mode-lifestyle
 

Kürzlich in einem angesagten Modeblog: Eine Leserin beklagt sich in den Kommentaren, *blogname* wäre so kommerziell geworden. Fast alles wäre gekauft, gesponsert, gestellt, bezahlt. Natürlich entspann sich eine hochwogende Diskussion über Authentizität, Kommerz, „Echtheit“ – und wie viel Werbung ein Blog verträgt.

Solche und ähnliche Kommentare lese ich in Lifestyle-Blogs häufig. Vor allem in deutschen, interessanterweise (andere Nationen scheinen dazu ein entspannteres Verhältnis zu haben).
Und auch unter Bloggern sind Kooperationen, Advertorials, Sponsored Posts und sonstige Werbung ein ständiges Thema, geprägt von Unsicherheit, Unwissenheit, Selbstzweifeln. Was darf ich (rein rechtlich), was geht, was ist zu viel. Und immer auch wieder die Frage: Wie viel bin ich – mein Blog – wert.


Mein Blog ist eine kleine Werbemaschine. Immer schon. Nur war es früher für Unternehmen kostenlos.


Auch Texterella ist in den letzten ein bis zwei Jahren „kommerzieller“ geworden. Mit zunehmender Reichweite wird man für Unternehmen einfach interessanter, logisch. Insbesondere Kosmetikunternehmen schicken mir Produkte zu oder laden mich zu Events ein. Natürlich gefällt mir das. D.h. meistens, denn manchmal sind die Produktpäckchen, Einladungen und die damit natürlich verbundene Erwartungshaltung der Unternehmen auch eine Belastung (aber ich will nicht jammern. *g* Ich muss all das ja nicht machen/annehmen, das ist mir schon klar.)

Ob Texterella dadurch weniger authentisch, „unechter“ geworden ist? Ich glaube es nicht. Denn letztlich war Texterella immer schon eine „Werbemaschine“ – wie eigentlich alle Lifestyle-Blogs. Von Anfang an lebte mein Blog davon, dass ich über Schönes aus Mode, Beauty und Lifestyle geschrieben und entsprechende Produkte verlinkt habe. Daran hat sich nichts geändert. Immer noch gefällt mir alles, was ich hier zeige, teste und verlinke. Geändert hat sich nur, dass ich über einige Jahre unentgeltlich getan habe, wofür ich mittlerweile auch etwas zurückbekomme. Zumeist sind das Naturalien (Kosmetika, Bücher, sehr selten Klamotten) – in den nächsten Wochen werde ich allerdings meine ersten mit Geld bezahlten Kooperationen bzw. Produktreviews im Blog präsentieren. Das ist mir auch keineswegs peinlich, ich werde diese Kooperationen wie bisher offen kommunizieren und kennzeichnen. Im Gegenteil, ich bin sogar ein wenig stolz darauf, dass ich es endlich gewagt habe gegenüber Unternehmen bzw. Agenturen das Wort „Geld“ in den Mund zu nehmen und mich nicht wie bisher mit Produktsamplern (die die Unternehmen letztlich ja fast nichts kosten) und Bauchpinselei habe abspeisen lassen. Das hat auch ganz viel mit Augenhöhe und Blog-Selbstbewusstsein zu tun, für mich zumindest.

Wichtig ist mir bei all dem eines: Transparenz. Wo (bezahlte) Werbung drin ist, steht es auch drauf. Einladungen, PR-Sampler, bezahlte Reviews/Kooperationen, Affiliate-Links – ich schreibe es dazu.

Ja, ich möchte mit meinem Blog Geld verdienen – in blog-verträglichem Maße und transparent gekennzeichnet. Ich werde mich dabei nicht verbiegen, gar über Dinge schreiben, die ich doof finde, weil es vielleicht lukrativ ist. Das ganz sicher nicht. Aber ich will auch nicht auf bezahlte Kooperationen verzichten, bloß weil es LeserInnen geben könnte, die so was „unehrlich” oder „unecht” finden. Denn bei allen möglichen Standpunkten und Argumenten, die man dazu einnehmen und haben kann, bleiben da schlichtweg zirka 30 bis 40 Arbeitsstunden monatlich, die ich mit Herzblut und Leidenschaft in mein Blog investiere – die mir aber an anderer Stelle abgehen, auch finanziell.

Ob Bezahlung (sei es in Geld oder in Naturalien) mich befangen macht? Ich will nicht abstreiten, dass man der Sache, dem Produkt, der Marke dadurch ein wenig „gewogener” ist. Oder zumindest sein könnte. Ich persönlich versuche dieses Problem dadurch zu umgehen, dass ich bei der Auswahl von Kooperationspartner recht anspruchsvoll bin. Will sagen: Ich gehe nur solche Kooperationen ein, die zu mir passen, und bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dass mir das Produkt auch gefällt. Und dass ich daraus ein Blogposting machen kann, dass euch, meine LeserInnen, interessiert und unterhält. Bislang bin ich mit der Methode gut gefahren.

