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Beauty-Talk: Warum Mikroneedling deine Haut schöner und straffer macht. Mein Erfahrungsbericht.

Beim Stichwort „Ästhetische Dermatologie“ denken vielen Frauen an Botox-, Filler oder gar an Liftings. Das wiederum sind Behandlungsmethoden, die viele kritisch sehen oder ablehnen, ob nun zu Recht oder zu Unrecht sei dahingestellt. Ich persönlich bin da offen: Die Dosis macht das Gift und solange das Ergebnis natürlich aussieht, finde ich solche Eingriff absolut akzeptabel. Warum auch nicht? Mikroneedling: für eine schöne und gleichmäßige Haut. Ganz ohne Botox, Filler und Co.

Foto: Simon Ackstaller.

Dennoch wurde ich sehr hellhörig, als ich vor rund drei Jahren von einer Methode las, die die Haut verjüngt – aber eben ohne Botox, Filler und Konsorten. Sondern einfach durch die Selbstheilungskräfte der Haut. „Mikroneedling“ hieß das Verfahren, mit dem die Haut feiner, straffer und gleichmäßiger würde, und das ganz ohne Spritzen oder Skalpell. Natürlich habe ich mir damals sofort ein Mikrodneedeling-Set für den „Heimgebrauch“ bestellt: ein Dermaroller, der mit hunderten von sehr feinen, kurzen Nadeln gespickt war – daher auch der Name „Mikroneedling“ – und mit dem man über das gereinigte Gesicht „rollern“ sollte. Die kleinen Nadeln würden sich dabei in die Haut bohren und so die Regeneration und sogar die Kollagenproduktion anregen, so das Versprechen.

Anti-Aging mit Mikroneedling?

Getraut habe ich mich dann aber doch nicht. Tatsächlich hatte ich schlichtweg hygienische Bedenken, auch wenn ich mittlerweile weiß, dass andere Frauen die Methode daheim problemlos anwenden. Mir aber war bei dem Gedanken nicht ganz wohl, meiner Haut gezielt kleine Verletzungen zuzufügen: Was, wenn doch etwas schief ging? So landete der Roller ungenutzt in der Schublade – aber die Idee des Mikroneedlings, die Selbstheilungskräfte der Haut zu stimulieren und zu nutzen, ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Dann lernte ich Frau Dr. Habig kennen, eine Münchner Dermatologin, die mich sowohl durch ihre medizinische und dermatologische Kompetenz als auch durch Herzensbildung begeisterte. Eine Ärztin, die sich nicht nur um äußerliche Schönheit Gedanken macht, sondern auch um die innere, die Herzenswärme ausstrahlt und Werte vertritt – das ist eine ästhetische Dermatologin nach meinem Geschmack. Schöner Nebeneffekt: Frau Dr. Habig bietet in ihrer Praxis medizinisches Mikroneedling an, das sich vom kosmetischen „Home-Needling“ durch deutlich längere Nadeln unterscheidet (2 statt 0,5 Millimeter) und somit auch deutlich intensiver wirken kann. Auch wenn ich Juliane Habig vollstens vertraue, gebe ich zu, dass ich zum vereinbarten Termin ein wenig nervös war. Eine rund einstündige Needling-Behandlung mit 2 Millimeter langen Nadeln ... da kann einem schon Angst werden. Würde ich das aushalten können? Wie würde ich nach der Behandlung aussehen (ich musste noch mit der U-Bahn fahren!)? Wie würden die Tage danach sein? Und schließlich: Wie würde das Ergebnis ausfallen?

Ich hätte mir nicht so viele Gedanken machen müssen.

