mode-lifestyle
 

Habe ich erst kürzlich über meine Sport- und Fitnesspläne geschrieben? Vergiss es. Ich habe umdisponiert. Im Klartext: Mein Schweinehund hat mich davon überzeugt, dass Sport treiben völliger Unsinn ist. Und gefährlich. Und überflüssig. Und überhaupt. Wir hatten ein langes, ausführliches Gespräch, und schlussendlich hatte er die besseren Argumente.

Texterella und der Schweinehund: 6 gute Gründe, keinen Sport zu treiben.

Aber lies selbst: Hier sind seine sechs guten Gründe, keinen Sport zu treiben.

1. Von Sport kriegt man eine tolle Figur. Dauert halt nur ewig. Viele elendig anstrengende Übungsstunden lang. Zwischen Wabbelbauch und Sixpack – da liegt ungefähr eine Reise zum Mars. Die dauert auch ewig, und wurde deshalb ja auch nicht angetreten. Q.E.D.

2. Aussehen wird in unserer Gesellschaft überbewertet. Was sind Bauchspeck, Hüftgold und Cellulite schon gegen innere Werte? Eben. Ich will mich lieben, wie ich bin!

2. Stimmt schon: Sport verbrennt richtig viele Kalorien, nach einer halben Stunde Workout sind schon mal 300 Kalorien weg. Grundsätzlich super – wenn Sport nicht gleichzeitig hungrig machen würde und so ein kleiner Schokoriegel ... siehst du: genau das meine ich!

3. Sportklamotten – noch so ein Thema! Mein Schrank platzt doch eh’ aus allen Nähten! Ohne neue Klamotten geht’s aber auch nicht. Wer will schon im ausgeleierten Jogginganzug neben jungen, gestählten Körpern in schicken Sportklamotten Pilates trainieren? Naaa?

4. Apropos! Von wegen Sport hält jung! Nirgends fühle ich mich älter als im Fitness-Studio. Weil alle jung sind – alle anderen. Das bringt mein ganzes Selbstbild durcheinander.

5. Ohnehin habe ich sowieso keine Zeit für Sport. Und wenn ich dann doch mal Zeit habe, habe ich keine Lust. (Ich finde, mit diesem Argument hat sich mein Schweinehund selbst übertroffen! Das muss ihm erst jemand nachmachen!)

6. Von wegen, Sport ist gesund – meine Freundin hat er mit angerissenem Miniskus gerade ins Krankenhaus gebracht. Sport ist Mord, das wusste schon Churchill. Und der wurde sportlos sportliche 90 Jahre alt. Siehste!

So, haben der Schweinehund und ich dich überzeugt? Nein? Du willst trotzdem Sport machen? Weil wer rastet, der rostet und überhaupt?

Na gut, dann habe ich ein tolles Angebot für dich. Das habe ich gemeinsam mit Gymondo, einem mehrfach ausgezeichnetem Online-Fitness-Portal, ausgeheckt: Wer sich über den Link Texterella X Gymondo* anmeldet (es ist kein Rabatt-Code nötig, der Link greift direkt), bekommt 30 Prozent Rabatt. Das bedeutet: Du kannst bei einem Jahresabo für weniger als 5 Euro im Monat fit werden – bei einer Auswahl von 43 unterschiedlichen Programmen mit jeweils einer Vielzahl von Fitness-Videos.

Besprich das doch mal mit deinem persönlichen Schweinehund und hör mal, was er sagt. Und vielleicht ... treffen wir uns ja bei Gymondo. Ich habe mich dann nämlich doch angemeldet – als mein Schweinehund gerade Mittagsschlaf hielt. Meine ersten Übungstunden in Simple Yoga (ich will es ja nicht gleich übertreiben! ;-) habe ich schon hinter mir. Aber pssst! Nicht weitersagen! Sonst habe ich wieder diese ewigen Diskussionen mit ihm, diesem Schweinehund ...

