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So gut wie dein letzter Mädelsabend: meine Lieblings-Podcasts von Frauen. Für Frauen.

Ich liebe Podcasts. Regelmäßig höre ich die Nachrichten-Podcasts des Deutschlandfunks: morgens im Bad, mittags beim Kochen, nachmittags beim Spazierengehen. Aber so sehr mich Politik und das Weltgeschehen auch interessieren ... manchmal werden mir die vielen leider überwiegend schlechten Meldungen zu Trump, dem Klimawandel, überfüllten Flüchtlingslagern und dem sonstigen Leid der Welt einfach zu viel. Ja, manchmal brauche ich eine Pause von dem Irrsinn, der da draußen herrscht. Manchmal brauche ich andere Podcasts und andere Themen, die mir zeigen, dass die Welt doch nicht nur dunkelgrau ist, sondern auch ganz viele helle Sprenkel hat. 

 

 

Besonders gerne höre ich dann die drei Podcasts, die ich dir heute vorstelle. Alle drei werden von Frauen gemacht: Sie plaudern aus ihrem Leben und sprechen über Themen, die nicht nur, aber doch vor allem Frauen interessieren dürften. Ja, ein wenig fühlt man sich beim Zuhören wie bei einem richtig schönen Mädelsabend. Sex and the City, vertont.

„The real word“ 

Da ist einmal der Podcast „The real word“ von den zwei Journalistinnen Julia Hackober und Nicola Erdmann. Beide arbeiten für den Iconist, dem digitalen Lifestyle-Magazin der WELT. Sie sind Anfang und Mitte 30 und lassen auf „The real word“ wenige Themen aus: Von Tinder-Dates über Frauensolidarität, Heiraten und Disney-World bis hin zum Rückzug von Harry und Meghan aus dem Königshaus ist alles und noch mehr dabei. Es ist eine bunte, unterhaltsame Mischung aus Gossip, ernsthafter Selbstreflektion, persönlichen Themen und ironischer Weltbetrachtung, die mir schon seit 2017 viel Spaß macht. Dass die zwei Macherinnen fast eine ganze Generation jünger sind als ich, stört mich kein bisschen. Im Gegenteil: Ich finde es spannend, mal in die Köpfe zweier Millenials hineinschauen bzw. hineinhören zu dürfen und ihre Anschauungen, Hoffnungen und Ängste kennenzulernen.

„klartext by Caterina Pogorzelski“

Dann ist da Caterina Pogorzelski mit ihrem Podcast „klartext by Caterina Pogorzelski“. Caterina kenne ich virtuell und auch persönlich bereits einige Jahre, tatsächlich war sie eine der ersten Plussize-Bloggerinnen, die ich wahrgenommen habe. Vor allen Dinge schätze ich sie als hervorragende Netzwerkerin, als einen Menschen, der nicht nur nimmt, sondern auch gibt, als Frau, die andere Frauen unterstützt. Ihr Podcast spielt dabei eine wichtige Rolle: Es geht um Themen wie Selbstfürsorge, Körperakzeptanz und Empowerment, aber auch um Mode, Ernährung, gute Laune und vieles mehr. Es ist, als würde man mit einer guten Freundin am Tisch sitzen und ihr zuhören – nach einer Podcast-Folge fühle ich mich immer erfrischt, ermutigt und bereichert. (Wenn du Caterinas Podcast abonnierst, scroll ruhig ein bisschen hinunter, sonst könntest du den Eindruck haben, es ginge ausschließlich um „Rauhnächte“ und Adventskalender.)

„25 Stunden Champagner“

Last but not least: der Podcast „25 Stunden Champagner“, den Andrea Stodden gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Zimmer produziert und veröffentlicht. Auch wenn man beim Titel erstmal ans Feiern und Freuen denkt, so geht der Podcast doch deutlich tiefer: Andrea und Sabine sprechen über die Höhen, aber auch über die Tiefen des Lebens. Liebe, Partnerschaft, Trennungen und Neuanfänge, Leidenschaft und Inspiration, Tabuthemen – „25 Stunden Champagner“ ist ein reflektierter Rundumschlag zu vielen Themen, die Frauen ab 40 interessieren. Reinhören! 

Nun bin ich gespannt: Hörst du Podcasts und wenn ja, welche? Bitte verrate sie mir!

 

PS: Wer Podcasts noch nicht kennt: Podcasts sind (in der Regel) kostenlose Audioformate, die man über spezielle Podcasts-Apps oder über iTunes, Soundcloud und Spotify abonnieren kann. 

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888 7 Texterella hört., 50+ Lifestyle 24.01.2020   podcasts, lesen, hören, bücher

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