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Das kleine Glück.

Das perfekte Wochenende – im Februar!

Ich weiß. Viele meine Leserinnen – du vielleicht auch? – zählen schon die Krokusse an und können den Frühling kaum erwarten. Ich hingegen weine ein wenig um den Winter, der keiner war. Tatsächlich habe ich in diesem Winter nur ein einziges Mal eine nennenswerte Menge an Schnee gesehen, und das war während dieses Shootings am Plansee in Tirol (ehrlich gesagt hatten wir auch dort nicht mit Schnee gerechnet und wollten eigentlich auch ein paar Frühlingsoutfits in Riemchensandalen shooten. Es lebe die gute Vorbereitung! ;-)

Wenn in diesem Winter schon nicht auf Schnee Verlass ist, dann doch auf wolkenverhangene, graue Tage! Aber da ist kein Grund depressiv zu werden, wirklich nicht! Ich genieße gerade auch die wolkengrauen Wochenenden – weil man von ganzem Herzen herumtrödeln und gepflegt herumhängen kann. Wenn man will. Wenn man das nicht will, kann man natürlich auch etwas unternehmen. Für beides habe ich ein paar Ideen für dich – und für ein perfektes Wochenende im Februar.

 

Ausgedehnt frühstücken! 

Ich liebe das Sonntagsfrühstück. Die Kinder schlafen noch, mein Mann und ich sitzen mit Kaffee und der Sonntagszeitung am Küchentisch. Und mit Croissants, die der Mann immer frisch vom Bäcker holt. Wenn es mal was Anderes sein darf, empfehle ich gerne die leckeren Briochekipferl, die ich kürzlich im Blog Lebenslust meiner österreichischen Kollegin Edith gefunden habe. Ich habe sie noch nicht nachgebacken, aber Mohn und Brioche klingen nach einer außerordentlich verführerischen Mischung. Wem da nicht reicht, dem empfehle ich das Buch „Stay for Breakfast“, das ich hier schon mal rezensiert habe. Noch mehr leckeres Frühstück geht wirklich nicht!

Neues kochen! 

Haben wir nicht alle eine Reihe von Rezepten, die wir immer und immer wieder kochen (mitlesende FoodbloggerInnen mal ausgenommen!)? Ich schon! Deshalb nehme ich mir zwischendrin ganz bewusst Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Sonntag ist dafür der perfekte Tag! In den letzten Wochen kamen hier auch einige neue Kochbücher an, die mich wirklich begeistern: „Meine Hofküche“ von Marianus von Hörsten* zum Beispiel, mit regionalen und saisonalen Rezepten – ein Konzept, das mich schon länger begeistert (weswegen bei uns auch viel mit Pastinaken, Steckrüben und Kohlrabi gekocht wird). Das Buch enthält übrigens auch viele schöne Rezepte für Fleisch- und Fischesser, die wirklich Lust auf Nachkochen machen. Ganz große Empfehlung für alle, die gerne kochen und essen!

Lang spaziergehen!

Der Wochenendklassiker, der immer wieder Spaß macht. Auch hier versuche ich ab und zu mal neue Strecken zu laufen, durch den Wald oder am Fluss entlang. Letzthin begegneten mir bei einer solchen neuen Tour völlig überraschend rund zwanzig (!!) Schwäne, die im Wasser unserer Amper fischten. Man muss nicht immer gleich einen „richtigen“ Ausflug machen, um etwas Neues zu sehen – manchmal reicht es schon, an der Wegkreuzung anders abzubiegen. Wichtig sind bei längeren Strecken natürlich bequeme Schuhe – wie die von Keen**, die ich auf den Fotos trage.

Lesen. Lesen!

Ich habe mich lange gewehrt, aber nun habe ich schon seit einiger Zeit einen Kindle. Ich lese nicht alles damit, manche Bücher genieße ich lieber auf Papier. So ein Buch ist „Die Schlange von Essex“*, bei dem mir der Umschlag so gut gefallen hat, das ich es kaufen musste. Tatsächlich kann ich mir kein Buch vorstellen, das besser zu einem Couch-Nachmittag passt: Eine Liebesgeschichte, die im England des Jahres 1893 spielt und in dem sich die Naturwissenschaftlerin Cora in einen Pfarrer verliebt. Hach. Jetzt fehlen nur noch Tee und Scones, und dann kann es losgehen.

Kunst erleben!

Ich habe Kunst erst in den letzten Jahren lieben gelernt. Vorher dachte ich immer, ich müsse sie verstehen. Nein, muss man nicht. Man kann Kunst auch einfach „fühlen“. Richtig und falsch gibt es ja ohnehin nicht. Seitdem traue ich mich beherzt in Kunstmuseen und bin regelmäßiger Gast der Münchner Kunstsammlungen. Besonders spannend finde ich momentan die Ausstellung „Brainwashed“ im Haus der Kunst zum popkulturellen Mainstream der frühen 2000er-Jahre. Da wird uns – auch heute noch, in Zeiten von Social Media – ganz schön der Spiegel vorgehalten! In der Alten Pinakothek hat die Van-Dyck-Ausstellung kürzlich geendet, die nächste Sonderausstellung startet erst im Herbst wieder. Aber auch die reguläre Ausstellung in der Alten Pinakothek ist einfach der Wahnsinn, man kann sie immer und immer wieder anschauen! In der Pinakothek der Moderne geht es derzeit um „Feelings – Kunst und Emotion“ und lädt dabei genau zu dieser intuitiven Herangehensweise an Kunst ein, die auch ich mir erst erlauben musste.  Im Museum Brandhorst wurde die Jubiläumsausstellung „Forever young“ noch bis Juli verlängert: Am 29. Februar um 16 Uhr gibt es dazu eine Führung (vormerken!), die ich sehr empfehlen kann. Und zum Schluss noch ein echter Geheimtipp: Die Sammlung Schack in der Prinzregentenstraße mit Werken bekannter Meister des 19. Jahrhunderts! 

War etwas für dich dabei? Das würde mich freuen! Und natürlich freue ich mich auch über Vorschläge deinerseits! Das ist hier ja keine Einbahnstraße, ne? :-)

Fotos: Martina Klein, Feldafing

Look:

Lederjacke: Madeleine (zirka 10 Jahre alt)

Bluse: Katharina Hovman

Tuch: Gucci (Second Hand)

Tasche: Mulberry (Second Hand)

Stiefel: Keen Footwear**

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*Affiliate-Links, durch die ich ein paar Euro verdiene, wenn du über diesen Link einkaufst.

** PR-Sample, das mir kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt wurde

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775 8 Das kleine Glück. 16.02.2020   wochenende, wildleder, schnee, plussize mode, mode, das kleine glück

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