mode-lifestyle
 

Pia Ziefle kenne ich aus dem Netzwerk Texttreff, bei dem wir beide schon einige Jahre Mitglied sind. Persönlich – d. h. im „realen“ Leben – haben wir uns noch nie getroffen. Ich glaube, wir haben einmal telefoniert, aber sonst nur gemailt, und auch das nur sporadisch. Und dennoch ist Pia ein ganz besonderer Mensch für mich. Das mag einerseits an ihrem wunderbaren Buch „Suna“ liegen, das mich in besonderer Weise angerührt hat – andererseits aber daran, dass Pia nicht nur spricht, sondern auch was zu sagen hat. Sie ist ein eher leiser, bescheidener Mensch, aber dennoch mit einer ganz starken Präsenz. Niemand, der sich vordrängelt. Jemand, dem man zuhört.

In meinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis gibt es eine Vielzahl hervorragender Autorinnen. Aber unter allen ist Pia die einzige, die ich als Schriftstellerin bezeichnen würde. Dabei hat eigentlich alles ganz bodenständig angefangen. Nämlich als Siebdruckerin. Nebenbei studierte Pia Philosophie und Literaturwissenschaften an der Fernuni Hagen. Der Beruf hat sie dann aus Süddeutschland nach Berlin verschlagen, wo sie erst kurz in der Werbung und dann als Drehbuchautorin für Kindercomputerspiele (zum Beispiel „Benjamin Blümchen” und „Lauras Stern”) arbeitete. Mit den Kindern zog es sie und ihren Mann dann wieder weg aus Berlin, auf die Alb. In ein windschiefes Holzhaus mit Holzofen und viel Einfachheit.



Pia Ziefle, 40. (Foto: dpa)

„So wechselhaft und so voller Neuorientierungen mein Leben bisher war”, sagt Pia über sich, „rückblickend erkenne ich durchaus eine Linie: Ich wollte immer Geschichten erzählen!” Derzeit arbeitet Pia übrigens an ihrem zweiten Roman. Ich bin sehr sehr gespannt!

Dass sie Lust auf ein Montagsinterview hatte, hat mich – ich gestehe – fast überrascht. Aber genau deshalb hat es mich auch ganz besonders gefreut!


Wie würdest du deine Einstellung zu Mode bezeichnen oder beschreiben? Hat sie sich im Laufe deines Lebens verändert?

Mode und ich, das waren immer zwei völlig unvereinbare Universen. Ich bin im Dorf groß geworden, war den ganzen Tag draußen oder im Stall, auf irgendwelchen Bäumen oder im Matsch. Mir war damals vollkommen egal, was ich anziehe. Bis dann die 70er-Jahre-Plastikhosen meiner zehn Jahre älteren Cousinen bei uns ankamen, die waren selbst mir zu schrecklich. Oder diese melierten Plastikrollkragenpullover. Furchtbar.

Später in der Schule war ich modisch gesehen die absolute Außenseiterin. Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich immer sehr sehr dünn war, kurze Haare hatte und bis weit in mein Teenageralter für einen Jungen gehalten wurde. Mit Karottenjeans, Turnschuhen, Halstüchern, Klämmerchen im Haar oder Glitzershirts, wie sie die anderen Mädchen hatten, konnte ich überhaupt nichts anfangen. Ich hatte irgendeine Hose an, irgendein T-Shirt, und grobe Schuhe.



Manchmal Diva (sieht Pia hier nicht aus wie eine junge, schmale Sophia Loren?

<3; 1995) ...


Als ich etwa 14 war, habe ich die Schule gewechselt mit dem überraschenden Ergebnis, dass ich dort überhaupt nicht mehr auffiel. Alle hatten Birkenstock, trugen Palästinensertücher, hatten Batikröcke und indianisch angehauchte Oberteile, und die zwei oder drei Mädchen, die Schminkzeug besaßen, waren die Ausnahme. Niemand hatte irgendwas übrig für Mode oder andere Äußerlichkeiten, und ich glaube ich war 20, als ich meinen ersten Kajal hatte und in etwa wusste, für was man den einsetzt. Und 25, als ich das erste Mal mit Make-Up in Berührung kam.

