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Eigentlich ist Amiena Zylla schon fast eine gute Bekannte – denn im letzten August habe ich mich gemeinsam mit ihr und ihren Youtube-Pilates-Videos durch meinen Urlaub geturnt. Damals hatte ich mich gerade frisch in Pilates verliebt, und war fast verzweifelt, dass mich für zwei Wochen von meinen geliebten frühmorgendlichen Pilates-Stunden trennen musste ...

Und eben diese Amiena Zylla hat nun für Anfänger und Fortgeschrittene ein Pilates-Buch geschrieben: Pilates: Übungsprogramme für mehr Kraft und Balance, kürzlich erschienen im blv-Verlag. 

Gleich vorweg: Ob man als Anfänger mit diesem Buch Pilates erlernen kann – ich wage es zu bezweifeln. Ja, ich würde es nicht mal empfehlen. Denn Pilates ist, so zumindest meine Erfahrung, einfach und schwer zu gleich. Die Übungsabläufe sehen auf den ersten Blick einfach aus – aber die exakte Durchführung ist durchaus anspruchsvoll. Genau von der Präzision lebt Pilates aber. Für den Einstieg ist das Training in einer Gruppe samt erfahrenen Pilates-Lehrer einfach besser geeignet.


Wer aber schon einige Wochen, besser Monate, trainiert, der hat mit dem Buch einen sehr guten Leitfaden für Training in den eigenen vier Wänden an der Hand. Samt umfassender Einstiegslektüre zum Herrn Pilates, dem berühmt-berüchtigen „Powerhouse“ und der richtigen Pilates-Atmung. Nach dieser Einführung folgen dann die Übungen jeweils für Anfänger und Fortgeschrittene, unterteilt in einzelne Körperregionen , so dass man sich problemlos ein ganz eigenes Spezial-Programm zusammenstellen kann. Die Anleitungen selbst sind dabei wirklich äußerst präzise: Überall wird die richtige Haltung (bei Pilates sehr wichtig!), die Ausgangsposition und die Durchführung Schritt für Schritt und Foto für Foto sehr genau und vor allem sehr bildhaft („Stellen Sie sich vor, Sie lägen auf einer Kirsche, dürfen diese aber nicht zerdrücken!“) beschrieben. Für den Anfänger, der noch kein „Pilates-Gefühl“ entwickelt hat, wird das vermutlich dennoch nicht reichen – aber für jeden halbwegs Fortgeschrittenen auf jeden Fall.

Mein Fazit: Meine geliebten Sonnenaufgangs-Pilates-Stunden im Studio kann dieses Buch keinesfalls ersetzen. Und ich glaube auch nicht, dass Amiena Zylla dies will. Vielmehr ist das Büchlein eine willkommene Ergänzung: für Tage, an denen der Terminplan so voll ist, dass man es nicht ins Studio schafft. Für Dienstreisen und Urlaube, während derer man alleine trainieren muss und ein bisschen Hilfestellung oder Ideen braucht. Und für all die, die sich zusätzlich ein paar Minuten täglich nehmen wollen, um Körperregionen gezielt zu trainieren und zu straffen. Dafür finde ich es gerade perfekt geeignet. Für die anstehende Berlin-Reise habe ich das Büchlein garantiert mit im Gepäck.

 
Susanne Ackstaller, Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:31 Uhr
Kommentare: 3 | Aufrufe: 2825 | Kategorie: Fitness & Gesundheit, Lesen, | Tags: rezensionpilatesbuchblvamiena zylla
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Kommentare

  • Also ... Als Faszien bezeichnet man das Bindegewebsnetz unter der Haut. Das kann man trainieren, und zwar indem man die entsprechenden Körperstellen „ausrollt” (z. B. mit einer sog. „Blackroll”). Es ist wahnsinnig effektiv und tut gut (na ja, ok, es kann auch verdammt weh tun, aber hinterher fühlt man sich ziemlich super). Bietet mein Fitnessladen jetzt ganz neu an ... Fitness-Yoga kenne ich noch nicht, interessiert mich aber auch :-)

    Daniela
    am Freitag, 28. Februar 2014 um 10:04 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Liebe Daniela,

    Faszientraining?? Davon habe ich ja noch nie gehört!

    Was ist das denn?

    LG, Susi.

    PS: Hast du schon mal Fitness-Yoga ausprobiert? Das ist auch sehr klasse!

    Susi
    am Donnerstag, 27. Februar 2014 um 19:22 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Hallo Susi,

    tolle Buchvorstellung, danke!
    Habe Pilates auch für mich entdeckt - war zwar erst 4 x dort (bin ganz frisch im Studio angemeldet), aber frage mich jetzt schon, wie ich nur jemals ohne konnte ... Außerdem möchte ich gern regelmäßig Faszientraining machen - hast Du das schon mal probiert? Sehr feine Sache, das! :)

    Liebe Grüße
    Daniela

    Daniela
    am Donnerstag, 27. Februar 2014 um 15:17 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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