Das wäre also meine Einstellung. Meine Meinung zu Werbung auf Texterella.

Und du? Wie stehst du zu Werbung in Blogs – und speziell auf Texterella? Stört sie dich? Stört sie dich nicht? Das interessiert mich wirklich!

Ich freue mich, wenn du mir deine Meinung verrätst!

 
Susanne Ackstaller, Montag, 18. August 2014, 06:00 Uhr
Kommentare: 35 | Aufrufe: 8925 | Kategorie: Meinungen, | Tags: werbung in blogssponsored postsmeinunggekaufte artikelblogsauthentizität
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Kommentare

  • Hallo liebe Texterella, wenn ich dich mal so nennen darf :-)
    Kannst du mir verraten, wie du zu den gesponserten Beiträgen gekommen bist? Über ein Netzwerk / Servicepage oder durch direkten persönlichen Kontakt und Absprache?
    Dankeschön!

    Sarah Knapp
    am Freitag, 18. März 2016 um 13:27 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo Sarah,

      die Firmen sind irgendwann auf mich zugekommen. :-) Ich habe dazu eigentlich gar nichts getan, und tue es auch heute noch nicht.

      Liebe Grüße!

      Susi
      am Freitag, 18. März 2016 um 15:24 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Schade, daß das hier jetzt so in die Rechtsberatung weggedriftet ist - mich hätten noch mehr Antworten auf die ursprünglich von Susi gestellte Frage viel mehr interessiert… :-)

    Uschi aus Aachen
    am Donnerstag, 28. August 2014 um 14:12 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hi Susanne,
    also die Google-Richtlinien sagen m.E. ganz eindeutig, dass man alle Beiträge & Links, für die man Geld oder Waren erhalten hat, mit „nofollow” kennzeichnen muss.

    https://support.google.com/webmasters/answer/66356?hl=de

    Nicht erlaubte Verlinkungen:
    „Kauf oder Verkauf von Links, die PageRank weitergeben. Dazu gehören der Austausch von Geld für Links oder Beiträge, die Links enthalten, sowie der Austausch von Waren oder Dienstleistungen für Links. Darüber hinaus zählt dazu auch das Senden „kostenloser” Produkte, wenn Nutzer im Gegenzug etwas darüber schreiben und einen Link einfügen.”

    und

    „Beachten Sie, dass PPC-Werbelinks (Pay-per-Click), die keinen PageRank an den Käufer der Anzeige weitergeben, nicht gegen unsere Richtlinien verstoßen. Sie können die Weitergabe von PageRank auf verschiedene Arten verhindern, darunter:

    Attribut rel=„nofollow” zum <a>-Tag hinzufügen”

    Also ich verstehe das so, dass man alle Links für die man eine Vergütung (Geld oder Ware) erhält mit „nofollow” kennzeichnen muss.

    Nicht das Du da aus Versehen in einen Konflikt mit Google gerätst!

    Sonnige Grüße
    Heike

    Heike
    am Donnerstag, 28. August 2014 um 13:33 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Heike,

    Google mag das, ja. Zumindest soweit ich weiß. Andererseits sagte mir ein Google-Mitarbeiter kürzlich: Wenn ich immer schon „Do follow” verwendet habe (den Begriff kenne ich erst seit 1,5 Jahren - dieses Blog ist aber weit älter), dann ist es auch okay, weiterhin „Do follow” zu verwenden. Google mag nur keine Muster, die auf Vorsatz und Missbrauch hinweisen.

    Dem Gesetz ist das aber egal.

    Schaden tut nur „no follow” aber nicht.

    Susi
    am Mittwoch, 27. August 2014 um 22:19 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,
    ich habe nur eine ganz kurze Frage - muss man die Links in den Sponsored Posts nicht auch noch zusätzlich mit „nofollow” kennzeichnen?

    Liebe Grüße
    Heike

    Heike
    am Dienstag, 26. August 2014 um 11:24 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Gut zu wissen ?

    Sabine Gimm
    am Montag, 25. August 2014 um 01:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Sabine,

    wenn man Einnahmen aus Blogs hat, muss man diese natürlich versteuern. Was ich tue. :-)

    Kleingewerbe? Meinst du die Kleinunternehmenregelung? Die ist hier nicht die optimale Lösung, schließlich stellen wir die Rechnungen ja an Unternehmen, nicht an private Leute (wie bei Dawanda).

    Kleinunternehmertum ist nur dann sinnvoll, wenn man eben für privat arbeitet, weil man dann faktisch um die USt billiger sein kann. Wenn man für Unternehmen arbeitet, ist das aber nicht von Belang, weil für die die Steuer ohnehin durchlaufender Posten ist.

