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Am Donnerstag vor einer Woche war ich gerade dabei, mein Geburtstagspost zu schreiben und mit meiner guten Gesundheit zu kokettieren, als ich krank wurde. Das nennt sich wohl Rache des Schicksals. Vielleicht hätte ich beim Schreiben auf Holz klopfen sollen.

Ich bin eher selten krank, deshalb stehe ich immer ein wenig staunend davor, wenn es mich erwischt. Und fassungslos. Es ging quasi minütlich bergab und um Mitternacht wollte ich keinen Rosé Champagner mehr trinken, sondern nur noch ins Bett. Am nächsten Morgen hätte ich die Geburtstagsparty am liebsten abgesagt. Habe ich natürlich nicht, bin ja kein Weichei (was ein Teil des Gesamtproblems ist ...) und für was gibt es Ibuprofen. Viel Ibuprofen.

Tatsächlich überstand ich den Tag gut (vermutlich dieser spezielle Geburtstagsmix aus Endorphinen, Adrenalin und – Schmerzmitteln), genoss das Fest sehr und sah laut meiner Gäste aus wie das blühende Leben selbst.

Bis zum nächsten Morgen. Da war die Show vorbei.

Ich war so malad, so von Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit geplagt, dass mein Mann mich spätabends noch ins Krankenhaus fuhr. Wo dann Gott sei dank nichts festgestellt wurde, außer einer Kreuzung zwischen grippalem Infekt und starker Spannungskopfschmerzen. Oder irgendetwas in der Art.

Was mich die letzten Krankheitstage gelehrt haben:

1. Gesundheit ist nicht selbstverständlich.

Sicher, im Kopf wissen wir das. Aber im Alltag? Schnell ist alles so viel wichtiger als dem Körper etwas Gutes zu tun, sei es Bewegung, gute Ernährung, weniger Alkohol. Noch schnell die eine Mail fertig machen, den Post schreiben, die Wäsche, der Einkauf, das Mittagessen, whatever. Du kennst das. Und ich bin leider ein Role Model für diesen Lebensstil.

2. Disziplin ist zweischneidig.

Einerseits kann ich unglaublich diszipliniert sein – bei meiner Arbeit. Was ich mir hier vornehme, wird auch erledigt, und zwar on time. Und so habe ich mein Lektüre-Posting geschrieben, obwohl ich lieber hätte schlafen sollen, aber ... der Post stand auf dem Redaktionsplan und ich hinkte ohnehin schon hinterher. Bei einem gesunden Lebensstil bin ich andererseits schnell dabei, alle fünf gerade sein zu lassen. Sport? Ja, klar. Aber lieber morgen. Weniger Zucker? Gute Idee. Der Keks ist nur eine Ausnahme. Weniger Alkohol? Ja, stimmt. Aber das Gläschen Rotwein ... ist bestimmt eher gesund. Man kann sich so viel vormachen und belügen und dabei nicht mal rot werden, wenn man in den Spiegel guckt.

3. Sich jung zu fühlen, ist kein Freibrief.

Ich schrieb es erst kürzlich: Ich bin (gefühlt) eine 25-Jährige im Körper eine 52-Jährigen. Und das ist der Punkt. Der Körper ist halt doch nicht mehr alles verzeihende 25! Sondern 52. Nicht, dass ich das bisher nicht bemerkt hätte: Die vielen Treppen in unserem Haus laufe ich nicht mehr so beschwingt auf und ab wie vor einigen Jahren. Überhaupt komme ich sehr schnell außer Puste. Und: Ich bin sehr unbeweglich geworden in letzter Zeit. Alles, weil ich mir viel zu wenig Zeit für regelmäßigen Sport nehme, weil – siehe 1. Trotzdem leistet er mir treue Dienste, mein Körper, aber wie lange noch? Und warum vergesse ich immer, dass mein Körper ein guter, vielleicht sogar mein bester Freund ist – und dass ich auch diese Freundschaft pflegen muss?

Ja, ich habe den Warnschuss gehört. Ich weiß nun, wie es sich anfühlt, eine Woche krank zu sein, schwach und ohne Lebensfreude. Ich würde gerne schreiben, dass nun alles besser wird. Jeden Tag Yoga, nur noch „Clean Food“ und kein Rotwein. Acht Stunden Schlaf, weniger Stress, mehr Lesen. Ja, das würde ich so gerne schreiben – doch ich weiß jetzt schon, dass ich diese guten und lobenswerten Vorsätze nicht halten werde.

