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Annemarie Börlind. Der Name hat(te) für mich ungefähr so viel Sex äh Anziehungskraft wie die Cremes von Hormocenta, die im Badezimmer meiner vor rund einem Vierteljahrhundert verstorbenen Oma standen. In Parfümerien und Drogeriemärkten würdigte ich Annemarie keines Blickes, sie exisiterte in meinem Kosmetikradar gar nicht. Niemals fanden ihre Produkte den Weg in meinen Einkaufskorb und in mein Badezimmerschränkchen schon gar nicht. Von meiner Haut ganz zu schweigen.

Aber dann. Dann kam irgendwann in den letzten Monaten die Glossybox (ja, ich habe die nämlich immer noch abonniert - anders als Herr Konsumkaiser! Sonst jemand immer noch dabei? ;-)))) und in ihr ein Sampler „revitalisierender Augenpads”. Von Annemarie Börlind. Oh yeah.

Erst war ich ein bisschen irritiert, dass die Marketingfuzzis von Glossybox meinem Kundenprofil offensichtlich Annemarie Börlind zuordneten. Ey, ich war doch viel eher der Typ für .... Caudalie. Oder Korres. Oder Dermalogica!

Aber nun haben Augencremes und Konsorten seit jeher einen besonderen Reiz auf mich (Bereits zu Studienzeiten lästerten meine WG-Genossinnen und Freundinnen über meine Augenfaltenpanik ...). Sodass ich auch diese Pads natürlich ausprobierte! Selbst wenn „Annemarie Börlind” draufstand. Und nun kommt auch schon die Pointe: Ich war aufs Angenehmste überrascht: vom dezenten, ganz leicht rosigen Geruch bis hin zur bemerkenswerten Wirkung passte alles, und zwar so sehr, dass ich mich beim nächsten Drogeriemarkt-Bummel vor dem Annemarie-Börlind-Regal widerfand, einen tiefen, um Verzeihung bittenden Kotau machte und nach den Augenpads aus der Aquanature-Serie griff. Uuups.

Seitdem nutze ich die kleinen Pads immer mal wieder - besonders dann, wenn ich meine Augenpartie zu knittrig finde. Was interessiert mich auch mein gepflegtes Vorurteil von gestern! Aufreißen, die durchsichtigen Pads auflegen (gerne auch bereits auf die bereits eingecremte Haut), weiter durchs Haus oder durchs Homeoffice wirbeln (die Dinger fallen nicht ab!) oder - besser noch - auf der Couch einfach die Augen schließen. Und sich nach zehn Minuten über tatsächlich glattere Haut freuen. Als Wirkstoffe werden Algenextrakt und Hyaluronsäure angegeben, mehr zu den Inhaltsstoffen gibt es hier. Ich habe das Produkt übrigens gut vertragen, und ich bin an den Augen ja eher von der empfindlichen Sorte.

Was ich neben der Wirkung mag, ist das Verständnis von Naturkosmetik:

„Seit drei Generationen entwickelt, produziert und vertreibt meine Familie hochwertige Naturkosmetik und fühlt sich dabei der Umwelt und den Menschen verpflichtet. Dabei finden bei der Herstellung überwiegend Naturstoffe Verwendung, die zu einem hohen Prozentsatz aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung stammen.

Um eine gleichbleibende Qualität garantieren zu können und um unsere Umwelt vor Raubbau zu schützen, verwenden wir ganz bewusst auch naturidentische Rohstoffe, also Stoffe, die der Natur nachempfunden sind. Denn weshalb sollte man Stoffe, die in der Natur nur selten vorkommen, nicht im Labor nachbauen, wenn dabei ein Raubbau an der Umwelt vermieden werden kann? Ein Beispiel dafür ist das Rosenholzöl aus dem als gefährdet eingestuften Palisander, der in Amazonien wächst.” (Quelle)

Das klingt für mich sehr vernünftig, ausgewogen und verantwortungsvoll. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit findest du hier.

Annemarie Börlind spricht sich zudem gegen Tierversuche aus. Das habe ich sogar nochmals geprüft - die Aussage wird von PETA bestätigt. Wunderbar!

Hast du Erfahrung mit Annemarie Börlind - vielleicht sogar mit den Augenpads? Dann erzähl mir davon!

(Das Produkt wurde selbst gekauft, der Beitrag nicht gesponsert. Lies hier meine Transparenz-Richtlinien.)

 
Susanne Ackstaller, Freitag, 11. Oktober 2013, 09:51 Uhr
Kommentare: 5 | Aufrufe: 10150 | Kategorie: | Tags: schönheitrevitalisierende augenpadslieblingsproduktehyaloronhautpflegefriday's favaquanatureannemarie börlind
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Kommentare

  • Ich bin anfällig für solche Posts… Kämpfe sehr mit meiner Augenpartie. Muss ich wirklich ausprobieren. Bin zwar durchaus selbst ein Snob, haha, aber wenn es überzeugt,  ist mir auch egal, was drauf steht ;-)

    beautyjungle
    am Mittwoch, 16. Oktober 2013 um 00:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • hihi, ja - die gepflegten Vorurteile! Schön, dass ich nicht alleine bin. Und Hildegard Braukmann ist auch so ein Fall. Der Name ist wirklich ... nunja. Da ist Annemarie ja geradezu Honig dagegen. ;-)

    Susi
    am Samstag, 12. Oktober 2013 um 17:51 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Haha, ist ja lustig! Das kenne ich auch! Mir wäre auch niemals Hildegard Braukmann ins Badezimmer gekommen, aber diese Sportcreme (Herrenserie) von H. B. ist ein Knaller, leicht getönt mit Carotin. Sowas aber auch, eine spießige Marke mit einer GETÖNTEN Herrencreme!
    Nun ist die aber wirklich nur ganz dezent getönt und ersetzt den Selbstbräuner im Winter.
    Ich glaube, Börlind schaue ich mir auch mal an!! Zwischendurch sollte man ja auch mal wieder sparsamkeit üben, ähem!
    Liebe Grüße! KK

    konsumkaiser
    am Freitag, 11. Oktober 2013 um 21:02 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • jetzt überzieht gerade ein ganz breites Grinsen mein Gesicht und ....
    meine Augen sind (beinahe) fältchenfrei, weil !!!!
    ich die Augenfältchencreme von Börlind liebe ;-)
    Ich habe viele andere Augencremes ausprobiert, viele unterschiedliche Marken und Preisklassen. Wahrscheinlich ist das die einzige Kosmetik-Kategorie, wo ich das von mir sagen kann und immer wieder lande ich bei dieser Creme rund um meine Augen. Sie ist für mich perfekt. Reichhaltig und trotzdem angenehm. Natur für mein gutes Gewissen und nicht nur so ein Hauch von Nichts und Silikon.
    Also, dann werde ich jetzt gleich mal los und die Pads besorgen! Danke für den Tipp!

    Uta
    am Freitag, 11. Oktober 2013 um 17:13 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Das ist ja witzig - ich habe zwar nicht Börlind dastehen, aber M.Asam inkl. aller Vorurteile in Sachen Vertriebskanal (TV Sender). Und mir ging es genau wie dir… die Körpercreme ist klasse

    Irit
    am Freitag, 11. Oktober 2013 um 16:20 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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