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Es sind keine schöne Zeiten: Terroranschläge, Kriege, Flüchtlingsdramen. Demonstrationen gegen Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Menschen, die wegen ihres Glaubens töten. Von schlimmen Krankheiten (auch im direkten Umfeld) ganz zu schweigen. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich die Radionachrichten leiser stelle oder ausschalte, weil mich die Flut an Gewalt und Egoismus fassungslos macht. Und traurig, natürlich.

Ich finde aber auch, dass es genau in solchen Zeiten wichtig ist, Kraft aus kleinen Glücksmomenten zu schöpfen. Um uns darauf zu besinnen, wie gut es uns eigentlich geht. Denn das tut es, den meisten von uns zumindest, besonders hier im reichen Europa.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die bewusste Wahrnehmung dieses Glücks uns offener und hilfsbereiter macht und weniger anfällig für Hass.


Glückstagebuch
Für glückliche Momente: Glückstagebuch! (Karte: Von La Mesa zum Geburtstag!


Vielleicht überlegst du heute Abend einfach mal (und notierst es dir vielleicht sogar), was dich heute glücklich gemacht hat: eine nette Mail zum Beispiel (eine solche bekam ich eben, von einer Leserin, die mich in der aktuellen MYWAY entdeckt hatte). Ein lustiger Kinoabend (gestern: Winterkartoffelknödel. Sehr schräg!). Ein unerwartetes Kompliment. Ein gemütliches Sonntagsfrühstück, bei dem sich die Kinder nicht gestritten haben.

Ich bin mir sicher, wenn du erstmal darüber nachdenkst, wirst du viele Erlebnisse entdecken, die dich glücklich gemacht haben.

(Den Tipp mit dem Glückstagebuch bekam ich übrigens mal von einer Kommentatorin hier im Blog! Leider habe ich den Eintrag nicht mehr gefunden. Trotzdem: Danke sehr!)

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 11. Januar 2015, 13:19 Uhr
Kommentare: 13 | Aufrufe: 3517 | Kategorie: Lifestyle, Leben, | Tags: glückstagebuchglücksprojektglücksmomentglücklich seinglück
Das könnte auch interessant sein:
Statt Schokolade: Vier Dinge, die mich aktiv glücklich machen. (Teil 1)
Anleitung für ein glückliches Leben: Vier Tipps für mehr H.A.P.P.Y.ness!
Für dich gelesen (und geliebt): German Glück. 19 Geschichten vom Glücklich sein.
 

Kommentare

  • Vielleicht meintest du meinen Kommentar? Ich hab mal etwas dazu hier im Blog kommentiert…
    Danke auf jeden Fall!!!

    Sonnenschein
    am Mittwoch, 21. Januar 2015 um 20:31 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Genau: das Glück darf auch klein sein! Man muss nur aufpassen, dass man es in solchen Zeiten wie diesen nicht übersieht ... Gerade wenn die große Welt mal wieder aus den Fugen zu geraten scheint, macht es Sinn, sich auf die kleinen schönen Dinge zu konzentrieren. Zum Beispiel auf die leckere Tasse Kaffee, die hier neben der Tastatur steht.
    herzlichst Katrin

    Katrin
    am Dienstag, 13. Januar 2015 um 09:18 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ach Susi, Du hast ja so Recht! Gleich nach dem Lesen Deines Posts habe ich mir in meinem Tageskalender einen kleinen Glücksmoment notiert und ich hoffe, ich schaffe es, mir das zur Gewohnheit werden zu lassen, denn ich neige ziemlich zum „halbleeren” Glas und der Feststellung, dass die Welt und viel zu viele Menschen darin ziemlich sch… geworden sind. Sogar mein bisher ziemlich „Nachrichten-süchtiger” Mann mag momentan schon nicht mehr wirklich gucken. Aber am Ende nützt es ja auch niemandem etwas, wenn alle Menschen nur noch mit Leichenbittermiene durch die Welt gehen und sich selbst runterziehen. Man hat nur ein Leben und sollte das Beste daraus machen!
    Lieben Gruß
    Gunda

    Gunda von Hauptsache warme Füße!
    am Montag, 12. Januar 2015 um 18:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Sehr gute Idee. Ich notiere sowieso jeden Tag und werde den Aufzeichnungen ab sofort die Glücks-Richtung geben. Übrigens bekommt mein Kind zum Einschlafen jeden Tag ein Kompliment - auch wenn es garstig war, etwas Bewundernswertes gibt es immer. Und das selige Gesicht ist dann mein ganzes Glück.

    Xenia vom berlingarten

    Xenia
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 21:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Die Idee mit dem Glückstagebuch ist zauberhaft - und der Schubs, den ich brauchte. So greife ich zu einem Notizheft, das schon ganz lange im Regal liegend darauf wartet, endlich mit Leben (= Buchstaben) gefüllt zu werden. Und was flattert heraus? Eine Karte meiner besten Freundin mit den liebsten Wünschen. Und vorne drauf steht ein Spruch: „Das Glück verlässt uns nicht. Er verreist nur von Zeit zu Zeit ...”.

    Petra
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 18:49 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    du sprichst aus, was mir auch gerade wieder vermehrt im Kopf herumschwirrt.

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 17:00 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, Du hast mir gerade auf FB einen Glücksmoment beschert… :-) und ich finde Dein posting wieder total klasse - auch wenn der Anlass einfach nur „schrecklich” ist.
    Aber Dir wünsche ich gaaanz viele schöne Glücksmomente heute, morgen - IMMER…
    Alles Liebe, Conny

    Conny
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 15:58 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich habe letztens auch die Anregung zu einem Glücksglas gefunden. In der Beschreibung heißt es:
    „Wann immer etwas Gutes passiert, kommt eine kurze Notiz, ein Foto oder ein anderes Erinnerungsstück ins Glücksglas.
    Also fleißig sammeln und am Ende staunen, was sich in 12 Monaten alles Wunderbares ereignet hat. : )”
    Gefunden unter http://www.heartleaders.de
    Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken. :-)

    Susanne
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 14:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Am Ende des Tages über die guten Momente nachzudenken ist mir eine liebgewonnen Gewohnheit geworden. Drei schöne Momente, habe ich im Brigitte-Forum gemopst, nenne ich sie und sie werden auch fast täglich aufgeschrieben. Und ja, sie lassen einen dankbar für ein gutes Leben sein!
    Heute morgen habe ich mich über den sanften Schneefall gefreut und den sonntäglichen Kaffee im Bett.
    Dein Blog ist mir übringes auch eine liebgewonnene Gewohnheit geworden. Und ich sag jetzt einfach mal Danke dafür!

    Ellen
    am Sonntag, 11. Januar 2015 um 13:42 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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