    Als Kleinunternehmer nimmt man sich aber gleichzeitig die Möglichkeit, die Vorsteuer (=USt) abzusetzen, weil man ja selber keine ausweist. Man stellt sich dadurch also steuerlich schlechter.

    Soweit meine kleine Steuer-Eloge. :-D

    Susi
    am Sonntag, 24. August 2014 um 18:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Eigentlich ist ja schon alles gesagt. Ich persönlich finde Werbung auf Blogs völlig okay, solange die Balance gehalten wird. Einen mit Werbung zugemüllten Blog würde ich nicht lesen. Bei dir merkt man, dass du deine eigene Meinung sagst und nicht den Sponsoren Honig um den Bart schmierst.
    Ich finde es auch völlig legitim , einen Blog kommerziell zu führen. Eine andere Geschichte ist die steuerrechtliche. Muss man nicht ein Kleingewerbe anmelden, wenn man Einnahmen durch den Blog hat? Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt, da ich eine Zeit lang einen Onlineshop bei DaWanda hatte und könnte mir vorstellen, dass die Rechtslage hier ähnlich ist.

    LG Sabine

    www.blingblingover50.de

    Sabine Gimm
    am Sonntag, 24. August 2014 um 17:48 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke, danke - mit Deinem Placet geht’s mir direkt besser. :-) Und den Link schaue ich mir in Ruhe an, auch dafür danke!

    Uschi aus Aachen
    am Dienstag, 19. August 2014 um 23:07 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Uschi, ich finde das einen ziemlich perfekten gesponsorten Post. :-) Vielleicht könntest du den Button noch weiter oben - quasi über dem Text - platzieren. Muss aber auch nicht. Ich finde, es ist auch so klar genug.

    Ganz interessant für dich - und andere - vielleicht dieser Artikel:

    http://www.socialmediarecht.de/2013/10/21/schleichwerbung-wenn-content-zu-werbung-und-die-werbung-zum-problem-wird/

    Du musst ziemlich weit nach unten scrollen.

    Susi
    am Dienstag, 19. August 2014 um 22:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne, Du als Fachfrau schau doch mal bitte hier kurz drauf (http://ichtuwasichkann.de/2014/08/kalte-fuesse-im-august/), habe ich das so richtig im Sinne von authentisch und transparent und ehrlich gemacht? Hurra, mein allererster „sponsored post” ist online…

    Uschi aus Aachen
    am Dienstag, 19. August 2014 um 22:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ganz ehrlich? Dieser Blog ist mittelprächtiger Zeitvertreib fuer mich.
    Habe hier nie den Impuls verspuert, die „beworbenen"Sachen zu kaufen, trifft doch fast nie meinen Geschmack.
    Somit keine Gefahr, hier in die Kommerzfalle zu geraten.

    Tina
    am Dienstag, 19. August 2014 um 22:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susanne,
    oje, da muss ich mich echt besser informieren.
    Ich mache das auf keinen Fall und habe in der Richtung auch noch nichts unternommen.
    Lieben Dank für Deine Antwort !!
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend !
    Liebe Grüße
    Andrea

    Andrea Pernau
    am Dienstag, 19. August 2014 um 19:40 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Andrea,

    na, das ist genau das, was es eigentlich nicht sein soll: nämlich Schleichwerbung, die in Deutschland verboten ist. Mit löschen dürfen hat das erstmal nix zu tun, das ist dann eine Vereinbarung zwischen dir und dem Unternehmen/Agentur. Ein so genannter „sponsored post” MUSS gekennzeichnet sein, auch wenn einem die Unternehmen gerne das Gegenteil erzählen wollen.

    Kurz: MACH DAS NICHT!

    Es ist nicht gut für deine Reputation und es ist auch nicht erlaubt.

    LG, Susi.

    Susi
    am Dienstag, 19. August 2014 um 16:55 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susanne,
    die Werbung soll ohne Kennzeichnung online bleiben.
    Was bedeutet das genau ?
    Ich bin in der Hinsicht ziemlich unwissend.
    Ich verstehe darunter, der Post soll nicht als Werbung zu verstehen sein und das ich den Post nicht löschen darf . Ist das richtig und was hälst Du davon ?
    Lieben Dank im voraus für Deine Tipps !!!

    Liebe Grüße
    Andrea

    Andrea Pernau
    am Dienstag, 19. August 2014 um 16:49 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das hast Du gut geschrieben, Susanne - und die Qualität der Kommentare spricht zusätzlich für die Qualität Deiner Leserschaft…

    Als Bloggerin sehe ich es wie Du, wobei ich noch im Anfängerstadium bin und aber kürzlich erstmals, nach höflicher Anfrage, ein Produkt zugeschickt bekam.

    Als Leserin stört mich Werbung nicht, solange die Bloggerin in ihrer Persönlichkeit für mich präsent und erkennbar bleibt, denn schließlich lese ich vorrangig ihretwegen einen Blog.

