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In die Welt hat es mich immer schon hinausgezogen. Das habe ich wohl von meiner Mutter und die wiederum hat es von meinem Opa, der immer mit der transsibirischen Eisenbahn fahren wollte, und diesen Traum doch nie wahr machen konnte.

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Mit 15 habe ich ein ganzes Jahr in den USA verbracht. Davor ziehe ich noch heute den Hut – wie ich als Fast-noch-Kind unerschrocken in die Welt hinausgezogen bin, ganz alleine ins Unbekannte, ohne Mails, Skype, Whatsapp. Einfach war diese Zeit nicht – und ich habe unter anderem gelernt, was Heimat ist. Und wie stark ich mit ihr verbunden bin. Diese Erkenntnis prägt mich bis heute: So schön es ist, zu verreisen, so gerne ich Neues sehe, erlebe, kennenlerne – so gerne bin ich auch daheim.

Wegfahren ist schön. Heimkommen auch. Die Tür aufschließen, den vertrauten Geruch nach Holzbodenwachs und Vanillekerzen tief einatmen, die eigene Kaffeemaschine anwerfen und ein Keks zum Kaffee in der Speisekammer suchen – das ist Heimat für mich.


Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?


Manchmal träume ich von einem Häuschen am Darß oder von einem Penthouse in New York oder überhaupt von einer Großstadtwohnung, um das beschauliche Kirchdorf regelmäßig gegen Großstadtquirligkeit eintauschen zu können. Auch wenn mich dort nicht die Vögel wecken, sondern Autolärm. Und die Luft nach Feinstaub riecht und nicht nach dem Wäldchen hinterm Haus. Ja, ich vermisse das Stadtleben und genieße es sehr, wenn ich in Berlin, Hamburg oder New York aufwache und das Vibrieren dieser Städte spüre.

Doch bei allem Fernweh und Sehnsucht nach der großen weiten Welt, weiß ich doch: Dies hier ist mein Ankerplatz. Mein Zuhause. Da, wo ich hingehöre.


Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?


Deshalb freut es mich um so mehr, dass Jules von Herz&Blut mich und mein Heim – meine Heimat – fotografiert hat. Danke für diese stimmungsvollen Bilder, die viel von dem einfangen, was meine Zuhause für mich ist. Und danke auch an Soulfully, die die Idee zu dieser Homestory hatten. Auf Soulfully findet ihr auch noch mehr und andere Bilder (und den reizenden Text von Wilken, danke sehr!). :-) Auch von dem wundersam-grandiosen alten vergoldeten Spiegel, den wir vor drei Jahren entdeckt haben – was der wohl für eine Geschichte haben mag?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Homestory: Wie lebt eigentlich Texterella?

Was bedeutet Heimat denn für dich? Verrätst du es mir?

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 22. März 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 3165 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen, Leben, | Tags: wohnenwie lebt texterellalebeninteriorhomestory
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Frohen 1. Advent euch allen!
Ich hab was gegen Selbstzweifel.
 

Kommentare

  • Aaaah, noch ein Kusmi-Tea-Fan. Beim nächsten Treffen genießen wir ein Tässchen zusammen. Passend zum Frühllingsbeginn gibt es bei mir gerade den Strawberry Green Tee.

    ConnieB
    am Mittwoch, 22. März 2017 um 08:36 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Diese zwei Seelen in der Brust, zwischen zurückgezogenem Land- und aufgewecktem Stadtleben, kenne ich auch. Und deine Heimat und dein Zuhause hast du wunderbar beschrieben. Heimat ist für mich mehr als „nur” Gefühl.
    Ich kann nicht anders, als immer wieder Hermmann Hesses Stufen zitieren, ein schönes Gedicht :-)
    „... Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten…”
    In diesem Sinne einen schönen Start in den neuen Tag.

    Heimatfinderin
    am Mittwoch, 22. März 2017 um 06:34 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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