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Okay, dies ist ein Optimismus-Posting. Denn es setzt voraus, dass wir in diesem Sommer irgendwann schwitzen werden. Also: Wenn (oder sollte ich „falls“ sagen? - nein, besser nicht!) aus diesem Herbstfrühsommer doch noch mal ein ganz richtiger heißer Sommer wird. Oder: werden sollte. (Konjunktiv ist in diesem Frühherbstdingsbums ja Trumpf.)

Gehen wir also einfach mal davon aus: Es wird, nein, es ist Sommer. Irgendwann. Es hat 32 Grad. Im Schatten. Wir tragen Sandalen (statt Gummistiefel) und Ausschnitt (statt Ostfriesennerz). Und wir freuen uns über diese hohen Temperaturen – bis unsere Haut uns im Spiegel entgegenglänzt. Meine zumindest. Und deine vielleicht ja auch.

Ja, kaum wird es wärmer, stellt meine Haut auf Fettglanz um. Zugegebenermaßen ist es in den letzten Jahren etwas besser geworden – irgendwelche Vorteile muss das Älterwerden ja auch haben! – aber es reicht immer noch für diesen lästigen und vor allem unhübschen Schmierfilm auf der Haut. Bäh. Da tröstet es mich auch nur wenig, dass fettige Haut länger faltenfrei bleiben soll ...

Nunja. Lange Jahre habe ich gegen den Ölglanz angetupft und aufgepudert. Und wieder angetupft und noch mehr aufgepudert. Das Ergebnis: immer noch Fettglanz, zum Abend hin allerdings verziert von fleckigen Puderschichten. Ja, schön ist anders.

Und dann habe ich Blotting Paper entdeckt. Blotting Paper ist quasi das Marketingwort der Beautybranche für Löschpapier. Denn genau tut Blotting Paper: Man drückt das hauchfeine Papier auf die Haut, dabei nimmt es das Fett auf – so wie früher das Löschpapier die überschüssige Tinte im Schulheft. Aber Blotting Paper tut noch mehr: Es legt beim Aufdrücken einen ganz leichten, sehr feinen Puderfilm auf die Haut. Und der ist tatsächlich so fein, dass man die Prozedur mehrfach wiederholen kann, ohne dass frau fleckig aussieht.

Es gibt diverse Anbieter von Blotting Paper. Ich habe das von Shiseido:
Oil-Control Blotting Paper
.

Ein kleines, relativ unspektakuläres Plastiktäschchen, mit 100 mal Löschpapier für die Haut drin. Ich finde es gerade für die Handtasche besonders praktisch. Und letztlich auch hygienischer als die Schwämchen in den Puderdosen, die man ja doch nie oder zu selten auswäscht.

Hier sind noch einige Reviews zu anderen Anbietern:

- Tatcha - Beauty Paper aus Japan (klingt gut und sieht auch sehr hübsch aus, finde ich!)
- NYX aus Los Angeles
- Mattifying Oil Control Paper von Catrice

Hast du Erfahrungen mit Blotting Paper? Oder andere Anti-Fettglanz-Tipps? Dann erzähl doch mal!

 

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 31. Mai 2013, 18:12 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 6344 | Kategorie: Beauty, Dekorative Kosmetik, Lieblingsprodukte, | Tags: shiseidooil control blotting papernyxbobby brown
 

Kommentare

  • ….nach diesem langen Winter und dem bisher eher trüben Frühling genieße ich jedes einzelne Grad und jeden einzelnen Schweißtropfen - und selbst eine ölige Stirn wird da gerade sekundär. Gilt aber wahrscheinlich nur für heute… ansonsten sind die Papierchen von Shiseido nämlich tatsächlich wunderbar - gehören fest in die Handtasche und immer in mein Handgepäck.  Denn irgendwann tritt schließlich sowas wie ein „Sommer-gewöhnungseffekt” ein udn wer will dann schon auf der Nase glänzen…das überlassen wir doch lieber den Augen …das strahlen und glänzen…

    ChristineS
    am Dienstag, 18. Juni 2013 um 14:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Klar funktioniert das! :-)

    Shiseido soll tatsächlich das beste sein, schrieb mir jemand auf twitter. Und ich habe auch nur gutes darüber gelesen.

    Susi
    am Freitag, 31. Mai 2013 um 23:54 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Wie oft ich schon vor diesem Löschpapier gestanden hab ... (früher, also vor einem Jahr, hab ich noch neben Manufactum gewohnt, die hatten da so etwas auch, zu Goldpreisen zwar, aber sie hatten es - IMMER) ... und niemals hab ich es gekauft. Das funktioniert wirklich?
    Ich pudere übrigens NIE nach. Ich bin die, die komplett abschminkt und neun macht. Dafür habe ich das große Besteck zumindest im Auto, wenn schon nicht in der Handtasche.

    Grüße! N.

    Nelja
    am Freitag, 31. Mai 2013 um 23:12 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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