    Von mir also ein aufmunterndes „Weiter so!”

    Uschi
    am Dienstag, 19. August 2014 um 08:35 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo,
    ich stimme Dir in allen Punkten zu !
    Nach Deinen Artikel sehe ich die Sache mit der Werbung auch ein wenig entspannter. Ich nehme grundsätzlich auch nur Produkte an, wenn ich dahinter stehen kann, scheue mich aber auch nicht davor, ein Produkt mal zu bemängeln. Der Ton macht die Musik und von der Firma habe ich trotzdem weiter Produkte zugeschickt bekommen. Mit bezahlten Artikeln hatte ich noch nicht zu tun, habe aber eine Anfrage bekommen. Bin mir da ein wenig unsicher. Vielleicht kannst Du darüber nochmal was schreiben ? Auf jeden Fall würde es in die Richtung gehen, das alles identisch bleibt, also ich schreibe die Artikel. Wäre toll, wenn Du in der Richtung ein paar Tipps geben könntest. Liebe Grüße Andrea

    Andrea Pernau
    am Montag, 18. August 2014 um 23:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,
    ich habe schon auf Deinen Blogeintrag gewartet, nachdem Du gestern die Vorschau bei instagram gezeigt hattest.
    Ich finde bezahlte Posts, wenn sie gekennzeichnet sind, okay. Hmm, eigentlich finde ich sogar nicht Gekennzeichnetes in Ordnung. Ich lese auch ein paar amerikanische Modeblogs und dort wird selten Mal offen gelegt, dass der Post/ das Produkt gesponsort ist.
    Du hast vollkommen Recht, in Deutschland wird es gar nicht gern gesehen, wenn man mit seinem Blog Geld verdient. Vielleicht liegt es daran, dass die Deutschen das Gefühl haben, der Blogger/ die Bloggerin würde sich am Leser bereichern?
    Ich finde es schade, dass viele kritisieren, aber nicht sehen (oder sehen wollen), wie viel Arbeit dahintersteckt…
    So, kurz und gut: ich finde Werbung in Ordnung und bin schon sehr gespannt, welche Produkte Du demnächst vorstellen wirst.
    Liebe Grüße,
    Stef

    Sea of Teal
    am Montag, 18. August 2014 um 19:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein bisschen sehe ich es wie Ruth: „Werbung an sich ist nicht böse oder blöd. Werbung ist Werbung.”

    Stimmt. Aber: Werbung kann nerven. Und die meisten von uns sind irgendwann mal durch Werbung genervt. Vermutlich liegt die Grenze hier bei den unterschiedlichen Menschen sehr unterschiedlich. Die einen kaufen sich keine Frauenzeitschriften mehr, die anderen lassen sich Onlinewerbung durch Browser-Plugins ausblenden, die Dritten tragen keine Klamotten mit sichtbarem Markennamen. Ist alles legitim.

    Die Frage lautet für mich daher eher nicht: Ist Werbung in Blogs zulässig? Das ist sie natürlich - aus all den Gründen, die Du oben angeführt hast, und darüber hinaus deshalb, weil die Bloggerin nun mal Hausherrin in ihrem Blog ist. Genauso natürlich muss Werbung als solche gekennzeichnet werden.

    Für mich die interessantere Frage lautet aber: Wie viel Werbung vertragen die Leser_innen meines Blogs? (Mal allgemein gesprochen; bei mir gibt es bisher bis auf Affiliate-Links zu Büchern noch keine Werbung, und über diese Links habe ich bisher ganze 90 Cent verdient.) Denn diejenigen, die sich durch Werbung gestört fühlen, dürften wohl einfach wegbleiben. Kann ich als Bloggerin damit leben?

    Was Texterella angeht: Ich finde, genau wie einige andere, dass Du eine gute Balance findest - zum einen durch eine sehr authentische Haltung, zum anderen durch angenehme Werbeformen wie das Schaufenster. Ich fühle mich dadurch als Leserin nicht gestört oder beeinflusst, sondern lese gerne hier.

    Sabine
    am Montag, 18. August 2014 um 19:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Bereits heute morgen habe ich deinen heutigen Beitrag gelesen, aber leider keine Zeit zum Kommentieren gehabt. Das wollte ich jetzt nachholen, aber im Prinzip hast du in deinem Artikel alles gesagt und deine ganzen Kommentatorinnen auch.
    Es ist einfach schade, dass wir Blogger immer wieder diesbezüglich angegriffen werden und wir uns Erklären müssen. Für den Zeitaufwand, den wir betreiben geht nur um Peanuts. Und selbst wenn es um größere Summen ginge, habe wir uns die verdient. ;)
    LG Cla