Aber was ist die Lösung?

Ich wünschte, ich hätte sie. Vielleicht die berühmten kleinen Schritte: wieder konsequent meine Abendspaziergänge aufnehmen und einmal die Woche Fitness und/oder Yoga. Alkohol nur noch am Wochenende, und Zucker maximal einmal am Tag. Wieder mehr Gemüse (ich liebe es, nur meine Familie nicht so sehr), mehr Vollkorn und noch weniger tierische Produkte. Und weniger Arbeiten – dafür mehr Wochenende. Ach, das gesunde, gute Leben, es schreibt sich so leicht ...

... warum nur ist es in Realität so schwer?

Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß, ist, dass kleine Schritte besser sind als keine Schritte. Und dass man mit vielen kleinen Schritten auch einen Marathon bezwingen kann. Dauert halt länger.

Sicher ist eines: Wer nie losgeht, der kommt auch niemals an.

Hast du einen Rat?

***

Die Fotos entstanden während unseres Mystery Shootings im September in einer alten Berliner Brauerei.

Foto: Viola Klostermann
Beratung und Art Works: Sibylle Zimmermann

***

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Susanne Ackstaller, Freitag, 12. Januar 2018, 06:00 Uhr
Kommentare: 23 | Aufrufe: 2115 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, | Tags: sportgesundheitgesundes lebenfitnessdas gute leben
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Kommentare

  • Liebe Texterella,
    ich bin ein richtiger Bewegungsmensch und ich mache seit 15 Jahren regelmäßig Sport. Ich bin tatsächlich einen Marathon gelaufen und kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass auch das leider keine Garantie für Gesundheit ist.
    Deswegen mein Rat: mache wirklich nur das was dir Spaß macht! Das kann auch nur Spazieren gehen sein. Das Wichtigste glaube ich, dass wir uns alle bewusst sind, dass in unserem Alter eigentlich nurmehr die glücklichen Momente zählen. Quälen sollte man sich nicht mehr :)
    Aber die Fitnessklamotten sehen super aus! :))

    Sabine von fuckthefalten
    am Sonntag, 14. Januar 2018 um 16:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    ich bin nicht der “ohne-Sport-fehlt-mir-was”-Typ.  Die Selbstmotivation fällt mir diesbzgl. sehr schwer sofern ich keinen festen Rahmen habe. Seit ein paar Jahren mache ich nun regelmäßig Sport. Das sind meine Tipps dazu:
    1. Eine Sportart finden, die Spaß macht.
    Ich tanze und mache Step - ich bin dann mit dem Kopf so damit beschäftigt der Choreo zu folgen, dass die Zeit fliegt. Bei Yoga freue ich mich über jede Steigerung.  Der Spaß hängt auch vom Trainer ab. Langeweile ist der Garant fürs Aufgeben.
    2. Sporttermine fest im Kalender einplanen, wie einen Artzttermin.
    Ich bin in einem Studio angemeldet und gehe zu festen Kursen, die mir Spaß machen. Wenn ich nicht gehe, habe den Kurs verpasst, man kann nichts verschieben.
    3. Mittagspause mit einer halben Stunde Spaziergang einplanen.
    Jeder tickt anders, aber vielleicht war da was an Inspiration dabiei.
    Herzlichen Gruß
    Kirsten

    Kirsten
    am Samstag, 13. Januar 2018 um 20:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    ich bin auch nicht unbedingt eine Sportliebhaberin. Mein zu hoher Blutdruck hat mich aber dazu gebracht, einige Kilos abzuspecken und mit Bewegung anzufangen. Der Start war holprig, und es hat gedauert, bis ich was Passendes gefunden habe. Jetzt bin ich beim Minitrampolin angekommen und liebe es. Man kann darauf joggen, hüpfen, tanzen, und es gibt unendlich viele Videos dazu im Netz, für jede Fitnessstufe ist was dabei! Ich liebe es und der ganze Körper wird beansprucht! Es ist erstaunlich, wie ausgeglichen der Blutdruck bleibt, wenn ich regelmäßig „hüppe”. Tue ich das nicht, fangen die Ausreißer in die hohen Werte wieder an.
    Lieben Gruß
    Gabi