Während der Oberstufe hatte ich dann plötzlich klare Vorstellungen davon, wie ich aussehen wollte. Ich hatte mir mit 14 einen Pulli gestrickt, und diesen Pulli trug ich nun tagaus, tagein. Zusammen mit einer zitronengelben 501 und einer roten, völlig verratzten Lederjacke aus Amsterdam, auf die ich mit schwarzem Kuli das Zeichen der Einstürzenden Neubauten gemalt hatte. In stundenlanger Arbeit. Dazu rote Converse oder meine geliebten schwarzen Doc Martens, die Haare rot oder schwarz gefärbt, auch mal blond, und weil’s zum Färben praktischer und günstiger war, habe ich die Haare einfach abgeschnitten und kurz getragen. Ich hatte auch keinen Schulranzen mehr, sondern trug meine Schulsachen in einem weithin leuchtenden roten Ketchup-Eimer mit mir herum. Ich muss dazusagen, dass meine Schule ein Internat war, und sowieso keine weiten Wege anfielen. Ob ich meinen Eimer in Bus und Bahn mitgenommen hätte, ich weiß es nicht. Womöglich aber schon.


... manchmal (Farb-)Rebellin! (1997)

Welche Stilrichtung bevorzugst du? Wie hat sich dein Geschmack im Laufe deines Lebens verändert – und warum?

Stil, das ist so eine Frage. Rückblickend könnte man natürlich sagen, gefärbte Haare und schrille Klamotten, das war eher Punk. Aber ich hatte keine Ahnung davon, und keine Intention in diese Richtung. Ich hatte nur Lust, bunt auszusehen.

Nach dem Abitur habe ich meine Ausbildung zur Siebdruckerin begonnen, und damit war es dann vorbei mit Mode. Ich hatte den ganzen Tag mit Farben zu tun und sah dementsprechend aus. Ich war stolz darauf, dass man meinen Hosen und Jacken meine Arbeit ansehen konnte und bin überall in meinen Druckerei-Klamotten hingegangen. Wir hatten für den Winter solche Cordwesten, die mit Schaffell gefüttert waren, die habe ich immer noch und benutze sie bei Renovierungen. In solchen echten Arbeitsklamotten fühle ich mich nach wie vor am wohlsten.

Später, als ich nach Berlin ging und meinen ersten Texterinnenjob antreten sollte, musste mich eine Freundin in den Kleiderladen begleiten: ich hatte keine Ahnung, wie man Stoffhosen aussucht, wie die sitzen müssen, welche Schnitte zu welcher Figur passen… ich war vollkommen aufgeschmissen. Alles was ich wusste, kannte ich aus der Allegra, und aus den Schaufenstern in der Reutlinger Fußgängerzone.

Ich hatte eine Geldsumme dabei, mit der ich normalerweise für sechs Wochen in Urlaub gefahren wäre, und hatte am Ende einen grauen Anzug, drei T-Shirts und einen schwarzen Blazer in der Hand. Ich fand’s grauenhaft, viel zu teuer und hätte am liebsten alles hingeschmissen.



Festivaljob an der Bar (Untertitel: „Der wohl wildeste Sommer meines Lebens!” ;-); 1996)

Als ich aber merkte, dass das eine Art Verkleidung ist, dass mein grauer Anzug einfach zu meiner Rolle gehört, ging es besser.

Mit dem, was ich damals „richtig weibliche Kleider” nannte, also enge Oberteile, Röcke, Pumps oder Accessoires, konnte man mich aber weiterhin in die Flucht schlagen.


Hattest du modische Vorbilder? Personen oder Persönlichkeiten, die deinen Stil geprägt haben – oder eine modische Ära?

Während meiner Zeit in Berlin, das war Ende der Neunziger, sah ich natürlich viele Frauen und ihre Modestile. Aber ich habe mich nie mit Rock und Stiefel anfreunden können, auch mit Kleidern nicht. Außerdem fehlte mir schlicht das Geld. Was mir gefiel, war grundsätzlich das Allerteuerste im Laden. Immer.

Ich war froh über H&M Business, dort gab’s meine schmalen Hosen, meine Anzugjacken und meine Hemdblusen für den Job. Aber schon Schuhe waren schwierig und ehrlicherweise fand ich meistens was in der Herrenabteilung, aber nicht bei den Damen. So ging das sehr lange.

Inzwischen habe ich unterrichtet, da konnte ich nicht jeden Tag in derselben Hose auftauchen, also wieder neuer Kampf in der Boutique.

Als ich schließlich schwanger war gab es sehr nette und schlichte Sachen online, und ich war froh, dass ich nicht mehr in den Laden musste.


Glücklich! (2006)

Hast oder hattest du ein Lieblingskleidungsstück?

Ja, ich hatte eine rote Lederjacke, die habe ich geliebt. Und als zweites meine graue Uniformjacke. Leider habe ich überhaupt keine Jackenfigur, weil immer meine Arme zu kurz sind, wenn die Jacke ansonsten sitzt. Je älter und umfangreicher ich geworden bin, umso größer wurde das Problem. Inzwischen kann ich ganz gut Ärmel umnähen …


Wie hat sich deine Einstellung zu Schönheit und Aussehen in den letzten Jahren verändert? Inwieweit hat das Älterwerden damit zu tun?

