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Vor allem kurz vor der Wiesn sind Dirndl eher Massenware als unique. Ein Oktoberfest-Kostüm, im wahresten Sinne des Wortes. Meine Meinung zu den knatschbunten Modedirndl kennt ihr.

Aber es geht auch anders.

Eva Brenner ist Schneidermeisterin und Diplom-Textilkünstlerin. Und sie schneidert Dirndl. Nicht irgendwelche Dirndl, nein, es sind Dirndl aus reinseidenen Sari-Stoffen. Diese bezieht sie aus Indien, wo sie handgewebt und normalerweise zu Festkleidung indischer Frauen verarbeitet werden. Auch der Blusenstoff aus Baumwolle stammt von dort, hergestellt in der so genannten Khadi-Industrie, die Mahatma Ghandi 1920 ins Leben rief und quasi eine frühe Form fairen und sozialen Wirtschaften darstellt. 

Aber von fair und sozial mal ganz abgesehen: Sind das nicht einfach wunderbare Farben??

Wer nun neugierig geworden ist, kann auf der Website Pure Suit of Happiness mehr über Eva Brenner und ihre Sari-Dirndl erfahren. Und über einfachLeben, einen Verein zur Förderung des guten und schönen Lebens für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, den sie - als Rollstuhlfahrerin - gegründet hat. Wenn das mal kein besonders schönes Anliegen ist!

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 20. September 2012, 12:45 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 4100 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, Kleidung, Kleider & Röcke, | Tags: saripure suit of happinesskhadi industryeva brennerdirndl
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Kommentare

  • Eine wunderschöne Geschichte, eine tolle Designerin, wunderschöne Mode. Doch, ich bin versponnen genug für genau solche Dirndl. Bis zur nächsten Wies’n ... Schau mer mal ...

    Petra
    am Donnerstag, 27. September 2012 um 15:19 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ha! Das ist ja lustig! Sowas ... :-)))))

    Susi
    am Sonntag, 23. September 2012 um 22:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Was für ein lustiger Zufall: Heute stand ich vor dem Schaufenster in der Pacellistraße - und habe mit einer Schneiderfreundin genau diese Dirndl bewundert. Der Claim ist mehr als genial: „pure suit of happiness”. Es sind nicht einfach „changierenden Stoffe”, es sind tolle Jaquardgewebe. Aber dafür muss man ein bisschen Sinn für Textilien haben. ;-)

    Martina
    am Sonntag, 23. September 2012 um 22:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hier im Nachbarort gibt es auch einen Hersteller der Sari-Dirndl. Und heute wäre dort Lagerverkauf ... ;-)

    Daniela
    am Freitag, 21. September 2012 um 10:37 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich mag es changierend, wenn es natürliche Materialien sind, so wie hier.

    @Edith: Ich hatte ein Bild online, aber das passte farbliche nicht zu den anderen ... :-) Deshalb habe ich es wieder runtergenommen. Eigentlich sind es ganz „normale” Dirndl, nur eben aus besonderen Stoffen.

    Susi
    am Freitag, 21. September 2012 um 09:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich liebe changierende Stoffe! Vor allem die aus Indien. Diese Farben!

    Für Dirndl hätte ich nicht die richtige Figur. An meiner Tante sahen die klassischen Dirndl aber immer klasse aus.

    Die Modelle aus den indischen Stoffen würde ich gerne mal im Ganzen sehen, nicht nur Details. Wenn es das auf der Seite der Designerin gibt, habe ich es nicht gefunden.

    Edith Nebel
    am Freitag, 21. September 2012 um 08:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Tschuldigung. Aber ich bin bekanntermaßen kein Dirndl-Fan und changierende Stoffe mag ich überhaupt nicht. Und die Kombi….. Aber jede wie sie mag :-)

    Susanne F.
    am Donnerstag, 20. September 2012 um 23:48 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh. Gefällt dir nicht? Ich finde die Stoffe toll! Und den sozialen und fairen Aspekt fantastisch!

    Susi
    am Donnerstag, 20. September 2012 um 23:40 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Furchtbar! *grusel*

    Susanne F.
    am Donnerstag, 20. September 2012 um 23:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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