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Es ist kurz vor 13 Uhr an einem ganz normalen Arbeitstag (zumindest so normal, wie mein organisiertes Chaos nun mal ist). Ich sitze am Schreibtisch, tippe schwungvoll vor mich hin – 2 Seiten habe ich heute schon geschafft, weitere zwei stehen für heute noch auf dem Plan. Dann hätte ich tatsächlich das Tagessoll erfüllt, das ich eigentlich von Anfang für jeden Tag geplant hatte. Haha. Nunja, lieber spät als nie! Ich summe vor mich hin, denn ich bin zufrieden mit mir – was in den letzten achwasweißichwievielen Wochen von #texterellaschreibteinbuch selten genug der Fall war!

Doch plötzlich ... macht sich in meinem Kopf eine leichte Unruhe breit. Irgendetwas stimmt nicht, oder bilde ich es mir ein? Irgendetwas ist doch? Irgendwas ...

Wie meine Kinder und ich fast verhungert wären. Und durch den UPS-Mann gerettet wurden. Kochen mit Marley Spoon.

Das Mittagessen! Ich habe das Mittagessen vergessen!

Siedend heiß fällt es mir ein: In 45 Minuten stehen drei hungrige Teenager vor der Tür. Und ich habe vergessen einzukaufen. Das hat man also von diesen glückseligmachenden-vermaledeiten Flow – man vergisst alles. Selbst die eigenen Kinder – die ich jetzt womöglich mit einem Butterbrot abspeisen muss (falls wir Brot und Butter haben ... ich bin mir nicht sicher!)

Ich laufe die Treppe hoch in die Küche, öffne den Kühlschrank, um die Lage zu sondieren – und da sehe ich sie, die Tüten von Marley Spoon, die der UPS-Mann gestern gebracht hat. Das Mittagessen von heute. Wie konnte ich das vergessen! Puh. Noch mal Glück gehabt!

Seit vier Wochen begleitet Marley Spoon meinen Koch- und Arbeitsalltag – und macht ihn nicht nur einfacher, sondern vor allem: schmackhafter. Denn Marley Spoon lieferte mir für zwei Tagen pro Woche das Mittagessen, jeweils in einer vegetarischen und einer nicht vegetarischen Variante, und zwar mit allem, was man braucht! Nur Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl muss daheim haben. Der Rest ist in der Box.

Wie meine Kinder und ich fast verhungert wären. Und durch den UPS-Mann gerettet wurden. Kochen mit Marley Spoon.

Wie meine Kinder und ich fast verhungert wären. Und durch den UPS-Mann gerettet wurden. Kochen mit Marley Spoon.


Und was ich nicht schon alles Leckere gekocht habe: BBQ-Bruschetta-Pizza. Sommergemüse „en papillote”. Fruchtige Hähnchen-Tortilla. Chilli sin Carne. Und und und. Acht Fleisch- und acht vegetarische Gerichte habe ich inzwischen zubereitet. Selbst meine Mäkelkinder waren begeistert – so sehr, dass der große Sohn, der bald zum Studium nach Regensburg und in die erste eigene Wohnung zieht, fragte, ob er nicht auch so ein Kochbox-Abo haben können. Zum Kochen lernen und weil’s so lecker ist. Nunja. ;-)

Aber von Anfang an:

Was oder wer ist Marley Spoon?

Ein deutscher Anbieter von Kochboxen. Geliefert werden keine Fertiggerichte, sondern Zutaten und Rezepte. Kochen muss man selber, aber ums Einkaufen muss man sich nicht mehr kümmern. Sehr praktisch, wenn man viel um die Ohren hat, der Super- oder Wochenmarkt nicht gleich ums Eck ist oder wenn man einfach mal etwas Neues, Leckeres und Ungewöhnliches will. Das wird auf Rezeptkarten Schritt für Schritt erklärt. Man kann wirklich nichts falsch machen – auch wenn man noch wenig Erfahrung im Kochen hat.


Wie meine Kinder und ich fast verhungert wären. Und durch den UPS-Mann gerettet wurden. Kochen mit Marley Spoon.

Essen aus der Box? Was sagt denn die Umwelt dazu?

