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Chanel Nº 5 ist so ein Fall: Macht Frauen zu Sexgöttinnen, Männer willenlos und bringt sie dazu, Ein-Karäter anzuschleppen. Oder „La Mer”, das - aus der Not eines Astrophysikers (oder war es doch ein Walforscher?) heraus geboren - Akne-Krater, Falten und Verbrennungen in Pfirsichhaut rückverwandelt.

Tja, oder eben die sagenhafte „Eight-Hour-Creme”, von der ich letzthin beim Friseur las. Ein wahres Wundermittel, das jede Frau einfach haben muss, sonst ... sonst ... Es wirkt gegen alles, einfach ALLES: Sonnenbrand, aufgesprungene Lippen, rote Hautstellen, leichte Entzündungen, riesige Hände, kratzige Ellbogen, rauhe Füße. Nichts, was man damit nicht in den Griff kriegen kann - außer vielleicht Haarausfall.

War klar, dass ich diese Creme haben musste. Und zwar gleich die große Tube. Hilft hilft viel, und der mitleidige Blick der Kosmetikverkäuf…äh ... fachberaterin (solche unter 30 sollten eigentlich gesetzlich verboten sein ...) führte mir gnadenlos vor Augen, dass die Creme bei mir wirklich längst überfällig war. Wie hatte ich nur viereinhalb Jahrzehnte ohne auskommen können - schließlich gab es sie ja schon seit drölfzig Jahren, und das in unveränderter Erfolgsrezeptur, wie man mir nachdrücklich versicherte.

Daheim dann der große Moment: Tube aufgemacht, ein bisschen Creme rausgedrückt, dran geschnuppert. Hm. Roch ein bisschen nach ... Öl. Also: Erdöl. Hm. Einbildung, sicherlich. Oder aber die vielen, mir Banausin unbekannten Kräuter. Oder meine Schnupfennase. Klar, dass ich auch diese mit der legendären Creme behandelte: Abends tüchtig draufgeschmiert - morgens zusätzlich (zur wunden Haut) mit Pickeln aufgewacht!

Und nu? Weiter wagen oder gleich bei ebay einstellen?

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 26. Februar 2011, 10:12 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 2294 | Kategorie: Beauty, Hautpflege, | Tags: la merelizabeth ardeneight hour creamchanel nº 5
 

Kommentare

  • Wirke ich wie eine Frau, die Kassenzettel aufhebt?! :-D

    Ich versuche sie vielleicht als Fußcreme. Die haben es auch dringend nötig. ;-)

    Susi
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 11:14 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oder Möglichkeit drei: Wutentbrannt in den Kosmetikladen stürmen (solange die Pickel noch frisch sind, versteht sich) und die Verk…aä Beraterin zur Rede stellen.
    Daraus ließe sich dann evtl. sogar noch der nächste Blogeintrag machen…. ;)

    dialogic01
    am Samstag, 26. Februar 2011 um 11:12 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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