    Gabi
    am Samstag, 13. Januar 2018 um 18:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susanne,

    sicher hast Du schon davon gehört, dass Sitzen inzwischen von der Wissenschaft gleich gestellt wird mit Rauchen. Bewegung ist so wichtig und liegt in der Natur des Menschen. Dabei ist die Art der Bewegung gar nicht wichtig. Schon beim Gehen wird der ganze Körper und Kreislauf in Schwung gebracht.
    Du könntest Dir einen Schrittzähler anlegen und Deine Schritte an einem normalen Alltagstag zählen. Wenn Du am nächsten Tag bewusst mehr Schritte machst, hat Dein Körper schon ein Plus an Bewegung gemacht. Und dieses Mehr an Bewegung trainiert Deinen Körper. Die Sportwissenschaft sagt, 10.000 Schritte am Tag sind ein gutes Ziel, um fit und gesund zu bleiben. Ich selbst benutze die Apple Watch, um meine Bewegung am Tag zu überwachen. Sie ermahnt mich auch, aufzustehen, wenn ich eine Stunde gesessen bin.
    Ansonsten macht man Sport nur gerne, wenn man seine Lieblingssportart gefunden hat. Ich mag zum Beispiel Barbell Training in der Gruppe im Fitnesstudio sehr gerne.
    Und zum Schluss: Es gibt Ausdauertypen: das sind meistens die dünnen, sehnigen Typen. Die laufen ganz easy an einem vorbei. Und es gibt die Krafttypen, die gerne Gymnastik oder Krafttraining machen. Und ein Krafttyp wird nie ein glücklicher Läufer.
    Viele Grüße!

    Sabine
    am Samstag, 13. Januar 2018 um 14:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Alle Regler nach rechts und einmal am Tag zur Lieblingsmusuk tanzen. Und den Marathon ganz schnell wieder vergessen.

    Ursel Braun
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 18:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vielleicht auch noch (zusätzlich zu den vielen Anregungen hier): Sport ist keine Pflicht, die „man zu tun hat“, weil ja so vernünftig. Sondern Sport als eine Spielerei betrachten, ein Spiel, bei dem man sich zufällig auch bewegt. Weil es Spaß macht!

    Welche art von Sport das sein kann, kannst du nur ausprobieren, so auf dem Reißbrett lässt sich das nicht entwickeln. Neugierig sein und probieren, was Spaß macht. Wenn man zB beim Volleyball nur den Ball im Visier hat und ob man ihn auch treffen wird und die anderen Mitspieler im Kopf hat und wenn einen die Spannung mitreißt, ob man dieses Match jetzt gewinnen wird können - und wenn man dabei ganz vergisst,  dass die Beinmuskeln schon zu ziehen beginnen von der Anstrengung, dann ist es richtig

    Daniela
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 18:32 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Da bin ich froh, dass es wieder aufwaerts geht! Du hast glaube ich all die Fragen bereits selbst beantworted. Auch ich habe mich entschlossen etwas mehr fuer meine Gesundheit zu tun und habe seit ein paar Tagen meine Ernaehrung umgestellt. Ich habe eigentlich keine bestimmten Ziele gesetzt, wollte nur mal sehen was so eine Umstellung in meinem Koerper bewirkt. Ich muss sagen, zu meiner Ueberraschung, ich fuehle mich fantastisch! Ich habe allerdings nichts anderes veraendert. Fuer mich sind es kleine Schritte und nicht alles auf einmal umkraempeln das eine Veraenderung „successful” macht. Ich wuensche Dir weiterhin gute Genesung und probier einfach mal was Neues!

    Maya
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 16:24 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, sei froh dass es nur eine so kleine Klatsche war. Der Körper kann auch anders.
    Ich mache seit 12 Jahren regelmäßig Pilates. Nicht, weil es mir soviel Spass macht. Sondern, weil es meinem Körper so gut tut.
    Angefangen habe ich es, weil ich mir auch noch mit 70 die Schuhe alleine zubinden möchte.
    Mein guter körperlicher Zustand dadurch hat mich die Chemo vor 6 Jahren relativ gut überstehen lassen. Der Schwerpunkt liegt auf relativ.:-)
    Es hätte mir aber auch noch viel dreckiger gehen können.
    Das Pilates habe ich beibehalten, es hilf meinem Körper und damit mir. Ich muss es allerdings in der Gruppe tun, der innere Schweinehund lässt Training zu Hause auf keinen Fall zu .

