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Eine meiner ersten Anschaffungen als frischgebackene Berufseinsteigerin nach dem Studium war ein teures Kostüm von Laurèl – und eine original englische Picknickdecke von Manufactum. Schließlich war ich zu meinem (späteren) Mann aufs Land gezogen. Und dort gab es viele Wiesen, Felder und Picknick-Gelegenheiten. Ja, mein Leben würde eine einzige Picknick-Idylle sein, ich würde in luftigen, weißen Kleidern Champagner unter alten Apfelbäumen trinken und dabei selbstgebackene Tartes nach original französischem Rezept essen. Wozu hatte ich schließlich „Country“ (ein Hochglanzmagazin über das Landleben, das irgendwann eingestellt wurde – vermutlich war ich die einzige, wenn auch begeisterte Leserin! ;-)) abonniert? Da stand’s drin. Genau so.

Mehr Picknick im Alltag. Von Dingen, von denen wir träumen und sie nie tun.

Picknick-Korb für Zwei.* Von Greenfield Collection.

Nunja. Die teure Picknick-Decke wurde genau einmal gebraucht – und gammelt noch heute irgendwo im Keller herum. Was geblieben ist, ist meine Liebe zum Land (auch wenn ich zwischendrin immer wieder eine gehörige Portion Stadtleben brauche). Und zu Picknick-Körben, Picknick-Ausstattung überhaupt. Sobald ich irgendwo einem Picknick-Korb begegne, sehe ich mich wie damals unter einem Apfelbaum im fließenden weißen Sommerkleid sitzen, mit einem Glas Pommery in der Hand. Und in die Sonne blinzelnd.

Hast du auch solche Dinge, von denen du ewig träumst (und nie tust)?

*Affiliate-Link.

 
Susanne Ackstaller, Sonntag, 02. Juli 2017, 06:00 Uhr
Kommentare: 1 | Aufrufe: 2452 | Kategorie: Lifestyle, Leben,
 

Kommentare

  • Einen schönen Sonntag, geschätzte Texterella.
    Dieser Beitrag hat mich daran erinnert, dass in unserem Gartenstück mitten zwischen Äckern vor den Toren Waiblingens in einer Werkzeug Kiste auch noch ein gusseiserner Grill schlummert, den wir bis heute noch nie genutzt haben. Er sollte uns die Weihen höheren Komforts schenken, nachdem vorher zwei Backsteine und ein Backofengitter hinreichend unkomfortabel gewesen waren.
    Lieben Dank für die Inspiration! Ich weiß nun wieder, dass man in einem Garten nicht nur pflanzen, pflegen und wässern sondern ihn auch einfach einmal genießen sollte.
    Viele Grüße,
    Jürgen

    Jürgen M. Beith
    am Sonntag, 02. Juli 2017 um 15:49 Uhr

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