*Affiliate-Link. Sprich: Ich bekomme für jede Anmeldung eine Provision. Und wenn sich genug Frauen anmelden, buche ich meinem Schweinehund einen Flug zum Mars – dann hätten wir das endlich auch!

Foto: Viola Klostermann

Das Foto entstand während des Mystery Shootings im Herbst 2017.

***

Du willst keinen Blogpost verpassen? Dann abonniere Texterella per Mail! Hier geht’s zu meinem Mail-Verteiler!  WICHTIG: Nach dem Eintragen deiner Mail-Adresse erhältst du eine Mail, mit der du die Anmeldung noch durch einen Klick bestätigen musst. Ohne genau diesen Klick geht’s nicht – und das wäre doch schade! :-) Selbstverständlich ist dieses Angebot kostenlos und jederzeit kündbar.

 
Susanne Ackstaller, Dienstag, 20. März 2018, 06:00 Uhr
Kommentare: 8 | Aufrufe: 3409 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, | Tags: texterella wird fitsportselfcaregymondogesundheitfitnessachtsamkeit
Das könnte auch interessant sein:
Achtsamkeit – ich bin genervt von dir! Eine Hassliebe.
Morgen geht’s los: Neutrogena 10 Tage-Faszien-Pilates-Challenge.*
Warum ich einen Marathon laufen will, obwohl ich Sport eigentlich hasse.
 

Kommentare

  • Nach sehr sportlichen Jahren in den 30ern war ich nach der Geburt meines Sohnes etwas faul geworden - mit den üblichen lästigen Folgen. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich wieder in den Sport einzusteigen, egal was, wo und wie oft. Nur alleine vor’m Laptop irgendwelche Fitnessprogramme absolvieren - das wäre nicht mein Ding, damit würde ich genauso scheitern wie mit Online-Sprachlern-Programmen. Ich brauche kurze Wege und fixe Termine mit der Gewissheit, dass ich was verpasse, wenn ich nicht hingehe. Aber raus vor die Tür muss ich schon. So überwinde ich meine Schweinehündin (wir wollen ja auch die Frauen in diesem Fall nicht diskriminieren ;-)) Dann kommt noch die nette soziale Komponente on top.

    Geraldine Friedrich
    am Mittwoch, 21. März 2018 um 10:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich muss gegen Punkt 4 protestieren. ;P Mit meinen 54,5 Jahren bin ich im Fitnesscenter vielleicht Luft für die paar Youngsters, die dort lautstark Gewichte schupfen.

    Aber da sind überraschend viele, die eindeutig älter sind als ich. Da ist zB auch eine lose Freundesgruppe 60-75-Jähriger, die sich regelmäßig da trifft - und für die bin ich offensichtlich hoch attraktives Freiwild ;-))) Ich finde das ziemlich interhaltsam.

    Daniela
    am Dienstag, 20. März 2018 um 23:03 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Vor gar nicht allzu langer Zeit, konnte ich mir gar nicht vorstellen, ohne „Sport” zu sein. Heute reicht mir schon Bewegung :-) Bitte ich wohne im 4.Stock und erst seit Dezember 2017 habe ich einen Lift. Nach wie vor gehe ich die Stufen, wenn nix zu schleppen ist. Ausdauersport ist wichtig, ich persönlich würde es nicht überbewerten, und bin für die täglichen 20 Minuten.
    „Teilnehmen ist wichtiger als siegen”
    lg ingrid

    Ingrid Staufer
    am Dienstag, 20. März 2018 um 14:37 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Also doch Sport treiben und sich nicht vom inneren Schweinehund austricksen lassen. ;-)
    Mir geht es auch nicht um meine Figur. Da bin ich mit guten Genen gesegnet.Ich fühle mich wohl, wenn ich etwas (für mich) getan habe unddieses Gefühl zieht sich dann auch durch den Rest des Tages.
    Und ich habe etwas gefunden, wo nicht nur junge Leute trainieren, wobei ich damit auch kein Problem hätte.
    Hauptsache es macht Spaß.