    Martina
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 14:03 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    ich glaube, man muss herausfinden, welcher Sport-Typ man ist - der Sport-mit-anderen-Typ oder Sport-alleine-Typ. Ich zum Beispiel würde mich alleine nie aufraffen, regelmäßig was zu tun. Frühere Versuche sind jedesmal am Schweinehund gescheitert. Seit ich zumindest einmal die Woche in der Gruppe trainiere, bin ich eisern dabei, der Termin ist mir heilig, da plane ich alles andere drumrum. Mein Rat also: Wenn du es alleine nicht schaffst, such dir eine nette Gruppe mit einem festen Termin. Liebe Grüße, Doris

    Doris
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 12:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, mir ging es genauso, ich bin 61, habe mich seit ca. 10 Jahren von der „Frau Perfekt” verabschiedet, den es hat mich richtig ausgepowert, jetzt höre ich mehr auf mich.
    Nehme öfters eine Auszeit soweit es geht,
    weil bei einer mitarbeitenden Ehefrau in einem Handwerksbetrieb ist dies etwas schwierig. Habe mir keine zu großen Ziele gesetzt, sondern alles in kleinen Schritten durchführen. Man bleibt dabei.
    Ich liebe gutes, selbstgemachtes Essen und dabei kann man selbst entscheiden wie viel von allem. Auch kleine Sünden sollte man sich nicht verwehren.
    Auch ich finde Dein Sportdress klasse.
    Liebe Grüße von Gerda

    Gerda, K.
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 11:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,
    ich finde das genau die richtigen Schritte - nämlich kleine. Und es beginnt damit, bewusster zu werden. Und der Spaß sollte nicht verloren gehen. Darum sage ich ganz bewusst „viel Spaß” :-)) LG Ute

    Ute Freundl
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 10:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich bin 58 und habe es geschafft in Sachen Bewegung meinen inneren Schweinehund in die Schranken zu weisen. Ich habe für mich das Bewegungsprogramm gefunden, was ich perfekt integrieren kann. Muskelaufbau- im fortgeschrittenen Alter wichtig- in einem Zirkeltraining. In der Mittagszeit hin, 1 Stunde intensiv etwas machen und nachmittags geht es weiter. Ernährung ist mein Beruf- aberda kann ich auch mal Fünfe gerade sein lassen, wenn der Körper gerade mal Schoki braucht.
    Und ein Tipp aus einem Seminar, dass sich mit Medikamenten beschäftigt hat: Bitte nie Ibuprofen bei einem grippalen Infekt. Das erhöht das Herzinfarktrisiko um den Faktor 10 und das bis zu einem Jahr danach noch.

    Susanne
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 10:46 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Wurde in dem Seminar dann Paracetamol oder ASS als Alternative erwähnt oder gab es eine andere Empfehlung ? Gibt es einen Literaturhinweis oder eine Studie, wo ich das nachlesen könnte ?

      Doris
      am Samstag, 13. Januar 2018 um 12:31 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Ich habe einen Link. https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article162928051/Ibuprofen-erhoeht-das-Risiko-fuer-Herzstillstand.html
        Ich vertraue aber dem Seminarleiter Prof. Smollich komplett. ASS ist als Schleimlöser nach seinen Aussagen bei einer Bronchitis auch nicht wirksam. Die einzige Schleimhaut, die es schädigt ist die Magenschleimhaut. Paracetamol ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Manche Dinge müssen einfach mit Ruhe auskuriert werden. Nach alledem was ich mittlerweile gelernt habe müssten all diese Wirkstoffe verschreibungspflichtig sein.
        Prof. Smollich betreibt auch ein Blog.Vielleicht auch interessant: http://www.ernaehrungsmedizin.blog/

        Susanne
        am Samstag, 13. Januar 2018 um 12:49 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

