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Yogastunde. Mit Aussicht.

Nach zwei Monaten war ich heute erstmals wieder in meiner frühmorgendlichen Yoga-Stunde. Anfang November war ich irgendwie aus meiner Routine gerutscht – und hatte einfach nicht mehr zurückgefunden. Ich war selber erstaunt, wie schnell man gute und sogar liebgewonnene Sportgewohnheiten (nämlich dreimal die Woche um 6.30 Uhr Pilates oder Yoga zu machen) ad acta legen und stattdessen lieber im Bett liegen bleiben kann. Immer fanden sich neue, gute Gründe fürs Nichtstun: Die Arbeit, die Müdigkeit, das Winterwetter. Der Vorweihnachtsstress, die Weihnachtsgemütlichkeit. Und und und. Bis heute. Heute morgen stand ich um 5.45 Uhr auf, zog die Sportklamotten an, die ich mir schon gestern Abend hingelegt hatte, setzte mich ins Auto und fuhr los. Ohne Nachzudenken, ohne den innere Schweinehund nach seiner Meinung zu fragen. Manchmal muss man das Gehirn ausschalten und einfach vegetativ funktionieren. Dann wird man auch mit so einem Sonnenaufgang belohnt: Yogastunde im Sonnenaufgang Yogastunde im Sonnenfeuer. (In natura war es sogar noch schöner!) Zum Schluss noch eine feine Binsenweisheit (die aber komischerweise gerne vergessen bzw. verdrängt wird): Wenn du mit irgendwas (wieder) anfangen oder aufhören willst – tu es einfach! Denk nicht nach, wie du dich darum herummogeln könntest, warum du den Plan unbedingt verschieben musst oder was im Moment vielleicht einfacher und angenehmer wäre. Schalt dein Hirn und mögliche Alternativen aus. Und fang einfach an. Und wenn du scheiterst: Fang noch mal an. Soweit mein Wort zum Wochenende! :-)

2 Kommentare

  • Martina Schäfer
    am Freitag, 09. Januar 2015 um 12:44 Uhr

    Dieser Ausblick ist ja echt genial. Ich schaue beim Yoga je nach Raum in die Rosenhöfe in der Nähe vom Hackeschen Markt oder in einen der Hinterhöfe. Auch nicht schlecht, aber kein Vergleich zu deinem Start in den Tag. Um 6.30 Uhr wird bei mir aber auch noch kein Kurs angeboten. Ich bewundere dich auf jeden Fall für diesen sportlichen Frühstart. Wow!

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  • Kirsten Wick
    am Freitag, 09. Januar 2015 um 12:27 Uhr

    Oh ich bin noch auf der Suche nach einem guten Yoga-Lehrer hier, ich hatte es in Düsseldorf gemacht und es hat mir so gut getan. Und ich gebe Dir absolut recht, man muss wirklich anfangen und nicht immer sagen, morgen oder nächste Woche. Der Anfang ist die halbe Miete und dann braucht man es irgendwann. Liebe Grüße, Kirsten

    http://www.thelifbissue.com

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