Das Älterwerden hat entscheidend dazu beigetragen, mich nicht mehr länger als modische Außenseiterin zu betrachten und mein Modeunverständnis als keinen Makel mehr zu sehen.

Meine Figur hat sich die letzten 15 Jahre dermaßen verändert, dass ich immer sehen musste, wie mein Kleiderschrank da hinterher kam. Als die Kinder noch klein waren, war mir vollkommen egal, wie ich aussehe, Hauptsache, man konnte es schnell waschen und unkompliziert trocken bekommen. Aber jetzt sind die Kinder älter und ich bin wieder beruflich unterwegs, vor Publikum bei meinen Lesungen, oder bei Meetings mit dem Verlag. Ich achte auf Materialien, auf Schnitte, und ich nähere mich vorsichtig der Überzeugung an, dass es nichts mit Unaufrichtigkeit oder der Vorspiegelung falscher Tatsachen zu tun hat, sich zu schminken oder bestimmte besondere Kleidung zu bestimmten Anlässen zu tragen. An der Auswahl hapert es noch, aber ich lerne dazu.


Die Schriftstellerin. (2014; Foto: Anikka Bauer)


Zur Kosmetik: Bist du eher der Wasser-und-Seife-Typ oder glaubst du an die Möglichkeiten moderner Produkte?

Wasser und Seife in den meisten Fällen, aber dann ... Ich liebe die Produkte von Dr. Hauschka, kann sie mir aber nur selten leisten. Dafür hüte ich sie umso mehr.

Was ich auch sehr schätze sind die Make-Up-Lösungen von Clinique, speziell die Super-Balanced-Reihe, wobei ich, glaube ich, auf keinem der Bilder welches benutzt habe … dann auch gern eine Kleinigkeit für die Wimpern und etwas Lidschatten, fertig.


Du bist auf Reisen und hast deinen Waschbeutel vergessen. Welche drei (Kosmetik-)Produkte kaufst du sofort?

Außer Zahnpflege und Shampoo? Deo natürlich, und dann die Quitten-Tagescreme von Dr. Hauschka und Wimperntusche. Ich glaube, die aktuelle ist von L’Oreal und nennt sich False Lash. Die ist schön dick, hält gut und verschmiert nicht sofort.


Selfie! (2009)

Hast du ein Schönheitsgeheimnis?

Ob’s was nützt weiß ich nicht, aber ich mache sehr gern ein Peeling aus Honig und Salz. Man darf’s nicht in die Augen bekommen und essen sollte man es auch nicht, aber das macht die Haut sehr weich und sehr klar.
Ansonsten habe ich überhaupt keine Routinen. Ich kann mich nicht einmal aufraffen, regelmäßig Augenbrauen zu zupfen, ich mache das, wenn’s mir auffällt. Schon eincremen nach dem Duschen finde ich lästig, ich will nicht erst eine ganze Batterie an Tätigkeiten ausführen, nur damit ich „das Haus verlasen” kann.


Gibt es ein Mantra, das dich durch dein Leben begleitet?

Erkenne dich selbst. Finde heraus, was dich ausmacht. Und geh deinen Weg, unbeirrt.


Danke, liebe Pia fürs Dabeisein, danke für dein wunderbares Mantra! Und danke für „Suna”!

***
Mehr spannende Interview mit spannenden Frauen jenseits der 40 gibt es übrigens hinter diesem Klick!

 
Susanne Ackstaller, Montag, 19. Mai 2014, 09:00 Uhr
Kommentare: 9 | Aufrufe: 6903 | Kategorie: Beauty, Mode, Meinungen, Frauen ab 40/50/60, Interviews, | Tags: sunaschriftstellerinschönheitpia zieflemontagsinterviewmodeinterviewfrauen ab 40autorin
Das könnte auch interessant sein:
Frauen ab 40: Das Montagsinterview mit Angelika Lauriel.
Frauen ab 50: Das Montagsinterview mit Christine Lawens.
Frauen ab 40: Das Montagsinterview mit Annette Lindstädt.
 

Kommentare

  • Ich schaue mich heute zum ersten Mal in Ruhe hier um und bin begeistert von dieser Interview-Reihe. Ich liebe Zeitreisen und mag all diese natürlichen Frauen mit ihrem angenehmen Verhältnis zu sich, der Welt und dem, was man so Mode nennt. Vielen Dank dafür!

    Nicole
    am Freitag, 30. Mai 2014 um 23:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Was für ein tolles Interview! Und was für eine tolle Frau! Pia, I love you!

