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Im theoretischen Lieblingsladen, wohlgemerkt - denn praktisch seufze ich hier nur leicht sehnsuchtsvoll, habe aber noch nie was gekauft. Weil es zwar eine Fülle wunderschöner Kleider, Jacken, Röcke gibt, aber leider nie die passende Größe. Die wenigen „größeren Größen” (also 42 und 44 ;-) sind in der Regel schon verkauft (was komisch ist, weil die Verbraucherwelt doch eigentlich nur aus Größen 32 bis 40 besteht ...). Das Gros aber ist ohnehin nur bis 40/42 verfügbar. Weil danach - in den Augen vieler Hersteller - offensichtlich der nicht einkleidbare Elefantenmensch beginnt.

Da lobe ich mir solche Shops. Mit solchen Kleidern. Und einer solchen Größenauswahl.

Ja, Diskriminierung funktioniert auch anders. Und Mode für Größe 44plus offensichtlich auch.

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 06. März 2013, 11:26 Uhr
Kommentare: 4 | Aufrufe: 3069 | Kategorie: Mode, Kleidung, Kleider & Röcke, | Tags: übergrößesize plusmode ab 44große größendoris megger
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Kommentare

  • Gut gesprochen, Birte. Ich (eher schlank, aber mit Wonnerolle am Bauch) stand mal in einer teuren Boutique (hatte als Studentin gerade in meinem Aushilfsjob die Lohntüte erhalten, war stolz wie Oskar auf Geleistetes und wollte mir zur Belohnung was sündhaft Teures gönnen und das Sehnsuchtskleid aus dem Schaufenster in Betracht ziehen) und musste mir von der Kotzkuh-Verkäuferin sagen lassen: „Für manche Kleider sind Sie einfach nicht richtig gebaut.”

    Tja, Modewelt, damals hast du mich verloren. Seitdem finde ich Klotten lahm und würde mir zur Belohnung immer was gönnen, was wirklich von Wert ist. Diese verbreitete Einstellung zeigt doch, wie oberflächlich die Hersteller und Distribuenten denken. (Ich könnte mich heute noch über diese Frau aufregen. Der hätte ich mal was erzählen sollen über „Nicht richtig im Kopf für ihren Job” - stattdessen bin ich rausgeschlichen und fand mich falsch.)

    Julia
    am Donnerstag, 07. März 2013 um 16:26 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ein bisschen off-topic, aber: was mich stört, ist, dass sie unten in den Produktbeschreibungen „Problemzonen” schreibt. Die einzige Problemzone, die es gibt, sind doch die ModedesignerInnen selbst, weil sie es einfach nicht schaffen, schicke Mode für ganz normal gebaute Frauen in allen Größen zu machen. Und deshalb uns suggerieren, wir wären nicht normal gebaut und von oben bis unten ein Problem. Unschön.

    Mir wär’s sicher nicht aufgefallen, hätte da bei manchen Sachen nicht mehrfach Problemzone Bauch, Problemzone Hüfte usw. in einer Auflistung hintereinander gestanden. Ist sicher gut gemeint, weil’s heißen soll „kaschiert gut” - aber die brauchen offensichtlich mal eine gute Texterin. ;-)

    Birte
    am Donnerstag, 07. März 2013 um 14:57 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Mir hat doch letztens tatsächlich eine HOSE bei h&m gepasst. Und das, obwohl sich letztens ein schlankes junges Mädel bei mir ausgeheult hat, sie hätte jetzt wohl Größe 44/46 (was ich nicht ganz glauben wollte, denn sie ist deutlich schlanker als ich mit meistens Größe 42). Ich hab dann nach dem Laden gefragt - ja bei h&m halt. Keib Wunder, der Laden ist ja bekannt für seine Magersuchtmodelmaße. Ohne Storchenbeine geht da üblicherweise gar nichts, Busen darf man auch keinen haben und schon gar keine Michele-O.-Arme. Eigentlich erstaunlich, denn gerade schwedische jungen Frauen sind ob der Törtchenvielfalt im Land nicht gerade schlank.
    Zurück zur Hose. Die jedenfalls muss sich verlaufen haben oder sie haben sich verschrieben, denn in h&m-Maßen ist das mindestens ne 46+.

    Grüße! N.

    Nelja
    am Mittwoch, 06. März 2013 um 12:30 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • „nicht einkleidbarer Elefantenmensch!” Ich schmeiß mich weg! Danke für den Shop-Tipp. Da trampel’ ich gleich mal hin…

    Dorothee
    am Mittwoch, 06. März 2013 um 12:16 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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