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Montag, 18. August 2014 um 19:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, liebe Blogger, liebe Leser,
    ein Blog kostet Zeit, ein Blog kostet Geld, ein Blog kostet Nerven. Manche Blogs sind informativ, andere unterhaltsam, wieder andere inspirierend. Und manche Blogs sind auch einfach nur doof - im Auge des einen oder anderen Betrachters.
    Viele Blogger kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie sich überlegen müssen, wie sie sich und ihr Blog vermarkten wollen. Und ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer: Der durchschnittliche Blogger weiß doch gar nicht, wie das gehen soll. Solange Blogger darüber nachdenken, ob sie ein Bild von einem anderen Blog klauen „dürfen” und ob sie wirklich wirklich wirklich ihre echte Adresse ins Impressum schreiben müssen, solange glaube ich, dass viele Blogger auch keinen Plan haben, welche Strategie sie in Hinblick auf Werbung im Blog fahren sollen. Es ist traurig, dass die Naivität vieler Blogger ausgenutzt wird. „Komm, dem schicken wir mal n Sample, das ist ein billiges Werbetool.” Leider freuen sich viele Blogger über diese Aufmerksamkeit und Bauchpinselei. Ich muss diesen Bloggern leider sagen: Nein! Die meinen nicht dich, die meinen das Werbetool Blog!
    Das ist nicht okay. Bevor jemand Samples schickt, fragt er bitte, ob der Blogger die haben will.
    Und nun zum eigentlichen Thema Werbung in Blogs. Blogger stecken häufig viel Zeit, Geld und Nerven in ihre Blogs. Aus eigenem Ansporn schreiben sie über Themen, die andere Leser interessieren könnten. Warum sollte das nichts wert sein? Etwa weil niemand das beauftragt hat? Bullshit. Den Blogger, der sich von Samples ernährt, will ich sehen! Man fängt doch kein Blog an, um Kosmetikproben zu bekommen, die es in jeder Drogerie geschenkt gibt. Come on, das glaube ich nicht.
    Werbung in Blogs zu schalten und ab und zu gesponserte Posts zu schreiben für Unternehmen, deren Produkte einem gefallen, daran sehe ich nichts verwerfliches. Der Leser hat übrigens nicht das Recht, zu fordern, wie das Blog geführt wird. Wenn ein Blogger meint, er möchte nur noch gesponserte Posts schreiben, dann wird das seine Gründe haben.
    Ich persönlich schalte keine Werbung in meinem Blog, das passt nicht zur Ästethik meines Blogs (und das ist völlig wertfrei gemeint - ich habe sogar die Suche rausgenommen, die einfach shitty aussieht in meinem Template). Wenn ich allerdings eine nette Einladung erhalte, die WIRKLICH zu mir und meinem Blog passt (gerade geschehen), dann schreibe ich gern darüber. Und das wird natürlich gekennzeichent.
    Agenturen sollten sich die Mühe machen, wirklich passende Blogs für ihre Produktplatzierungen zu suchen. Und sie sollten fragen, ob der Blogger sich dafür interessiert. Blogs bzw. ihre herzblutenden Blogger können einen erheblichen Mehrwert bieten. Sowohl für die Leser als auch für die Werbefutzis. Ich finde wichtig, dass Blogger eine Strategie verfolgen und nicht wild drauflos machen - denn hinter vielen Blogs steht nur eine einzelne Person: der verwirrte Blogger, der sich vor lauter Möglichkeiten und Plugins im Kreis drehtund der für alles gerade steht. Ohne Plan kann das in die Hose gehen. Von Werbung im Blog werden die wenigsten ihre Miete zahlen können. Und von Samples wird man nicht satt. Echte Kooperationen mit Unternehmen, die Blogger ernstnehmen, sind wünschenswert und vielen Blogs zu wünschen, die gern ein bisschen Geld mit ihrem Blog verdienen möchten (z.B. um die Kosten zu decken, die sie mit dem Blog haben).

    Sooooo. Viel zu lang geworden. So lang werden nicht mal meine Blogartikel! :D

    Susi, dein Blog ist super und du solltest dir über Werbung in deinem Blog keine Gedanken machen. Werbung an sich ist nicht böse oder blöd. Werbung ist Werbung.

    Liebe Grüße
    Ruth

    Ruth
    am Montag, 18. August 2014 um 18:48 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    ich sehe es genauso wie Bettina Stackelberg.
    Darüber hinaus es ist so wie immer: Da gibt es schwarze Schafe, die nur noch das schreiben, was sie bezahlt bekommen und deren Meinung käuflich ist. Dann gibt es die mit der ganz weißen Weste, die ihren Blog schon aus Prinzip „rein von Werbung” halten wollen - aus welchen Gründen auch immer, das möchte ich hier gar nicht hinterfragen. Und dann gibt es ganz viel Grau dazwischen, helleres und dunkleres. Das sind die vielen Blogger, die sich jedes Mal neu entscheiden, ob und welche Art der Werbung sie in ihren Blog integrieren und wie das ihre Inhalte beeinflussen könnte oder nicht.