        • ACC ist der „Schleimlöser”, ASS ist ein Schmerzmittel ( z.B. Aspirin ).
          Bei Susi ist ja ein Spannungskopfschmerz diagnostiziert worden, der wird nach Leitlinie mit Paracetamol, Ibuprofen, ASS, Naproxen oder einem Kombimittel aus PCM, ASS und Coffein ( die Kombi wäre für mich nicht Mittel der Wahl ) behandelt.
          Bei einer Erkältung hilft auskurieren, früh ins Bett, heißen Tee trinken, frische Luft - da bin ich ganz Deiner Meinung !
          Der Blog sieht ganz interessant aus, danke für den Tipp !

          Doris
          am Samstag, 13. Januar 2018 um 14:04 Uhr

          Auf diesen Kommentar antworten

          • Richtig, da war ich zu flott. ASS ist natürlich etwas anderes. Mir ging es letzendlich um den grippalen Infekt +Ibuprofen. Susi beschreibt ja
            „...einer Kreuzung zwischen grippalem Infekt und starker Spannungskopfschmerzen..”

            Susanne
            am Samstag, 13. Januar 2018 um 16:24 Uhr

            Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein Marathon ist Kopfsache, das wird dir vermutlich jeder Marathonläufer bestätigen. Der Kopf benutzt den Körper dafür. Man kann auch sagen: Ohne Kopf kein Körper. Aber es geht nicht um Sport, Zucker oder Alkohol. Es geht darum, was man denkt (Kopf) und fühlt (durchaus Körper) und wie man das in Einklang bringt. Auch das fängt im Kopf an.

    Ist es nicht großartig, einen Kopf zu haben? :D

    Ruth
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 10:06 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susanne,

    Ich habe mich in den letzten Jahren, nein, eigentlich fast mein ganzes Leben, sehr mit dem Thema Essen und Nichtessen beschäftigt. Es ist immer besser geworden, d.h. ich habe auch immer weniger aus emotionalen Gründen gegessen und immer penibler auf gesunde Ernährung geachtet.
    Wenn ich mal nicht gesund aß oder trank, hatte ich meist ein schlechtes Gewissen. Jetzt komme ich immer mehr drauf, dass das Essen alleine nicht sooo wichtig für den Erhalt der Gesundheit ist. Was zählt ist, ob wir unser Leben freudvoll (Essen, Sexualität, Sozialkontakte,...) leben. Das schenkt uns Energie, Gesundheit…Schon die alten Veden waren der Meinung, dass die Gefühle, die man beim Essen hat, viel ausmachen.
    Nun ist mir auch ein spannendes Buch von Andreas Winter untergekommen („Zunehmen ist leichter als Abnehmen”), in dem dieser behauptet, es sind nicht die Dinge, die wir essen, die uns Speckröllchen bescheren, sondern die Mangelgefühle, das schlechte Gewissen, mit denen wir sie essen. 
    Klar, ohne Bewegung und nur Lebensfreude ist es auch nichts. Freude an Bewegung ist eigentlich unsere Natur, von der wir uns durch Errungenschaften wie das Auto, etc. und Zeitmangel abgeschnitten haben. Für mich ist mein Hund die beste Motivation mich zu bewegen. Er bringt mich bei jeden Wetter in die Natur, die auch für unser Wohlsein wichtig ist. Und seit ich ihn habe (2 1/2 Jahre) habe ich nicht mal ein Anzeichen von Schnupfen, keine Halsschmerzen mehr, nichts. Meine Beweglichkeit lässt etwas zu wünschen übrig, daher werde ich mal Yin Yoga ausprobieren oder wieder zu Pilates zurückkehren.
    Liebe Susanne, so erfüllt, wie du dein Leben lebst, hast du meiner Meinung nach die besten Voraussetzungen jung alt zu werden. Die Ausbremser seitens Krankheiten zeigen vielleicht nur, dass es manchmal etwas weniger Tempo sein darf. Ansonsten bist du für mich ein großes Vorbild, wie es gehen könnte. Danke immer wieder für die tollen Einblicke in dein Leben! Ich finde es wunderbar, dass es Frauen wie dich gibt!
    Lieben Gruß Elisabeth

