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Ich bin ehrlich: Ich liebe Pelz und Fell. Ich liebe es mich hineinzukuscheln, darüberzustreichen, die Weichheit genießen ... Geradezu legendär ist mein „Lämmchen”, meine allerliebste Kuscheltasche aus schwarzem Tibetlammfell, die ich mir vor einigen Jahren mal geschenkt habe. Sie ist mein wunderbarstes Herbst- und Winteraccessoires und mit der schönste Grund mich doch alljährlich auf die kalten Monate zu freuen ...

Aber: Heute würde ich mir diese Tasche nicht mehr kaufen (können). Heute weiß ich zu viel. Über die Schattenseite der Mode. Und nach diesem Film noch ein bisschen mehr.

Eine kuschelige Alternative zu Pelz und Fell ist schwer zu finden. Mir fällt eigentlich nur Stella McCartney ein, die auf „echte” Materialien komplett verzichtet, und Schuhe und Taschen nur noch aus Kunstleder fertig (hier hatte ich schon mal darüber berichtet). Und Pelzjacken eben aus Kunstpelz.


(Foto/Kaufen: Stella McCartney)

Ich habe diese Jacke nicht in natura gesehen. Aber ich bin sicher, sie ist genauso kuschelig wie sie aussieht.

Aber nun sind solche hochpreisigen, wenn auch wunderschönen Produkte auch nicht die Lösung für das eigentliche Problem. Denn wer kann sich schon Jacken für über 1.000 Euro leisten?

Gibt es eine Lösung - außer Verzicht? Was meint ihr?

 
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 16. Oktober 2013, 10:34 Uhr
Kommentare: 2 | Aufrufe: 4036 | Kategorie: Mode, Grüne Mode, Kleidung, Mantel & Jacke, | Tags: stella mccartneyöko-modemode am mittwochmodekunstpelzjacke
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Kommentare

  • Wunderbare Sache, so ein Edelteilchen, für das Tausende von Polyestern einen grausamen Tod sterben mussten… ;o)

    Im Ernst: optisch finde ich so ein Pelzteilchen als Jacke oder ähnliches einfach grandios. Und dazu stehe ich. Aber freilich würde ich mir niemals eines kaufen, für das ein Tier gelitten hat bzw. gestorben ist. Und das muss ich auch nicht, denn es gibt ja nicht nur die Edel-Teuer-Designer-Abteilung à la Stella McCartney, sondern auch die Variante für den schmalen bis schmäleren Geldbeutel. Da verführen mich exzellent geschnittene Jacken für um die 200 EUR oder auch weniger. Und das „Fell” ist so täuschend echt, dass sich eine mir wildfremde Dame im letzten Winter gezwungen sah, mich und meinen „Persianer” mal anzufassen. Auf Nachfrage natürlich. Weil sie es nicht fassen konnte. Also die Nummer mit den grausam… Polyestern… und so ;o)

    Ja. Ich finde das sieht edel aus. Und es hält warm. Und ich gefalle mir darin. Und ich werde mir zu meiner „Persianerjacke” von Harald Glööckler (169 EUR) und meiner exquisiten Was-auch-immer-Kurzjacke von Dennis Basso (~200 EUR) sicher mal wieder was gönnen.

    Kuschelige Grüße
    Elisabeth

    P.S.: @Texterella… wunderschönes Blog!

    Elisabeth Heinemann
    am Montag, 28. Oktober 2013 um 10:01 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

  • Ich habe Glück, ich mache mir nichts aus Pelz. Noch nie - das hat mir diese ganzen Korrektheitskonflikte erspart. :-)

    Uschi
    am Freitag, 18. Oktober 2013 um 06:47 Uhr

    Auf diesen Kommentar antworten

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