    Wichtig für mich sind dabei drei Dinge:
    Erstens darf die Meinung des Bloggers nie, nie, nie käuflich sein. Die Glaubwürdigkeit eines Blogs ist nicht verhandelbar. Und ich denke, dass dies die Leser auch spüren.
    Zweitens muss ein bezahlter Beitrag kenntlich gemacht werden - entweder über den Zusatz „Sponsored Post”,, „Werbung”, „Mit freundlicher Unterstützung von…” oder ähnlichem Wortlaut.
    Und drittens sollten nach meinem Geschmack bezahlte Blogbeiträge nie die Oberhand über unbezahlte Inhalte gewinnen. Wobei das Verhältnis „bezahlt” zu „unbezahlt” wohl bei jedem Blog und im Zeitverlauf anders ausfallen kann.

    Letztendlich ist es immer eine Abwägung, die jeder Blogger und auch jeder Leser selbst vornehmen muss. Und dies hat viel mit Wert und Wertigkeit zu tun. Für den Leser lautet die Frage: Was ist es mir wert, die Inhalte dieses Blogs kostenlos zu erhalten bzw. wie viel Werbung nehme ich dafür in Kauf? Und für den Blogger lautet die Frage: Was ist es mir wert, meine Inhalte mit meinen Lesern kostenlos zu teilen bzw. wie viel Zeit und Arbeit stecke ich in meinen Blog, ohne dafür bezahlt zu werden?

    Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten und sie könnte von Fall zu Fall bzw. von Blog zu Blog sehr unterschiedlich ausfallen.

    Und dann gibt es natürlich immer noch den Fall, dass die Werbung per se als nützlicher Inhalt eines Blogs wahrgenommen werden kann. Denn auch Werbung ist ja nichts Böses, sie hat ja einen Sinn: Sie soll potentielle Kunden auf eventuell für sie interessante Produkte hinweisen. Und wenn sie gut gemacht ist, hat sie vielleicht auch noch einen Informations-, Unterhaltungs- oder ästhetischen Anspruch.
    Wer Werbung nur verteufelt, der hat noch nicht begriffen, dass unser gesamtes Wirtschaftssystem und unser Wohlstand darauf aufbaut, dass wir Produkte und Dienstleistungen erschaffen und diese zum Kauf oder zur Nutzung anbieten - auch mit Werbung.
    Werbung ist also im Prinzip wertfrei, kann aber gut oder schlecht gemacht sein. Auch das liegt im Auge des Betrachters.

    Und last but not least: Auf Deinem Blog, liebe Susi, habe ich nie das Gefühl, dass Deine Glaubwürdigkeit durch Werbung in irgendeiner Art in Gefahr wäre. Denn starke Frauen stehen zu ihrer Meinung und müssen sich nicht verbiegen. Und sie wissen, was sie tun und was eben nicht.

    In diesem Sinne liebe - unbezahlte, aber dadurch nicht weniger herzliche - Grüße von
    Stephanie alias die Modeflüsterin

    Stephanie
    am Montag, 18. August 2014 um 17:58 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich habe bisher alle bezahlten Artikel oder Links abgelehnt. Mein Blog nimmt zwar Zeit in Anspruch und kostet mich Geld, aber diese Schiene ist mir nicht geheuer.
    Was PR Samples angeht und Events wie die Vivaness, so streue ich das relativ sparsam ein und bin immer sehr ehrlich, was meine Leser bisher auch merken und schätzen.

    Grundsätzlich finde ich es wichtig zu wissen, ob ein Blog noch ein Hobby oder bereits eine echte Arbeit ist, die Geld bringen muss. Dann nehme ich die Artikel auch entsprechend wahr und filtere für mich ggf. Wo nur Werbung ist und alles ganz supitoll, da verabschiede ich mich sehr schnell :-)

    beautyjungle
    am Montag, 18. August 2014 um 17:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh wie schön, das zu lesen. Es gibt mir die Hoffnung, irgendwann einmal mit meinem Blog Geld zu verdienen. Auch wenn es kein Lifestyle-Blog ist.

    Bisher habe ich mich noch nicht getraut, die Buchempfehlungen mit einem Affiliate-Link zu hinterlegen. Vielleicht mach ich das bald.

    Auch der Kommentar von Barbara bestärkt mich (und alle Blogger) darin. In einer Zeitschrift ist Werbung völlig ok. Warum nicht in Blogs?

    Danke!

    Melanie Mittermaier
    am Montag, 18. August 2014 um 16:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Super Blogpost. Ich kann sehr gut verstehen was du schreibst und finde es total ärgerlich, dass Menschen so reagieren. Du spielst mit offenen Karten und man merkt deinen Post doch an, dass du das, was du schreibst ernst meinst und es sich nicht um eine „gekaufte” Meinung handelt.