In einem ersten Schritt wurde meine Haut im Behandlungszimmer gründlich gereinigt, danach eine Betäubungscreme aufgetragen und nach 20 Minuten wieder abgenommen. Dann ging es wirklich los: Mit angenehm festen Druck bewegte Frau Dr. Habig den Dermaroller über meine Haut, ich konnte regelrecht spüren, wie die feinen, sterilen Nadeln die Haut penetrierten. Es war – dank Betäubung! – nicht schmerzhaft, aber doch spürbar. Erst wurde die eine Gesichtshälfte bearbeitet, dann die andere. Zwischendrin durfte ich in den Spiegel schauen: Die Haut war gerötet, an der einen oder anderen Stelle auch leicht blutig – aber insgesamt sah ich eher nach einem Sonnenbrand aus denn nach Mikroneedling. Nach zirka einer Stunde war die Behandlung vorbei, und meine Befürchtungen, ich könne womöglich gar nicht mehr auf die Straße bzw. in die U-Bahn, ohne Menschen zu erschrecken, erwiesen sich als unbegründet (und das obwohl ich eher mehr als weniger auf Gesichtsbehandlungen reagiere!). Am nächsten Tag hatte sich der Sonnenbrandeffekt noch weiter verstärkt. Die Haut schmerzte nicht, war aber doch sehr gerötet und auch leicht geschwollen – beides Wirkungen, auf die mich Juliane Habig vorbereitet hatte und für die sie mir extra Pflegeprodukte mitgegeben hatte. Ich muss sicher nicht extra dazusagen, dass sich ein medizinisches Mikroneedling nicht empfiehlt, wenn man am nächsten Tag ein Date oder einen anderen wichtigen Termin hat. Ich würde immer einen Freitag wählen, damit sich die Haut übers Wochenende erholen kann.

Die ersten zwei Tage: wie nach einem Sonnenbrand.

An den Tagen darauf gingen Rötung und Schwellung immer weiter zurück, die Haut fing nun an sich zu schälen – und darunter kam eine wunderbar glatte, frische Haut zum Vorschein, ähnlich wie nach einem medizinischen Peeling. Die Haut war tatsächlich wie neu: sehr fein, hell, gleichmäßig, ja, auch straffer. Ein bisschen wie der berühmte Baby-Popo. Ich war begeistert! Der Babypopo-Effekt hat sich nicht ganz gehalten, das war auch nicht zu erwarten. Aber auch fast drei Monate später sieht meine Haut immer noch sehr glatt und gleichmäßig aus. Damit dieser Effekt erhalten bleibt, wird Mikroneedling alle drei bis vier Monate empfohlen (in bestimmten Fällen, etwa bei Aknenarben, sogar häufiger). Für mich heißt das: Ich werde demnächst wieder nach München zum Mikroneedling fahren – diesmal allerdings ohne Angst und Nervosität im Nacken.

Wie Mikroneedling funktioniert:

Sterile Nadeln perforieren die Hautoberfläche und stimulieren so die Regenerationsfähigkeit der Haut sowie den Gewebsaufbau. Das Verfahren regt auch die Kollagenbildung an.

Was das Mikroneedling kann:

Mikroneedling hat einen deutlichen Anti-Aging-Effekt, es verbessert und verjüngt die Struktur erschlaffter, elastizitätsarmer Haut. Auch erweiterte Poren, (Akne-)Narben und Fältchen können damit erfolgreich behandelt werden.

Was du nicht erwarten solltest:

Die Haut wird insgesamt schöner, feiner und auch straffer – ausgeprägte Falten verschwinden durch Mikroneedling aber nicht. Dafür muss man andere Behandlungsmethoden einsetzen. Wer nun auf Mikroneedeling (oder auch andere ästhetisch-dermatologische Behandlungen) neugierig geworden ist, dem möchte ich Frau Dr. Habig und ihre kleine, aber feine Praxis in München wirklich ans Herz legen. Mehr Infos rund um Mikroneedeling findest du hier, auf der Webseite findest du auch die Kontaktdaten.

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Angaben zur Transparenz: Die Mikroneedeling-Behandlung wurde von Frau Dr. Habig kostenlos und ohne weitere Verpflichtung durchgeführt. Meine Meinung bilde ich mir immer unabhängig.

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5820 6 Werbung! , Beauty & Fashion 20.02.2018   schönheitsbehandlung, schönheit, mikroneedling, hautpflege, haut, beauty, anti-aging

6 Kommentare

  • Lili und Marlene
    am Samstag, 24. Februar 2018 um 17:51 Uhr

    Hallo,
    ein interessanter Artikel. Zu solch einer äußeren Anwendung gibt es eine gute Alternative, die von innen wirkt: Langzeitfasten. Beim Fasten regeneriert sich die Haut sichtbar. Unreinheiten verschwinden, Falten glätten sich, man strahlt von innen. Der Fastenprozess stößt tiefgreifende Reparaturprozesse an , und zwar nicht nur in der Haut.
    Wenn Ihr mich bei meinem diesjährigen 40 Tage-Fasten begleiten wollt, schaut doch mal auf http://www.liliundmarlene.wordpress.com . Hier besprechen wir auch andere interessante Frauenthemen.
    Liebe Grüße, Marlene

