft wurde ich in Kinderzimmer oder Badezimmer gerufen, um schlafende Katzen zu bewundern: „Guck mal, wie süß sie schläft!“ „Schau mal, zusammengerollt wie eine Kugel!“ „Och, sie ist so niedlich!“ – und wehe, meine Schritte auf der Treppe hatten die Katzen geweckt! „Mama, musst du immer so trampeln?“ Gesteigert wurde das Anbetungsprozedere für unsere schlafenden Katzen höchstens noch durch Whatsapps: „Mama, komm gaaaanz leise rauf – Flecki schläft so süß auf meinem Bauch und ich darf mich nicht bewegen!“

Und nun liegt eben diese Katzendame also neben mir auf der Couch. Während ich tippe, höre sie leise atmen: ein. Aus. Ein. Die Schnurrhaare schwingen im Takt. Zwischendrin ein leises Seufzen, sie fährt die Krallen aus, streckt sich leicht – von was Flecki wohl träumt? Ich widerstehe dem Wunsch, sie zu streicheln, will sie nicht aus ihrem wohligen Traum wecken. Aus. Ein. Aus. Ihr Atemrhythmus hat etwas Meditatives, Beruhigendes, Entspannendes. Ich kann gar nicht anders als selbst zur Ruhe zu kommen – selbst angesichts herannahender Deadlines. Gibt es nicht sogar eine Studie dazu, dass Katzen Stress mindern?

Aber urplötzlich ist es mit dem Schlaf vorbei: Augen auf. Recken. Strecken. Volle Präsenz. Und erstmal gucken, was der Futternapf so bietet ... Guten Appetit, liebe Flecki!

Angaben zur Transparenz: Diese liebevolle Katzenkolumne entstand in Zusammenarbeit mit Purina Gourmet . Sie ist Teil einer Serie, die in ein paar Wochen auf Texterella fortgesetzt wird. Und ja, ich wurde dafür bezahlt. Das tut meiner Katzenliebe aber keinen Abbruch.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 26. April 2018, 06:00 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 4754 | Kategorie: Lifestyle, Katzen, | Tags: katzenliebekatzenauf leisen pfoten
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