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Im Alltag laufe ich oft ungeschminkt herum oder beschränke mich auf Wimperntusche, Kajal und eher dezenten Lippenstift oder Gloss. Aber wenn es darum geht, Fotos zu machen … lege ich nach. Denn Fotos schlucken Farbe, deshalb sieht man geschminkt einfach schöner und vor allem ausdrucksstärker aus. Dabei geht es mir persönlich nicht darum, anders auszusehen und mich komplett zu verändern. Geschminkt soll für mich nicht wie geschminkt aussehen, sondern möglichst natürlich. Nur ein bisschen schöner. ;-)

Natürlich bin ich kein Profi. Ich bin keine Visagistin. Was ich hier aufschreibe, sind keine großen Weisheiten und schon gar keine Geheimwissenschaften, sondern meine eigene Erfahrungen. Das, was sich über Jahre bewährt hat ...


Schminktipps für bessere Fotos: Produkte, die ich verwende.

Warum die Wimperntusche von Armani auf dem Bild fehlt? Weil Töcherlein sie sich ganz zuuuufällig ausgeliehen („Mama, die macht so tolle Wimpern ...”) und dann bei einer Freundin vergessen hat. Pöh.

Foundation

Auch wenn man sonst kein oder wenig Make-up trägt: Foundation macht auf Fotos einen ziemlichen Unterschied. Die Haut sieht – oh Wunder! – gleichmäßiger und feiner aus. Ich verwende seit einiger Zeit Laura Mercier Candleglow Soft Luminous Foundation* und trage sie mit dem Beautyblender* auf – und was soll ich sagen: Ich finde den Beautyblender-Effekt grandios. Man erzielt ein sehr ebenmäßiges und zugleich sehr natürliches Hautbild – um Lichtjahre besser als mit den Fingern. Warum das so ist? Ich weiß es nicht, hinter das Geheimnis bin ich noch nicht gekommen.

Puder

Für mich eines der Essentials beim Foto-Make-up – denn wer will auf Fotos schon glänzen wie eine Speckschwarte?! Sicher, man kann Glanz wegretuschieren ... Aber warum so viel Aufwand, wenn es doch so etwas Einfaches wie Puder gibt? Selbst wenn man keine Foundation verwenden will: Puder ist ein Muss. Wer sich wegen der Farbe unsicher ist, wählt am besten einen Transparentpuder. Ich selbst verwende einen Kompaktpuder von Chanel (leider außer Handel). Wer losen Puder bevorzugt, dem darf ich die Empfehlung von Valérie von life40up weiterreichen: Soft Mat Loose Powder von Manhattan. Puder vergessen? Für solche „Notfälle“ kann man sich mit einem Tempo kurz abtupfen, das geht auch.

Augen-Make-up

Augen-Make-up sorgt auf Fotos für deutlich mehr Ausdruck. Dazu muss man sich keine Smokey Eyes schminken, im Gegenteil. Ich trage mein Foto-Augen-Make-up nur eine Spur intensiver auf als sonst und verwende ausschließlich Braun- und Beigetöne (meistens aus dieser Palette von Clarins). Die helleren Töne kommen auf das bewegliche Lid, die Lidfalte betone ich durch dunkleres Braun, den Wimpernkranz durch einen Lidstrich und durch einen wasserfesten Kajal am oberen inneren Lidrand (so genanntes „Tightlining“. Irit erklärt hier ganz genau, wie es geht ). Auch die Wimpern tusche ich ein wenig stärker als sonst (mit Armani Black Ecstacy – die beste Mascara überhaupt! Findet leider auch meine Tochter). Ein gutes Tutorial, wie man kleine Augen größer schminkt und was bei Schlupflidern zu beachten ist, habe ich bei Anja aka Schminktante gefunden. In dem Beitrag geht es zwar um Brillenträgerinnen, aber diese Tipps kann man auch bei einem Foto-Make-up verwenden. Denn auch da sollen die Augen ja groß und strahlend geschminkt werden.

Toll und sehr natürlich sehen auf Fotos ein paar (wenige) falsche Wimpern am äußeren Lidrand aus. Selber ausprobiert habe ich falsche Wimpern zwar noch nicht, doch bei anderen fand ich die Wirkung toll. So durfte ich Cla von Glam up your lifestyle kürzlich mit diesen Wimpern von Ardell* bewundern – sah absolut großartig und absolut natürlich aus! Ich bin echt angefixt. (Lisa Eldrige erklärt hier, wie man die Wimpern aufklebt.)