    Mach weiter so. Und ich wünsche dir, dass du mit dem vielen Herzblut, das du in dein Blog bereits investiert hast auch viel Rendite in Form von Einkommen erhältst. Das ist doch auch der Deal im Leben.

    Und obwohl ich ein Modemuffel bin, ich lese dein Blog total gerne und lasse mich inspirieren.

    Andrea
    am Montag, 18. August 2014 um 14:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ganz einfach:
    wenn ich mir eine Zeitschrift kaufe, bezahle ICH die Werbung und die Artikel. Wenn ich einen Blog lese, ist es für mich kostenlos. Und warum sollen Bloggerinnen dafür nicht bezahlt werden ? Umso besser, wenn die Firmen, die die Produkte verkaufen wollen, dafür bezahlen ?!( Hoffentlich hab ich mich verständlich ausgedrückt ?)

    Im übrigen lese ich deinen Blog täglich, freue mich über jeden Beitrag und jede Anregung.
    Liebe Grüße

    Barbara
    am Montag, 18. August 2014 um 13:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, schade, dass dieses Werbungsthema auf Blogs immer so in den Mittelpunkt rückt. Es ist absolut unnötig. In einer Zeit, in der jedes zweite Fashion-, Beautymag aus Werbung und Produktvorstellungen besteht, kann ich nicht nachvollziehen, warum ein Kooperation auf einem Blog immer so negativ wahrgenommen wird.
    Auch wenn man bedenkt, dass man heute wg. einer negativen Produktbewertung bei A vor den Kadi gezerrt werden kann, fragt man sich doch, wie glaubhaft solche Bewertungen noch sein werden bzw. schon sind? In diesem Bereich ist es ja sehr einfach, eine Meinung zu kaufen und zwar völlig anonym.
    So eine Bloggerin wie Du hat sich aber um ihren Ruf schon verdient gemacht (durch lange und harte Arbeit) und sich das Vertrauen ihrer LeserInnen erarbeitet. Da ist mir eine Kooperation tausendmal mehr wert, weil ich genau weiß, dass Du Deine Artikel mit der nötigen Verantwortung verfasst.
    Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass Du eine Kooperation an Land gezogen hast, die zu Dir und Deinem Blog passt und freue mich auf Deine authentischen, ehrlichen und meist sehr amüsanten Artikel.
    Mach weiter so ... ganz lieber Gruß - Conny <3

    Conny
    am Montag, 18. August 2014 um 10:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo,
    zuerst mal muss ich sagen, dass ich Deinen Blog sehr gerne besuche, weil ich Deine Beiträge gerne lese und Du sehr authentisch, also nicht verstellt auf irgendeine Weise wirkst. Das beantwortet ja schon mal zum Teil, dass mich die Werbung nicht stört.
    Ich betreibe einen Hobbyschneiderinnen-Blog und da ist jetzt kein großes Interesse von Seiten der Industrie zu erwarten und ich mache es auch nur „just for fun”, und um meine selbstgemachte Mode im Zeitverlauf betrachten zu können.
    Generell ist der Trend schon sehr stark angewachsen, die eigene Bloggerei mit Werbung zu unterfüttern. Und ich finde, es nimmt dem Ganzen irgendwie den anfangs (nur von mir?) angedachten Zweck: Ratschlag von Frau zu Frau. Wenn mir einen Bekannte einen Tipp gibt und ich weiß, sie arbeitet bei der entsprechenden Firma, ordne ich das ja auch ganz anders ein. Sicher sehr einfach gedacht, aber eigene Erfahrungen mitteilen, ohne finanziellen Gewinn- das ist sicher am ehrlichsten.
    Insgesamt kann man es sicher schon entspannt betrachten, denn social media korrigiert sich ja auch durch den Austausch untereinander und Authentizität bleibt sicher das wichtigste Kriterium- und das kann man nach ein paar Besuchen schnell feststellen.
    Liebe Grüße
    Claudia

    Claudia
    am Montag, 18. August 2014 um 10:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin auch der Meinung, dass Firmen-Kooperationen eher eine Bestätigung für einen Blog sind und nichts Negatives. Sie sollten gekennzeichnet sein, dann ist doch alles in Ordnung. Jeder von uns freut sich, wenn er etwas zum Präsentieren bekommt. Es herrscht ja Gott sei Dank Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland und man kann seine freie Meinung kundtun. Keiner erwartet uneingeschränkte Begeisterung für ein Produkt, nur weil es gesponsert wurde. Also, ich freue mich, wenn ich ab und zu mal was geschickt bekomme, im grossen Maßstab ist das (zumindest bei mir) sowieso nicht. Das darf gerne noch mehr werden! Schließlich kann man so auch eine größere Vielfalt vorstellen!
    LG Eva

