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Wir erinnern uns: Vor zirka vier Wochen bin ich von heute auf morgen Pilates verfallen. Wie das passieren konnte, ist mir bis heute nicht wirklich klar, gehörte ich doch die gut 40 Jahre davor eher zur „Sport-ist-Mord”-Kategorie. Bewegung war bestenfalls eine lästige Pflichtübung, schlimmstenfalls über Jahre überhaupt nicht in meinem Leben vorhanden. (Das Bewegungsgrauen aka „Schulsport” mit Schwebebalken, Bockspringen und Bodenturnen hat an dieser Abneigung übrigens mit ziemlicher Sicherheit einer großen Anteil.)

Wie auch immer: Von einem Tag auf den anderen war alles anders - und ich begeistert! Ich genoss die Bewegung, meine Muskeln, ja sogar den Muskelkater! Drei- bis viermal in der Woche fand ich mich zum frühmorgendlichen Pilates ein - ich fürchte, meine Begeisterung hatte schon fast missionarische Züge.

Aber dann war da der Urlaub. Zwei Wochen. Nur rumliegen, nix tun, höchstens ein- oder zweimal die Beine kurz ins Meer tunken. Was die letzten Jahre immer für große Vorfreude gesorgt hatte, mutierte jetzt zum Schreckgespenst: Wie sollte dieses zarte sportliche Pflänzchen in mir ganze zwei bewegungslose Wochen überstehen? Ich sah mich schon wieder in alte Muster zurückfallen, ohne Bewegung, ohne Pilates, dafür mit zunehmendem Wabbel, langsamem Verschwinden der Taille, von der fortschreitenden Cellulite ganz zu schweigen. Püh.

Aber dann gab es ein Happy End, ein sportliches. Denn Kollegin Gesa empfahl mir HappyandFitPilates-Übungen auf Youtube. Und so turne ich jeden (!!) Vormittag meine kleine Meerjungfrau. Eine ganze Stunde lang!! Fürs Badenixenkostüm. Und weil es einfach Spaß macht! (Ja, die vielen Ausrufezeichen sind hier absolut nicht übertrieben! ;-))


(Screenshot: die Meerjungfrau bei HappyAndFitPilates)

Das schöne ist: Man kann kürzere und längere, einfachere und schwere Übungen kombinieren. Ganz nach Gusto, ganz nach Können, ganz nach Kraft. Ganz nach Trainingsstand.

Übrigens, weil wir gerade beim Thema Sport sind: Beim Konsumkaiser gibt es ein sehr interessantes Posting zum Thema Bauchmuskeltraining.

 

 

 

 
Susanne Ackstaller, Samstag, 10. August 2013, 19:28 Uhr
Kommentare: 6 | Aufrufe: 3077 | Kategorie: Lifestyle, Fitness & Gesundheit, | Tags: sportpilatesfitnessbauchmuskeltraining
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Ich habe heute schon die kleine Meerjungfrau geturnt!
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Kommentare

  • Oh, da freue ich mich aber wirklich sehr! Viel Spaß weiterhin!

    Gesa
    am Montag, 12. August 2013 um 10:19 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ganz klar: Das Gummiknochen-Syndrom. Wenn Du magst, kann ich Dir einen Platz im Chinesischen Staatszirkus besorgen. ;-)
    Nee, im Ernst: Wenns Dir nix ausmacht, ok. Aber Du sitzt echt freiwillig im ECHTEN Hürdensitz? Daran sind ganze Scharen in meinem Studienjahrgang gescheitert! Good for you!! LG!

    konsumkaiser
    am Montag, 12. August 2013 um 00:52 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ohja, das mit dem Lächeln wird bei Pilates übrigens auch immer betont! :-)

    Im Übrigen finde ich diese Übung überhaupt nicht unangenehm?! Ganz davon abgesehen sitze ich manchmal auch so?! Scheint mir eher eine relativ natürliche Sitzhaltung. :-)

    Hm.

    Susi
    am Montag, 12. August 2013 um 00:25 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Huhu, liebe Neu-Sportenthusiastin!
    Deine neue Liebe zu Pilates finde ich großartig!
    Aber die Übung im Artikelbild von der „Meerjungfrau” ist hochgradig kritisch! Die Gelenke (Knie und Hüfte) werden äusserst ungünstig verdreht. Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass die Position sehr unangenehm zu halten ist, oder gar schmerzhaft?
    Ich würde diese Position in einen Schneidersitz oder Scherensitz ändern, denn die doofe „Hürde” schadet nur den Knien!
    Trainer und Übungsleiter in Ausbildung bekommen diese Übung heutzutage als eine der Ersten gezeigt, unter dem Motto: „kontraindiziert”!
    Bitte bleib aber weiter so toll dabei, Pilates ist ansonsten ne schöne Trainingsform.
    (Und wie schön, dass Du meinen Bauch…ähem…-artikel erwähnt hast. Ich liebe den Tipp mit dem Lächeln!! ;-)
    Herzliche Grüße, KK!

    konsumkaiser
    am Montag, 12. August 2013 um 00:13 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Es ist dir langweilig geworden? Echt? Oje. Hoffentlich passiert mir das nicht. Klar gibt es Wiederholungen, aber die gibt es doch in jedem Sport? Yoga doch auch?

    Welche Übungen hast du denn gehasst?

    Von Yogaeasy hat mir erst letzte Woche eine Freundin erzählt. Ich muss gleich mal gucken! :-)

    Susi
    am Sonntag, 11. August 2013 um 23:00 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Pilates habe ich auch mal ein Jahr gemacht, dann wurde es mir langweilig. Ich habe regelrecht angefangen bestimmte Übungen zu hassen.
    Ich brauche immer mal wieder sportliche Abwechslung. Im Moment mag ich Yoga. Hast du schon mal von Yogaeasy gehört? Dort gibt es auch jede Menge an Kursen zur Auswahl. Nach Zeit und Stufen gestaffelt. Pilates wird übrigens auch angeboten.

    Cla von Glam up your Lifestyle
    am Sonntag, 11. August 2013 um 21:45 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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