Marley Spoon kauft möglichst regional und saisonal auf Basis der eingegangenen Bestellungen ein. So sind die Lebensmittel frisch (schmeckt man!) und nichts muss weggeworfen werden. Viele der gelieferten Zutaten sind außerdem bio-zertifiziert, Fleisch stammt aus artgerechter Haltung, die Herkunft wird deklariert. Die Lieferboxen sind mit Schafwolle isoliert, geliefert wird auf Eis. Kurz: Marley Spoon bemüht sich wirklich um Nachhaltigkeit und Umweltschonung, das merkt man. Aber natürlich, das will ich nicht verschweigen, hat man einiges an Verpackungsmüll wegzuwerfen, auch wenn viele Zutaten unverpackt sind oder in Papiertüten kommen. ABER: Beim herkömmlichen Einkaufen im Supermarkt ist noch mehr verpackt. Gemüse in Plastikfolie gab es bei meinen Marley-Spoon-Lieferungen zum Beispiel nicht. Natürlich, auch das ist unbestritten, verbrauchen auch der Transport und das Ausliefern der Boxen Energie – aber auch zum Supermarkt müssen die Waren hingeliefert werden. Ebenso wenig fährt jeder von uns mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Wie die Ökobilanz genau aussieht, kann ich nur schwer einschätzen, aber gefühlt würde ich sagen, so schlecht ist sie nicht.

Wie meine Kinder und ich fast verhungert wären. Und durch den UPS-Mann gerettet wurden. Kochen mit Marley Spoon.

Ist das nicht teuer?

Nun, teuer ist relativ. Für gute Lebensmittel und Zutaten zahle ich gerne auch ein bisschen mehr. Insgesamt schneidet Marley Spoon mit 5 bis 8 Euro pro Mahlzeit meiner Meinung nach ganz gut ab. Nein, das sind sicher keine Discounterpreise, aber was wir von dem ewigen Billigbillig haben, sehen wir ja an den stetig wiederkehrenden Lebensmittelskandalen, ne? Mit Marley Spoon kann man gut und gesund kochen, das ist mir wichtiger als ein oder zwei Euro zu sparen.

Für wen eignen sich diese Kochboxen?

Ich würde mal sagen: für jeden, der Lust auf neue, leckere, teilweise auch exotische Rezepte hat – aber keine so große Lust aufs oder Zeit fürs Einkaufen. Grundsätzlich gibt es Kochboxen für 3 bis 4 sowie für zwei Personen. Ich habe in letzter Zeit fast immer für 6 Personen gekocht, jeweils mit einer großen Kochboxen mit Fleisch und einer kleinen vegetarischen Kochbox. Die Portionen sind übrigens reichlich. Bei uns ist oft sogar noch etwas übrig geblieben.

Wo und wie kann ich Marley Spoon ausprobieren bzw. bestellen?

Hier. Und wer Lust auf Urlaubsküche hat, für den gibt es in der KW 32 bis 34 leckere Fernwehrezepte aus Äthiopien, Libanon oder Japan. Klingt unglaublich lecker, und so wie ich Marley Spoon kennengelernt habe, ist es das auch!

Fazit: Wir waren begeistert. Sehr sogar! Besonders die Kinder. Und das dürft ihr wirklich glauben, auch wenn über diesem Beitrag „Werbung” steht. Denn Werbung und Begeisterung müssen sich ja nicht ausschließen, zumindest bei mir nicht – im Gegenteil: Ich werbe ja nur für Dinge, die mir auch wirklich gut gefallen.Wie bei Marley Spoon. Ganz großes Like!

PS: Wer mich mit Marley Spoon kochen sehen will, kann das heute noch bis zirka 13 Uhr auf Instagram bzw. InstaStories tun. Reinschauen! Geht allerdings nur mobil.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 08. August 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 2217 | Kategorie: Lifestyle, Essen & Wohnen, | Tags: texterellaschreibteinbuchtexterella schreibt ein buchbuchdienstag
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Kommentare

  • Wow, das sieht sehr köstlich aus – besonders im Vergleich zu dem, was bei mir gerade auf dem Teller liegt ...

    Liebe Grüße
    Dagmar

    Dagmar
    am Dienstag, 08. August 2017 um 16:15 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das sieht echt unglaublich ansprechend und lecker aus!
    Was ich mir wünsche, wäre eine Box für Singles, denn ich mag nicht zweimal hintereinander das gleiche essen, bzw. einfrieren zumal ich auch keine Mikrowelle habe.
    Wäre vielleicht eine Anregung für Marley Spoon?

    LG
    Annette

    Annette
    am Dienstag, 08. August 2017 um 15:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein schöner Beitrag. Ich hatte eine Zeit lang auch mal eine Food Box und fand es wirklich toll und praktisch.

    Liebe Grüße und noch eine traumhafte Woche.
    Celine

    Mrs Unicorn
    am Dienstag, 08. August 2017 um 13:10 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Spannend! Was für eine Kochbox hattest denn du? Oder ist eine Foodbox etwas anderes als eine Kochbox?

      Susi
      am Dienstag, 08. August 2017 um 15:01 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

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