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Bei mir ist gerade wieder eine neue Schminklust erwacht und ich sitze tatsächlich geglosst, gerougt und mit Naked-Lidern am Schreibtisch. Aber es gab auch andere, make-up-dürre Zeiten, besonders im Vergleich zu meinen Hochphasen zwischen 19 und 32 (mit 32 bekam ich mein erstes Kind - von dreien - und war im Bad auf Jahre erstmal mit Baby wickeln beschäftigt).

Die Schminkerei ändert sich im Laufe des Lebens, da sage ich nichts neues, sowohl was Häufigkeit und Intensität als auch Produkt- und Farbauswahl betrifft. So habe ich früher - in meinen Zwanzigern und frühen Dreißigern - meine Lippen mit großer Begeisterung tiefrot gefärbt. Das würde ich heute nicht mehr machen, denn ich finde, zu viel Farbe macht alt und hart. Und zudem kriecht das Lippenrot auch gerne mal in diese lästigen kleinen Lippenfältchen und verwandelt einen schwuppdiwupp in eine abgemilderte Form von The Joker.

Bei Lisa Eldridge bin ich auf ein Video-Tutorial gestoßen, das sich ganz speziell dem Thema Schminken für „reifere Frauen” widmet, hier konkret die 64-jährige Yvonne. Als „reifere Frau” würde ich mich selbst nun zwar noch nicht bezeichnen, aber ich fand es dennoch spannend, wie sich Yvonne innerhalb von 13 Minuten und 51 Sekunden verwandelte. Und da war kein Hexenwerk dabei! Lisa erklärt (auf englisch) und zeigt sehr genau, was sie tut - das kann wirklich jede Frau nachmachen.


Als Basis-Tipps habe ich folgendes herausgehört:

- Weniger ist mehr. Und: Lieber mit weniger Farbe anfangen. Nach und nach intensivieren geht immer.
- Eine leichte Foundation wählen. Stark deckende Varianten setzen sich gerne in den Falten und Fältchen ab und machen alt.
- Ein Hauch von Bronzer unter den Augen sorgt für Frische.
- Keine zu metallisch glänzenden Produkte verwenden, aber auch nicht zu matt.
- Kein harter Eyeliner verwenden, sondern einen soften Kajal, der leicht verwischt wird.
- Ohnehin gilt: Statt harter Konturen lieber mehr „Definition”.

Hat sich dein Make-up-Verhalten im Laufe der Jahre auch verändert? Erzähl doch mal! Interessiert mich! :-)

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 17. April 2013, 09:45 Uhr
Kommentare: 10 | Aufrufe: 9022 | Kategorie: Beauty, Dekorative Kosmetik, | Tags: video-tutorialmake-uplisa eldrigdeältere frauen
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Kommentare

  • Himmel, ist Yvonne schön. So kluge Augen und was für ein Lächeln. Wie sie aufleuchtet. Da kann ein Make-Up nur betonen, was ohnehin schon da ist

    Wibke
    am Dienstag, 30. April 2013 um 17:42 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Spannend. Eine schöne Frau ist das…ach ja, so jemand, der fix an mir rummacht, das fände ich auch gut! Und Bronzer werde ich jetzt sofort kaufen!

    Nessa
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 20:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Oh mein Gott - Backenzähne heißen die Dinger, obwohl sie unter den Wangen sitzen ...

    Nelja
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 16:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Die Dietrich hat sich ja sogar Wangenzähne ziehen lassen, damit die Wangenknochen besser raus kommen und die Wangen darunter einfallen - tze. Aber was manche heute so an sich operieren lassen, ist ja noch viel gruseliger.

    Nelja
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 16:44 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich geb dir Recht, Ruth, man sollte nicht verändern wollen - aber ich wollte als junge Frau immer irgendwie anders und aufregender sein, als ich bin. Susi, ich glaub, das Gesichtformen/Wangenknochenbetonen ist noch älter - mir fallen da gerade Marlene Dietrich und Zarah Leander ein, aber wahrscheinlich gab es das auch schon noch früher.

    Eva
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 15:59 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Die Idee mit Rouge das Gesicht zu formen - stammt das nicht aus den Achtzigern? Ich habe das nämlich auch noch so im Kopf, allerdings schon längst aufgegeben und bevorzuge mittlerweile auch die dezente Apfelbäckchen-Variante! :-D

    Susi
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 15:39 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Rouge ist toll, ich finde allerdings, man braucht nicht versuchen, seine Gesichtsform zu verändern. Mondgesicht ist Mondgesicht, schmales Gesicht ist schmales Gesicht. Ich setz ja auch keine blauen Kontaktlinsen ein oder färbe mir die Augenbrauen kupferfarben, nur weil das schick ist. ;o)
    Apfelbäckchen sehen gut aus, immer und bei jedem! Wie nach einem Spaziergang, nach dem man sich gut fühlt und das auch ausstrahlt. Muss ja nicht gleich Lillifee-Bäckchen sein, viel zu püppchenhaft. Aber so leicht in Mauve oder so? Herrlich! :o)

    Ruth
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 14:23 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Mit ein bisschen Übung schafft man das in 5 Minuten - auf jeden Fall unter 10. Ich hatte es auch so verstanden, dass man eine flüssige Foundation nimmt und nicht etwa ein Puder. Ich persönlich fand ja Nivea Beauty Lift einfach super - die gibt’s aber nicht mehr im Handel. Ich bekam noch eine über Ebay, aber wenn die verbraucht ist, habe ich keine Idee, welches flüssige Makeup/„Foundation” gut ist für die Haut mit Krähenfüßen und leichten Lippenfältchen. Auf (zartes) Rouge auf den vorderen Wangen lege ich seit diesem Video auch wieder mehr Wert - hatte es vorher oft vergessen oder wenn dann eher weiter hinten gerougt in der Hoffnung, dass es das Gesicht schmaler macht ;-).

    Eva
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 14:05 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Zu dunkel, tatsächlich? Hmmmm. Stimmt auf dem Vorschaubild kommt es ein bisschen stärker raus, aber in einer größeren Ansicht fand ich die Farbe eigentlich sehr okay.

    Rote Lippenstifte finde ich nachwievor klasse. Nur an mir gefällt er mir nicht mehr so sehr. Vielleicht habe ich es mir einfach auch abgewöhnt und erschrecke deshalb ein wenig, wenn ich tatsächlich mal rot trage? ;-))

    Susi
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 13:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Na da mache ich ja inzwischen vieles richtig: brauner Mascara statt schwarzer, leichte HELLE Foundation (ich finde ihre übrigens zu dunkel), Bronzer, mit guten Pinseln (oder den Fingern) sauber verblenden. Einzige Kontur ist und bleibt mein roter Lippenstift - ist nun mal mein Markenzeichen, aber das Rot ist inzwischen etwas anders, nicht mehr ausschließlich das Feuerrot von Margaret Astor, sondern darf inzwischen je nach Anlass und Tageszeit wechseln.

    Danke für den Link. Grüße! N.

    Nelja
    am Mittwoch, 17. April 2013 um 11:34 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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