    Elisabeth
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 09:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi,

    mir hat die App Nike Training sehr geholfen. Die App stellt einen individuellen Trainingsplan zusammen, der sich an dein Feedback anpasst. Die Trainingseinheiten variieren von 6 bis 30 Minuten. Das lässt sich gut einrichten. Zwischen Wäsche aufhängen und Serie kurz eine Sporteinheit auf dem Teppich. Und die einzelnen Übungen dauern max. 1 Minute, ständig kommen neue Workouts dazu. Das finde ich auch super, weil ich ewig lange Wiederholungen tödlich langweilig finde. Und: Man kann Laufen und andere Aktivitäten in die Dokumentation einfügen – was zusätzlich motiviert :)

    Vielleicht auch etwas für dich.

    Liebe Grüße

    Derya

    Derya
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 09:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Susi, das geht mir haargenau so. Inzwischen habe ich aber gelernt, meinen Hang zum Perfektionismus in gesunde Bahnen zu leiten. Wenn ich krank oder erschöpft bin, dann darf auch mal etwas liegen bleiben. Bezahlte Jobs und Deadlines werden gemacht, aber alles andere muss dann eben mal warten. Ich habe mich heute im Blog auch darüber ausgelassen, wovon ich 2018 MEHR will. Sport und gesunder Lebensstil gehören dazu. Und ein Schaukelstuhl. Mal sehen, ob ich das geschaukelt kriege *hüstel*.

    Alles Liebe und mach langsam - wenigstens ab und zu!

    Valérie

    Valerie von Life40up!
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 08:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Jahrelang, nein jahrzehntelang nahm ich mir vor, mehr Sport zu machen. Drei mal die Woche laufen, das wär es doch. Nie hat es funktioniert. Schließlich war irgendwas immer. Zu müde, zu kalt, zu nass, zu viel zu tun. Dann vor zwei Jahren beschloss ich, in dem Fall keine einzige Ausrede von mir mehr gelten zu lassen. Denn meine langfristige Gesundheit ist wichtiger als mein momentanes Wohlfühlen. Seit dem ziehe ich jeden Montag, Mittwoch und Freitag direkt nach dem Aufstehen meine Laufklamotten an und laufe direkt nach dem Frühstück. Das klappt. Schließlich wäre es bescheuert, die Laufklamotten nach dem Frühstück wieder auszuziehen.  Sobald ich den leisesten Hauch von Zweifel bekomme, sage ich zu mir „Das diskutiere ich nicht mit dir“ und mache weiter. Wichtig ist, das ich rausgehe und laufe. Und mittlerweile liebe ich das Laufen bei Regen. Vor allem nehme ich mir nicht vor, wie weit oder wie lange ich laufe. Je nach Tagesform sind es mal zwölf oder auch mal drei Kilometer. Das ist egal. Manchmal habe ich Angst beim Laufen von Spaziergängern überholt zu werden. Auch das ist egal. Ein interessantes Non-Fiction-Hörbuch und Laufen macht mich heute glücklich. Zu dem Thema kann ich das Buch 5-Second-Rule von Mel Robbins empfehlen. Liebe Grüße, nik PS: Der Sportdress steht dir fantastisch! Viel zu schade für den Schrank.

    nik
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 08:29 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Die beste Motivation zum Sport ist eine Freundin, die mitmacht… auch ich bin eigentlich eher eine Antisportlerin, aber zu zweit joggen gehen und dabei natürlich ohne Pause quasseln macht das Ganze erträglich bis angenehm. Meine Laufpartnerin und ich haben eine feste Verabredung: Freitagmorgens gehts in den Wald. Manchmal ist es eher ein Spaziergang, aber wir waren draußen, haben uns unsere Woche erzählt und uns bewegt. Außerdem ist eine gute Yoga-(Pilates/o.ä.)Lehrerin eine tolle Sache. Man muss etwas finden, das zumindest ansatzweise Spaß macht. Mit Menschen, die man mag. Dann bleibt man eher dabei. Und natürlich: nicht zuviel von sich erwarten und lieber wenig, aber dafür regelmäßig. Das Glas Rotwein am Abend und die Schokolade ab und zu darf bleiben, das ist schließlich Wellness für Herz und Seele :-).

    Clarissa Strasser
    am Freitag, 12. Januar 2018 um 07:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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