Augenbrauen

Ich habe von Natur aus dunkle und eher breite Brauen, und dennoch betone ich sie auf Fotos noch zusätzlich. Mein kleines Brauen-Set von benefit* sorgt für mehr Intensität und Gleichmäßigkeit, besonders am außeren Rand, wo die Härchen ein wenig spärlicher wachsen. Wer helle oder sehr dünne Brauen hat, sollte sie für Fotos unbedingt betonen – das macht ein viel ausdrucksstärkeres Gesicht. Ich rede natürlich nicht von schwarzen Balken, aber ein wenig mehr Intensität und Farbe dürfen schon sein.

Rouge

Ich gebe zu, da mache ich nicht lang rum: Ich pinsele mir ein wenig Wangenrot (von Hourglass* – die Blushes sind sehr fein und haben einen schönen leichten Schimmer!) auf die Wangenknochen – that’s it. Ja, sicher, mit Contouring- und Strobing-Techniken kann man dem Gesicht mehr Kontur verleihen, aber das überlasse ich lieber den Profis.

Lippenstift

Im Grunde ist die Lippenstiftfarbe die einzige Variable in meinem Foto-Make-up. In der Regel verwende ich klassisches Rot (von Clarins oder Chanel. Sind zwar teurer Drogeriemarktprodukte, aber deutlich besser pigmentiert), für mehr Drama auch mal An Affair von Laura Mercier * oder für einen sehr natürlichen Look einen Lipgloss mit Plumb-Effekt, etwa Nude von Swiss Smile*. Außer bei Lipgloss verwende ich zusätzlich einen Konturenstift (im Farbton des Lippenstiftes!) und trage die Farbe mit einem Pinsel auf, das macht einfach schönere Lippen. Achtung: Dunkle Farben verkleinern die Lippen optisch. Sind deine Lippen eher schmal, solltest du dich lieber für einen Erdbeer- als für einen Brombeerton entscheiden.

Im Grunde war es das schon – alles halb so schwer also. Wer ungeübt ist, sollte langsam starten und erst mal lieber weniger Farbe verwenden. Wer sehr unsicher ist, bucht eine Schminkstunde bei einer Visagistin. Oder sucht sich ein Video-Tutorial, davon gibt es auf Youtube ja jede Menge.

Und jetzt noch ein paar Tipps on top:

Fixierung

Wer Angst hat, dass das Make-up zerfließt, bevor die Fotos geschossen wurden, dem empfehle ich einen Fixing Spray, den man einfach über das Make-up sprüht. Ich habe kürzlich den Fixing Spray von Sans Souci* ausprobiert und für sehr gut befunden. Das Make-up saß auch nach mehreren Stunden und blieb trotz Hitze hübsch matt. Fand ich toll!

BB-Creme für gebräunte Beine

Nicht jeder hat so tolle, gleichmäßig gebräunte Beine wie Conny von Conny Doll Lifestyle. Wer (wie ich) mit „Kashaxn“ (wenig schmeichelhaftes Bayrisch für käsig-helle Beine) geseg ... gestraft ist, der hatte bei Sommerfotos dann die Wahl zwischen Strumpfhosen und Maxiröcken. Oder Hosen. Oder gar keinen Ganzkörperfotos. Bis diesen Sommer! Denn Marbert hat eine BB-Lotion für den Körper* auf den Markt gebracht, die den Beinen eine leichte Bräune verleiht und kleinere Besenreiser und Flecken verschwinden lässt. Funktioniert prima. Ganz große Empfehlung!

So, das war’s mit meiner dreiteiligen Serie zum Thema schönere Fotos! Jetzt muss du nur noch die schöneren Fotos machen – und mir natürlich erzählen, wie du mit meinen Tipps zurecht gekommen bist. Ich bin sehr gespannt! Ergänzungen zu meinen Schminktipps sind natürlich herzlich willkommen!

Und hier noch die beiden ersten Teile zum Nachlesen:

Teil 1. Vier Tipps für bessere Blogfotos: Foto-Ausrüstung und Bildbearbeitung.
Teil 2: Vier Tipps für bessere Blogfotos: Lächeln, Licht und die richtige Perspektive.

***

* Affiliate-Links. D. h.: Wenn du über diesen Link ein Produkt kaufst, bekomme ich ein paar Cents Provision. Die wiederum spare ich für meine Villa am Meer. Und dorthin lade ich dann alle meine Leserinnen ein. Auch dich. Versprochen! :-*

 
Susanne Ackstaller, Montag, 05. September 2016, 06:00 Uhr
Kommentare: 0 | Aufrufe: 2403 | Kategorie: Lifestyle, Bloggen, | Tags: make-uperfolgreich bloggenbessere fotosbehind the scenesbeauty
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