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Dienstag, 10. Oktober 2017 um 06:00 Uhr

Drei Wochen bis Paris!

Da isser also. Der Endspurt. Gut, den hatte ich schon häufiger angekündigt, gefühlt befinden sich das Buch und ich schon seit ... Wochen im Endspurt. Und ein wenig stimmt das auch. Letztlich schiebe ich schon seit Ende August das letzte Bisschen vor mir her bzw. kriege es einfach nicht unter und erledigt. Ein Kapitel überarbeite ich gerade (unter Schmerzen), bei einem anderen fehlt noch ein bisschen Inhalt, hier muss ich noch mal ordentlich recherchieren.

Drei Wochen bis Paris.

Aber alles überschaubar, nichts, was nicht zu schaffen wäre – bis es Ende Oktober. Denn dann geht es für mich nach Paris.

Paris ist die Deadline.

Ja, nach Paris will ich mit leichtem Herzen fahren, das Buch im Lektorat und Korrektorat wissend. Vor Paris will ich dieses Buch endlich endlich endlich fertig geschrieben haben.

Schon oft, wenn nicht sogar ständig, habe ich mich gefragt, was mich beim Schreiben dieses Buches so bremst – während die Worte sonst so aus mir herausfließen. Wo ist meine Leichtigkeit hin? Sicher, es ist ein Fachbuch, das schreibt sich nun mal nicht so fluffig wie Blogbeiträge und Kolumnen. Versagensgründe, Kopf- statt Herzentscheidung, der Alltag mit Diesem und Jenem, viele andere spannende und lukrative Projekte, die ich nicht einfach nicht machen konnte (ich habe sowieso einiges abgesagt bzw. gar nicht erst angenommen – unter anderem die Anfrage eines bekannten deutschen Modeunternehmens für sie zu texten) – ach, es gibt so viele Gründe. Schon oft, ich bin ehrlich, habe ich es bereut, dieses Buchprojekt überhaupt angenommen, und mindestens ebenso oft, es hier auf Texterella thematisiert zu haben (auch wenn letzteres auch ein Motivator war und ist).

Ich hoffe so sehr, dass ich stolz bin, wenn ich das Buch endlich gedruckt in den Händen halte – und nicht nur froh, dass es vorbei ist.

Drei Wochen bis zur Abgabe.

Drei Wochen noch. Dann muss es fertiggeschrieben sein. Richtig fertig ist es dann ohnehin noch nicht. Korrektorat, Lektorat, Satz, Druck – aber mein Part ist dann überwiegend erledigt. Mal von der Buchparty abgesehen, die ich ausrichten will – auch wenn dieses Ansinnen für so ein kleines Nischenbüchlein, das wohl kaum eine meiner Blogleserinnen kaufen wird, schon ein bisschen ungewöhnlich ist. Egal! Ich will, dass der Champagner fließt! Weil ich es verdient habe!

Drei Wochen noch bis zur Deadline. Ich schaffe das. Ich. Schaffe. Das.

(Hoffentlich.)

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Dienstag, 10. Oktober 2017 um 06:00 Uhr