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Wie heißt es doch so schön – man möge Momente und nicht Dinge sammeln? Ja, unbedingt! Und genau dafür liebe ich dieses Blog ganz besonders. Nicht für die Cremes und Tübchen und Bücher und Klamotten und und und, die es in fast täglichen Päckchen mit sich bringt – sondern dafür, dass es mir diese besonderen Momente beschert, die ich sonst nie erleben würde. Diesmal: eine Doppelseite in der aktuellen GEO Kompakt.

Foto in der Geo kompakt: Benno Kraehahn.

Foto in der GEO kompakt: Benno Kraehahn.

Eine Journalistin hatte mich im letzten Herbst über das Blog gefunden, genauer gesagt über diesen Eintrag hier. Ob ich Lust auf ein kleines Interview zum Thema Yoga für GEO Kompakt rund um Sport und Fitness hätte. Einen Fotografen würde Geo dann auch noch schicken, dazu würde mich aber die Bildredaktion noch kontaktieren. Ich verwies darauf, dass ich nun nicht unbedingt der klassische Yoga-Typ à la Ursula Karven wäre ... Das wäre zwar richtig, aber genau deshalb habe man mich angesprochen. Aha.

Ich sagte zu.

Das Interview war reizend und sehr sympathisch.Wie ich zum Yoga gekommen sei, was mich daran fasziniert. Was Yoga überhaupt für mich bedeute. Aus 45 Minuten wurden dann 30 Textzeilen zusammengedampft.

Der Fototermin dann war Anfang Januar. Und der war richtig spannend!


Der Tag war grau und es schüttete in Strömen. Schon morgens, bevor Fotograf Benno Kraehahn und sein Assistent eintrudelten, fragte ich mich, wie bei dem Licht denn gute Fotos entstehen sollten. Und vor allem: wo! Der Plan im Freien, eventuell im Wäldchen hinterm Haus, zu fotografieren ... wurde schier weggeschwemmt. Als einzig möglicher Raum erwies sich unsere kleine Orangerie im ersten Stock ... Die wurde dann schnell leer geräumt und da stand ich dann: Ungeschminkt (meine Frage nach einer Visagistin hatte Benno am Telefon mit einem Lachen beantwortet: nein, bloß keine Schminke! Geo wünsche maximale Authentizität!), in meinen Yoga-Klamotten von Tchibo, auf meiner orangen 15-Euro-Matte. Und war aufgeregt.


Ganze zwei Stunden dauerte es, bis die Technik stand, Blende und Licht stimmten und auch sonst alles richtig eingestellt war. Draußen vor dem Haus wurde ein Blitz hochgezogen, der von außen in den Raum hineinblitze – und so den Eindruck von Sonnenschein erweckte. (Was sich wohl die Nachbarn gedacht haben ...?! ;-)) Ich musste zwischendrin immer mal wieder „probestehen“ und Yogaposen (Asanas möchte ich das jetzt angesichts der ganzen Situation nicht nennen ... ;-)) einnehmen – was ich ohne einen korrigierenden Blick in den Spiegel gar nicht einfach fand. Ich war wirklich überrascht, wie geradezu strategisch die Technik genutzt wurde und was für Möglichkeiten es gibt, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.


Nach drei Stunden waren die Bilder im Kasten – und ich ziemlich erschöpft, gleichzeitig beeindruckt von so einer Doppelseitenfoto-Produktion. Gute sechs Wochen später ist das Magazin nun erschienen und seit gestern im Verkauf. Mit mir darin, auf den Seiten 26 und 27. Ganz authentisch, ungeschminkt, mit Doppelkinnchen und zwanzig Kilo zu viel.

„Du kannst schmeichelhaftere Posen“, meinte jemand – oh ja, definitiv! Aber ey, dafür hatte ich einen wirklich spannenden Vormittag! ;-)

Fotocredits: Benno Kraehahn.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 03. März 2016, 12:07 Uhr
Kommentare: 20 | Aufrufe: 2691 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, Leben, | Tags: yogageo kompaktfitnessbenno kraehahn
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Kommentare

  • Liebe Susi,

    ich habe mir das Heft gestern „in echt” angesehen und finde, du siehst sehr schön und erhaben aus!

    Julia
    am Sonntag, 06. März 2016 um 15:41 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh, wie schön! Besonders herrlich, die erwähnten Tchibo-Klamotten… ich grinse immer noch. Ich bin sehr froh, diesen Blog gefunden zu haben, lese immer wieder sehr gerne, egal welches Thema.

