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Grüne Kosmetik ist ein Thema, das mich ziemlich beschäftigt. Und mit jedem Skandal und Skandälchen, mit jeder Meldung, wie wir unsere schöne Welt langsam zugrunde richten ein bisschen mehr.

Dennoch muss ich zugeben: In meinem Badezimmerschrank haben die herkömmlichen L’Oreal-Produkte et al. immer noch mengenmäßig die Oberhand (was aber auch daran liegt, dass ich Kosmetikprodukte nur alle paar Ewigkeiten entsorge, räusper, und sie sich über die Lichtjahre quasi sedimentemäßig in Schubläden und Schränken ablagern ...). Doch es gesellen sich auch immer mehr Cremes von Dr. Hauschka, Lavera und Co. dazu – und die stehen in der ersten Reihe.

Dass Naturprodukte langsam aber sicher mein Bad erobern - nun, daran sind auch Blogs wie Beautyjagd schuld.

Beautyjagd ist ein Kosmetikblog, das sich zwar ausschließlich um Naturkosmetik dreht - aber, und das ist das schöne!, nicht nach selbstgeklöppelter Jogurt-Honig-Maske aussieht. Man pflegt ja so seine Vorurteile, gell?! Ein weiteres lautet, dass es manche Produkte einfach nicht als Naturkosmetik gibt. BB Creams zum Beispiel. Stimmt nicht! Die gibt gibt es mittlerweile nämlich sogar von Lavera (auch wenn Julias Fazit dazu eher „getönte Feuchtigkeitspflege” als „klassische BB Cream” lautet). Ohnehin ist es unglaublich zu sehen, welche Produktvielfalt Naturkosmetik-Hersteller mittlerweile anbieten! Und in welchem stylishen Look. Da ist nix mehr (oder nur noch selten) von Reformhaus-Look, Birkenstock und selbstgesponnener Wolle, um beim Klischee zu bleiben. Nein, das sind spannende, oftmals hoch innovative Produkte.

Ich pick einfach mal ein paar Themen oder Produkte raus, die mir aufgefallen sind: „Rohes Make-up”, zum Beispiel. (Nein, das hat nix mit Selbstrühren zu tun, sondern mit der niedrigen Herstellungstemperatur.) Ein wirklich ganz spezielles Rouge aus Marrokko. Oder eine Seife aus Finnland mit einem - hach! ;-) - Bärenwelpenpfotenabdruck.

Was mich überrascht hat: dass auch Lush bei Beautyjagd ein Plätzchen gefunden hat. Für mich war die Naturmasche von Lush immer eher Marketingstrategie, wenn auch eine sehr gut gemacht. Richtig geglaubt habe ich das nie – ich habe dazu aber auch nie richtig recherchiert. Um so schöner, wenn ich mich getäuscht habe, und die bunte Gute-Laune-Marke aus England tatsächlich ganz natürlich ist!

Kurz und gut: Beautyjagd ist ein fantastisches Blog für Frauen (Männer natürlich auch!), die nicht nur an den ohnehin bekannten Labels interessiert sind, sondern auch mal was Neues kennen lernen wollen. Es gibt jede Menge umfassender und detaillierter Produkt-Reviews, einen Guide für analoges Shopping (von Berlin über Istanbul bis nach Bankok) und eine anklickenswerte Blogroll.

Klick einfach mal hier und guck selbst!

 

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 21. März 2013, 09:42 Uhr
Kommentare: 6 | Aufrufe: 4154 | Kategorie: Beauty, Mode, Grüne Mode, Lifestyle, Lesen, | Tags: naturkosmetikgrüne kosmetikdonnersblogblogbeautyjagd
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Kommentare

  • @Anna: Gerade erst gesehen - wow, Du scheinst meinen Blog ja oft zu lesen (und meinen Kommentar darüber offensichtlich auch nicht).

    beautyjagd
    am Freitag, 23. Mai 2014 um 15:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Seltsam - genau diese Tendenz bei Beautyjagd stösst mich immer mehr ab. Man merkt beim Lesen doch, dass Julie genauso auf das Green Wash von Lush hereinfällt und recht unreflektiert bei ihrer Produktvorstellung ist.

    Anna
    am Freitag, 29. März 2013 um 10:43 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Danke für die nette Vorstellung meines Blogs :) Ich freue mich sehr, dass dir mein Blog so gefällt! Von Lush sind leider nicht alle Produkte als Naturkosmetik zu bezeichnen - sogar eher weniger, aber die stelle ich dann auch auf meinem Blog vor.
    Liebe Grüße

    beautyjagd
    am Donnerstag, 21. März 2013 um 19:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielen Dank für den tollen Link.

    Doch ich muss hier mal ganz kurz die Beauty-Businesspussy raushängen lassen: Ihr müsst euren Beautykram wirklich regelmässig mit Schwung in die Tonne befördern. Kosmetik und Hautpflege sind absolut nicht unbegrenzt haltbar.

    Und umso natürlicher etwas ist, desto kürzer ist die Lebenserwartung. Nach einem Jahr muss es weg.

    Die Logik ist recht zwingend: Was an Kosmetika besonders „unnatürlich” sind, sind die meisten Stabilisatoren und Konservierungsstoffe. Wenn auf die verzichtet wird oder auf mildere/natürlichere Varianten zurück gegriffen wird, verringert sich die Haltbarkeit teils dramatisch.

    Bitte alle einmal durch den Badezimmerschrank und alles weghauen, was nicht in den letzten 12 bis 24 Monaten gekauft wurde.

    Businesspussy
    am Donnerstag, 21. März 2013 um 18:31 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Nelja, da gebe ich dir völlig recht: Deshalb schmeiße ich ja auch nix weg, weil ich es einfach schade finde ... Aber neues wird aus Neugier dann halt doch gekauft! ;-)

    Ich mag Lush auch! Die Karma-Creme ... oh! Nach der war ich geradezu süchtig!!

    Früher gab es auch so Tabletten, überdimensionale, die legte man sich in die Dusche ... und die sprudelten so hübsch beim Auflösen. Gibt es aber nciht mehr, glaube ich ... Zumindest habe ich sie im Online-Shop nicht gesehen.

    Susi
    am Donnerstag, 21. März 2013 um 11:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Es gibt Produkte von Lush, da lasse ich nix drauf kommen. Die Glanzhaarwäsche Ultimate shine zum Beispiel, natürlich am Stück und ohne Verpackungsmüll, die Gesichtsreinigung Angels on Bare Skin und das Serum Full of Grace, das bei mir die Nachtcreme ersetzt. Die sind sehr sparsam im Verbrauch und genial in ihrer Wirkung. Ich gebe zu, dass das der Kaufgrund ist und nicht, dass sie bio sind. (Ich habe genug schlimme Sachen daneben stehen.)
    Ich bin nämlich eine, die immer erst alles aufbraucht, bevor Neues in den Schrank kommt. Da verpasse ich so manchen Trend, weil ich ja noch was da habe und ehe ich neues brauche, gibt es schon wieder andere Produkte. Bisher habe ich damit ganz gut überlebt. Es kommt mir jedenfalls ehrlicher vor, das eh gekaufte aufzubrauchen und sich dann neu zu orientieren, als es weg zu werfen, nur damit man sich „bio” ins Regal stellen kann.

    Grüße! N.

    Nelja
    am Donnerstag, 21. März 2013 um 11:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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