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Bei mir geht es hoch her zurzeit. Gelinde ausgedrückt. De facto bin ich die letzten zirka drölfzig Tage um 5 Uhr morgens aufgestanden, um nach 18 Stunden Arbeit ins Bett zu fallen, um am nächsten Tag wieder um 5 aufzustehen, um ... you know .

Warum? Nun, viel Arbeit, sehr viel sogar - denn in meinem Brotjob ist gerade Hauptsaison. Das freut zwar das Bankkonto. Aber das Aussehen weniger. Augenringe, Stressfalten, ein Bad-Hair-Day jagt den nächsten, Hüftgold, das auf Schreibtischstühlen festpappt. Ja, es gab schon schönere Zeiten ...

Was also tun, damit man (ich!) nicht bei jedem Blick in den Spiegel erschrickt?

Meine wichtigste Regel dabei lautet: Einhalt der Verlotterung! Das ist das Wichtigste. Sonst sieht das bei mir nämlich schnell so aus: Ich stehe um 5 auf, knipse die Kaffeemaschine an, wanke zum Schreibtisch, pappe dort fest - und blicke entsetzt an mir und meinem Schlafanzug runter, wenn um 11 Uhr dann der Postbote klingelt. Ähm. Da geht es gar nicht um peinlich - nein, ich fühl mich mit dem Schlafanzug als Dauerzustand noch viel mehr auf eine Arbeitsmaschine reduziert, die es nicht mal mehr regelmäßig in die Dusche schafft! Und das ist ganz schlecht für mein Karma.

Also:

* Lecker duschen: Wenn man schon so wenig Zeit hat, dann soll diese wenige Zeit zumindest angenehm sein. Und gut riechen! Ich habe deshalb für solche Phasen ein exquisites Sortiment an Molton-Brown-Duschgels. Plus Shampoo. Das riecht!!! Auch nett: Lush! Lush ist überhaupt das Nonplusultra in Sachen Gute-Laune-Dusch-Quickie!

* Hübsch schminken. Weniger um anderen, sondern mir selber besser zu gefallen. Nix schlimmer als ein bleicher Totenkopf, der sich im schwarzen Monitor spiegelt. Geschminkt telefoniert es sich übrigens auch gleich viel selbstbewusster - probier es mal aus!

* Ausreichend trinken. Und nicht nur Kaffee. Damit das Blut hübsch fließen kann - im Kopf und in Beinen. Mein Trick: Große Gläser nutzen! Denn die trinke ich, stehen sie erstmal neben mir, genauso schnell leer, wie kleine.

* Bisschen bewegen: Eine Kollegin hat mir letzthin diesen Link geschickt. Schreibtisch-Gymnastik, yeah!

* Bisschen mehr bewegen: Ich gehe wahnsinnig gerne spazieren, eigentlich jeden Tag eine Stunde. Wenn die Stunde Zeit nicht übrig ist, nun, dann gehe ich eben nur 30 Minuten. Besser als nix. Und macht bei diesem Winterwetter rosa Wangen und gute Laune!

* Jetzt geht es ans Eingemachte: Kompressionskniestrümpfe! Yes, M’am, ich habe welche. Und ich trage sie, gerne sogar. In erster Linie bei Flügen. Aber eben auch in Zeiten, in denen ich relativ bewegungslos am Schreibtisch sitze. Damit erspare ich mir nämlich geschwollene Füße.

* Last but not least: Kein Alkohol. Ja, ich weiß, das Gläschen Wein nach getaner Arbeit ... aber dann werden es doch zwei oder drei, womöglich. Und dann ist das frühe Aufstehen am nächsten Morgen noch viel schwerer, ganz davon abgesehen, dass man noch einen Touch fertiger aussieht also ohnehin. Am besten lässt man es also gleich ganz.

So, das war es auch schon. Was dabei für dich? Schön! Dann will ich jetzt deine Stress-Beauty-Tipps wissen. Also?

 

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 14. Februar 2013, 16:30 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 2797 | Kategorie: Beauty, | Tags: tippsstressschönheitbeauty
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Kommentare

  • Mein Job macht es ja nötig, jeden morgen, ordentlich im weissen Kittel, kundentauglich auszusehen - Wohlfühltipps gelten also erst nach Geschäftsschluss: Telefon ausstecken ( wenn amn den ganzen Tag mit Menschen redet, muss mal Schluß sein ), Dusche und Bodylotion mit lecker Duft, danach Tee und Buch und Bett !

    Doris
    am Montag, 18. Februar 2013 um 20:51 Uhr

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