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Samstag, 08. Juli 2017 um 06:00 Uhr

Bye-bye Juni! Hallo Juli!

Nun ist der Juli schon eine Woche alt – und erst jetzt komme ich mit meinem Juni-Review an … und wer ist schuld, na? Genau: DAS BUCH. Letzten Sonntagabend zum Beispiel habe ich wirklich mit mir gehadert. Ich hatte viel mehr Lust, in den Juni-Blogbeiträgen zu schmökern, über Berlin, das Abi, den dazugehörigen Ball samt seiner Kleider sowie über Kaffeemaschinen zu schreiben. Aber dann habe ich mich doch einfach zusammengerissen, meine Vernunft walten lassen – und stattdessen noch ein bisschen am Buch gearbeitet.

Aber ganz ohne Rückblick … das hat der Juni dann doch nicht verdient. Es war ein schöner Monat. Mein Sohn hatte das Abitur bestanden, was mich stolz und glücklich macht, wir waren in Berlin und ich habe einige Beitrage geschrieben, auf die viele Leserinnen sehr intensiv eingestiegen sind und die vor allem auf Facebook intensiv, aber immer mit Wertschätzung diskutiert wurden. Dafür ganz herzlichen Dank! :-)


Ich schrieb zum Beispiel darüber, warum sich Frauen gerne gegenseitig runtermachen. In dem Blogbeitrag ging es wohlgemerkt nicht um mich, sondern eine Blogger-Kollegin. Zwei Tage später habe ich ähnliches über eine andere Bloggerin dann noch mal lesen müssen, nur noch ein bisschen krasser. Immer verbunden mit dem Haupt-Kritikpunkt, das wäre nicht vorteilhaft und es würde nicht schlank machen – als müsste der einzige Sinn von Mode bei uns Curvys sein, uns schlanker aussehen zu lassen. Nein. Nein! Manchmal tragen wir ein Outfit aus dem einfachen Grund, weil es uns gefällt – auch wenn es uns nicht dünner macht. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder (in einer Welt, in der Schlank sein mit zu den wichtigsten Gütern zählt) vielleicht doch? Offenbar.

Aber zurück zum Monatsreview: Ich habe euch das Kleid vorgestellt, das ich zum Abiturball anziehen wollte. Ja, und dann ist es doch ein anderes geworden, dieses hier nämlich, allerdings mit schwarzem Top. Ganz unabhängig vom Kleid war es wunderbarer Abend! Vielen herzlichen Dank noch mal für eure vielen lieben Glückwünsche zum bestandenen Abitur!

Ja, und dann war da unsere Woche in Berlin – die ich sehr sehr sehr genossen habe. Das Wetter spielte an manchen Tagen nicht so ganz mit, und so gab es ein bisschen Streetstyle zwischen Regengüssen. Bei meinem Beitrag „Warum die Welt mehr Berlin braucht“ war ich mir angesichts der Kommentare nicht so sicher, ob ich mich klar ausgedrückt hatte: Es ging mir nicht darum, dass in Berlin alles toll ist (das ist es nicht, ich weiß das, auch wenn ich Berlin liebe!) – sondern dass politische „Wunder“ passieren können, auch wenn wir es nicht für möglich halten. Wer hätte vor 30 Jahren etwa an ein geeintes Deutschland samt vereinter Hauptstadt geglaubt? Niemand. Eben. Für mich ist und bleibt Berlin ein Symbol der Hoffnung, auch in verfahrenen politischen Situationen (wie wir ihnen gerade jetzt begegnen).

Was war sonst? Es gab eine sehr aktuelle Kolumne zu Mode, Politik, dem G20-Gipfel – und dem Schattenmann. Ha! Guess who?! Schade, dass seine coole Idee, Melania ins Deutsche Klimarechenzentrum zu schleppen, der Randale zum Opfer fiel. Danke, ihr Chaoten, gut gemacht! Und natürlich gab es noch ein paar ausklingende Montagsinterviews – „ausklingend“ deshalb, weil Texterella in puncto Montagsinterview erst mal Sommerpause macht. Und einen Review zum Buch „Einfach leben”.

Ach, und dann war da noch das Buch. DAS BUCH! Es ist so schön, wie ihr euch mitfreut – und auch mitleidet! Ich habe wirklich die besten Leserinnen, die man sich vorstellen kann. Hier sind gesammelten Blogbeiträge zu #texterellaschreibteinbuch. Am nächsten Dienstag gibt es ein Update.

Jo. Das war’s auch schon. Mal von der Kaffeemaschine abgesehen. Den Clooney George, den könnt ihr nämlich vergessen.

Hab einen tollen Juni – mit vielen schönen Sommernächten ...


Samstag, 08. Juli 2017 um 06:00 Uhr