    Susanne
    am Dienstag, 20. März 2018 um 09:10 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Ja, genau das ist am wichtigsten: dass man etwas gefunden hat, was einem Spaß macht, etwas für sich getan hat und sich dann gut fühlt. Dann verschwindet der Schweinehund von ganz allein :-)

      Christiana
      am Dienstag, 20. März 2018 um 09:28 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

  • Schade, dass du den Sport so schlecht darstellst. Es geht ja nicht darum, dass man sofort superschlank und durchgetrainiert wird etc. (auch wenn das leider ja immer als Idealbild dargestellt wird), sondern dass man etwas für seine Gesundheit tut und sich wohlfühlt. Wenn man insgeheim einen Widerwillen gegen Sport hat und sich dazu zwingt, wird das nix. Man muss einfach eine Sportart finden, die einem Spaß macht ... dann ist man auch motiviert genug und dann gibts auch keinen Schweinehund mehr, den man überwinden muss. Und: man muss nicht ins Fitnessstudio gehen, um Sport zu machen. Es gibt so viele andere Möglichkeiten.
    Viele Grüße von einer, die früher auch nicht gern Sport gemacht hat - und die sich ein Leben ohne heute nicht mehr vorstellen kann.

    Christiana
    am Dienstag, 20. März 2018 um 08:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

    • Hallo liebe Christiana,

      oje, ich glaube, ich muss noch an meiner Ironie arbeiten. :-D

      Nein, ich finde Sport auch wichtig und gut. Gar keine Frage!

      Wie hast du denn den Dreh geschafft? Das würde mich tatsächlich interessieren!

      Susi
      am Dienstag, 20. März 2018 um 09:44 Uhr

      Auf diesen Kommentar antworten

      • Liebe Susi,
        ich hatte schon den leisen Verdacht, dass es ironisch gemeint ist, aber war mir nicht so sicher ;-)
        Hm ... das waren irgendwie mehrere Sachen. Ich war früher alles andere als fit. Dann hatte ich durch ein Medikament sehr viel zugenommen und wollte das wieder abnehmen. Hab mir einen Heimtrainer zugelegt, fand das aber total langweilig und war dann auch sehr unmotiviert.
        Dann war da noch mein verstorbener Hund. Der war damals noch jung und brauchte viel Bewegung - und er ist immer sehr schnell gelaufen ;-) Anfangs kam ich kaum hinterher, aber mit der Zeit hab ich immer mehr Kondition aufgebaut. Und eines Tages hatte ich Lust, das Joggen auszuprobieren. Das hat mir total Spaß gemacht, ich bin allgemein selbstbewusster geworden, weil ich plötzlich gemerkt habe, ich bin gar nicht so unsportlich, wie ich immer dachte. Ich habe dann verschiedene Sachen ausprobiert - und bin bei Training mit dem eigenen Körpergewicht/Yoga/Pilates und Laufen hängengeblieben ... alles ohne Stress und Druck, einfach weil ich mich körperlich und psychisch danach besser gefühlt habe. Tanzen ist auch toll, da hat man auch nicht so das Gefühl, dass man Sport macht :-) (es gibt ja da unglaublich viele Videos bei youtube, wenn man nicht irgendwohin gehen will).

        Christiana
        am Dienstag, 20. März 2018 um 19:06 Uhr

        Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar:
 
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
  • Name*
     
  • Email*
     
  • Website
     
  • Kommentar*
     
  • CAPTCHA*
      
  •  
  •  
  •  
 
 

Zum nächsten Beitrag: Wie verrückt darf ich sein? Von lauten Träumen, Bremsern und Angstkobolden.

Zum nächsten Beitrag.

Zum vorherigen Beitrag: Hallo Frühling! Ich habe die Schmetterlinge für dich!

Zum vorherigen Beitrag.


Texterella per Mail abonnieren:







Herzblutdinge

Herzbluttexte




WERBUNG











KOOPERATIONEN




 
WERBUNG

© 2018 texterella.de | Susanne Ackstaller

Site by blogwork.de und Sibylle Zimmermann, hz-konzept.de