    Eva von ladylike
    am Montag, 18. August 2014 um 09:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Bin ganz Deiner Meinung.  Bei mir gibt es schon seit Jahren neben gekennzeichneten Kooperationsprodukten auch bezahlte Artikel,  die mit dem Wort „Anzeige” nach Vorschrift gekennzeichnet sind. Wenn Auftraggeber das Wort nicht wollen,  lehne ich ab. Bei mir hat sich übrigens noch kein einziger Leser darüber beschwert.
    Erfolgreiche Auftragsartikel zu gutem Kurs wünscht Dir
    Ines

    meyrose
    am Montag, 18. August 2014 um 09:05 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • recht hast du, liebe susi!
    es ist einfach eine furchtbare kultur aus neid und missgunst entstanden, die angestachelt durch die anonymität des internets, auf uns blogger einprasselt. und andere erniedrigen um sich selbst als „mehr wert” zu empfinden ist ein altes spiel.

    ich kann einfach nicht verstehen, wie menschen blogger (gut, es gibt echt dreiste ausnahmen), die ihre eigene meinung kundtun so angreifen können, aber die tipps in den mode- und beautyzeitschriften begierig aufsaugen! DAS ist nämlich eine totale verarsche. ich hatte ja mal einen bericht verfasst über die „hart arbeitenden beautyredakteur/innen”.
    im endeffekt ist alles nur neid, und den muss man sich hart erarbeiten!
    viele grüße, kk

    konsumkaiser
    am Montag, 18. August 2014 um 09:03 Uhr

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  • Danke! Ich kann eigentlich überhaupt nicht mehr dazu schreiben, denn Du hast es 100% auf den Punkt gebracht!

    Ich möchte dazu nur nochmals betonen:
    Es ist im Ausland definitiv anders! Mein Blog ist international ausgerichtet, ich habe sehr, sehr viele Nicht-Deutsche Leserinnen und bin umgekehrt auch mehr auf internationalen Blogs unterwegs. Diese Diskussion stellt sich dort einfach nicht! Dort geht es in posts und Kommentaren darum, WIE man Werbung, gesponsorte Beiträge und Produktvorstellungen umsetzt und WIE man mit Firmen und PR Agenturen verhandelt und WIEVIEL man dafür angemessen, d.h. auf den eigenen Blog und die Reichweite bezogen dafür verlangt.

    So muss es sein, zumindest für mich. Wer seinen Blog hobbymäßig betreiben möchte, kann dies jederzeit tun, das kritisiere ich schließlich auch nicht…

    Du machst das genau richtig, Susi!

    LG
    Annette | Lady of Style

    Annette
    am Montag, 18. August 2014 um 08:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Guten Morgen!

    Ich stimme dir da 100%ig zu, Susanne. Du bist deshalb kein bisschen weniger authentisch, kritisch oder ehrlich geworden. Viele setzen Werbung, Sponsoring etc. sofort mit Bestechlichkeit gleich. Wer Deine Produktbesprechungen liest, weiss, dass das bei dir nie der Fall ist. Sonst müsste ja jedes Produkt von Dir in den Himmel gelobt werden - so wie die unsäglichen 5*Rezensionen auf Amazon von „wohlmeinenden"Kollegen, die für mich oft allerdings nur inzestuöse Claqueure sind.

    Nein, Du bist und bleibst kritisch im besten Sinne - Du kommunizierst klar Mängel, Du schwärmst aber auch aus vollem Herzen.

    Noch ein anderer Aspekt zum Thema Bezahlung ist wichtig: Diese Diskussion hat vor einziger Zeit mal hohe Wellen geschlagen bei dem Blog „Karrierebibel”. Jochen Mai ist z.B. auf Twitter sehr heftig angegriffen worden, weil er plötzlich Werbung hatte und das BLog dadurch ja angeblich ach so unleserlich geworden ist.
    Er reagierte gut: Rechnete mal vor, wieviel Zeit ihn (damals war er noch angestellt) das Blog kostet und auch wieviel Geld, um auf dem neuesten technischen Stand zu bleiben.
    Die Rechnung für ihn war dann ganz einfach: Entweder er erlaubt Werbung….oder der Leser muss für die Artikel zahlen. Das schlug er vor und plötzlich waren alle gaaaanz still.
    Et voilà - wenn ich gute Artikel in hoher Qualität und viel Unterhaltungswert lesen möchte - kostenfrei!!! - dann sollte sich der Autor/die Autorin das auch leisten können.

    Weiter so - alles richtig und gut so!! :-)

    Einen gelungenen Start in eine fröhliche Woche wünscht herzlichst
    Bettina

    Bettina Stackelberg
    am Montag, 18. August 2014 um 08:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich finde Werbung, Sponsored Posts und bezahlte Produktrezensionen in Blogs vollkommen ok - wenn sie korrekt ausgezeichnet und deutlich erkennbar ist. So gerne wir bloggen - etwas Anerkennung über ein bloßes „Hey, gut gemacht!” hinaus darf es doch auch sein, oder?

    Susanna Künzl
    am Montag, 18. August 2014 um 07:38 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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