    Annette Bopp
    am Freitag, 23. Mai 2014 um 20:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • @Julia
    ich hatte auch darüber nachgedacht, ob das so stimmt. Wahrscheinlich hätte ich besser abgrenzen müssen, aber damals war alles, was man so in den Jugendzeitschriften sehen konnte „Mode” für uns, und so sahen wir (fast) alle nicht aus.
    Wir haben viel untereinander getauscht, es gab Kleidertauschparties, zu denen jede was mitgebracht hat, und hinterher schleppten wir die für uns neuen Sachen glücklich nach Haus - ich war nicht die Einzige, die erst sehr spät in echten Läden einkaufen war.

    frauziefle
    am Mittwoch, 21. Mai 2014 um 09:35 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Haha, Stoffhosen! Die hab ich auch noch nie verstanden und muss zum Glück auch keine tragen. Dass sich in der Palästinensertücher-Schule niemand für Mode interessiert hat, kann ich mir allerdings kaum vorstellen, sonst hätten sie wohl nicht alle so einen ähnlichen Kleidungsstil gehabt.

    Julia
    am Dienstag, 20. Mai 2014 um 19:19 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Es ist wirklich sehr spannend, hier immer so interessante und vor allem unterschiedliche Frauen kennen zu lernen. Besonders hängengeblieben bin ich an dem Satz, „dass es nichts mit Unaufrichtigkeit oder der Vorspiegelung falscher Tatsachen zu tun hat, sich zu schminken oder bestimmte besondere Kleidung zu bestimmten Anlässen zu tragen”. Ich habe auch bei einigen meiner Freundinnen, die es ebenfalls ablehnen, sich zu schminken und elegante Kleidung zu tragen so verstanden, dass sie das als Verkleidung und Leugnung ihrer wahren Persönlichkeit empfinden.
    vielen Dank für diese offenen Einblicke und herzliche Grüße!
    Bianca

    Bianca
    am Dienstag, 20. Mai 2014 um 17:09 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Lieben Dank für Eure lieben Kommentare!

    @Silke Nein, den Eimer habe ich nicht mehr :)) er hatte mehrere Geschwister, wir hatten ja eine Großküche in der Schule, da konnte ich mir immer einen neuen holen.

    @Petra nächstes Jahr beim TT-Treffen, dieses Jahr schaffe ich es nicht, leider.

    @Conny ich danke dir. Und ich wünsche dir einen tollen Urlaub!

    frauziefle
    am Dienstag, 20. Mai 2014 um 09:56 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, danke für dieses tolle Interview - liebe Pia, danke für so viel Offenheit und die vielen Flashbacks, die ich hatte (Karottenhosen, Glitzerpullis, ich erinnere mich gut ;-)). Du bist eine geborene Erzählerin - ich freu mich sehr auf deinen Zweitling und hoffe, dich mal in echt zu treffen!

    Petra
    am Dienstag, 20. Mai 2014 um 08:40 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi und liebe liebe Pia, das ist ein wunderschönes Interview. Ich mag Menschen, die in ihrem Leben auch mal abgebogen sind, um dann doch wieder auf ihrem Weg und bei sich selbst rauszukommen… Das klingt aufregend und sehr spannend. Sehr bewegend klingt der Plot von Suna, und da wir bald in den Urlaub fahren, ist nun ein weiteres Buch auf meinem Urlaubszettel gelandet. Danke dafür und ganz liebe Grüße an Euch beide, Conny

    Conny
    am Montag, 19. Mai 2014 um 20:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Pia,
    mir gefällt das, was Du schreibst, sehr. In vielem finde ich mich wieder, als Kind vom Dorf. Es gab für mich eine zeitlang nichts Unwichtigeres als die Frage, was „man” so trägt.
    Hast Du den roten Eimer noch? Das ist ja eine sehr tolle Idee! Und Dein Mantra spricht mich auch sehr an. Ich bin froh, dass Du Ja gesagt hast zu diesem Interview!
    LG Silke

    Silke
    am Montag, 19. Mai 2014 um 17:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar:
 
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
  • Name*
     
  • Email*
     
  • Website
     
  • Kommentar*
     
  • CAPTCHA*
      
  •  
  •  
  •  
 
 

Zum nächsten Beitrag: Dienstagsschnipsel.

Zum nächsten Beitrag.

Zum vorherigen Beitrag: Abendspaziergang: Die erste Kornblume!

Zum vorherigen Beitrag.


Texterella per Mail abonnieren:







Herzblutdinge

Herzbluttexte




WERBUNG













KOOPERATIONEN




 
WERBUNG

© 2017 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de