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Kurz notiert.

What’s up? Neues aus der Welt der Mode und Social Media.

Eine ganze Woche drehte es sich hier auf Texterella nur um … Texterella. Da wird es Zeit, mal wieder über den Gartenzaun zu schauen. Und sich zu fragen: Was ist da draußen, in der großen weiten Social-Media- und Mode-Welt, eigentlich gerade so los? 

* Instagram. Mit dieser Plattform, auf der ich schon seit 2011 präsent bin, verbindet mich eine Art Hassliebe. Einerseits liebe ich es, via Instagram in diese schöne Welt hinauszuschauen, neue Ecken (und auch Menschen!) zu entdecken und mich dieser Entdeckungsreise kreativ anzuschließen – andererseits gibt es auch Einiges was mich (mindestens) nervt. Und: Ich weiß, dass es vielen anderen Instagrammern auch so geht. Irgendwie scheint fast jeder genervt zu sein – und macht trotzdem mit. Ich ja auch. Ein wenig hoffte ich in letzter Zeit sogar, die Insta-Blase möge bald platzen. Aber wenn ich diesen Beitrag über Influencer lese, dann dürfte Instagram wohl doch noch ein ganze Zeit lang laufen. Spannender Artikel, in dem es übrigens nicht nur um Instagram geht! 

* Wir Baby-Boomers machen zwar einen Großteil der deutschen Bevölkerung aus – in der Werbung und speziell im Influencermarketing sind wir allerdings deutlich unterrepräsentiert. Das liegt – meiner These nach – auch daran, dass in Agentur besonders viele jungen Menschen arbeiten, die sich offenbar ein Leben jenseits der 35 nicht vorstellen können. Oder höchstens auf dem Mars. ;-) Und so werden Produkte, die sich im Grunde erst Frauen ab 45/50 leisten können, fleißig mit 20-jährigen Girlies beworben. Uns 50plus-Influencerinnen bleiben dann die Hörgeräte und orthopädischen Schuhe … nur die wollen wir nun wiederum nicht. ;-) Tja, ein Paradoxon. Aber vielleicht kommt doch langsam Schwung ins Influencermarketing – und zwar in die richtige Richtung? Mich würde freuen, wenn Fashionunited Recht behielte, denn huch, Millenials sind ja tatsächlich nicht die einzigen Verbraucher.  Was für eine Überraschung! ;-)

* Und noch eine Nische wird größer und bedeutsamer. Wobei „Nische“ auch hier das falsche Wort ist: Plussize ist ja eigentlich Durchschnitt, denn die deutsche „Durchschnittsfrau“ trägt Größe 44. Hat zwar lange gedauert, bis die Modebranche das gemerkt hat, aber nun ist Plussize-Mode wohl endlich richtig im Kommen. Wollen wir’s hoffen. Denn Plussize hängt modisch immer noch hinterher – das letzte Quentchen Chic fehlt einfach. Leider. Wäre schön, wenn das endlich aufgeholt würde.

Falls dir in den letzten Wochen und Monaten irgendein spannender Artikel rund um Mode, Lifestyle, Social Media etc. begegnet ist – her damit! Ich bin gespannt. 

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1808 3 Kurz notiert. , 50+ Lifestyle 22.03.2019   what's up, neuigkeiten, neues jahr, modebranche, kurznachrichten

3 Kommentare

  • Martina
    am Mittwoch, 27. März 2019 um 18:08 Uhr

    Im Link zur holländischen Modemesse wird eine Marke erwähnt, die sich auf “Skinny-Jeans-Modelle” in großen Größen spezialisiert hat. Da blicke ich ganz erstaunt: Alle Ketten, alle Anbieter scheinen bei großen Größen nur auf Strumpfhosen-Jeans und andere Hosen dieser Art zu setzen - da braucht man noch mehr Spezialisierung? Marktabsättigung von 150% mit skinny Modellen? Unter drall und skinny, zumindest nah an der Haut, oben flatternde Hänger, das ist so eintönig. Die prall gespannten Hosen soll tragen, wem’s an sich gefällt - mir nicht an mir. Und an vielen anderen auch nicht. ;-)
    So suche ich weiter, immer wieder nach langen, gerade geschnittene Hosen in großen Größen. Und wenn ich eine gefunden habe, kaufe ich sie mir drei- bis viermal, liebe Händler, das ist keine Nische, das ist ein Markt, den man nur bespielen muss!

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  • Claudia Braunstein
    am Freitag, 22. März 2019 um 08:42 Uhr

    Liebe Susi, ich sage nur Seniorenresidenzen, Treppenlifte und Inkontinezprodukte. All das wurde mir schon angeboten.  :-)
    Aja, vor ein paar Tagen hat mir ein Wellness Hotel tatsächlich eine Kooperation abgesagt, weil ich zu wenig instagramable wäre und gleich Empfehlungen mitgegeben, wie ich meinen Account führen sollte, also mehr rosa und so.  Liebe Grüße, Claudia

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