    Judith
    am Sonntag, 06. März 2016 um 13:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • DAS ist ja großartig, liebe Susi! Eine tolle Geschichte und eine tolle Gelegenheit, mal hinter die Kulissen zu schauen, oder? Und ich bin mir sicher, dass all Deine Posen schmeichelhaft waren. Denn es geht doch um Authentizität, um Dich und Deine strahlende Persönlichkeit!

    LG, Eni

    Eni
    am Freitag, 04. März 2016 um 18:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, das war bestimmt eine tolle Erfahrung, das glaube ich dir aufs Wort! Das mit der Vorbereitung und dem lange Halten und so kenne ich auch - von meinem Qigong-Produktionstag - im Freien, mit allem dabei bis auf Schnee. :-) Aber spannend ist sowas allemal. :-)

    Snezana
    am Freitag, 04. März 2016 um 15:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Tolle Bilder! Sieht wunderbar aus. Gratuliere.
    (und ich sag auch gar nichts zu dem unbunten, schwarzen Outfit - steht Dir super)

    Farbenfreundin
    am Freitag, 04. März 2016 um 13:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susi,
    ich hätte den Anfang vom Sonnengruß gewählt, bei Deiner Pose hätte ich Angst, vor lauter Aufregung seitwärt umzukippen :-)
    Tolle Aktion und ich erlebe bestimmt nicht so tolle Sachen wie Du, aber auch meine kleine Bloggerwelt bereichert mich ungemein.
    Bleibe uns noch lange erhalten !

    Liebe Grüße
    Andrea

    Andrea Pernau
    am Freitag, 04. März 2016 um 13:02 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Yay! Superklasse.

    Simone
    am Freitag, 04. März 2016 um 12:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das ist doch ein tolles Photo - Du siehst entspannt aus!

    Doris
    am Freitag, 04. März 2016 um 12:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo,
    das klingt total spannend!
    Weißt Du was mein 2. Gedanke dabei war - oh Gott, da müsste ich vorher ja das ganze Haus aufräumen und putzen :-))

    Danke für den Post

    Karin
    am Donnerstag, 03. März 2016 um 15:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • haha!! Der Gedanke kam mir wiederum gar nicht!

      Ich dachte höchsten, oje, ich muss in drei Woche 20 Kilo abnehmen. Hat aber auch nicht funktioniert! :-DDDD

      Susi
      am Donnerstag, 03. März 2016 um 19:25 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Klasse Bilder und spannende Verwendung von Technik, auf jeden Fall. Ich hab Benno auch schon arbeiten sehen und freu mich mal wieder, wer hier so alles wen kennt. Le monde est petit, die Welt ist klein, hier haben wir’s mal wieder schwarz auf weiß!
    Grüße aus Berlin, Caroline

    Caroline Elias
    am Donnerstag, 03. März 2016 um 14:23 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Und ich dachte, jetzt kann ich was von dir in der GEO lesen (also einen Text von dir, nicht etwas über dich) und nun bist du ein Model, so wie Carrie in SATC?! ;D Spannend.

    Und nichts gegen Yoga-Klamotten vom Kaffeeröster. Hatte zwei Hosen von denen, die mich jahrelang begleiteten und ich habe sie geliebt. Nun war es Zeit für eine neue und ich griff zur Yogahose einer bekannten Sportmarke. Was für ein Reinfall und was für eine miese Qualität. Die Turnschuhe von denen sind toll und ich liebe sie. Aber wenn der Kaffeeröster wieder Yoga-Sachen im Angebot hat, werde ich mir gleich zwei oder drei Hosen holen. ;))

    LG Anna

    Anna
    am Donnerstag, 03. März 2016 um 14:10 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Carrie war auch schon mal in der GEO kompakt?? ;-))))

      Die Vogue ist dann mein nächstes Ziel. :-D

      Susi
      am Freitag, 04. März 2016 um 12:07 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Sehr schön! Ich möchte auch „schmeichelhafte Posen” lernen. Aber das ist wohl ein Betriebsgeheimnis toller Blogerinnen? ;-)

    Martina
    am Donnerstag, 03. März 2016 um 13:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Breit die Kamera grinsen, das war wohl gemeint. :-D

      (War aber keine Bloggerin, die das gesagt hat ... ;-))

      Susi
      am Freitag, 04. März 2016 um 12:08 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

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