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  • Bea
    am Dienstag, 20. Februar 2018 um 08:21 Uhr

    Hallo,
    ein interessantes Thema. Gerade heute habe ich einen Termin in einer dermatologischen Praxis um meine großen Poren und Akne-Narben möglichst zu verkleinern. Das wird allerdings mit einer anderen Methode passieren und ich bin gespannt, ob es hilft. Sollte sich das Ergebnis nicht einstellen, wäre Micro-Needeling auch noch eine Option.

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    • Bea
      am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 17:41 Uhr

      Hallo liebe Susanne,
      es handelt sich um einen Laser. Vor der Behandlung wird das Gesicht mit einer Creme betäubt und nach ca. 30 min. wird der Laser punktuell angewendet. Er erhitzt sich stufenweise. Anschließend werden die Unreinheiten aus den Tiefen der Haut entfernt. Durch die Erwärmung bis in die tieferen Hautschichten tritt eine Lockerung der Haut ein und das Entfernen schmerzt nicht. Nach der Behandlung sieht man aus wie nach einem ziemlichen Sonnenbrand. Für die Nacht habe ich eine Spezialcreme bekommen. An nächsten Tag sah man fast nichts mehr, habe etwas Make-up aufgetragen. Heute, 2. Tag danach sind die Rötungen komplett weg. Die Poren sehen wirklich kleiner aus, mir gefällt es. Allerdings muss ich nochmal, denn es konnte nicht alles behandelt werden, dass wäre zu anstrenged für die Haut geworden.
      Die Anwendung war in einem dermatologischen Kosmetikinstitut.

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    • Susi
      am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 06:21 Uhr

      Hallo liebe Bea,

      darf ich fragen, welche Behandlung das ist? Peeling? Und ja: Mikroneedling könnte tatsächlich eine Alternative sein!

      Liebe Grüße!

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  • Iris
    am Dienstag, 20. Februar 2018 um 07:26 Uhr

    Beim Microneedling scheiden sich die Geister: auch ich bin home-needlerin, allerdings nicht mit dem Dermaroller, sondern - wie beim Dermatologen - mit einem Dermapen. Den habe ich mir auf Amazon gekauft und benutze bei jedem Needling einen neuen steril verpackten Nadelsatz. Neben der Hygiene hat der Dermapen den Vorteil, dass die Nadeln senkrecht eindringen und feine Stichkanäle hinterlassen. Der Dermaroller hinterlässt unter Umständen durch das Abrollen gröbere Verletzungen, außerdem ist der Druck schwerer zu kontrollieren. Ich needle nur kosmetisch mit 0,25-0,75 mm und habe den Effekt eines sehr intensiven Peelings.
    Eigentlich needle ich wider besseren Wissens, denn meine Dermatologin ist eine Gegnerin von allen Behandlungen, die die Haut mit Hilfe von Verletzungen verjüngen wollen. Der Grund ist plausibel: Durch die Verletzung setzt die Hautreparatur duch Zellteilung ein. Bei jeder Zellteilung verkürzen sich aber die Telomere der Zellen, das sind die Erbinformationen. Damit kann es auch zu fehlerhaften neuen Zellen kommen oder aber die Zellen „verbrauchen“ sich jetzt durch künstlich angeregte Zellteilung und man ist im Alter knitteriger als man ohne needling/laser gewesen wäre, weil sich die Haut nicht mehr natürlich regenerieren kann.

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    • Susi
      am Dienstag, 20. Februar 2018 um 08:04 Uhr

      Liebe Iris, danke für deinen Kommentar!

      Ich kann nun leider nicht zu allem etwas sagen, nur zum Thema Dermapen, weil ich darüber mit Frau Dr. Habig sprach: Sie ist nämlich genau der gegenteiligen Meinung – dass ein Roller besser zu handhaben und der Druck besser zu kontrollieren ist als beim Pen. Scheint wirklich ein kontroverses Thema zu sein!

      Liebe Grüße!

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